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Warum haben so viele Leute was gegen Transsgender?

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  • Basketball03
    hat ein Thema erstellt Warum haben so viele Leute was gegen Transsgender?.

    Warum haben so viele Leute was gegen Transsgender?

    Hey,
    sie sind ja genauso wie wir anderen auch, aber trotzdem gibt es so viele Menschen die sagen das sie verückt sind oder so und machen sie “psychisch krank”... viele machen sich über sie lustig und sagen ihnen das es keine Mädchen gibt die zu Jungs werden können und umgekehrt. Und ja, die gibts: Transgender!
    Findet ihr es auch lächerlich das Leute statt sie zu unterstützen schlecht machen und ihnen erzählen das sie alles falsch machen und ihnen einreden wie blöd es sei zu denken, das man lieber das andere Geschlecht wäre? Oder so Sachen wie Jungs sind das stärkere Geschlecht und du bist ein Mädchen, deshalb kannst du nicht sagen das du ein Junge bist... sind einfach nur dämlich!

  • Aemptysoul
    antwortet
    Meine Antwort zu diesem Thema lautet folgendermaßen:

    I don't care if you're black, white, straight, bisexual, gay, lesbian, short, tall, fat, skinny, rich or poor. If you're nice to me, I'll be nice to you.

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  • sanddorn
    antwortet
    Zitat von Emika Beitrag anzeigen
    Übrigens: Ob die geschlechtsangleichenden Behandlungen von der Krankenkasse übernommen werden sollen, ist nochmal eine andere Frage. Was die bezahlen und was nicht, ist sowieso in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Man kann dagegen sein, aber trotzdem Transgender akzeptieren.
    Hier hat sich in gewisser Weise die Situation verändert. Die WHO hat erklärt, dass Genderdysphorie KEINE Krankheit ist, was zwangsläufig zur Folge hat, dass sich die Krankenkassen weiterhin nicht oder weniger bereiterklären, Kosten zu übernehmen.

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  • Emika
    antwortet
    Zitat von Inca Beitrag anzeigen
    Das ist der Grund, warum ich denke, dass man das Problem psychotherapeutisch angehen muss und nicht, indem man an ihm herumschnippelt.
    Der Ekel wird ja bleiben, denn er wird immer mal wieder daran erinnert, dass er ein Mann ist. Am Körperbau, an der Stimme, später an faltigerer Haut und Haarausfall usw. Da können ihm die Chirurgen eine noch so schöne und funktionierende Vagina hingezaubert haben.
    Das Ziel ist doch, dass die Frau am Ende tatsächlich in einem so weiblichen Körper wie möglich steckt. Ich weiß nicht genau, was alles durch Hormontherapie möglich ist, aber ich glaube, sehr viel. Bei OPs bin ich auch kritisch, wenn es um welche mit vielen Risiken geht. Die Hormone alleine können aber schon eine große Veränderung bewirken.

    Wenn man mal eine Lösung findet, wie man Transgender von ihrer Dysphorie therapieren kann durch ganz normale Psychotherapie, würde ich meine Meinung vielleicht auch ändern. Transgender wären bestimmt auch froh, wenn "bloß" eine herkömmliche Therapie nötig wäre, damit sie sich in ihrem Körper wohlfühlen. Allerdings gibt es das bisher noch nicht. Bei ähnlichen Fällen, wo es geklappt hat, ging es nie um Genderdysphorie, sondern um "normale" Probleme mit Selbstbewusstsein/-akzeptanz.
    Die ganze Sache mit Transgendern baut darauf auf, dass es - auch wenn auf Deutsch beides einfach Geschlecht heißt - sowohl das biologische als auch psychische Geschlecht gibt, was bei den allermeisten Leuten übereinstimmt und daher meist nicht differenziert wird. Bei manchen stimmt es eben nicht überein und da kann niemand etwas dafür.

    Übrigens: Ob die geschlechtsangleichenden Behandlungen von der Krankenkasse übernommen werden sollen, ist nochmal eine andere Frage. Was die bezahlen und was nicht, ist sowieso in vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Man kann dagegen sein, aber trotzdem Transgender akzeptieren.

