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  • MarcMiuu
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<.
    Ich frage mich kurz, ob es das nur abwärts geht, sondern auch andersrum. Also Richtung Enthusiasmus, Euphorie, u.ä.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc
    Wenn du das schon vor Langem hattest, gibts eine Erklärung für dich selber, zb Auslöser in Kindheit? Als Laie denke ich, ist das sicher ein grosses Thema, wann hält man im Leben an etwas fest und kämpft - und wann ist es besser loszulassen oder anderen Weg zu wählen?
    Dieses Grundsatzproblem haben nun alle Menschen im Leben.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Im Verlauf meiner allerersten psychotherapeutischen Behandlung ...
    eine sehr kalte Frau war und sich mit mir und ihren anderen Patienten eh nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat, hat dann mehr oder weniger sofort "Depression" dazu geschrieben ...
    die hat wohl Manches versemmelt? Aufgrund der ersten danach die Zwote usw. usw.?

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    und NICHTS mehr gesagt, aus Angst, dass ich als nervige orientierungslose 15-Jährige abgestempelt werde, die mit ihrer Pubertät nicht klarkommt oder so.
    Was eigentlich normal ist. Gerade als Teenager. Selbstschutz nennt sich das. Allerdings kann man als sehr junger Mensch nicht alles mit sich allein ausmachen.
    Und als Erwachsener eigentlich auch nicht. Aber man kann entscheiden, mit wem man, wie oft, wann, und über was redet. Und was man davon erwartet.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Das hat meine gefühlt 25. Therapeutin bemerkt und sehr, sehr direkt angesprochen. Um genau zu sein, bin ich in der 5. Stunde (letzte Probestunde mit ihr) reingekommen, und bevor ich irgendwas sagen konnte, meinte sie nur "hör mir gut zu".
    Ist sie die Beste bisher? Wobei.... du bist kein Kind mehr, und ich hab ja mal gesagt, dass
    nach meinem (zugegeben subjektiven, laienhaften, und nur per m.de-Fern)Eindruck, du in Berlin erwachsen geworden zu sein scheinst. Jedenfalls grosser Schub imho. Und wenn du jetzt freier reden kannst, und selbstbewusster, hilft dir das auch, mit Hilfe der gefühlt 25-ten hoffentlich die Probleme zu lösen.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Zunächst wurde im Anschluss daran offiziell nur festgestellt, dass eine Störung der Persoenlichkeitsentwicklung vorliegt,
    weil ich eben noch nicht volljährig war, Stimmungsschwankungen etc. in meinem damaligen Alter nunmal doch keine Seltenheit sind, sich ja noch verwachsen können usw. Geburtstagsüberraschung zum 18. war dann die Tatsache, dass meine Gefühle und mein Verhalten anscheinend doch nicht nur was vorübergehend Pubertäres waren und ich hab die Diagnose bekommen. That's it.
    Hm, nicht ganz klar. Diese 25.Therapeutin war beide Male zuständig? Einmal kurz vor 18. B'day und dann danach? Und hat Diagnose korrigiert? Erst war es Entwarnung, dann aber doch keine Entwarnung?

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Ich hab das noch NIE aufgeschrieben
    Schreiben ist imho sehr gut. Nur reden langt nicht. Schreiben ist meiner Sicht nach eigenes Verarbeiten. Sowas schafft Überblick, Distanz, sich erklären was passiert ist und was noch unklar ist. Und sowas schafft für einen selber Kontrolle, und Ruhe. Und damit zunehmend Sicherheit.


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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hab das noch NIE aufgeschrieben bzw. jemandem so chronologisch erzählt.
    Danke dir dafür.

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  • Donatella
    antwortet
    Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen


