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    #16
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Unfertige Sammlung von Musik, die immer Balsam ist
    Dachte da kommt jetzt "10 Stunden Wellenrauschen" oder "10 Stunden Regen".

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      #17
      Zitat von Lelouch Reincarnated Beitrag anzeigen
      Dachte da kommt jetzt "10 Stunden Wellenrauschen" oder "10 Stunden Regen".
      XDDDDDD.
      Ich habs ja echt oft versucht, aber es ist unerträglich. Genau so wie "Atme bitte jetzt 19 Mal tief ein und aus und spüre dann deine linke 4. Rippe von unten." Entschuldigung, aber wie soll ich mich dabei ernst nehmen? Besagte Rippe ist danach safe gebrochen oder zumindest angeknackst.

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        #18

        1+2 könnten locker im SM-studio laufen (ohne es zu wissen).
        3 erinnert mich - whyever - klein bisschen an Nirwana.
        Drangsal klein bisschen an Bowie.
        Caspar klein bisschen an Marteria + Co https://forum.maedchen.de/forum/star...8#post17108428

        e: das von Drangsal erinnert mich auch spontan an den song von diesem Psycho aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer". Der ist da auch voll mental abgedriftet. Könnte dir gefallen?





        e: damn!
        wenn ich auf alle deine neuen Sachen spontan soviele Ältere nenne, werd ich jetzt alt? .__.
        Quietschpink macht lustig......Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzz Brzzz?
        Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
        Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin. (W. Neuss)
        Was sitzt aufm Baum und winkt?... > Ein Huhu!... = LOL
        Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiii!
        "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)
        "Ohhh...Nooooo!?" (Jar Jar Binks)
        The pen is blue. The pen is blue?! The GOD DAMN PEN IS BLUE!!!

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          #19
          Vorab: Ich habe keine Persönlichkeitsstörung - zumindest wüsste ich von keiner.

          Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
          Trotzdem verstehe ich mich immer noch nicht.
          Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
          Wie du es schon andeutest, ich war nach jeder Diagnose erstmal super erleichtert und hatte wenigstens einen Namen für das, was ich bin und mache, aber beim Aufbau einer eigenen Identität bin ich dann genau so ratlos wie vorher.
          Naja, wieso sollte man sich auch über seine Krankheiten definieren? Natürlich machen physische, sowie psychische Erkrankungen einen Teil des Charakters aus, aber sie sollten nicht alles sein, was euch ausmacht. Ihr seid viel mehr als das. Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.

          So sehe ich das zumindest, auch bezogen auf das, was mich im Leben begleitet. Ich möchte mich nicht (nur) über meine Krankheiten definieren.

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            #20
            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
            Ich habs ja echt oft versucht, aber es ist unerträglich. Genau so wie "Atme bitte jetzt 19 Mal tief ein und aus und spüre dann deine linke 4. Rippe von unten." Entschuldigung, aber wie soll ich mich dabei ernst nehmen? Besagte Rippe ist danach safe gebrochen oder zumindest angeknackst.
            dabei gibts diese tollen Tutorials von Gurus aus Indien.

            Ich könnte das nicht. Müsste dann lachen. Obwohl ... ne, einmaliger Lacher.
            https://www.youtube.com/watch?v=rCZ78UzGsWU


            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
            ich war nach jeder Diagnose erstmal super erleichtert und hatte wenigstens einen Namen für das, was ich bin und mache, aber beim Aufbau einer eigenen Identität bin ich dann genau so ratlos wie vorher.
            Zitat von Venom Beitrag anzeigen
            Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.
            ... also mit 18, 19 ist die Identität imho noch lange nicht zuende. Und sicher spielen viele Dinge eine Rolle, wohin die Reise geht (Ereignisse, Umfeld und Einflüsse, etc), es ist ja nicht alles göttlich "vorher bestimmt".

            Zuletzt geändert von MarcMiuu; 12.03.2019, 19:54.
            Quietschpink macht lustig......Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzz Brzzz?
            Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
            Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin. (W. Neuss)
            Was sitzt aufm Baum und winkt?... > Ein Huhu!... = LOL
            Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiii!
            "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)
            "Ohhh...Nooooo!?" (Jar Jar Binks)
            The pen is blue. The pen is blue?! The GOD DAMN PEN IS BLUE!!!

