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    #31
    sry aber kein schwein muss sich (außer vllt einmal ausnahmsweise) schlaf abzwacken um seinen scheiß auf die reihe zu kriegen? das machts doch null besser? man kommt nächsten tag nur noch schwerer ausm knick

    und wenn vielbeschäftigte leute abstürze schieben, dann nicht weil die viel um die ohren haben, sondern weil sie unheimlich beschissene stressbewältigungsstrategien haben.

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      #32
      Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

      und wenn vielbeschäftigte leute abstürze schieben, dann nicht weil die viel um die ohren haben, sondern weil sie unheimlich beschissene stressbewältigungsstrategien haben.
      oder weil sie nie gelernt haben, nein zu sagen. hab ich auch schon erlebt, dass leute nicht um hilfe bitten können, keine aufgaben nach unten oder zur seite weiter geben, oder einfach nicht nein sagen, obwohl sie bereits ausgelastet sind.
      every man is nick dunne

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        #33
        Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen

        oder weil sie nie gelernt haben, nein zu sagen. hab ich auch schon erlebt, dass leute nicht um hilfe bitten können, keine aufgaben nach unten oder zur seite weiter geben, oder einfach nicht nein sagen, obwohl sie bereits ausgelastet sind.
        das wollte ich grade auch noch schreiben, zu ner guten organisation gehört für mich auch das zb, halt seine aufgaben in nem machbaren rahmen zu halten

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          #34
          Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
          sry aber kein schwein muss sich (außer vllt einmal ausnahmsweise) schlaf abzwacken um seinen scheiß auf die reihe zu kriegen?
          Ist jetzt halt schon eine ziemliche Verallgemeinerung.
          Ich muss wie gesagt um 03:30 für die Arbeit aufstehen und komme abends erst um 22 Uhr von der Schule nachhause.
          Meine Schwester hat einen Job in dem sie nachts arbeiten muss, also wenn man mal sowas wie Einkäufe erledigen, Leute treffen oder einfach mal normales Tageslicht abkriegen möchte kann man da auch nicht einfach den ganzen Tag durchpennen.
          Mag sein dass dein Statement auf viele Lebensstile zutrifft, aber manche Jobs machen einen ausgewogenen Schlafrhythmus schon wirklich schwer.

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            #35
            Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
            Ist jetzt halt schon eine ziemliche Verallgemeinerung.
            Ich muss wie gesagt um 03:30 für die Arbeit aufstehen und komme abends erst um 22 Uhr von der Schule nachhause.
            Meine Schwester hat einen Job in dem sie nachts arbeiten muss, also wenn man mal sowas wie Einkäufe erledigen, Leute treffen oder einfach mal normales Tageslicht abkriegen möchte kann man da auch nicht einfach den ganzen Tag durchpennen.
            Mag sein dass dein Statement auf viele Lebensstile zutrifft, aber manche Jobs machen einen ausgewogenen Schlafrhythmus schon wirklich schwer.
            Chinook hat den üblichen Bodybuilder-Lifestyle. Essen, trainieren, schlafen.

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              #36
              Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
              Ist jetzt halt schon eine ziemliche Verallgemeinerung.
              Ich muss wie gesagt um 03:30 für die Arbeit aufstehen und komme abends erst um 22 Uhr von der Schule nachhause.
              Meine Schwester hat einen Job in dem sie nachts arbeiten muss, also wenn man mal sowas wie Einkäufe erledigen, Leute treffen oder einfach mal normales Tageslicht abkriegen möchte kann man da auch nicht einfach den ganzen Tag durchpennen.
              Mag sein dass dein Statement auf viele Lebensstile zutrifft, aber manche Jobs machen einen ausgewogenen Schlafrhythmus schon wirklich schwer.
              kannst an bahnhöfen quasi einkäufe rund um die uhr, an jedem tag erledigen, inklusive sonn- und feiertage. und könntest z.b. auch nen anderen job machen, oder stunden reduzieren, oder nebenbei nicht die schule machen, ... also ich will dir das jetzt nicht schlecht reden, was du machst, weil ich schulabschluss nachholen etc. immer für sinnvoll halte, aber das ist ja nichts, was dir jemand aufgezwungen hat, sondern es war deine eigene und freie entscheidung.
              every man is nick dunne

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                #37
                Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen

