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  • lost-boy
    antwortet
    Du machst das jetzt NICHT!!!!

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  • Aspartam
    antwortet
    Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
    kenn mich auch gut genug um zu wissen, dass ich in einer Situation wo mir die Sicherungen durchbrennen ohnehin nicht rational genug handle um darauf zurückzugreifen.
    Hm, die Sache ist ja auch irgendwie die... in dem Moment wo mir die Sicherungen durchbrennen will ich das ja irgendwie so. Wenn ich grade das Bedürfnis nach SvV oder etwas in der Art habe ist es ja nicht so, als würd ich mir denken "ich wünschte ich könnte mich jetzt irgendwie davon abhalten das zu tun, ich will das eigentlich gar nicht, aber ich komm nicht dagegen an!" - sondern ich WILL das in dem Moment tatsächlich tun. Deswegen kann ich da auch auf keine Skills zurückgreifen, weil ich in dem Moment gar nicht das Bedürfnis hab mich davon abzuhalten. Merk das grade so mit SvV, dass ich so den Drang hab und einfach keine Lust dagegen anzukämpfen? Warum sollte ich? Ich mach das ja nicht aus Langeweile, sondern ich bin ja davon überzeugt dass das richtig so ist. Könnt ihr in so einem Moment echt noch sagen "ich sollte das eigentlich nicht tun"?

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  • Strict.
    antwortet
    Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen
    in letzter Zeit RL-Stress
    Das Forum sollte deine Priorität sein. RL und so ein Kram kann man auch nachher machen.

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  • MarcMiuu
    antwortet
    Zitat von Noemi96 Beitrag anzeigen
    Ich hab mir ehrlich gesagt schon sorgen gemacht das du dich hier nicht mehr meldest bin, ohne zu sehr schleimig rüber zu kommen, gerade wirklich happy von dir zu lesen
    huch, wie das?
    Ok, in letzter Zeit RL-Stress, drum tick weniger hier, aber ... bin da. :3


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  • Noemi96
    antwortet
    MarcMiuu
    MarcMiuu
    Mädchen-Goddess
    • Dabei seit:20.03.2012
    • Beiträge: 23260

    Ich hab mir ehrlich gesagt schon sorgen gemacht das du dich hier nicht mehr meldest bin, ohne zu sehr schleimig rüber zu kommen, gerade wirklich happy von dir zu lesen

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  • MarcMiuu
    antwortet
    Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen

    Bin da bei muirgheal, kann mit Verhaltenstherapie noch eher was anfangen, da krieg ich wenigstens noch konkrete Strategien.
    Dieses ganze "erzähl mal aus deiner Kindheit" und "zeichne einen Baum" und "füll einen zehnseitigen Persönlichkeitstest aus" ist ja vielleicht ganz kurzweilig, aber es hilft mir halt um keinen
    einzigen Schritt weiter.
    und "zeichne einen Baum" ...

    Kenne das nur von dem Vortrag eines BGH-Richters, Strafsenat.
    Der hat seine Probleme mit psychiatrischen Gutachten. Drüber spricht er vor Jura-StudentInnen:

    Da gibts den Baum-malen-Test. Und den Mann-malen-Test.

    Vorsitzender Richter am BGH Armin Nack





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  • Knallgirl
    antwortet
    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

    ich meinte eher welche strategien du hast um das durch zu ziehen. also sowas wie ne ne notfallbox, worauf greifst du zurück wenn der drang zu trinken kaum mehr auszuhalten gibt

    was tust du im alltag um nicht zu trinken

    was hast du in die richtung mal versucht
    Willenskraft

    Ansonsten habe ich keine. Hätte gerne einen Therapeuthen der mir welche aufzeigt.

