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Energielevel/Zeitmanagement

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    #46
    Zitat von Kaya Beitrag anzeigen
    Ich will es ja nicht, weil ich an sich Lust habe, früh aufzustehen, sondern weil man so offenbar mehr Aktivitäten unterkriegt.
    Okay, das ist jetzt Quatsch. Es geht hier nicht drum, den Highscore zu knacken. wenn dich dein Tagespensum eh schon erschöpft, dann sollte der erste Schritt nicht sein, dass du dir durch Schlafdefizit noch mehr Kraft raubst um noch mehr Dinge zu tun, für die du eh keine Energie hast. Der erste Schritt wäre mal, die Zeit, die du aktuell zur Verfügung hast, mit Aktivitäten zu füllen und wenn du dann immer noch das dringende Bedürfnis hast, mehr zu machen, dann kannst du drüber nachdenken, mal früher aufzustehen.

    Zitat von Kaya Beitrag anzeigen
    Das stimmt schon, aber ich bin z.B. nach der Arbeit einfach so fertig dass ich dann nur noch so Sachen wie Netflix oder Instagram machen kann. Ich würde die Zeit zwar auch gerne besser nutzen brauche das Internet dann aber irgendwie zum Ausgleich.
    Sport kann dazu führen, dass dein Energielevel insgesamt steigt und du allgemein ausgeglichener bist, körperlich wie mental. Ist anfangs natürlich schwierig, wenn einem erstmal die Energie dazu fehlt, man kann ja mal mit 2, 3 festen Tagen pro woche anfangen und irgendwann wird der Körper stärker und hat mehr Ausdauer mehr zu machen. Dann kannst du nach der Arbeit auch mal was anderes machen als Netflix.

    Zitat von Kaya Beitrag anzeigen
    Geht bei mir ja schon morgens im Bad los, Alles unter 20-30 Minuten bekomme ich irgendwie nicht hin.
    Mein Problem ist z.B. dass ich morgens halt einfach nicht so schnell in die Gänge komme, ich bin ziemlich langsam, schlurfe ins Bad, lass mir Zeit beim waschen und trink 5 - 10 Minuten an meinem Tee. Ich genieße irgendwie auch die Ruhe, bevor ich mich für die nächsten 10 Stunden ins Getümmel stürze, ansonsten würde ich schon gestresst auf der Arbeit ankommen, das würde mir auch nix bringen. Diese Leute brauchen auch länger als 5 Minuten im Bad, nur wirkt es halt für dich anders. Ich meine, allein zum Zähne putzen braucht man schon mindestens 3 Minuten. Dann wäscht man sich, schminkt sich wahrscheinlich, man muss sich umziehen. weniger als 20 Minuten ist rein technisch schon schwierig. Selbst mein Freund braucht 10 - 15 Minuten und sein einziges Styling am Morgen ist Deo und Zahnpasta. werd mal realistisch.

    wie schon gesagt, setz dir erstmal machbare und realistische Ziele, dann kannst du dir über übertriebenen Blödsinn wie Schlafmangel dann antun, wenn alles andere ausgeschöpft ist.
    A fire in the dark for the fool's gonna find his way
    Gonna run and never get away

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      #47
      Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
      die te ist halt auch immernoch jemand der scheinbar seine zeit vor allem verdaddelt und sich bisschen antriebslos fühlt. finde jetzt tbh wenn die inaktivität vor allem an antriebslosigkeit liegt kontraproduktiv was zu sagen wie "ausschlafen kann man am wochenende"
      ​​​
      Ich habe ihr ausdrücklich nicht empfohlen nur noch vier Stunden pro Nacht zu schlafen. Aber dezente Schlafreduktion ist tatsächlich ein erprobtes und häufig eingesetztes Mittel in der Behandlung von Depressionen, sprich, bei extremer Antriebslosigkeit. Wir alle wissen dass Menschen unter extremem Schlafmangel zu nichts zu gebrauchen sind, zu viel Schlaf kann das Energielevel allerdings genauso drücken.
      Ich kenne jetzt auch nicht sonderlich viele berufstätige Menschen, die unter der Woche acht Stunden oder mehr pro Nacht schlafen, das ist schon wirklich eher ein Luxus. Finde es nicht allzuweit hergeholt sich unter der Woche auf, sagen wir mal, sieben Stunden zu beschränken. Wenn ich zwölf Stunden durchpenne fühl ich mich danach auch matschig und antriebslos.

      Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
      wir haben aber die wahl, wann wir ins bett gehen. (...) zumindest, wenn wir so extremfälle wie aspartam mal außen vor lassen.
      Ich glaube eigentlich gar nicht dass ich in der Hinsicht so ein Extremfall bin. Klar, nicht jeder geht neben der Arbeit noch zur Schule, aber andere Leute haben halt dafür drei kleine Kinder zuhause, oder eine pflegebedürftige Großmutter oder wasauchimmer. Denke es gibt bei sehr vielen Menschen Faktoren die sie davon abhalten jeden Abend um 21 Uhr in der Haia zu liegen.

      Zitat von Venom Beitrag anzeigen
      Erinnert mich z.B. (wenn auch entfernt) an meinen Vater. Er könnte auch früher ins Bett gehen, aber hätte dann keine Minute Erholung am Tag gehabt. Seit meinem FSJ und insbesondere seit meinem Studium verstehe ich ihn, wenn er sagte "Ich kann nicht direkt schlafen gehen, sobald ich zuhause bin. Ich brauche noch etwas Zeit für mich, um zu entspannen. Um mal nicht zu arbeiten oder an Arbeit zu denken, sondern auch einen anderen Sinn im Leben zu haben".
      !!!!!
      Genau so sag ich das auch immer, es ist so wahr. Ich kann nicht abends nach Hause kommen und mich sofort hinlegen. Ich muss dann auch irgendwann mal ein bisschen Zeit mit mir selbst verbringen, Löcher in die Luft schauen, was Interessantes lesen, Internetgammeln, Klavierspielen, über Gott und die Welt nachdenken - egal was, aber ich brauch einfach nach einem langen Tag auch mal ein kleinwenig Zeit für mich und Dinge die mich interessieren, sonst hab ich das Gefühl ich arbeite nur noch.
      Außerdem ist, wenn man nach Hause kommt, meistens auch der Kopf noch mit hunderttausend Dingen beschäftigt und der Adrenalinspiegel noch irgendwo wolkenhoch, da ist an Schlaf noch überhaupt nicht zu denken bis man sich nicht mal ein bisschen entspannt hat.

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        #48
        Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
        !!!!!
        Genau so sag ich das auch immer, es ist so wahr. Ich kann nicht abends nach Hause kommen und mich sofort hinlegen. Ich muss dann auch irgendwann mal ein bisschen Zeit mit mir selbst verbringen, Löcher in die Luft schauen, was Interessantes lesen, Internetgammeln, Klavierspielen, über Gott und die Welt nachdenken - egal was, aber ich brauch einfach nach einem langen Tag auch mal ein kleinwenig Zeit für mich und Dinge die mich interessieren, sonst hab ich das Gefühl ich arbeite nur noch.
        Außerdem ist, wenn man nach Hause kommt, meistens auch der Kopf noch mit hunderttausend Dingen beschäftigt und der Adrenalinspiegel noch irgendwo wolkenhoch, da ist an Schlaf noch überhaupt nicht zu denken bis man sich nicht mal ein bisschen entspannt hat.
        Eben und das macht auf Dauer ziemlich unglücklich und nicht gerade motivationserfüllt. Der Mensch braucht seinen Ausgleich und insbesondere dann, wenn er sehr viel arbeitet und unter hohem Stress steht. Schlimmstenfalls wird nämlich nicht mal für ein Ziel oder für einen höheren Sinn gearbeitet, den Spaß an der Arbeit hat man auch vor Jahrzehnten schon begraben...sodass man nur noch arbeitet, weil man eben irgendwie muss.
        SPOILERDazu fällt mir auch mein Vater ein. Er geht einem faden und schlechtbezahlten Handwerkerjob ohne Anerkennung nach. An seinem Arbeitsplatz hängen Fotos von meiner Schwester und mir und als ich ihn als Kind mal fragte, warum, sagte er "Damit ich immer weiß, wozu ich den Scheiß noch mache und weshalb ich noch hier bin." Das rührt mich heute noch zu Tränen.

        Das mit dem Adrenalin- oder Stresspegel kenne ich auch - sowohl von mir, als auch von meinem Dad. So schlafen zu gehen führt nicht gerade zu erholsamen Stunden Schlaf.

        Aber okok, das führt alles schon in eine andere Diskussion, sorry. Wollte das noch gesagt haben, Aspartam und ich verstehen uns in dem Punkt halt.

