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  • Lala124
    hat ein Thema erstellt soo leer....

    soo leer...

    Hey Leute,
    also ich habe ein relativ komisches Problem......in letzter Zeit fühl ich mich so leer .... ich weiß nicht wie ich es euch erklären soll aber mir ist alles egal !!
    Heute könnte ich zum Beispiel wegen meinem Zeugniss einfach nur heulen......ich will auch weinen aber mein Körper kann nicht weil es mir egal ist , versteht ihr?? Das ist voll komisch......habt ihr sowas auch mal Erlebt und wie könnt ihr mir helfen??

    Das soll jetzt nicht so klingen als hätt ich keine Gefühle mehr..., ich habe halt noch gefühle ...aber diese leere und das egal bleibt halt

  • Sheerie
    antwortet
    Ich kann dich gut verstehen. Ich bin momentan auch in so einer ähnlichen Lage. Nur bei mir schwankt die Stimmung dabei sehr. Mal bin ich so motiviert, dass ich glaube, Berge versetzen zu können und dann kommt schlagartig eine Phase, in der ich mich nutzlos und hilflos fühle... Dann fühle ich mich plötzlich nur noch unendlich klein und zweifle sehr stark an meinen Fähigkeiten. Ich vergleiche mich mit anderen Leuten und denke, dass die eigentlich doch gar nicht besser sind als ich aber trotzdem etwas können, was ich glaube niemals zu schaffen. Ich hasse dieses Gefühl und es ärgert mich... Ich habe große Angst zu überheblich zu sein und die Dinge im Leben zu unterschätzen. Dabei brauche ich diese Angst gar nicht zu haben, weil ich den Dingen eigentlich immer mit einem gewissen Anteil an Respekt gegenüber trete und schon Sachen geleistet habe, die manche Menschen einfach nicht als selbstverständlich betrachten können. Es ist ein ewiges Hin und Her. Aber im Grunde genommen ist mir all das auch in einem gewissen Maße egal... Ich denke immer, dass es so viele andere Dinge im Leben gibt, die man erreichen kann. Doch dann habe ich wieder Angst vor der fortschreitenden Zeit. Ich glaube, das sind dann meine Versagensängste. Ich mache mir auch ständig Gedanken darüber, was Andere von mir denken. Ich bin einfach laufend verunsichert. Aber ich kann nicht anders. Und unbewusst versuche ich das zu überspielen, indem ich wohl eine kühle Ader an den Tag lege. Ich selbst merke das nicht so direkt. Ich merke es erst, wenn ich gewisse Dinge im Alltag hinterfrage... Mir fällt es nämlich recht schwer neue gute Freunde zu finden. Obwohl ich stets darum bemüht bin.
    Ich weiß nicht... Eigentlich sollte man denken, dass diese Phase irgendwann wieder vergeht. Aber ob das der Fall ist, kann ich auch nicht sagen. Manchmal denke ich auch, dass es an dieser kühlen Jahreszeit liegt, die sich etwas auf unser Gemüt ausbreitet. Ich hoffe sehr, dass das mit dem Frühling wieder besser wird. Wenn ich mit meinem Freund darüber rede, wie es mir so geht, fühle ich mich danach immer etwas besser. Allerdings hält das leider nicht sehr lange an, da ich eben in diesem Alltag gefangen bin. Mein Leben hat sich im letzten halben Jahr sehr geändert und ich stehe nun vor einem Berg an Verantwortung. Das ist schwer für mich, weil ich mich eigentlich als sehr stressanfällig sehe. Aber ich versuche mich davon zu überzeugen, dass man sich an alles irgendwie gewöhnen kann.
    Ich kann verstehen, wenn du sagst, dass dein Zeugnis dich ziemlich fertig macht. Mir sind gute Leistungen in der Uni auch sehr wichtig. Waren sie während der Schulzeit auch schon. Ich habe mich auch furchtbar gefühlt, wenn eine schlechte Noten neben einem wichtigen Fach stand. Nur solltest du versuchen es als Motivation für dich zu sehen. Unzufriedenheit bedeutet, dass du eigentlich mehr von dir erwartest und höhere Ziele hast! Das solltest du ausnutzen. Ich habe mir zum Beispiel einen sehr netten Nachhilfelehrer gesucht, der mich immer motiviert hat und mir die Sachen sehr leicht verständlich erklärt hat. Aber das geht natürlich nicht, wenn du selbst nicht besser werden willst. Du bist selbst der Kern deiner Motivation. Von Nichts kommt auch Nichts. Das ist leider so. Und auch wenn man sich bemüht, kann es auch Mal voll nach hinten losgehen. Aber von solchen Rückschlägen solltest du dich nicht abschrecken lassen. Ein dickes Fell ist in der heutigen Welt sehr wichtig. Du musst eine gewisse Härte und Egalität an den Tag legen, um auch deine starken Seiten zeigen zu können. Selbstmotivation ist immer das A und O. Anders geht es einfach nicht. Wenn man das selbst nicht schafft, muss man sich eben Hilfe und Unterstützung suchen. Das können Freunde, Familie, Nachhilfelehrer oder eben manchmal auch die professionelle Hilfe in Form eines Psychologen sein. Das kommt ganz darauf an, wen du am meisten vertraust und wer es schafft dich am meisten zu motivieren. Es werden immer einige bessere aber auch schlechtere Tage kommen. Und in dieser Zeit musst du einfach durchhalten und dich durchbeißen. Irgendwann wirst du diese Momente dann weitestgehend verdrängt haben oder sogar lächelnd und stolz auf sie zurückblicken.