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  • Knallgirl
    antwortet
    Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen

    Da sind wir wohl wieder beim Thema "guten Therapeuten finden". Ich glaube, das ist soooo wichtig.
    Ich hatte 1 echt gute Therapeutin bisher und da hab ich so viel gelernt, ich hatte auch nicht das Gefühl, sie betrachtet mich nach irgendeinem Lehrbuch, sondern kannte mich halt mit der Zeit und wusste welche Strategien bei mir ziehen.
    Bei den restlichen war es eher so ein "blabla". Ich erzähle von meinen Problemchen und ab und an wird ein Kommentar dazu abgelassen. Eine Therapeutin hat mir beispielsweise mal ernsthaft den Tipp gegeben, wenn ich weniger trinken will, soll ich doch statt Wein Weinschorle trinken. Klar, hat super funktioniert, wenn ich will kann ich mich auch mit Weinschorle abschießen, aber das wollte die nicht hören.
    Also wenn man wirklich etwas ändern will fängt das ganze denke ich schon damit an, sich auf die Suche nach einem Therapeuten zu begeben, dem man vertraut und das ist halt leider scheißschwer...
    Gute Idee. Ich trinke ja auch mal statt eine Flasche Schnaps 3 Flaschen Wein.
    Dann bin ich schon fast geheilt.

    Ne ernsthaft jetzt.
    Ob VT, TP, Sexualforschung oder Drogenberatung.
    Bisher fühlte sich niemand für meine Probleme Zuständig.
    Man schickt mich nur zwischen den Therapieformen hin und her.

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  • Chinook
    antwortet
    Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
    Eine Therapeutin hat mir beispielsweise mal ernsthaft den Tipp gegeben, wenn ich weniger trinken will, soll ich doch statt Wein Weinschorle trinken.
    ahahahahahahahahahahahahahaha

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  • Aspartam
    antwortet
    Zitat von warheart Beitrag anzeigen
    Sprechen wir denn hier über Verhaltenstherapie oder hat hier auch jemand schonmal was in richtung Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse hinter sich? Da wird das zumindest meines theoretischen Wissens nach etwas freier gehandhabt und ist nicht so auf die akute Verhaltensänderung nach Schema F ausgelegt.
    Bin da bei muirgheal, kann mit Verhaltenstherapie noch eher was anfangen, da krieg ich wenigstens noch konkrete Strategien. Dieses ganze "erzähl mal aus deiner Kindheit" und "zeichne einen Baum" und "füll einen zehnseitigen Persönlichkeitstest aus" ist ja vielleicht ganz kurzweilig, aber es hilft mir halt um keinen einzigen Schritt weiter.

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von warheart Beitrag anzeigen
    Sprechen wir denn hier über Verhaltenstherapie oder hat hier auch jemand schonmal was in richtung Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse hinter sich? Da wird das zumindest meines theoretischen Wissens nach etwas freier gehandhabt und ist nicht so auf die akute Verhaltensänderung nach Schema F ausgelegt.
    Also mir hat die VT mehr geholfen, siehe oben, aber ich denke das hängt eben auch vom Therapeuten ab.

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  • warheart
    antwortet
    Sprechen wir denn hier über Verhaltenstherapie oder hat hier auch jemand schonmal was in richtung Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse hinter sich? Da wird das zumindest meines theoretischen Wissens nach etwas freier gehandhabt und ist nicht so auf die akute Verhaltensänderung nach Schema F ausgelegt.

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
    Gewissermaßen hast du da natürlich schon recht. Aber ich kannte zum Beispiel eine die halt wirklich bipolar wie aus'm Lehrbuch war, und da war dann schon klar, wenn du grade soundso drauf bist nimmst du diesesundjenes Medikament und so. Es gibt dann eben auch mehr Medikamente die speziell auf einen zugeschneidert sind, und die meisten Therapiestrategien folgen meiner Erfahrung nach auch einem eher festgelegten Muster. Das hat zu den Dingen gehört die mich an der Therapie immer so wahnsinnig gemacht haben, dass ich gemerkt habe die haben eine fixe Idee davon wie mein Gehirn funktioniert, und eine fixe Vorstellung davon welche Methoden bei mir anschlagen müssen, und wenn das nicht der Fall war gab es irgendwie keinen Plan B.
    Da sind wir wohl wieder beim Thema "guten Therapeuten finden". Ich glaube, das ist soooo wichtig.
    Ich hatte 1 echt gute Therapeutin bisher und da hab ich so viel gelernt, ich hatte auch nicht das Gefühl, sie betrachtet mich nach irgendeinem Lehrbuch, sondern kannte mich halt mit der Zeit und wusste welche Strategien bei mir ziehen.
    Bei den restlichen war es eher so ein "blabla". Ich erzähle von meinen Problemchen und ab und an wird ein Kommentar dazu abgelassen. Eine Therapeutin hat mir beispielsweise mal ernsthaft den Tipp gegeben, wenn ich weniger trinken will, soll ich doch statt Wein Weinschorle trinken. Klar, hat super funktioniert, wenn ich will kann ich mich auch mit Weinschorle abschießen, aber das wollte die nicht hören.
    Also wenn man wirklich etwas ändern will fängt das ganze denke ich schon damit an, sich auf die Suche nach einem Therapeuten zu begeben, dem man vertraut und das ist halt leider scheißschwer...

