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    #16
    Zitat von MondPrinzessin Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch. In Jura ist die Durchfallquote mit am höchsten und das sieht man auch. Bei uns sinds im ersten Semester noch über 200 Leute und im Dritten nur noch 80.
    Außerdem ändert sich Recht jeden Tag, schonmal daran gedacht? Jura ist zwar nicht schwer, aber ziemlich komplex.
    Mit Jura kann man eigentlich alles machen, wenn man gut ist. Die Berufschancen sind dementsprechend sehr gut.
    Klar sind die Seminarplätze für besseres Arbeiten begrenzt, trotzdem gibt es ausreichend Plätze.
    Und dass man für die Doktorarbeit keine Themen findet, hab ich ja noch nie gehört. Ich weiß ja nicht, ob du von Deutschland redest, aber da ist das anders geregelt. Je nachdem auf was du dich spezialisierst, gibts ja immer was neues... ^^

    Das seh ich grad bei einigen von meinen Freunden live, von daher geh ich mal stark aus, dass das stimmt. Sicher ändert sich das Recht immer ein bisschen, aber diese Kleinigkeiten sind doch Pipifax für eine Abschlussarbeit. Jede kleine Änderung macht kein neues Thema, darum geht es. Und die Durchfallquote ist ziemlich überall so. Bei meinen zwei größten Prüfungen fliegen auch 80% fix durch. Mein Studium fangen 600 Leute an un es bleiben auch 80 nach einem Jahr über im Durchschnitt, noch schlimmer.

    Schau dir mal die Statistiken an, Jura-Studenten sowie Medizin-Studenten sind viel zu viele da.
    Zuletzt geändert von lalumiere; 21.11.2008, 10:50.

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      #17
      Zitat von dBambi Beitrag anzeigen
      pädagogik hatte ich auch überlegt aber ich wusste irgendwie auch nie so recht,w as mich zu erwarten hat und vorallem, was man damit dann beruflich machen soll...

      kannst du mir diese fragen vllt beantworten?

      Du kannst so viel damit später machen, dass du fix einen Arbeitsplatz bekommst. Du kannst in jeder sozialen Einrichtung arbeiten, seien es Kindergärten, Horte, Kinderfeste, Kinderheime, Jugendzentren, Jugendveranstaltungen, Erziehungsheime, Resozialisation von Häftlingen, Bewährungshelfer, jede Beratungsstelle (Suchtberatung - Alkohol, Essstörungen, Missbrauchs- Vergewaltigungsopfer, traumatisiserte Menschen, Unfallopfer, psychisch Kranke, Frauenhäuser, Familienberatung, Eheberatung, Sexualberatung, Erziehungsberatung), Behindertenanstalten, Weiterbildung/Erwachsenenbildung, Hochschulen, normale Schulen, Lerninstitute, Sozialarbeit (Jugendamt, Streetworker, ...), bla bla bla.

      Das Studium selbst ist anfangs noch trocken, aber macht ja nix. Wichtige Stichwörter sind Entwicklung, Erziehung, Bildung, Wissen. Man lernt einfach viel über den Menschen (Psyche etc), wie man sich entwickelt, groß wird, wie man lernt (auch lebenslang), über Gesellschaften, Soziologie, Gruppen... Es sind viele Elemente aus Psychologie dabei.

      Allerdings ist das erste Semester ein inoffizielles Selektionsverfahren. Du musst alle Prüfungen schaffen, um weiterstudieren zu können, ansonsten verlierst du ein Jahr (in dem du halt Wahlfächer machen darfst, aber die Pflichtfächer nicht). Und die Prüfungen sind auch nicht so einfach. Wie schon gesagt, 600 Erstsemestrige sind zu viele, nach einem Jahr sind noch ca. 80 da, der Rest hört auf oder fliegt durch. Also von demher musst anfangs echt durchbeißen, dann wird's besser.

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        #18
        Zitat von Carrie Beitrag anzeigen
        Und auf Lehramt studieren ist immer ne gute Wahl
        Wollte ich früher auch immer machen.

        Eben nicht, weil das Studium schlecht aufgebaut ist und keine Lehrer gebraucht werden am Arbeitsmarkt -.-

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          #19
          Zitat von lalumiere Beitrag anzeigen
          Du kannst so viel damit später machen, dass du fix einen Arbeitsplatz bekommst. Du kannst in jeder sozialen Einrichtung arbeiten, seien es Kindergärten, Horte, Kinderfeste, Kinderheime, Jugendzentren, Jugendveranstaltungen, Erziehungsheime, Resozialisation von Häftlingen, Bewährungshelfer, jede Beratungsstelle (Suchtberatung - Alkohol, Essstörungen, Missbrauchs- Vergewaltigungsopfer, traumatisiserte Menschen, Unfallopfer, psychisch Kranke, Frauenhäuser, Familienberatung, Eheberatung, Sexualberatung, Erziehungsberatung), Behindertenanstalten, Weiterbildung/Erwachsenenbildung, Hochschulen, normale Schulen, Lerninstitute, Sozialarbeit (Jugendamt, Streetworker, ...), bla bla bla.