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  • Oiseau
    antwortet
    Klingt irgendwie einfach nach Pubertät.
    Hab ich auch ganz oft, mir hilft es dann mit jemandem zu reden.

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  • MrAnderson
    antwortet
    beschäftige dich mit etwas das dich erfüllt!

    Wenn ich mich leer fühle, Fange ich mich an zu beschäftigen!
    Auch wenn es mich zuerst keinen Spass macht!
    Dann bastel ich etwas, oder ich Schreibe einen Text, oder ich Game ein Game,
    gehe spazieren mit dem Hund!
    Einfach etwas das ich weiss wenn ich mal drin bin macht es mir Freude!

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  • Ziggy-Stardust
    antwortet
    Das habe ich in etwas genauso. Sehr schlimm finde ich nicht, dass ich nicht so emotional reagiere, aber man fühlt sich irgendwann doch ziemlich kalt. Wirklich kontrollieren kann man das auch nicht. Bei mir war es so, dass meine Nachbarin, eine alte Dame, die ich sehr bwundert habe gestorben ist. Da habe ich dann das erste mal seit zwei Jahren oder so wirklich aus Trauer geweint. Nun wünsche ich dir natürlich nicht, dass dir sowas passiert, weiß aber auch nicht was man aktiv dagegen tun kann.

    Dann musst du, damit das aufhört etwas ziemlich logisches tun, denn was tut man, wenn etwas leer und das nicht gut ist? Naja, man füllt es. Hast du denn keine Leidenschaft, bzw hattest diese mal? Das ist mir in dieser Zeit auch aufgefallen, dass wofür ich einmal gebrannt habe, war mir plötzlich total egal. Früher habe ich sehr viel gemalt, dass habe ich ganz sein lassen, ich habe meine CD's total akribisch geordnet und darauf geachtet, dass ihnen nichts passiert, aber dann kam es immer häufiger vor, dass Booklets in einer mit Asche versetzten Bierschlacke lag, die wiederrum Pfützenweise über meinem ganzen Boden verteilt war. Total widerlich, aber ich habe es kaum so wahrgenommen, bzw es hat mich nicht gestört. Ich habe vorher immer sehr viel geschrieben und auch dass völlig sein gelassen. Und genau das sollte nicht passieren, besonders wenn es einem dreckig geht muss man seine Interessen hegen und pflegen, denn wenn du dich für nichts mehr begeistern kann fängt die Leere an und das macht total kaputt.

    Du hast das ja schon eingesehen und das ist ja schon mal ein Schritt wieder zurück in die richtige Richtung. Bei mir hatte es wirklich sehr gedauert. Irgendwann musste in meinem Zimmer dann die Heizung gemacht werden, deshalb musste es zwangsläufig wieder jemand betreten. Also musste ich all die leeren Weinflaschen weg bekommen, die überall rumstanden und hab die dann alle einfach in den Kleiderschrank geschmissen. und dann sehe ich da in einer Ecke, wie ich da ein Haufen Müll lag, teilweise mit Weingetränkt. Es war kein Müll, es waren allen möglichen Notizbücher, alte Tagebücher, unersetzliches, Briefe die mir mein bester Freund geschrieben hat. Da wurde mir klar, so kann das nicht weitergehen. Da hörte es auf, das war mir nicht mehr egal.

    Ich hab erst mal alles aufgeräumt und dann Stück für Stück mit allem wieder angefangen, was mir vorher wichtig war. Ich wollte das nicht mehr. Noten und sowas ist mir nach wie vor wumpe, daran sollte ich arbeiten, denn damit kann man ja ordentlich auf die Schnauze fallen. Schlimm ist einfach nur, wenn man nichts macht, man nicht auf sich achtet und einem alles egal ist, dann geht's eigentlich kontinuierlich bergab. Ist das erstmal egal, dann wird das andere auch bald nicht mehr wichtig sein. Du darfst dich nicht zu sehr gehen lassen.

    Wenn du glaubst, dass du da allein nicht mehr herraus kommst solltest du zu einem Fachmann gehen, der dich dabei unterstützt. Dafür muss es ja nicht so schlimm sein wie bei mir.

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  • Lindwurm
    antwortet
    vllt hilft es dir ja mit jemanden zu reden? bei mir ist das immer so, auch bei Kleinigkeiten, ich weine zwar ein bisschen, aber erst wenn ich jemanden davon erzählen kann kommt das richtig raus.

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