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Selbstliebe/Selbstakzeptanz

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    Selbstliebe/Selbstakzeptanz

    Ist das für euch ein Thema?
    Kommt ihr mit euch gut zurecht, seid ihr mit euch im Reinen? Was bedeutet das für euch, wie motiviert ihr euch an schlechten Tagen (es ist eine nie aufhörende Reise in meinen Augen), sprecht ihr mit anderen darüber, habt ihr Rituale, usw usf. Will eigentlich keine konkreten Fragen stellen, erzählt einfach mal.

    #2
    für mich gehörts zur selbstazeptanz, mich nicht selbst lieben zu müssen. ich glaube nicht, dass selbstliebe für mich erreichbar ist. weiß aber auch nicht, ob das tatsächlich für mich erstrebenswert ist. ich muss mich nicht lieben, um mit mir einfach zufrieden zu sein.
    ihr wisst, wo ihr mich findet xx

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      #3
      Dafür dass ich Mal krasse Minderwertigkeitskomplexe hatte, stehe ich heute extrem gut da.

      Trotzdem Zweifel ich noch oft an mir selbst. Sogar wenn ich nachweislich die Beste bin, freut mich dass nur kurz und dann fang ich wieder an zu zweifeln.

      Das ganze wird laaaangsam besser, ich werde etwas entspannter, aber denke es ist noch ein weiter weg.


      Mit meinem Körper bin ich meistens im Reinen, auch wenn ich ihn oft optimieren möchte
      ​​​​

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        #4
        Auch wenn es sich widersprüchlich anhört - Ich liebe mich nicht selbst, aber ich bin mit mir (im Großen und Ganzen) im Reinen.

        Ansonsten ist es ein Auf und Ab. Mal bin ich recht zufrieden, mal bin ich richtig schlecht drauf. Und an solchen schlechten Tagen kann mich auch nichts motivieren. Das hatte nur meine Ex-Freundin geschafft. Weniger motivieren, vielmehr für mich da sein. Das reicht mir dann auch schon.

        Ich habe eine beste Freundin und einen besten Freund, mit denen ich über alles reden kann und die für mich auch in dunklen Stunden da waren/sind. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.

        Was mir auch hilft, ist mein Sport. Er hat mich bereits aus einem tiefen Loch rausgeholt. Und er sorgt auch (noch) dafür, dass ich nicht wieder reinfalle.

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          #5
          Heute bin ich aber zum Beispiel sehr stolz auf mich. Ich musste auf der Arbeit viel neues machen und habe mich dem gestellt. Ich habe einen kleinen Fehler gemacht und fand das okay. Und ich habe Kollegen gegenüber meine Meinung vertreten, obwohl es so wirkte als stünde ich mich mit meiner Meinung alleine da.



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            #6
            Ich würde sagen ich akzeptiere und liebe mich selbst in gesunden Maßen. Für mich ist das ganz natürlich und ich versuche immer ein gesundes Mittelmaß zu finden. Ich spreche auch manchmal innerlich mit mir selbst und lobe oder kritisiere mich. Vermutlich klinge ich nach dieser Aussage wie der größte Psychopath, aber mir hilft das tatsächlich sehr. Ich betrachte dann alles einfach objektiver.

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              #7
              Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
              für mich gehörts zur selbstazeptanz, mich nicht selbst lieben zu müssen. ich glaube nicht, dass selbstliebe für mich erreichbar ist. weiß aber auch nicht, ob das tatsächlich für mich erstrebenswert ist. ich muss mich nicht lieben, um mit mir einfach zufrieden zu sein.
              Das finde ich gerade total interessant, bringt mich zum Nachdenken...

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                #8
                Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                Das finde ich gerade total interessant, bringt mich zum Nachdenken...
                ich muss meinen körper oder mich selbst auch nicht schön finden, um mich akzeptieren zu können. mein körper hält mich am leben und funktioniert, und ich existiere nicht, um mich schön zu finden oder von anderen als schön empfunden zu werden, u know. für mich ist es auch wichtig, nicht in jedem schlechten tag das ende der welt zu sehen. schlechte tage sind okay, und die sollte man sich auch "erlauben" können, ohne sich zusätzlich noch druck deshalb machen zu müssen. dieses zwanghafte selflove und zwanghaft positive ist nichts, was ich (für mich) für einen realistischen oder gesunden ansatz halte.
                ihr wisst, wo ihr mich findet xx

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                  #9
                  Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
                  ich muss meinen körper oder mich selbst auch nicht schön finden, um mich akzeptieren zu können. mein körper hält mich am leben und funktioniert, und ich existiere nicht, um mich schön zu finden oder von anderen als schön empfunden zu werden, u know. für mich ist es auch wichtig, nicht in jedem schlechten tag das ende der welt zu sehen. schlechte tage sind okay, und die sollte man sich auch "erlauben" können, ohne sich zusätzlich noch druck deshalb machen zu müssen. dieses zwanghafte selflove und zwanghaft positive ist nichts, was ich (für mich) für einen realistischen oder gesunden ansatz halte.
                  Mhm ich verstehe deine Ansicht. Wie gesagt, ich denke, ich sollte da mal mehr drüber nachdenken. Sehr inspirierend.

