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    Tod

    Mein Opa ist am Dienstag gestorben.
    Als ich das erfahren habe dachte ich erstmal, dass er an irgendeiner Krankheit oder wegen seines Alters gestorben ist, aber er wurde von einem Motorrad überfahren. Naja, er lebt auf den Philippinen und da sterben dauernd Leute so. Aber ich kann das einfach nicht glauben. Diese Todesart ist einfach so unglaublich unnötig. Das nächste Krankenhaus ist zwei Stunden entfernt und natürlich hat er es nicht geschafft -.- Ich hab noch nicht mal so eine billige Trostfloskel, dass seine Zeit gekommen ist oder so. Nein, ist sie ja nicht, der asoziale Motorradfahrer hat ihm die Zeit einfach genommen.

    Meine Oma war 60 Jahre mit ihm verheiratet. Mein Opa hat besonders die letzten 10 Jahre alles für sie getan. Der rechte Arm meiner Oma ist seit einem Schlaganfall gelähmt. Er hat die ganze Arbeit für sie getan, einfach alles. Sie war abhängig von ihm und das hat sie auch näher zusammengerückt. Ich weiß gar nicht, wie sie das verkraften soll. Sie ist so schon schwach. Ich weiß auch nicht, ob sie am Ende vielleicht allein im Haus wohnt, aber man kann sie doch nicht einfach so allein lassen. Sie hat noch nie allein gelebt! Das hält sie doch nicht durch.

    Und weil sich das alles auf den Philippinen abgespielt hat, kann ich noch nicht mal zu der Beerdigung meines Opas. Meine Mutter fliegt jetzt für zwei Wochen hin, aber ich kann mich nicht für zwei Wochen beurlauben lassen wegen der Fehlzeiten in der Oberstufe. Geld hätten wir sowieso dafür gerade nicht, das kam ja alles so plötzlich.

    Ich weiß, dass mein Opa tot ist aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Ich meine, ich weine jeden Tag deswegen, einfach weil mein lieber Opa tot ist, dann auch noch so eine unnötige Todesart und die Sorgen zu meiner Oma kommen auch noch dazu. Das macht es alles schon schwerer als es schon ist. Ich kann es einfach nicht realisieren. Ich meine, der Satz, dass er tot ist, ist in meinem Kopf aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Welt sich von heute auf morgen so ändert.

    Sorry, aber vielleicht diente das einer therapeutischen Maßnahme... Musste das alles einfach mal aufschreiben.

    #2
    Ich kann das echt verstehen, dass es dich belastet. Gerade, weil das jetzt alles aufeinmal kommt. Sowas ist nie gut und macht einen dann noch mehr fertig und noch viel trauriger. Ich finde es auch schade, dass du keine Möglichkeit hast, zu der Beerdigung zu kommen, das macht das Ganze natürlich nochmal unerträglicher.

    Es ist zwar nicht annähernd so "schlimm", aber ich kenne das Gefühl. Zumindest so ein ähnliches... Meine Mutter hatte einen Motorradunfall an meinem 10ten Geburtstag. An dem Tag selbst wusste ich nichts davon, weil ich bei meinem Vater war und nur ein Fax mit Glückwünschen bekommen habe, aber als ich dann wieder bei ihr war, musste ich prompt heulen. Sie hat bleibende Schäden davongetragen (Schlüsselbein gebrochen), war unschuldig und hat heute (5 Jahre später) noch kein Geld dafür bekommen. Ich frage mich auch immer, wieso das uns passieren muss, obwohl meine Mutter es schon schwer hat.

    Und das trauern um so etwas finde ich auch völlig normal. Auch für etwas längere Zeit. Würde ich auch nciht als schlecht bezeichnen. Aber du solltest eben aufpassen, dass es nicht zu lang wird und du es irgendwann realisierst. Ist leichter gesagt als getan, aber ich denke, dass du das schon schaffen wirst! Aber erstmal ist natürlich die schwere Zeit dran, um das zu verdauen.

    Ich hoffe, mein Beitrag hat dir irgendetwas gebracht.

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      #3
      Es tut mir wirklich sehr Leid für dich, dass dein Opa gestorben ist.