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              #21
              Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen

              ... also mit 18, 19 ist die Identität imho noch lange nicht zuende. Und sicher spielen viele Dinge eine Rolle, wohin die Reise geht (Ereignisse, Umfeld und Einflüsse, etc), es ist ja nicht alles göttlich "vorher bestimmt".
              Das kommt natürlich noch hinzu, ist aber nur bei Donatella der Fall und nicht bei Knallgirl.

              Man glaubt ja gerne in jeder Lebensphase, man wüsste alles und sei "voll entwickelt", was den Charakter betrifft. Insbesondere mit 16, 17, 18. Aber die Jahre danach verändern einen doch nochmal sehr und man fängt erst da richtig an, erwachsen zu werden und einen festen Charakter auszubilden. Bei mir hat sich in den letzten Jahren viel getan, obwohl ich mich schon damals für verhältnismäßig reif hielt.

              Die Wahrheit ist: Wir lernen nicht nur unser Leben lang, wir entwickeln uns auch unser Leben lang.

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                #22
                Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                Kriterium 4: Selbstschädigendes Verhalten. Als das gilt Impulsivität in mind. 2 potenziell schädigenden Bereichen wie Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Verfahren, sog. Fressanfälle
                ...bei mir trifft bis auf die Fressanfälle alles zu. Darf man sich da schon Sorgen machen? oO
                Wie viele Kriterien gibt es insgesamt?

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von Addic_TED Beitrag anzeigen

                  ...bei mir trifft bis auf die Fressanfälle alles zu. Darf man sich da schon Sorgen machen? oO
                  Wie viele Kriterien gibt es insgesamt?
                  Es gibt neun.
                  Und das ist das Gefährliche an den Kriterien - Borderliner sind im Grunde genommen Menschen mit normalen Gefühlen und normalen Verhaltensweisen, aber das Ausmaß ist ein anderes, es ist extrem.
                  "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<. Daher eignen sich diese Kriterien nicht, um sich selbst eine Diagnose zu stellen. Wer sich über seine Diagnose unsicher ist, sollte sich mit einem Psychologen oder Psychiater beraten, am besten mit jemanden, der ihn gut kennt und der Erfahrung mit der Borderline-Stoerung hat."
                  Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc

                  Meinte übrigens "Fahren" statt "Verfahren", lol

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

                    Es gibt neun.
                    Und das ist das Gefährliche an den Kriterien - Borderliner sind im Grunde genommen Menschen mit normalen Gefühlen und normalen Verhaltensweisen, aber das Ausmaß ist ein anderes, es ist extrem.
                    "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<. Daher eignen sich diese Kriterien nicht, um sich selbst eine Diagnose zu stellen. Wer sich über seine Diagnose unsicher ist, sollte sich mit einem Psychologen oder Psychiater beraten, am besten mit jemanden, der ihn gut kennt und der Erfahrung mit der Borderline-Stoerung hat."
                    Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc

                    Meinte übrigens "Fahren" statt "Verfahren", lol
                    Ich finde es schwierig, zu sagen, wo die Ausprägung anfängt, so stark zu werden, dass man eine Persönlichkeitsstörung feststellen kann. Was ist noch normal und was ist extrem? Es gibt ja auch in den Diagnosekriterien keine konkreten Anhaltspunkte, wo man sagen könnte, "wenn es genau so und so ist, dann ist es Borderline". Klar, ich bin ja auch kein Psychologe und die sind dafür da, das dann festzustellen... Trotzdem, als ich in der Klinik war, hatte ich oft das Gefühl, der Begriff "Borderline" wird auch von Psychologen ein wenig inflationär gebraucht, ich würde sagen bei so 2/3 von meiner Station wurde Borderline vermutet, was ich schon ein wenig unglaubwürdig finde.

                    Bei mir bestand damals auch Verdacht auf Borderline, also ich wurde "getestet" und hätte wohl auch die Kriterien erfüllt, aber es wurde keine Diagnose gestellt, da eine Persönlichkeitsstörung ja nichts ist, was man mal eben wegtherapieren kann und so eine Diagnose ein Leben lang an einem haften bleibt. Seitdem wurde auch nie wieder was in diese Richtung ermittelt oder darauf eingegangen... es ist mir aber schon im Kopf geblieben und manchmal frage ich mich, ob ich denn nun diese Störung habe oder nicht. Diese Unsicherheit macht mir manchmal irgendwie Angst.

                    Darf ich fragen, wie es bei dir zu der Diagnose kam ?