                kannst an bahnhöfen quasi einkäufe rund um die uhr, an jedem tag erledigen, inklusive sonn- und feiertage. und könntest z.b. auch nen anderen job machen, oder stunden reduzieren, oder nebenbei nicht die schule machen, ... also ich will dir das jetzt nicht schlecht reden, was du machst, weil ich schulabschluss nachholen etc. immer für sinnvoll halte, aber das ist ja nichts, was dir jemand aufgezwungen hat, sondern es war deine eigene und freie entscheidung.
                Ich sag auch nicht dass mir das jemand aufgezwungen hat, aber von allen Optionen die ich so hatte scheint es mir bei Ruhe betrachtet als eine der Klügsten das so zu handhaben wie ich das jetzt tue.
                Keine Schule machen wäre meh weil Bildung halt Bildung ist, Job schmeißen oder Stunden reduzieren wäre meh weil sich meine Miete nicht von selbst bezahlt usw.
                Klar gibt es im Leben IMMER einen anderen Weg, aber die Frage ist, wie viel wäre dadurch dann tatsächlich gewonnen?
                Ich will hier auch gar nicht so rüberkommen als wär ich ja ach so arm und müsste ganz viel jammern weil das Leben ja so gemein zu mir ist, denn tatsächlich geh ich wirklich gern in die Schule. Ich wollte nur aufzeigen dass es Lebenssituationen gibt in denen man bei seiner Zeitkoordination eben auch mal etwas "kreativ" werden muss, wenn man hinter seinen Prioritäten stehen möchte.

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                  #38
                  Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
                  Ich sag auch nicht dass mir das jemand aufgezwungen hat, aber von allen Optionen die ich so hatte scheint es mir bei Ruhe betrachtet als eine der Klügsten das so zu handhaben wie ich das jetzt tue.
                  Keine Schule machen wäre meh weil Bildung halt Bildung ist, Job schmeißen oder Stunden reduzieren wäre meh weil sich meine Miete nicht von selbst bezahlt usw.
                  Klar gibt es im Leben IMMER einen anderen Weg, aber die Frage ist, wie viel wäre dadurch dann tatsächlich gewonnen?
                  Ich will hier auch gar nicht so rüberkommen als wär ich ja ach so arm und müsste ganz viel jammern weil das Leben ja so gemein zu mir ist, denn tatsächlich geh ich wirklich gern in die Schule. Ich wollte nur aufzeigen dass es Lebenssituationen gibt in denen man bei seiner Zeitkoordination eben auch mal etwas "kreativ" werden muss, wenn man hinter seinen Prioritäten stehen möchte.
                  ich wollte dich damit auch nicht angreifen oder so, ich kann das sehr gut verstehen und hab ne zeit lang ähnlich wie du gelebt, wenn auch mit etwas verschobenen stunden und nur über ein paar monate. aber es gibt eben schon möglichkeiten, das anders zu lösen als mit dem verzicht auf schlaf, aber ich will hier jetzt auch keine persönlichen infos über deinen hintergrund raushauen, die aus völlig anderen threads stammen, zumal das ganze ohnehin OT wäre.
                  every man is nick dunne

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                    #39
                    die te ist halt auch immernoch jemand der scheinbar seine zeit vor allem verdaddelt und sich bisschen antriebslos fühlt. finde jetzt tbh wenn die inaktivität vor allem an antriebslosigkeit liegt kontraproduktiv was zu sagen wie "ausschlafen kann man am wochenende"
                    ​​​

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                      #40
                      Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
                      sry aber kein schwein muss sich (außer vllt einmal ausnahmsweise) schlaf abzwacken um seinen scheiß auf die reihe zu kriegen?
                      Ich seh das eher so: Irgendwie zwackt sich doch jeder was von seinem Schlaf ab, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Der Tag beginnt nicht, wann wir es wollen, der Tag beginnt, wenn der verdammte Wecker klingelt. Wenn jeder dauernd so lang schlafen könnte, wie er wollte und wie es der Körper braucht, wären die meisten wohl arbeitslos. Aber ist im Endeffekt eine Definitionssache, was man unter "Verzicht von Schlaf" versteht.

                      Ich hab seit Mitte Juli Semesterferien - monatelanges Ausschlafen und Rumchillen, möchte man meinen. Aber nö, gehe trotzdem jeden Wochentag in die Uni und auch die wöchentlichen Gruppentreffen sind bestehen geblieben, weil man sonst einfach nicht hinterherkommt. Mag sein, dass was an meiner Arbeitsweise oder der unserer Gruppe zu optimieren wäre, aber ich/wir funktioniere/n so am besten. Gibt dann halt kein Ausschlafen und keine Erholung.

                      Finde solche verallgemeinerten Behauptungen generell schwierig, bin da auf Aspartams Seite.

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                        #41
                        Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                        Der Tag beginnt nicht, wann wir es wollen, der Tag beginnt, wenn der verdammte Wecker klingelt. Wenn jeder dauernd so lang schlafen könnte, wie er wollte und wie es der Körper braucht, wären die meisten wohl arbeitslos. Aber ist im Endeffekt eine Definitionssache, was man unter "Verzicht von Schlaf" versteht.
                        wir haben aber die wahl, wann wir ins bett gehen. wenn ich weiß, dass ich um 6 aufstehen muss, kann ich ja ja zwischen 11 und 12 schlafen, um eben auf zumindest 6 stunden schlaf zu kommen. und ich kann aufhören, mir drei wecker zu stellen und die snooze taste zu nutzen, die mich weitere 15 minuten meines schlafes kosten. zumindest, wenn wir so extremfälle wie aspartam mal außen vor lassen.
                        every man is nick dunne