      Die Rahmenumstände machen die Situation natürlich nicht erträglicher. Ich denke, dass es für das Begreifen und Verinnerlichen, dass dein Opa wirklich tot ist, wichtig ist, dass Du deine Gefühle strukturierst.

      Das betrifft insbesondere die Situation mit deiner Oma: Deine Sorge um sie ist absolut nachvollziehbar - aber deine Mutter ist ja jetzt auch zwei Wochen vor Ort und wird sich in dieser Zeit sicherlich auch um eine angemessene Lösung für deine Oma bemühen, oder?

      Dein Opa hat - wenn er 60 Jahre verheiratet war - wohl ein sehr stolzes Alter erreicht (das, so vermute ich jetzt einfach mal, auch spürbar über der üblichen Lebenserwartung auf den Philippinen liegen dürfte). Dass auch alte Menschen noch eines unnatürlichen Todes sterben können, hat man gedanklich meist gar nicht präsent. Wenn Menschen schon sehr alt sind, rechnet man instinktiv damit, dass nur das Alter diesen Menschen irgendwann etwas anhaben kann. Frag' dich einfach mal: Würde es wirklich großartig etwas an deinen derzeitigen Gefühlen ändern, wenn es ein natürlicher Tod gewesen wäre? Die Trauer um deinen Opa und die Sorge um deine Oma wären dadurch wohl unberührt. Es würde dir vielleicht ein gewisses Ohnmachtsgefühl nehmen (denn bei einem natürlichen Tod denkt man ja häufig "Das ist der Lauf der Dinge, da hätte niemand etwas ändern können") - ich würde dir aber dennoch raten: Konzentrier' dich nicht mehr darauf, wie er gestorben ist. Auch ein natürlicher Tod kann unnötig und ungerecht sein (und wäre es wohl in diesem Fall - mit Blick auf die Hilfsbedürftigkeit deiner Oma - ebenfalls gewesen).

      Es klingt sicherlich wie eine Floskel, ist meiner Ansicht nach aber tatsächlich ein richtiger Weg: Behalte deinen Opa in deiner Erinnerung. Sein Tod macht sein Leben - und damit verbunden auch seine Gefühle und beispielsweise auch seine Erlebnisse mit dir - nicht ungeschehen.

      Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Zeit, um Trauer verarbeiten zu können; nimm' dir die Zeit, die Du brauchst. Und wegen der Situation mit deiner Oma, vertraue vielleicht erst einmal darauf, dass deine Mutter eine Lösung findet.

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!

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        #4
        Wieso asoziale Motorradfahrer ??!

        Der wird das sicher nicht extra gemacht
        haben und nach der Unfallschilderung wird
        er auch nicht unverletzt davon gekommen
        sein

        Trossdem auch mein beleid

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          #5
          Mein herzlichstes Beileid.

          Ihr werdet schon eine Lösung für eure Oma finden und deine Mutter ist doch jetzt erstmal die nächsten zwei Wochen dort und sie wird sicher dort auch Freunde haben, welche sich um sie kümmern. Ich glaube da solltest du dir keine Sorgen machen, sondern eher abwarten :-)

          Und was deinen Opa angeht:
          Klar ist das eine echt unnötige Todesursache und ich glaube auch das der Motorradfahrer sich Vorwürfe macht... Trotzdem klingt das was du erzählt hast, nach einem tollen Opa gehobenen Alters der trotz aller Probleme Spaß am Leben hatte.

          Halte ihn so in Erinnerung, aber traue dich auch in nächster Zeit mal von ihm "abzuwenden(mir faellt nich das richtige wort ein)" und nicht durchgehend an ihn zu denken. Damit leugnest du ihn nicht, denn du trägst ihn weiterhin tief in deinem Herzen :-) Es ist normal wenn man durch so etwas 1-2 Tage oder gar eine Woche lang gar nichts macht. Trotzdem solltest du dich trauen dich mal ein wenig ablenken zu lassen Lass deine Freunde antanzen (wozu hat man die denn! ) und macht was zusammen Oder wein dich an ihrer Schulter wenigstens aus tut auch schon gut!