          Das Studium selbst ist anfangs noch trocken, aber macht ja nix. Wichtige Stichwörter sind Entwicklung, Erziehung, Bildung, Wissen. Man lernt einfach viel über den Menschen (Psyche etc), wie man sich entwickelt, groß wird, wie man lernt (auch lebenslang), über Gesellschaften, Soziologie, Gruppen... Es sind viele Elemente aus Psychologie dabei.

          Allerdings ist das erste Semester ein inoffizielles Selektionsverfahren. Du musst alle Prüfungen schaffen, um weiterstudieren zu können, ansonsten verlierst du ein Jahr (in dem du halt Wahlfächer machen darfst, aber die Pflichtfächer nicht). Und die Prüfungen sind auch nicht so einfach. Wie schon gesagt, 600 Erstsemestrige sind zu viele, nach einem Jahr sind noch ca. 80 da, der Rest hört auf oder fliegt durch. Also von demher musst anfangs echt durchbeißen, dann wird's besser.

          und was würdest du nach dem Studium am liebsten beruflich machen?

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            #20
            Zitat von dBambi Beitrag anzeigen
            und was würdest du nach dem Studium am liebsten beruflich machen?
            Naja, es is ja so, das Studium dauert ja 3 Jahre und danach kann man den Master 2 Jahre dazu machen. Nach den 3 Jahren muss man sich zwischen Sozialarbeit und Erwachsenenbildung entscheiden (auf unserer Uni gibt's nur die zwei Richtungen, es gibt sonst noch mehr z.B. Heilpädagogik). Jedenfalls werd ich in Richtung Sozialarbeit gehen. Am Liebsten Frauenhäuser oder Suchtberatung. Aber bis dahin mach ich ja noch Praktika, dann werd ich sehen, wie das alles ist dort.

            Neugierig geworden?

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              #21
              Zitat von lalumiere Beitrag anzeigen
              Naja, es is ja so, das Studium dauert ja 3 Jahre und danach kann man den Master 2 Jahre dazu machen. Nach den 3 Jahren muss man sich zwischen Sozialarbeit und Erwachsenenbildung entscheiden (auf unserer Uni gibt's nur die zwei Richtungen, es gibt sonst noch mehr z.B. Heilpädagogik). Jedenfalls werd ich in Richtung Sozialarbeit gehen. Am Liebsten Frauenhäuser oder Suchtberatung. Aber bis dahin mach ich ja noch Praktika, dann werd ich sehen, wie das alles ist dort.

              Neugierig geworden?

              ich weiß halt, dass ich nich in richtung sozialarbeit gehen wollen würde ^^
              aber erwachsenenbildung fänd ich toll!

              wobei ich mich - wenn ich mein derzeitiges Studium durchziehe - zB auch um Azubis kümmern kann oder eben auch Personalberatung machen kann etc.
              also würde das irgendwie auch in richtung erwachsenenbildung gehen

              ich bin einfach so hin und her gerissen...

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                #22
                Zitat von dBambi Beitrag anzeigen
                ich weiß halt, dass ich nich in richtung sozialarbeit gehen wollen würde ^^
                aber erwachsenenbildung fänd ich toll!

                wobei ich mich - wenn ich mein derzeitiges Studium durchziehe - zB auch um Azubis kümmern kann oder eben auch Personalberatung machen kann etc.
                also würde das irgendwie auch in richtung erwachsenenbildung gehen

                ich bin einfach so hin und her gerissen...
                Du könntest dich ja z.B. auch mal in ein paar Pädagogik-Vorlesungen setzen bzw. mal den Studienplan durchlesen, dann siehst du ja, ob es dir gefallen würde. Wenn du mit dem Jetzigen total unglücklich bist, hilft's ja auch nix.

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                  #23
                  Zitat von lalumiere Beitrag anzeigen
                  Du könntest dich ja z.B. auch mal in ein paar Pädagogik-Vorlesungen setzen bzw. mal den Studienplan durchlesen, dann siehst du ja, ob es dir gefallen würde. Wenn du mit dem Jetzigen total unglücklich bist, hilft's ja auch nix.

                  ich weiß nicht, ob ich allgemein mit dem Studium unglücklich bin

                  die ersten 2 Semester sind nun mal echt nur bwl-grundlagen und dann geht es in die richtung, die ich mir vorgestellt hab - zumindest nach plan ^^