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                      #25
                      Zitat von Venom Beitrag anzeigen
                      Naja, wieso sollte man sich auch über seine Krankheiten definieren? Natürlich machen physische, sowie psychische Erkrankungen einen Teil des Charakters aus, aber sie sollten nicht alles sein, was euch ausmacht. Ihr seid viel mehr als das. Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.
                      Schön gesagt

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                        #26
                        Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen


                        Darf ich fragen, wie es bei dir zu der Diagnose kam ?
                        Klar.
                        Im Verlauf meiner allerersten psychotherapeutischen Behandlung wurde relativ bald eine generalisierte Angststörung diagnostiziert. Damals bin ich in Therapie gekommen, weil ich im Alltag von zahlreichen Ängsten belastet war und gar nicht mehr zurechtgekommen bin. Die Diagnose war dann sehr schnell gestellt und wurde bis heute kein einziges Mal angezweifelt, da es bei mir einfach SO offensichtlich ist. In Zuge dessen bin ich auch endlich mit der Sprache rausgerückt, dass es mir schon seit längerem allgemein nicht gut geht und mit mir irgendwas nicht stimmen kann. Die Therapeutin, die schlicht (sorry) eine sehr kalte Frau war und sich mit mir und ihren anderen Patienten eh nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat, hat dann mehr oder weniger sofort "Depression" dazu geschrieben und damit war die Sache für meine behandelnden Ärzte und mein Umfeld gegessen.
                        Ich WUSSTE aber, dass es das einfach nicht gewesen sein kann. Therapeutenwechsel, Medikament X, Medikament Y, Klinikaufenthalte, Kur, Urlaub, Krankschreibungen hat alles nicht geholfen und mir ist immer häufiger der Gedanke gekommen, dass das mit der Depression vielleicht stimmen kann, dass das aber auf gar keinen Fall mein Hauptproblem ist. Ich hatte neben Antriebslosigkeit usw. GANZ andere Symptome, die weitaus stärker zum Vorschein kamen und gar nicht typisch sind, habe die aber einfach für meinen Charakter gehalten. Das Ding an der Sache war, dass ich mich abgesehen von Klinikaufenthalten Therapeuten gegenüber nie wirklich geöffnet habe. Damit meine ich: Wenn ich gemerkt habe, dass ich gleich vor Wut komplett durchdrehe, irgendwelche kranken Impulse habe oder sonstwas, dann bin ich einfach in Tränen ausgebrochen oder hab sonstwie die Rolle des klassisch Depressiven gespielt und NICHTS mehr gesagt, aus Angst, dass ich als nervige orientierungslose 15-Jährige abgestempelt werde, die mit ihrer Pubertät nicht klarkommt oder so. Und ich dachte selber ja auch, dass das der Fall ist, hab mich geschämt und weitestgehend alles unterdrückt.
                        Es fällt aber nunmal irgendwann auf, wenn ein junges Mädchen Kette raucht, trinkt bis zum geht nicht mehr und andere Sachen ausprobiert, die dem Alter nicht entsprechen und völlig fernab von gut und böse sind, ohne da jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen. Ich hab mir im höchsten Maße selbst enorm geschadet und auch meinem Umfeld sehr zugesetzt. Das hat meine gefühlt 25. Therapeutin bemerkt und sehr, sehr direkt angesprochen. Um genau zu sein, bin ich in der 5. Stunde (letzte Probestunde mit ihr) reingekommen, und bevor ich irgendwas sagen konnte, meinte sie nur "hör mir gut zu". Und hat mir ausführlich erklärt bzw. überhaupt erst einmal aufgezeigt und vorgehalten, wie ich mich - vor allem mir selbst gegenüber - benehme, dass das NICHT normal ist und auch mit einer Depression nichts mehr zu tun hat, oder anders gesagt mit diesem Krankheitsbild nicht ausreichend zu erklären ist. Joa, und da musste ich ihr leider Recht geben.
                        Zunächst wurde im Anschluss daran offiziell nur festgestellt, dass eine Störung der Persoenlichkeitsentwicklung vorliegt, weil ich eben noch nicht volljährig war, Stimmungsschwankungen etc. in meinem damaligen Alter nunmal doch keine Seltenheit sind, sich ja noch verwachsen können usw. Geburtstagsüberraschung zum 18. war dann die Tatsache, dass meine Gefühle und mein Verhalten anscheinend doch nicht nur was vorübergehend Pubertäres waren und ich hab die Diagnose bekommen. That's it. Ich hab das noch NIE aufgeschrieben bzw. jemandem so chronologisch erzählt.