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  • Aspartam
    antwortet
    Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
    das hat ja aber nun mal genauso jeder wie keiner
    Gewissermaßen hast du da natürlich schon recht. Aber ich kannte zum Beispiel eine die halt wirklich bipolar wie aus'm Lehrbuch war, und da war dann schon klar, wenn du grade soundso drauf bist nimmst du diesesundjenes Medikament und so. Es gibt dann eben auch mehr Medikamente die speziell auf einen zugeschneidert sind, und die meisten Therapiestrategien folgen meiner Erfahrung nach auch einem eher festgelegten Muster. Das hat zu den Dingen gehört die mich an der Therapie immer so wahnsinnig gemacht haben, dass ich gemerkt habe die haben eine fixe Idee davon wie mein Gehirn funktioniert, und eine fixe Vorstellung davon welche Methoden bei mir anschlagen müssen, und wenn das nicht der Fall war gab es irgendwie keinen Plan B.

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

    Kann ich fast nicht glauben tbh. Denke eher, dass ihr euch vielleicht nicht ganz bewusst darüber seid, was genau Trigger für euch sind, die euer Gehirn eben Tango tanzen lassen und wie dieser Tanz aussieht. Dann ist es nur logisch, dass man nicht weiß, was man tun kann, um sich zu helfen. Man ist in seiner Krankheit nie so individuell, wie man annimmt.
    Genau aus diesem Grund sollte man sich über eventuelle Hilfen nicht dann Gedanken machen, wenn man gerade komplett außer sich ist, sondern sich in ganz konkrete Situationen hineinversetzen, das Problem erkennen und präventiv solche Sachen ansammeln. Geht nicht darum, dass ich was runterspielen will und meine Aussage ist auch nicht "zieht euch euren Lieblingspullover an und das Leben ist wieder ok", aber ich KANN mir einfach nicht vorstellen, dass es nichts gibt, was euch schlicht gut tut. Kommt dem Nach-draußen-gehen bei Depressionen gleich; Spaziergänge heilen auch nicht, sind aber gut für jeden und allemal besser, als zuhause im Gedankenkarussell abzuhängen. Dann lieber draußen im Gedankenkarussell abhängen, lol versteht irgendwer meine Intention?
    Wahrscheinlich hast du recht. Aber, um das Beispiel Spaziergänge bei Depressionen aufzugreifen: Manchmal steckt man dann halt schon so tief drinnen, dass man sich nicht mehr aufraffen kann, rauszugehen. Es braucht halt schon regelmäßige Spaziergänge, um die Stimmung zumindest soweit aufrechtzuerhalten, dass man sich dann auch aufraffen kann, sollte man wieder mal im Gedankenkarussell abdrehen. Ähnlich ist es doch bei selbstschädigenden Verhaltensweisen: Am Besten hat man Möglichkeiten, die Stimmung gar nicht erst so weit kippen zu lassen, dass man wieder in alte Muster rutscht. Aber auch wenn ich schon viel gelernt habe und bei weitem nicht mehr so selbstschädigend bin wie früher, gibt's einfach diese Momente, wo ich nicht mehr klar denken kann und auch wenn mir im tiefsten Inneren bewusst ist, dass ich es bereuen werde, kann ich es dann nicht lassen. Ich denke, das ist wahrscheinlich auch einfach lange und harte Arbeit, irgendwann Muster zu entwickeln, die diese "schlechten" Verhaltensweisen ablösen können.

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