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                          #42
                          Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                          Finde solche verallgemeinerten Behauptungen generell schwierig
                          Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                          Irgendwie zwackt sich doch jeder was von seinem Schlaf ab, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen.
                          ok

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                            #43
                            Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
                            wir haben aber die wahl, wann wir ins bett gehen. wenn ich weiß, dass ich um 6 aufstehen muss, kann ich ja ja zwischen 11 und 12 schlafen, um eben auf zumindest 6 stunden schlaf zu kommen. und ich kann aufhören, mir drei wecker zu stellen und die snooze taste zu nutzen, die mich weitere 15 minuten meines schlafes kosten. zumindest, wenn wir so extremfälle wie aspartam mal außen vor lassen.
                            Im Prinzip ja. Aber ich kann Aspartams Sicht schon verstehen, es gibt sicher viele Menschen, die es in abgemilderter Weise ähnlich leben. Erinnert mich z.B. (wenn auch entfernt) an meinen Vater. Er könnte auch früher ins Bett gehen, aber hätte dann keine Minute Erholung am Tag gehabt. Seit meinem FSJ und insbesondere seit meinem Studium verstehe ich ihn, wenn er sagte "Ich kann nicht direkt schlafen gehen, sobald ich zuhause bin. Ich brauche noch etwas Zeit für mich, um zu entspannen. Um mal nicht zu arbeiten oder an Arbeit zu denken, sondern auch einen anderen Sinn im Leben zu haben". Dabei ist er "einfach nur" seinen zwei Jobs nachgegangen und hat ein wenig Haushalt gemacht, nicht mal gekocht. Den Großteil dieser Aufgaben haben schon sehr, sehr früh meine Schwester und vor allem ich gemacht.

                            Abgesehen davon reichen auch 6 Stunden Schlaf nicht wirklich aus.

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                              #44
                              Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
                              ok
                              Punkt an dich.

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                                #45
                                Zitat von Scarecrow Beitrag anzeigen
                                Klar, auch die haben Instagram und man lässt sich auch da vom Umfeld anstecken. Natürlich wird man sich durch das Internet auch immer früher vielen Dingen bewusst. Ich hatte mit 12 noch keine Ahnung vom Klimawandel, heute geht man schon in der 6. Klasse mit seiner Gopro zur Fridays for Future-Demo und stellt danach die Videos auf seinen Youtube-Chanel. Ich hab in dem Alter noch mit meiner besten Freundin Himbeer-Lipgloss gefeiert und war stolz auf mein erstes paar Chucks. Man hat Sport gemacht, weils ein Hobby war, nicht dass die Instagram-Follower jeden Tag ein Foto aus dem Gym bekommen. Man wird mit viel mehr Eindrücken konfrontiert, als vor 10 oder 20 Jahren...und das muss man halt auch erstmal verarbeiten. Man bekommt schon als Kind die volle Dosis von dem, was dir die Gesellschaft vorspielt und was erwartet wird. Da fühlt man sich unter Druck gesetzt. wenn man jünger ist, fällt es schwerer zu filtern, was gut ist und was wichtig ist und versucht, dem Idealbild zu entsprechen.
                                Das mag akut klappen, aber man darf nicht aus dem Blick verlieren, was langfristig gut ist. Mit 15 mag es noch toll sein, sich dauerhaft zu überlasten, weils auf Insta gut aussieht, aber man sollte nicht außer acht lassen, dass es auf Dauer nicht funktioniert, immer und überall dem Idealbild der Gesellschaft zu entsprechen...und dass man sich nicht irgendwann dadurch zugrunde richtet.
                                Gerade deswegen sollte man, bevor man auf "die anderen", "das Umfeld", "Instagram" oder "die Gesellschaft" hört oder ob man zu erst auf sich hört. Auch das muss man lernen.
                                Ich denke auch, dass dieser Einfluss von Instagram & Co zunehmend aufs reale Leben übertragbar wird. Je mehr Zeit man auf Instagram verbringt, desto eher verhält man sich im realen Leben ähnlich. Zum Beispiel tendieren Leute, die dauernd auf Social Media aktiv sind und (wie du schon erwähnt hast) nur die positiven Aspekte posten, meiner Erfahrung nach sehr dazu, auch ihren realen Freunden großteils nur die tollsten Dinge zu erzählen. Oder man verhält sich im echten Leben einfach fast ausschließlich so, dass es instagram-würdig ist, damit man jeden Schritt posten kann. Wenn man Sport macht, wird sofort ein Foto hochgeladen - das geht natürlich nur top gestylt mit Make-up, auch wenn man sich ohne Handy nie zum Sport geschminkt hätte. Macht man sich nachher Frühstück, muss es natürlich ein aufwendiges, optisch ansprechendes Frühstück sein, alles andere will man nicht posten. Beschäftigungen, die man nie online hochladen würde, finden immer weniger Platz, je mehr Zeit man mit dem Handy verbringt. Wenn es dann noch Likes für das Frühstück regnet, ist man gleich noch mehr motiviert, das am nächsten Tag wieder zu machen - diesmal vielleicht #cranberryshake statt #avocadosmoothie.

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