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          #49
          Ich würde sagen, der erste Schritt ist eine Art Tagebuch darüber zu führen wo du einträgst von wie viel Uhr bis wie viel Uhr du was genau gemacht hast. Dann hast du schonmal einen Überblick und siehst, wofür am meisten Zeit draufgeht. Vielen ist gar nicht bewusst, wie viel Zeit sie wirklich mit etwas verbringen und surfen zum Beispiel viel länger im Internet als ihnen wirklich bewusst ist.
          Netflix nach der Arbeit ist schon in Ordnung, das mache ich auch. Trotzdem sollte man sich auch da an der eigenen Nase packen und ehrlich zu sich sein: Schaue ich meine zweite Folge an diesem Abend wirklich, weil ich noch Zeit zum Entspannen benötige, oder aber einfach, weil ich da gerade Lust darauf habe und vielleicht sogar froh bin, der ein oder anderen Aufgabe (z.B. im Haushalt) zu entkommen? Manchmal macht es auch Sinn, Aktivitäten miteinander zu verbinden, zum Beispiel das Buch als Hörbuch während dem Joggen oder auf der Fahrt zur Arbeit hören, die frische Wäsche abends vor dem Fernseher zu sortieren usw. Das benötigt sicher Übung, aber ich bin fast überzeugt, dass es die meisten genau durch solche Techniken schaffen, viele Aktivitäten in ihrem Wochenplan unterzubringen.
          Wenn du einen Überblick über deine Zeiteinteilung hast, ist der nächste Schritt, diesen kritisch zu hinterfragen und realistisch einzuschätzen wo man Zeit sparen kann und wo nicht. Bei so Dingen wie Schlafen ist es eben schwierig das zu generalisieren, manche brauchen mehr Schlaf als andere um die gleiche Leistung zu erbringen. Tatsache ist aber, dass Menschen die wirklich sehr viele Aktivitäten unterbringen müssen, nicht sehr lange schlafen und dafür ihre Schlafqualität erhöhen. Du darfst auch nicht vergessen, dass es immer noch Sachen wie Kaffee gibt, die dir dabei helfen können, Sachen schneller zu erledigen.

          Ich finde, es wurden schon sehr viele richtige Sachen genannt z.B. dass Dinge die in Bewegung sind dazu tendieren, in Bewegung zu bleiben. Ich habe exakt die gleiche Erfahrung gemacht. Wenn man wirklich erstmal vor dem Fernseher versackt, fährt der Körper ja irgendwie die Aktivität runter und es fällt dir dadurch schwerer, im Flow zu bleiben.
          Das Thema Energie ist schon sehr komplex, denn manchmal mache ich Sport und fühle mich danach aber fitter als sonst, obwohl man ja meinen könnte, dass dadurch Energie verloren geht. Umgekehrt führt viel Schlaf bei mir auch absolut nicht dazu, dass ich mich fitter fühle und produktiver sein kann. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Der Körper stellt sich dann total auf Wochenende oder Urlaub ein. Es wäre sicher mal interessant darüber zu diskutieren, welchen Gesetzmäßigkeiten das alles überhaupt folgt.

          Was ich aber schon finde ist, dass sich am Schlaf am einfachsten sparen lässt. Zum Beispiel macht es für mich jetzt keinen besonderen Unterschied ob ich um 6 oder 7 Uhr aufstehe, also ich fühle mich teilweise ähnlich müde. Das kann ja jeder für sich ausprobieren. Zu viel Schlaf ist auch irgendwie "verlorene Zeit", denn angenommen du schläfst 12 Stunden und bist total fit danach: Was bringt es dir aber, wenn der Tag dann schon halb vorbei ist? Dann kannst du ja auch nicht mehr Aktivitäten machen, denn für vieles gibt es eben ein bestimmtes Zeitfenster, in dem es möglich ist oder bestimmte Öffnungszeiten.

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            #50
            Venom die Aussage von deinem Vater ist so herzerwärmend aah.

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              #51
              Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
              Ich kenne jetzt auch nicht sonderlich viele berufstätige Menschen, die unter der Woche acht Stunden (...) schlafen
              super viele leute trinken auch mehr als 2 bier auf mal, die meisten leute haben eine beschissene ernährung, die meisten leute tun nix für ihre rücken--und gelenkgesundheit, gibt noch unheimlich viele raucher

              zwei jobs haben zu müssen ist furchtbar, dann vielleicht noch kinder dazu, grade mit säuglingen ist es unmöglich genug schlaf abzubekommen. aber das hab ich hier nun wirklich nicht rausgelesen. n stino der seine 8 h arbeitet am tag oder ne ausbildung macht der muss sich nicht regelmäßig schlaf entziehen. und das ist so. wer das gerne möchte, weil er meint so ist es am besten, der kann das ja tun. ich bin halt der meinung dass das ne ausnahme bleiben sollte

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