          Mfg Moritz

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            #6
            Erst mal tut es mir Leid um deinen Opa.
            Ich habe noch nicht etwas so schlimmes duchmachen mussen, jedenfalls nicht etwas in der Art, aber ich habe auch 2 Menschen verloren.
            Meine Oma und meine Uroma.
            Meine Oma ist gestroben, da war ich, glaube ich 11. Ich hatte keine Ahnung, denn ich hatte sie davor 1/2 Jahre nicht gesehen, weil ich Angst hatte. Nicht vor ihr, vor ihrem Tod (der natürlih nicht denkbar war), nein, ich hatte Angst vor dem Altersheim wo sie lebte. Ich bin sie nicht mehr besuchen gegangen, habe immer im Auto gewartt, während die anderen zu ihr gegegangen sind.
            Als mein Vater irgendwann zu ihr gefahren ist (sie wohnte in Niedersachsen, wir in Berlin) unter dem Vorwand, sie zu besuchen, habe ich mir nichts dabei gedacht. Doch am nächsten Morgen kam auch die Nahricht, sie hätte es nicht mehr geschafft. Sie war schon die Jahre davor schlapper etc. (sie hat die Tabletten nicht vertragen, ist öfters gestürzt,...). Ich habe das gar nicht verstanden. Ich hab nicht verstanden, dass meine Oma gstorben ist, dass sie nicht mehr da ist. Ich war die Einzige, die nicht geweint hat, gar nicht. Bis jetzt noch nie. Trotzdem habe ich erst jetzt verstanden, dass sie tot ist.

            Die andere Geschichte war, dass meine Uroma kurz vor Weihnachten gestorben ist. Meine Eltern haben mir nichts davon erzählt, erst im neuen Jahr, wir sind nicht auf die Beerdigung gegangen, es war schlimm für mich, auch wenn ich, wie bei meiner Oma, nie geweint habe. Ich habe mich so doof gefühlt. Ich meine, ich war kurz davor auf ihrem Geburtstag, und dann. Einfach tot. Es war schlimm. Ich wollte auf die Beerdigung aber meine Eltern wollten nicht. Meine Mutter wollte nicht auf die Beerdigung ihrer Oma, ich hab das gar nicht verstanden, ich hab nicht verstanden, weshalb wir da nicht hin sind und ich habe es bis jetzt nicht verstanden.

            Ich war einfach sauer, dass meine Familie immer mehr ausstirbt.
            Es ist einfach ungerecht nette Menschen zu verlieren, es ist schrecklich und doch geht das Leben weiter.

            Ich weiß, nicht, ob es dir geholfen hat, aber ich wünsche dir viel Kraft und du bist nicht allein.

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              #7
              Es tut mir sehr leid dass du deinen Opa verloren hast.

              Ich kann nachfühlen wie es dir geht, ich habe meinen Opa auch plötzlich und unerwartet verloren. Es dauert einige Zeit bis man den Tod eines nahe stehenden Menschen richtig realisiert und verarbeitet dass diese geliebte Person für immer ais dem Leben verschwunden ist. Nach einiger Zeit lernt man besser mit der Situation umzugehen und die Person in der Erinnerung weiter leben zu lassen.

              Natürlich fragt man sich gerade bei Unfällen warum es gerade so gekommen ist und dass es total unnötig war, aber das ist es auch wenn jemand z.B. an Krebs erkrankt. Der Unterschied ist nur dass man da länger Zeit hat sich an den bevorstehenden Tod zu gewöhnen.

              Andererseits sollte man sich darüber klar sein dass wir alle sterben müssen und da finde ich einen schnellen Unfalltod für die betreffende Person wesentlich weniger schlimm als wenn jemand langsam und unter jahrelangen Qualen an einer Krankheit dahin siecht. Vielleicht ist das ein kleiner Trost für dich dass deinem Opa ein langes Leiden erspart blieb.

              Was deine Oma betrifft: Abgesehen von der emotionalen Tragödie durch den Tod deines Opas scheint deine Oma durch ihre Pflegebedürftigkeit ja jetzt auch grosse Probleme allgemeiner Art zu haben. Vielleicht könntet ihr für deine Oma eine Hausangestellte organisieren? Die Philippinen sind ein armes Land, da sollte es kein Problem sein ein Mädchen aufzutreiben, die sich für freies wohnen und essen und etwas Taschengeld täglich um deine Oma kümmert.