    Darf ich fragen, wie es bei dir zu der Diagnose kam ?
    Klar.
    Im Verlauf meiner allerersten psychotherapeutischen Behandlung wurde relativ bald eine generalisierte Angststörung diagnostiziert. Damals bin ich in Therapie gekommen, weil ich im Alltag von zahlreichen Ängsten belastet war und gar nicht mehr zurechtgekommen bin. Die Diagnose war dann sehr schnell gestellt und wurde bis heute kein einziges Mal angezweifelt, da es bei mir einfach SO offensichtlich ist. In Zuge dessen bin ich auch endlich mit der Sprache rausgerückt, dass es mir schon seit längerem allgemein nicht gut geht und mit mir irgendwas nicht stimmen kann. Die Therapeutin, die schlicht (sorry) eine sehr kalte Frau war und sich mit mir und ihren anderen Patienten eh nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat, hat dann mehr oder weniger sofort "Depression" dazu geschrieben und damit war die Sache für meine behandelnden Ärzte und mein Umfeld gegessen.
    Ich WUSSTE aber, dass es das einfach nicht gewesen sein kann. Therapeutenwechsel, Medikament X, Medikament Y, Klinikaufenthalte, Kur, Urlaub, Krankschreibungen hat alles nicht geholfen und mir ist immer häufiger der Gedanke gekommen, dass das mit der Depression vielleicht stimmen kann, dass das aber auf gar keinen Fall mein Hauptproblem ist. Ich hatte neben Antriebslosigkeit usw. GANZ andere Symptome, die weitaus stärker zum Vorschein kamen und gar nicht typisch sind, habe die aber einfach für meinen Charakter gehalten. Das Ding an der Sache war, dass ich mich abgesehen von Klinikaufenthalten Therapeuten gegenüber nie wirklich geöffnet habe. Damit meine ich: Wenn ich gemerkt habe, dass ich gleich vor Wut komplett durchdrehe, irgendwelche kranken Impulse habe oder sonstwas, dann bin ich einfach in Tränen ausgebrochen oder hab sonstwie die Rolle des klassisch Depressiven gespielt und NICHTS mehr gesagt, aus Angst, dass ich als nervige orientierungslose 15-Jährige abgestempelt werde, die mit ihrer Pubertät nicht klarkommt oder so. Und ich dachte selber ja auch, dass das der Fall ist, hab mich geschämt und weitestgehend alles unterdrückt.
    Es fällt aber nunmal irgendwann auf, wenn ein junges Mädchen Kette raucht, trinkt bis zum geht nicht mehr und andere Sachen ausprobiert, die dem Alter nicht entsprechen und völlig fernab von gut und böse sind, ohne da jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen. Ich hab mir im höchsten Maße selbst enorm geschadet und auch meinem Umfeld sehr zugesetzt. Das hat meine gefühlt 25. Therapeutin bemerkt und sehr, sehr direkt angesprochen. Um genau zu sein, bin ich in der 5. Stunde (letzte Probestunde mit ihr) reingekommen, und bevor ich irgendwas sagen konnte, meinte sie nur "hör mir gut zu". Und hat mir ausführlich erklärt bzw. überhaupt erst einmal aufgezeigt und vorgehalten, wie ich mich - vor allem mir selbst gegenüber - benehme, dass das NICHT normal ist und auch mit einer Depression nichts mehr zu tun hat, oder anders gesagt mit diesem Krankheitsbild nicht ausreichend zu erklären ist. Joa, und da musste ich ihr leider Recht geben.
    Zunächst wurde im Anschluss daran offiziell nur festgestellt, dass eine Störung der Persoenlichkeitsentwicklung vorliegt, weil ich eben noch nicht volljährig war, Stimmungsschwankungen etc. in meinem damaligen Alter nunmal doch keine Seltenheit sind, sich ja noch verwachsen können usw. Geburtstagsüberraschung zum 18. war dann die Tatsache, dass meine Gefühle und mein Verhalten anscheinend doch nicht nur was vorübergehend Pubertäres waren und ich hab die Diagnose bekommen. That's it. Ich hab das noch NIE aufgeschrieben bzw. jemandem so chronologisch erzählt.

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von Venom Beitrag anzeigen
    Naja, wieso sollte man sich auch über seine Krankheiten definieren? Natürlich machen physische, sowie psychische Erkrankungen einen Teil des Charakters aus, aber sie sollten nicht alles sein, was euch ausmacht. Ihr seid viel mehr als das. Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.
    Schön gesagt

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen

    Es gibt neun.
    Und das ist das Gefährliche an den Kriterien - Borderliner sind im Grunde genommen Menschen mit normalen Gefühlen und normalen Verhaltensweisen, aber das Ausmaß ist ein anderes, es ist extrem.
    "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<. Daher eignen sich diese Kriterien nicht, um sich selbst eine Diagnose zu stellen. Wer sich über seine Diagnose unsicher ist, sollte sich mit einem Psychologen oder Psychiater beraten, am besten mit jemanden, der ihn gut kennt und der Erfahrung mit der Borderline-Stoerung hat."
    Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc

    Meinte übrigens "Fahren" statt "Verfahren", lol
    Ich finde es schwierig, zu sagen, wo die Ausprägung anfängt, so stark zu werden, dass man eine Persönlichkeitsstörung feststellen kann. Was ist noch normal und was ist extrem? Es gibt ja auch in den Diagnosekriterien keine konkreten Anhaltspunkte, wo man sagen könnte, "wenn es genau so und so ist, dann ist es Borderline". Klar, ich bin ja auch kein Psychologe und die sind dafür da, das dann festzustellen... Trotzdem, als ich in der Klinik war, hatte ich oft das Gefühl, der Begriff "Borderline" wird auch von Psychologen ein wenig inflationär gebraucht, ich würde sagen bei so 2/3 von meiner Station wurde Borderline vermutet, was ich schon ein wenig unglaubwürdig finde.

    Bei mir bestand damals auch Verdacht auf Borderline, also ich wurde "getestet" und hätte wohl auch die Kriterien erfüllt, aber es wurde keine Diagnose gestellt, da eine Persönlichkeitsstörung ja nichts ist, was man mal eben wegtherapieren kann und so eine Diagnose ein Leben lang an einem haften bleibt. Seitdem wurde auch nie wieder was in diese Richtung ermittelt oder darauf eingegangen... es ist mir aber schon im Kopf geblieben und manchmal frage ich mich, ob ich denn nun diese Störung habe oder nicht. Diese Unsicherheit macht mir manchmal irgendwie Angst.

    Darf ich fragen, wie es bei dir zu der Diagnose kam ?

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  • Donatella
    antwortet
    Zitat von Addic_TED Beitrag anzeigen

    ...bei mir trifft bis auf die Fressanfälle alles zu. Darf man sich da schon Sorgen machen? oO
    Wie viele Kriterien gibt es insgesamt?
    Es gibt neun.
    Und das ist das Gefährliche an den Kriterien - Borderliner sind im Grunde genommen Menschen mit normalen Gefühlen und normalen Verhaltensweisen, aber das Ausmaß ist ein anderes, es ist extrem.
    "Fast alle Verhaltens- und Erlebnisweisen, die in diesen Kriterien beschrieben werden, findet man auch bei Menschen ohne Borderline, nur sind sie da weniger stark ausgeprägt - so gesehen sind sie >>ganz normal<<. Daher eignen sich diese Kriterien nicht, um sich selbst eine Diagnose zu stellen. Wer sich über seine Diagnose unsicher ist, sollte sich mit einem Psychologen oder Psychiater beraten, am besten mit jemanden, der ihn gut kennt und der Erfahrung mit der Borderline-Stoerung hat."
    Damit ist zb gemeint: Jeder kennt Anflüge von Eifersucht, aber nicht jeder kennt aus tief verwurzelter Verlustangst resultierende Panikattacken, "Ausraster", den Wunsch oder das Streben, die, die man liebt, zu kontrollieren und an sich zu binden etc etc

    Meinte übrigens "Fahren" statt "Verfahren", lol

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  • Addic_TED
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Kriterium 4: Selbstschädigendes Verhalten. Als das gilt Impulsivität in mind. 2 potenziell schädigenden Bereichen wie Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Verfahren, sog. Fressanfälle
    ...bei mir trifft bis auf die Fressanfälle alles zu. Darf man sich da schon Sorgen machen? oO
    Wie viele Kriterien gibt es insgesamt?

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  • Venom
    antwortet
    Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen

    ... also mit 18, 19 ist die Identität imho noch lange nicht zuende. Und sicher spielen viele Dinge eine Rolle, wohin die Reise geht (Ereignisse, Umfeld und Einflüsse, etc), es ist ja nicht alles göttlich "vorher bestimmt".
    Das kommt natürlich noch hinzu, ist aber nur bei Donatella der Fall und nicht bei Knallgirl.

    Man glaubt ja gerne in jeder Lebensphase, man wüsste alles und sei "voll entwickelt", was den Charakter betrifft. Insbesondere mit 16, 17, 18. Aber die Jahre danach verändern einen doch nochmal sehr und man fängt erst da richtig an, erwachsen zu werden und einen festen Charakter auszubilden. Bei mir hat sich in den letzten Jahren viel getan, obwohl ich mich schon damals für verhältnismäßig reif hielt.

    Die Wahrheit ist: Wir lernen nicht nur unser Leben lang, wir entwickeln uns auch unser Leben lang.