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                    #24
                    studiere das, was dir liegt.
                    mit allem, für das du ehrliche begeisterung empfindest, wirst du auch einen job finden. und etwas zu studieren, nur weil du dir gute berufsaussichten versprichst, geht schnell in die hose - merkst du ja grade. mein freund hat als biologe nach seinem studium exakt eine bewerbung geschrieben und sofort einen festen job bekommen. ich selber habe mediävistik studiert, um die 60 bewerbungen geschrieben und musste ein halbes jahr mit praktika überbrücken, aber jetzt bin ich redakteurin beim fernsehen.
                    mein bruder hat so ähnlich begonnen wie du - mit wiwi - und gemerkt, dass ihm das zu viel buchhaltung (mathe...) wird, gewechselt zu anglistik, nach dem bacchelor einen master in euopean studies gemacht, eine zeit in brüssel gewesen (und hat jetzt schon zwei einladungen zu vorstellungsgesprächen - 'berater' bei der epp - abgsagt, die er ohne vorherige bewerbung bekommen hat), dann bei er uni gejobbt, bald controller bei einer euopaweit tätigen reformhauskette, war keinen tag zwiscen uni und job arbeitslos.

                    mach das, was dir richtig erscheint und wofür du bereit bist, dich einzusetzen und für einen job zu kämpfen. dann wird das auch was

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                      #25
                      Zitat von lalumiere Beitrag anzeigen
                      Eben nicht, weil das Studium schlecht aufgebaut ist und keine Lehrer gebraucht werden am Arbeitsmarkt -.-
                      Denk dran, dass die meisten hier doch aus Deutschland kommen.

                      Und in Deutschland werden die Lehrer immer älter und in ein paar Jahren gehen die alle in Rente - auf Lehramt studieren ist momentan also wirklcih eine lohnenswerte Sache in Deutschland.

                      Und die Ausbildung ist in Deutschland auch nicht wirklich schlecht, da muss ich dir auch widersprechen. Wer Master of Edication machen will, muss pädagogisches Tralala machen.

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                        #26
                        oh mann ey O.o
                        ich hab jetzt schon angst vor dem studium

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                          #27
                          Zitat von MondPrinzessin Beitrag anzeigen
                          So ein Quatsch. In Jura ist die Durchfallquote mit am höchsten und das sieht man auch. Bei uns sinds im ersten Semester noch über 200 Leute und im Dritten nur noch 80.
                          Außerdem ändert sich Recht jeden Tag, schonmal daran gedacht? Jura ist zwar nicht schwer, aber ziemlich komplex.
                          Mit Jura kann man eigentlich alles machen, wenn man gut ist. Die Berufschancen sind dementsprechend sehr gut.
                          Klar sind die Seminarplätze für besseres Arbeiten begrenzt, trotzdem gibt es ausreichend Plätze.
                          Und dass man für die Doktorarbeit keine Themen findet, hab ich ja noch nie gehört. Ich weiß ja nicht, ob du von Deutschland redest, aber da ist das anders geregelt. Je nachdem auf was du dich spezialisierst, gibts ja immer was neues... ^^
                          da kann ich nur zustimmen. meine beste freundin hat das studium exakt in der regelstudienzeit durchgezogen, mit summa cum laue abgeschlossen, die angebotene doktorarbeit ausgeschlagen und ihre eigene praxis eröffnet. und die läuft super.

                          war auch etwas überrascht ob der düstern schilderung lalumiers - aber ka, vielleicht ist das in ö wirklich etwas anders?

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                            #28
                            Zitat von raingirl Beitrag anzeigen
                            studiere das, was dir liegt.
                            mit allem, für das du ehrliche begeisterung empfindest, wirst du auch einen job finden. und etwas zu studieren, nur weil du dir gute berufsaussichten versprichst, geht schnell in die hose.
                            Richtig. Wenn man nur auch flexibel ist und bereit, sich auch mit seinen kenntnissen eher fachfern zu bewegen, was aber doch noch mit seine Fach zu tun hat.

                            Ein Freund von mir will zum Beispiel gern Journalist werden - eigentlich ja fast unmöglich. Er studiert jetzt Germanistik und Italienisch und macht ständig Praktika - beim Uniradio, bei Zeitungen, blah. Und ich wette, er bekommt später einen Job.

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                              #29
                              Zitat von dieMeike Beitrag anzeigen
                              Denk dran, dass die meisten hier doch aus Deutschland kommen.

                              Und in Deutschland werden die Lehrer immer älter und in ein paar Jahren gehen die alle in Rente - auf Lehramt studieren ist momentan also wirklcih eine lohnenswerte Sache in Deutschland.

                              Und die Ausbildung ist in Deutschland auch nicht wirklich schlecht, da muss ich dir auch widersprechen. Wer Master of Edication machen will, muss pädagogisches Tralala machen.


                              mh, es stimmt schon, dass wohl bald viele lehrer in rente gehen werden aber gleichzeitig haben wir ja ein paar ziiiiemlich geburtenschwache zeit hinter uns - wer weiß, ob wir dann noch so viele Lehrer brauchen, wie im moment

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                                #30
                                Wenn dich Biologie interessiert dann mach doch das.... ich überleg auch was mit bio zu machen, du kannst ja auch indie Forschung gehen.... ich würde dir raten einfach mal eine Beruf zu suchen und den dann zu machen, egal wie die Berufschancen sind.... oder mach eine Ausbildung, einfach nur zu Studieren um studiert zu haben ist nie eine gute idee

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