              Ich wünsche dir in der Situation viel Stärke und hoffe dass es dir bald wieder besser geht!

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                #8
                Der Tod ist doch der grösste Scheiss. Wieder so eine sinnlose Erfindung in diesem Fehlerhaftem Kosmos wo Gott keine Perfektion auf die Reihe bekommt.

                Als ich 12 war ist mein Opa gestorben.
                Die Kindheit ist vorbei wenn du weisst das du sterben musst (The Crow)

                Mein Beileid

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                  #9
                  Wow, mit so vielen Antworten habe ich gar nicht gerechnet. Danke! Ich war das Wochenende jedenfalls erstmal raus aus der Stadt um mich abzulenken. Heute wurde mein Opa beerdigt... Es geht mir auch schon ein wenig besser. Also ich verstehe langsam, dass er tot ist, aber natürlich macht es die ganze Sache nicht viel besser. Der Hauptgrund für den Schock war halt natürlich der Tod und trotzdem die Todesursache. Die Trauer wäre gleich geblieben, aber das ging nun mal nicht in meinen Kopf, dass mein Opa nicht an nem typischen Tod für sein Alter gestorben ist. Sowas erlebt man ja besonders in Deutschland eher selten.

                  Naja gut, die Wut auf den Motorradfahrer zu ballen war einfach ne hilflose Reaktion. Eine Teilschuld sehe ich bei der Regierung (natürlich weiß man nicht, ob es sonst nicht passiert wäre), da die Straßenverkehrsmäßig nichts unter Kontrolle haben. Genau an der gleichen Stelle ist schon der Bruder meiner Oma gestorben. Das ist denke ich mal kein Zufall. Die Regierung ist leider nicht nur korrupt, sondern auch verblödet. Würden die Geschwindigkeitskontrollen einführen, würde die Regierung reich werden, das weiß ja sogar ich. Aber leider kann man das dort kaum ändern.

                  Das Ding ist halt, dass einer aus der Familie meine Oma pflegen sollte. Auf den Philippinen pflegt man ein gesundes Misstrauen aus gutem Grund. Man hat da schon viele blöde Erfahrungen mit Naivität gemacht und bei der Familie kann man sich einigermaßen sicher sein, dass die sich gut um die Oma kümmern werden. Und die Leute aus der Familie müssen alle natürlich selbst arbeiten. Meine Mutter überlegt sich deshalb, jemanden aus der Familie zu bezahlen.

                  Ich hab grad keine Lust, jeden zu zitieren Aber ich antworte mal auch so auf die Fragen, ob die jetzt gelesen werden oder nicht. Es tut gut, dass man nicht allein ist. Ich hab leider auch oft solche Erfahrungen gemacht, aber beim Opa ist das ja immer etwas anderes.
                  Zuletzt geändert von Supersonic; 20.01.2013, 16:29.

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                    #10
                    Ich kann dich voll verstehen. Es ist ja nie schön, wenn irgendjemand stirbt, aber das kam ja total unvorbereitet und... ja, irgendwie war das bloß ein Zufall, dass er jetzt gestorben ist. Tut mir wirklich sehr, sehr Leid für dich und deine Familie. : (

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                      #11

                      Naja gut, die Wut auf den Motorradfahrer zu ballen war einfach ne hilflose Reaktion. Eine Teilschuld sehe ich bei der Regierung (natürlich weiß man nicht, ob es sonst nicht passiert wäre), da die Straßenverkehrsmäßig nichts unter Kontrolle haben.
                      Ich weiß, man sucht immer irgendeinen Schuldigen, und diesma gabs so gesehn vllt einen, aber so genau kann man das nicht sagen.... und es bringt nix.... Dein Opa ist und bleibt Tod, egal ob du den Schuldigen gefunden hast oder nicht....

                      Und ja man braucht so ne zeit lang bis man wirklich gecheckt hat, dass eine person tot ist... und was das bedeutet... So 1-2 Tage dauert das....mit vööliger Leere zeitweise... danach die Frage nach dem "warum"....
                      Lass das am besten sein mit der Frage, bringt die eh nix....