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                          #27
                          Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                          ...
                          Ich hab das noch NIE aufgeschrieben bzw. jemandem so chronologisch erzählt.
                          Danke dir dafür.

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                            #28
                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<.
                            Ich frage mich kurz, ob es das nur abwärts geht, sondern auch andersrum. Also Richtung Enthusiasmus, Euphorie, u.ä.

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc
                            Wenn du das schon vor Langem hattest, gibts eine Erklärung für dich selber, zb Auslöser in Kindheit? Als Laie denke ich, ist das sicher ein grosses Thema, wann hält man im Leben an etwas fest und kämpft - und wann ist es besser loszulassen oder anderen Weg zu wählen?
                            Dieses Grundsatzproblem haben nun alle Menschen im Leben.

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            Im Verlauf meiner allerersten psychotherapeutischen Behandlung ...
                            eine sehr kalte Frau war und sich mit mir und ihren anderen Patienten eh nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat, hat dann mehr oder weniger sofort "Depression" dazu geschrieben ...
                            die hat wohl Manches versemmelt? Aufgrund der ersten danach die Zwote usw. usw.?

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            und NICHTS mehr gesagt, aus Angst, dass ich als nervige orientierungslose 15-Jährige abgestempelt werde, die mit ihrer Pubertät nicht klarkommt oder so.
                            Was eigentlich normal ist. Gerade als Teenager. Selbstschutz nennt sich das. Allerdings kann man als sehr junger Mensch nicht alles mit sich allein ausmachen.
                            Und als Erwachsener eigentlich auch nicht. Aber man kann entscheiden, mit wem man, wie oft, wann, und über was redet. Und was man davon erwartet.

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            Das hat meine gefühlt 25. Therapeutin bemerkt und sehr, sehr direkt angesprochen. Um genau zu sein, bin ich in der 5. Stunde (letzte Probestunde mit ihr) reingekommen, und bevor ich irgendwas sagen konnte, meinte sie nur "hör mir gut zu".
                            Ist sie die Beste bisher? Wobei.... du bist kein Kind mehr, und ich hab ja mal gesagt, dass
                            nach meinem (zugegeben subjektiven, laienhaften, und nur per m.de-Fern)Eindruck, du in Berlin erwachsen geworden zu sein scheinst. Jedenfalls grosser Schub imho. Und wenn du jetzt freier reden kannst, und selbstbewusster, hilft dir das auch, mit Hilfe der gefühlt 25-ten hoffentlich die Probleme zu lösen.

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            Zunächst wurde im Anschluss daran offiziell nur festgestellt, dass eine Störung der Persoenlichkeitsentwicklung vorliegt,
                            weil ich eben noch nicht volljährig war, Stimmungsschwankungen etc. in meinem damaligen Alter nunmal doch keine Seltenheit sind, sich ja noch verwachsen können usw. Geburtstagsüberraschung zum 18. war dann die Tatsache, dass meine Gefühle und mein Verhalten anscheinend doch nicht nur was vorübergehend Pubertäres waren und ich hab die Diagnose bekommen. That's it.
                            Hm, nicht ganz klar. Diese 25.Therapeutin war beide Male zuständig? Einmal kurz vor 18. B'day und dann danach? Und hat Diagnose korrigiert? Erst war es Entwarnung, dann aber doch keine Entwarnung?

                            Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                            Ich hab das noch NIE aufgeschrieben
                            Schreiben ist imho sehr gut. Nur reden langt nicht. Schreiben ist meiner Sicht nach eigenes Verarbeiten. Sowas schafft Überblick, Distanz, sich erklären was passiert ist und was noch unklar ist. Und sowas schafft für einen selber Kontrolle, und Ruhe. Und damit zunehmend Sicherheit.


                            Quietschpink macht lustig......Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzz Brzzz?
                            Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
                            Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin. (W. Neuss)
                            Was sitzt aufm Baum und winkt?... > Ein Huhu!... = LOL
                            Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiii!
                            "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)
                            "Ohhh...Nooooo!?" (Jar Jar Binks)
                            The pen is blue. The pen is blue?! The GOD DAMN PEN IS BLUE!!!

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                              #29
                              MarcMiuu

                              Das Erleben der eigenen Gefühle findet in sämtliche Richtungen sehr intensiv statt, ob positiv oder negativ (und ob positive Extreme so positiv sind, sei jetzt mal dahingestellt.)

