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    #16
    Zitat von Supersonic Beitrag anzeigen
    Meine Oma war 60 Jahre mit ihm verheiratet. Mein Opa hat besonders die letzten 10 Jahre alles für sie getan. Der rechte Arm meiner Oma ist seit einem Schlaganfall gelähmt. Er hat die ganze Arbeit für sie getan, einfach alles. Sie war abhängig von ihm und das hat sie auch näher zusammengerückt. Ich weiß gar nicht, wie sie das verkraften soll. Sie ist so schon schwach. Ich weiß auch nicht, ob sie am Ende vielleicht allein im Haus wohnt, aber man kann sie doch nicht einfach so allein lassen. Sie hat noch nie allein gelebt! Das hält sie doch nicht durch.
    .
    Wie werdet ihr sie unterstützen, weißt du das schon?

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      #17
      -
      Zuletzt geändert von Vanity3; 15.08.2014, 18:41.

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        #18
        Oh nein, das tut mir alles schrecklich leid!! Ich kann dich sehr gut verstehen, aber du solltest dich nicht verkriechen sonder erzähl deinen Freunden davon, geh raus und lass dich ablenken. Aber vielleicht wäre dein Opa ja heute erkrankt wenn er nicht schon tot wäre, oder wäre an Altersschwäche gestorben, dann wäre deine Oma auch allein. Früher oder später stirbt jeder, dass gehört nunmal zum Leben dazu. Ohne Tod wäre kein Leben, ohne Leben kein Tod. Für deine Oma wird bestimmt eine gute Lösung gefunden.
        Kopf hoch und viel Glück...
        ggglg

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          #19
          Ich hab Bilder von der Beerdigungen gesehen und die war richtig krass, im positiven Sinne. Einfach schön und ne ziemliche Luxusbeerdigung, aber so ein würdiger Abschluss macht einen doch das Leben leichter. Und bei den Bildern konnte ich mich so hineinfühlen, dass ich fast schon ein bisschen weiß, wie es gewesen wäre, wenn ich dabeigewesen wäre. Leider habe ich aus Versehen ein Bild von meinem toten Opa im Sarg gesehen, die Bilder waren halt auf Facebook und da ist es nichts ungewöhnliches, solche Bilder dann zu veröffentlichen, auch wenn es den deutschen wenig feinfühlig erscheint. Er sah ganz normal aus, halt ein wenig blasser und die Nase sah anders aus, als wäre sie gebrochen. Aber ich hab mir durch den Unfall viel schlimmere Ausmaße vorgestellt, von daher hat mich das Bild eher beruhigt. Die Sarginnenseite war mit den Namen von seinen näheren Verwandten beschriftet, das war soo schön. Jetzt stehe ich immerhin auch in seinem Sarg drin.

          Zitat von Sephiroth Beitrag anzeigen
          Wie werdet ihr sie unterstützen, weißt du das schon?
          Meine Mutter hat mit ihrem Handy komischerweise im Dorf kaum Empfang und wegen der Zeitverschiebung telefonieren meine Eltern auch nur nachts miteinander, wenn ich schlafe. Also habe ich schon ne Weile nichts mehr von ihr gehört und mein Vater hat mir auch noch nichts zu meiner Oma erzählt. Ich kann mir aber vorstellen, dass meine Mutter und andere Verwandte eine Lösung finden werden.

          Zitat von Vanity3 Beitrag anzeigen
          Das tut mir wahnsinnig leid, ich kann das total nachvollziehen. Mein Opa ist letztes Jahr gestorben und es war auch so eine "unnötige" blöde Sache, er war nämlich topfit und alle haben immer gescherzt, dass er uns noch alle überleben würde. Und dann sowas. Es tut mir so leid für dich.
          Ich weiß, dass das jetzt ein sehr schwacher Trost ist, aber nach einem Jahr oder so wirst du nur noch denken, dass er nicht mehr da ist, und es wird dir weniger ausmachen, warum das so ist und dass es unnötig war. Was mir geholfen hat war, dass ich es irgendwann zugelassen hab, auch wütend zu sein (auch auf meinen Opa selbst) und nicht nur traurig. Ich hab dann nur noch geschrieen und gegen Wände geboxt, bis meine Hände geblutet haben, aber das hilft manchmal einfach mehr als zu weinen. Aber irgendwie traut man sich das nicht, man denkt, es ist unangebracht, und andere werden einen dafür verurteilen, aber das sollte dir egal sein (und es wird immer Leute geben, die dir einreden wollen, dass du nicht "richtig" trauerst, z.B. weil du wütend bist, vielleicht auch auf deinen Opa selbst, so wie ich auf meinen, aber du darfst nicht auf diese Leute hören, denn "richtiges" Trauern gibt es einfach nicht).


          Und das mit deiner Oma kann ich nachvollziehen, meine Oma war auch über 60 Jahre mit ihm verheiratet, und sie kam mir immer so stark und selbstständig vor, aber seit sie ohne ihn ist, kommt sie mir manchmal vor wie ein Kind, das man allein im Wald gelassen hat. Das ist schlimm anzusehen, da hast du recht, ich hab mir auch immer Sorgen um sie gemacht. Sie ist dann bei uns eingezogen - ich weiß aber nicht, ob das bei euch auch möglich ist.

          Jetzt weiß ich auch nichts mehr dazu zu sagen. Sorry falls das hier ein bisschen wirr ist, meine Gedanken gingen gerade bisschen durcheinander. Ich hoffe, das hilft dir vielleicht. Auf jeden Fall wünsche ich dir alles alles Gute!
          Danke. Ja, die Wut habe ich ja auch voll auf den Motorradfahrer geballert und jetzt auf die Regierung. Und sauer kann man auf die verkackte Regierung sowieso immer sein, das war ich auch schon davor. Auf meinen Opa kann ich nicht sauer sein. Ich war zwar nicht dabei, aber er war immer so verantwortungsvoll und er ist halt wirklich an seinem täglichen, routinierten Abendgang überfahren worden, weshalb ich nicht glaube, dass er das absichtlich gemacht hat oder überhaupt aus Leichtsinn. Meine Oma kann hier schlecht eingeflogen werden... Sonst würden wir sie sofort aufnehmen, aber das deutsche Wetter wäre zu ungesund für sie, die Umstellung und die Reise sowieso.
          Zuletzt geändert von Supersonic; 27.01.2013, 17:05.

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