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  • MarcMiuu
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Ich habs ja echt oft versucht, aber es ist unerträglich. Genau so wie "Atme bitte jetzt 19 Mal tief ein und aus und spüre dann deine linke 4. Rippe von unten." Entschuldigung, aber wie soll ich mich dabei ernst nehmen? Besagte Rippe ist danach safe gebrochen oder zumindest angeknackst.
    dabei gibts diese tollen Tutorials von Gurus aus Indien.

    Ich könnte das nicht. Müsste dann lachen. Obwohl ... ne, einmaliger Lacher.
    https://www.youtube.com/watch?v=rCZ78UzGsWU


    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    ich war nach jeder Diagnose erstmal super erleichtert und hatte wenigstens einen Namen für das, was ich bin und mache, aber beim Aufbau einer eigenen Identität bin ich dann genau so ratlos wie vorher.
    Zitat von Venom Beitrag anzeigen
    Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.
    ... also mit 18, 19 ist die Identität imho noch lange nicht zuende. Und sicher spielen viele Dinge eine Rolle, wohin die Reise geht (Ereignisse, Umfeld und Einflüsse, etc), es ist ja nicht alles göttlich "vorher bestimmt".

    Zuletzt geändert von MarcMiuu; 12.03.2019, 19:54.

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  • Venom
    antwortet
    Vorab: Ich habe keine Persönlichkeitsstörung - zumindest wüsste ich von keiner.

    Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
    Trotzdem verstehe ich mich immer noch nicht.
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Wie du es schon andeutest, ich war nach jeder Diagnose erstmal super erleichtert und hatte wenigstens einen Namen für das, was ich bin und mache, aber beim Aufbau einer eigenen Identität bin ich dann genau so ratlos wie vorher.
    Naja, wieso sollte man sich auch über seine Krankheiten definieren? Natürlich machen physische, sowie psychische Erkrankungen einen Teil des Charakters aus, aber sie sollten nicht alles sein, was euch ausmacht. Ihr seid viel mehr als das. Deswegen könnt ihr auch nicht in euren Krankheiten nach eurer Identität suchen, denn dort liegt höchstens ein kleiner Teil.

    So sehe ich das zumindest, auch bezogen auf das, was mich im Leben begleitet. Ich möchte mich nicht (nur) über meine Krankheiten definieren.

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  • MarcMiuu
    antwortet

    1+2 könnten locker im SM-studio laufen (ohne es zu wissen).
    3 erinnert mich - whyever - klein bisschen an Nirwana.
    Drangsal klein bisschen an Bowie.
    Caspar klein bisschen an Marteria + Co https://forum.maedchen.de/forum/star...8#post17108428

    e: das von Drangsal erinnert mich auch spontan an den song von diesem Psycho aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer". Der ist da auch voll mental abgedriftet. Könnte dir gefallen?





    e: damn!
    wenn ich auf alle deine neuen Sachen spontan soviele Ältere nenne, werd ich jetzt alt? .__.

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  • Donatella
    antwortet
    Zitat von Lelouch Reincarnated Beitrag anzeigen
    Dachte da kommt jetzt "10 Stunden Wellenrauschen" oder "10 Stunden Regen".
    XDDDDDD.
    Ich habs ja echt oft versucht, aber es ist unerträglich. Genau so wie "Atme bitte jetzt 19 Mal tief ein und aus und spüre dann deine linke 4. Rippe von unten." Entschuldigung, aber wie soll ich mich dabei ernst nehmen? Besagte Rippe ist danach safe gebrochen oder zumindest angeknackst.

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  • Lelouch Reincarnated
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Unfertige Sammlung von Musik, die immer Balsam ist
    Dachte da kommt jetzt "10 Stunden Wellenrauschen" oder "10 Stunden Regen".

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  • Donatella
    antwortet
    Unfertige Sammlung von Musik, die immer Balsam ist

    https://www.youtube.com/watch?v=RsQGUc3Qbj0
    https://www.youtube.com/watch?v=pvEdwl88J2U
    https://www.youtube.com/watch?v=MbrUzJlTffs
    https://www.youtube.com/watch?v=-1rzsT2t2YY
    https://www.youtube.com/watch?v=rG1jcpQsXK8
    https://www.youtube.com/watch?v=VHWG9-SOsAs

    MarcMiuu : Sex und PS gehen durchaus auch im weiteren Sinne miteinander einher. Bei Borderline etwa spielt Sexualität und Sexualverhalten des Patienten oft eine riesige Rolle bei der Diagnostik, bei mir bspw. war's so. Um zu zitieren
    Kriterium 4: Selbstschädigendes Verhalten. Als das gilt Impulsivität in mind. 2 potenziell schädigenden Bereichen wie Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, sog. Fressanfälle

    Bei Sexualität ist damit gemeint extrem häufig wechselnde Partner, risikoreiche Praktiken, bewusst ungeschützter Verkehr usw. usf. Ist aber schon tief drin im Krankheitsbild. Später mehr davon.
    Zuletzt geändert von Donatella; 13.03.2019, 14:24.