                              Die gute Frau war beide Male zuständig, ja. Du verstehst mich allerdings falsch. Es DARF vor dem 18. Geburtstag keine PS diagnostiziert werden, d.h. es war nicht so, dass sie erst was Seichteres vermutet oder erhofft hat, sondern sie war sich (nehme ich ob ihrer damaligen Ausdrucksweise jedenfalls stark an) schon lange vorher von der Existenz dieser PS überzeugt bzw. hat mit mir auch weit vor meinem 18. in der Therapie schon aktiv dagegen angearbeitet, bzw. mit mir damit gearbeitet.

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                                #30
                                Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                                MarcMiuu
                                Das Erleben der eigenen Gefühle findet in sämtliche Richtungen sehr intensiv statt, ob positiv oder negativ (und ob positive Extreme so positiv sind, sei jetzt mal dahingestellt.)
                                Ok.
                                Dahingestellt für dich oder dein Umfeld? Wenn ich positiv am Rad drehe, hab ich selbst erstmal kein Problem damit. xd Aber du kennst mich ja lang genug, zumindest von hier.

                                Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
                                Die gute Frau war beide Male zuständig, ja. Du verstehst mich allerdings falsch. Es DARF vor dem 18. Geburtstag keine PS diagnostiziert werden, d.h. es war nicht so, dass sie erst was Seichteres vermutet oder erhofft hat, sondern sie war sich (nehme ich ob ihrer damaligen Ausdrucksweise jedenfalls stark an) schon lange vorher von der Existenz dieser PS überzeugt bzw. hat mit mir auch weit vor meinem 18. in der Therapie schon aktiv dagegen angearbeitet, bzw. mit mir damit gearbeitet.
                                Die Gesetze soll jmd verstehen?
                                Okay, dann ist jedenfalls keine Zeit verloren. Hoffentlich irrt sich die Nr. 25 nicht und iwann kommt 26 und sagt wieder was Anderes. Bei Psychologen scheints mir manchmal so wie beim Anwalt.

                                Das ungute Gefühl das ich aber manchmal habe - und das nicht nur als "btw" - inwiefern Therapeuten, Psychologen + CO selbst etwas kultivieren? Oder anders formuliert: Wie psychologisch verkorkst ist die Psychologie für sich? Wenn man jede menschliche Schwäche, oder sogar Stärke, oder harmlose Eigenart gleich zu sonst etwas diagnostiziert, deutet, usw, dann wärs kontraproduktiv.

                                Wenn du gutes Gefühl bei ihr hast, und sie von selbst etwas feststellt, was du selber zu dir "vorab" fest gestellt hast, dann okay. Dann ist es seriös. Es soll nur nicht etwas für die Ewigkeit sein.
                                Ihre Aufgabe ist es ja eigentlich, sich selbst überflüssig zu machen.
                                Ich weiss nicht wieweit sowas möglich ist, aber sollte ein Therapeut nicht auch ein Zeitfenster vorgeben? > warheart

                                Das ist bisschen aus meiner Warte gesehen, so ne ambivalente Sache. Nichts verdrängen, gründlich aufarbeiten ja sicher - aber auch nichts erfinden, falsch deuten, unnötig überdramatisieren. Sache der Balance. Und ohne iwas zu verharmlosen, aber trotzdem mein Vergleich:
                                Sein Leben so zu gestalten, dass man seine mentalen Probleme vergisst, so wie man als Teen das Fingernägel kauen los wird, weil man es schlichtweg "vergessen" hat noch zu tun.

                                ps:
                                Es sei mir erlaubt etwas Scherzhaftes, aber mit ernstem Hintergrund anzufügen, falls dir das vl entgangen ist.
                                https://forum.maedchen.de/forum/kult...3#post17479953

                                Dort das Video, bei Böhmermann, ab min. 37.20:
                                - Schulz: Haben Sie eigentlich, als Sie in der Psychiatrie gearbeitet haben, auch Menschen helfen können?
                                - Postel: Ja. Dauernd!
                                - Schulz: Ja wie? Indem Sie denen gesagt haben "Sie sind gesund! Hauen Sie ab hier!" ?


                                = XD ^^



                                Quietschpink macht lustig......Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzz Brzzz?
                                Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
                                Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin. (W. Neuss)
                                Was sitzt aufm Baum und winkt?... > Ein Huhu!... = LOL
                                Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiii!
                                "Ich werde meinen nächsten Karneval nicht mehr erleben" (Karl Lauterbach zu Coronäh)
                                "Ohhh...Nooooo!?" (Jar Jar Binks)
                                The pen is blue. The pen is blue?! The GOD DAMN PEN IS BLUE!!!

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