                      Mfg Moritz

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                        #12
                        Zitat von Moritz112 Beitrag anzeigen
                        Ich weiß, man sucht immer irgendeinen Schuldigen, und diesma gabs so gesehn vllt einen, aber so genau kann man das nicht sagen.... und es bringt nix.... Dein Opa ist und bleibt Tod, egal ob du den Schuldigen gefunden hast oder nicht....

                        Und ja man braucht so ne zeit lang bis man wirklich gecheckt hat, dass eine person tot ist... und was das bedeutet... So 1-2 Tage dauert das....mit vööliger Leere zeitweise... danach die Frage nach dem "warum"....
                        Lass das am besten sein mit der Frage, bringt die eh nix....

                        Mfg Moritz
                        Neenee, ich suche keinen Sündenbock, aber es ist Fakt, dass dort viele Menschen an Straßenverkehrsunfällen sterben. Und der Regierung gebe ich die Schuld dafür. So.

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                          #13
                          In solchen Ländern herrschen eben Zustände, die man sich bei uns nicht vorstellen kann und das Leben eines Menschen zählt dort nicht viel.

                          Ein Freund von mir wurde in China von einem Motorrad angefahren und musste noch verletzt flüchten um nicht verprügelt zu werden.
                          Ein anderer war als Bauleiter auf den Philippinen und bekam mit wie ein Arbeiter von einem wackeligen Bambusgerüst an einem Hochhaus gestürzt war. Einige Arbeiter kamen, trugen den Toten weg und 10 Minuten später war ein neuer Arbeiter da und damit war die Angelegenheit erledigt.
                          Die haben da auch einen Autoclub, wo sie zusammen Ausfahrten machen. Sie fahren immer nur im Convoy mit einem grossen Geländewagen an der Spitze, der über alles und jeden drüber fährt der sich auf die Strasse stellt weil sie immer befürchten müssen dass es ein Hinterhalt von Banditen ist.
                          So etwas ist für uns nicht vorstellbar und klingt unglaublich, dort ist es wohl der Normalzustand und der Tod ist dort allgegenwärtig.

                          Ich hoffe du hast es jetzt schon ein wenig verarbeitet und ihr findet eine Möglichkeit deiner Oma etwas zu helfen.
                          Zuletzt geändert von Jerry-Can; 23.01.2013, 19:56.

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                            #14
                            Mein Beileid!!!
                            Ich habe noch beide Opas und Omas, aber als meine Uroma gestorben ist hab ich das gar nicht verstanden. Ich habe sie nicht oft gesehen, weil sie in Regensburg gewohnt hat, aber sie stand mir so unendlich nahe. Sie war alt und wohnte in einem Altersheim, aber ich konnte es trotzdem nicht verstehen, dass sie tod ist. Seitdem steht ein Foto von ihr bei mir im Zimmer. Ich sehe es jeden Tag und denke jeden Tag an sie. Und ich habe das Gefühl sie viel besser zu kennen, als ich sie je gekannt habe. Manchmal, wenn es mir schlecht geht, rede ich mit ihr! Es ist albern und das weiß ich auch, aber mein Leben lang wurden mir geliebte Menschen und Tiere weggenommen!

                            Mein Nachbar wurde auch überfahren und das hier! Hier in Berlin, am Rathaus. Und tot war er! Auch das will ich nicht verstehen und eine Nachbarin ist an Gehirnblutung gestorben, nicht mal 40 Jahre alt. Ich denke, wir müssen damit klar kommen, dass niemand für immer bleibt, das merke ich auch jetzt, wo es meinem Rico so schlecht geht! Ich habe Angst um ihn!

                            Ich wünsche dir ganz viel Mut und Kraft und auch ein bisschen Glück! Es wird eine schwere Zeit für dich sein und ich versuche, in Gedanken bei dir zu sein!

                            Alles,alles Gute!!!

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                              #15
                              Zitat von Neonfarben Beitrag anzeigen
                              Der Tod ist doch der grösste Scheiss. Wieder so eine sinnlose Erfindung in diesem Fehlerhaftem Kosmos wo Gott keine Perfektion auf die Reihe bekommt.
                              Ist die Perfektion der Inperfektion...

                              Zitat von Neonfarben Beitrag anzeigen
                              Die Kindheit ist vorbei wenn du weisst das du sterben musst (The Crow)
                              Die Kindheit kommt zurück, wenn du gestorben bist. (Sephiroth)

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