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  • MarcMiuu
    antwortet
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Bin mir darüber bewusst, dass ich meinen schlechten Zustand oft idealisiere bzw romantisiere, darin vollends aufgehe und es manchmal sogar... genießen ist das falsche Wort, aber es ist nunmal was Altbekanntes.
    ... ja, es ist "vertraut". Aufgehen.... klingt wie mentales, psychisches Pendant zu physischem SVV.
    Und Verstand wie Herz sagt mir, dass es sinnvoll ist, sich mit Gesünderem vertraut zu machen. Iwie neue Automatismen anzueignen.
    Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, und wenn man sich rasch an ein neues Verhaltensmuster gewöhnt hat, ... also iwie so es zu ändern. Bei einem Angehörigen von mir hilft es mental oft (wenn auch nicht immer) entsprechende Schlüsselbegriffe, oder Leitsätze in Erinnerung zu rufen, auszusprechen.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Das finde ich ekelhaft und muss das SOFORT ändern, wenn ich es bemerke.
    ...sich selbst bei etwas "zu ertappen" ist immer so ne Sache. ;/ Und ja. This.

    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Ich bin nach wie vor lieber glücklich und zufrieden als normal bzw gesund oder was auch immer, bisher hab ich aber nix davon erreicht
    Wenn iwie alles mit allem zusammen hängt, denke ich spontan, dann muss man alles was einem wichtig ist, auseinander filetieren. Und stückweise im Kopf angehen. Wo kann man grünes Häkchen machen, wo nicht. Iwie so...

    e: was mir half und hilft, auch wenn es mehr um etwas gegen Demotivation geht und nicht tiefere Probleme, dann ist es s.o. , also martialische Sachen. Oder verträumte, sanftere.

    Ersteres mag manchmal auch ins Makabre abrutschen, aber anyway, wir reden hier offen. Ich hatte und hab ja nix Böses vor.^^
    Beispiel hier war zb vor Klausur mal "Les Preludes, von Liszt". Makabrer Hintergrund war, dass ein gewisses A*loch und mehr als das, namens Goebbels, das als aufputschende "Gute Laune-Musik" brachte, um 1941 allen per Radio zu verkünden, dass eben 3 Mio. Mann in die UDSSR einmarschiert sind.
    Oder von Wagner den Pilgerchor aus Tannhäuser.

    Zwischennotiz: Makabrer Humor erfüllt bei manchen ja auch so eine Rolle, nicht? Es entlastet iwie. Es rüttelt einen durch. Und das Martialische peppelt uU einen wieder hoch, falls man mit dem Pathos emotional etwas anfangen kann.

    Letzteres, das Verträumte, ist selektiv sehr unterschiedlich. So Sachen wie sie zb bei alpha space night laufen. Was man als Dauerschleifenmusik laufen lassen kann. Zb https://forum.maedchen.de/forum/star...1#post11045011

    Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
    Also bei Gute Laune Musik bekomme ich auch mit den Nerven.
    Ich hör nur anspruchsvolles wo man mit denken und mit empfinden muss.
    Definitionssache. Sicher. Ich meine nicht unbedingt iwelche platten Schlager.

    Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
    Musik ist für mich Therapie die ich ganztägig betreibe.
    Ein Medeikament für mich. Wie Sex oder Alkohol
    Musik kann imho sicher wirken; es gibt ja auch Gesangstherapie, also aktiv. Aber das ist anstrengend und gibt Stress mit Nachbarn. lol
    Alk please not. Leah, gib Acht auf dich.

    Sex ... gottele, ich selbst bin ja real brav. Aber sicher gibt es nicht ohne Grund so Begriffe wie "Versöhnungssex" etc. Und sicher spielt das auch bei den Fetischen teils mit rein. Aber das wollen wir nicht vertiefen.





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