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                    #10
                    Ich denke, dass ich mich mittlerweile mehr akzeptiere als noch vor ein paar Monaten. Vor allem aber akzeptiere ich meinen Charakter. Ich bin zufrieden damit, der zu sein, der ich bin. Klar nicht perfekt, aber wer ist das schon?

                    Selbstliebe hingegen ist so ne Sache... Ich liebe mich nicht, nein. Aber Liebe und Akzeptanz haben auch nichts miteinander zu tun. Ich akzeptiere ja auch Menschen, die ich nicht liebe, so auch bei mir.

                    Schlechte Tage? Ja natürlich gibt's das. Es gibt Tage, da will man sich einfach nur verkriechen und nie wieder raus kommen oder Tage, an denen man die ganze Zeit heulen könnte, aber das vergeht. Wenn ich mal wirklich nen push an Selbstwertgefühl brauche, höre ich Musik. Bei mir ist Deutschrap das Genre, welches mich motiviert. Oder ich höre Musik, die ich mit 13 gehört habe, dann fühle ich mich immer jung und unbeschwert. Allgemeine Ablenkung ist auch immer gut. Einen Film oder eine Serie schauen..

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                      #11
                      Selbstliebe ist bei mir quasi inexistent. Hab allerdings gelernt damit zu leben und es als Teil von mir anzusehen (was auch immer besser klappt), also denke ich, dass das wohl schon eine gewisse Art von Selbstakzeptanz ist? Halt einfach akzeptieren, dass man nie so sein wird, wie man eigentlich gerne sein möchte.
                      Also ich denke ich seh's ähnlich wie pumpkin, nur dass ich es nicht so fancy ausdrücken kann

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                        #12
                        Zitat von tmpit Beitrag anzeigen
                        Also ich denke ich seh's ähnlich wie pumpkin, nur dass ich es nicht so fancy ausdrücken kann
                        Dem schließe ich mich an

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                          #13
                          Ich denke, ich akzeptiere mich mittlerweile völlig ausreichend. Früher gab es mal Phasen, in denen ich mit mir nur unzufrieden war, aber das waren zu einem Teil auch nur Dinge, die mir "in den Mund" gelegt wurden. Ich kam z.B. von der Schule und war ganz unglücklich, weil ich meine Haare hässlich fand, anders gehen wollte, andere Knochen haben oder neue, andere Hobbys wollte. Hätte ich genauer darüber nachgedacht, wäre mir aufgefallen, dass gar nicht meine eigene Meinung war, sondern dass sich nur in mein Gehirn gebrannt hatte, was ich die ganze Zeit in der Schule hörte. Das war nicht bei allem so, aber bei Dingen, mit denen ich gerade nicht 100%ig zufrieden war, übernahm ich manches oder ging davon aus, dass die anderen rechthaben (vor allem bis zur 5. Klasse, danach nicht mehr so), weil ich mit meiner Meinung, dass nicht alles an mir Mist war, in der Klasse alleine dastand. Eigentlich war es bei mir vom Alter her untypisch. Bei den meisten spielen solche Selbstzweifel (was man anzieht, ob die Hobbys normal sind, Hass auf den Körper) erst ab 11-14 Jahren eine Rolle. Bei mir war das eher umgekehrt, ich habe in dem Alter langsam angefangen, all das zu akzeptieren und mich eher mit 4 bis vielleicht 11/12 Jahren für meine Interessen, meinen Körper, Stimme/Ausdrucksweise, Hobbys, usw geschämt, weil ich immer das Gefühl bekam, dass all diese Aspekte an mir komplett bescheuert wären. Und natürlich hatte ich zwar später auch noch Phasen, in denen ich mit bestimmten Dingen an mir unzufrieden bin oder war, aber das ist eher harmlos im Vergleich zu früher. Man kann sich auch im Großen und Ganzen ausreichend selbst akzeptieren und trotzdem gewisse Dinge an sich nicht mögen. Solange man sich nicht für minderwertig hält, sein Recht, sich unter Menschen außerhalb der Familie aufzuhalten, anzweifelt, einen komplett neuen Körper haben will oder so, sind kleinere Unzufriedenheiten normal.

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                            #14
                            Damit klar zu kommen, nicht mehr klarzukommen, ist das neue Klarkommen.

                            Demnach komme ich klar. Ernsthaft, ich komm gar nicht klar.

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