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  • Inca
    antwortet
    Zitat von Emika Beitrag anzeigen
    würde immer noch psychische Probleme haben, weil ihn sein Körper anekelt
    Das ist der Grund, warum ich denke, dass man das Problem psychotherapeutisch angehen muss und nicht, indem man an ihm herumschnippelt.
    Der Ekel wird ja bleiben, denn er wird immer mal wieder daran erinnert, dass er ein Mann ist. Am Körperbau, an der Stimme, später an faltigerer Haut und Haarausfall usw. Da können ihm die Chirurgen eine noch so schöne und funktionierende Vagina hingezaubert haben.

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  • Mike
    antwortet
    Zitat von Emika Beitrag anzeigen
    Die Sache ist ja, dass Transgender nicht einfach heißt "ich will lieber ein Mädchen/Junge sein". Es bedeutet, dass man an Genderdysphorie leidet, was ein ernstes Problem für den Betroffenen darstellt. Es hat auch nichts oder kaum mit Gesellschaftsrollen zu tun, weil die Person diese Probleme auch haben kann, wenn niemand von außen sie in eine Rolle reinzwängt. Ein Mann, der z.B. sich so weiblich verhalten kann wie er will, sich weiblich anziehen kann,... würde immer noch psychische Probleme haben, weil ihn sein Körper anekelt (genau genommen alles, was männlich ist), weil es sich falsch anfühlt, wenn man ihn als "er" oder mit einem männlichen Namen bezeichnet.

    Gegen Geschlechterrollen zu "verstoßen" ist weit von Transgender entfernt. Viele Leute machen das. Nur die meisten können trotzdem noch ohne Aggressionen gegen sich selbst und den Wunsch, sich wehzutun oder depressive Gedanken auf die Toilette gehen, duschen, oder das WC für ihr biologisches Geschlecht benutzen. Die meisten haben kein Problem damit, wenn sie ihre nicht-ganz-so-feminine/maskuline Kleidung ausziehen und sich im Spiegel sehen. Sie haben kein Problem damit, einen Jungen-/Mädchennamen zu tragen, weil das ja nicht bedeutet, dass sie sich so mädchen-/jungenhaft verhalten müssen.
    Bei Transgendern ist das anders.

    Ich finde es überhaupt nicht verwerflich. Diejenigen können ja nichts dafür.
    Ich denke, die meisten haben nicht direkt was gegen Transgender, sondern sind entweder nicht genügend informiert und denken sich "naja, wenn du lieber ein Mädchen wärst, dann zieh eben feminine Sachen an, aber wozu medizinische Veränderungen, ist das nicht übertrieben?" oder aber sie finden Transgender okay, aber wollen damit nicht behelligt werden. Sie glauben, man kann im stillen Kämmerlein trans sein und soll die anderen nicht damit nerven. Etwas mehr Aufmerksamkeit ist aber nötig und es ist auch wichtig, dass Transgender kein Tabuthema ist, weil das nicht gerade Akzeptanz fördert. Es ist eine Veränderung, die auch die Mitmenschen betrifft. Die Person hat einen neuen Namen, ist jetzt eine Sie/ein Er und das betrifft Freundeskreis, Familie, Arbeitsplatz/die Schule,...

    Obwohl ich Transgender wirklich respektiere, glaube ich, dass es mir auch schwerfallen würde, jemanden von heute auf morgen als Mann/Frau zu sehen, den ich schon sehr lange als das andere Geschlecht kenne. Ich würde mich vermutlich unzählige Male versprechen, obwohl ich es eigentlich weiß. Bis zu einem gewissen Grad ist das bestimmt normal... Wichtig ist eben, dass man sich dennoch Mühe gibt.
    Sehr gute Antwort!

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  • Mike
    antwortet
    Zitat von Basketball03 Beitrag anzeigen
    Viele machen sich über sie lustig und sagen ihnen das es keine Mädchen gibt die zu Jungs werden können und umgekehrt. Und ja, die gibts: Transgender!
    Findet ihr es auch lächerlich das Leute statt sie zu unterstützen schlecht machen und ihnen erzählen das sie alles falsch machen und ihnen einreden wie blöd es sei zu denken, das man lieber das andere Geschlecht wäre? Oder so Sachen wie Jungs sind das stärkere Geschlecht und du bist ein Mädchen, deshalb kannst du nicht sagen das du ein Junge bist... sind einfach nur dämlich!
    Sie werden ja nicht zu Jungs! Sie “benehmen sich nur mehr männlich”, tragen Jungs Kleidung,...
    Aber ja, man sollte jede/-n so akzeptieren, wie er/sie ist. Ist blöd, wenn man die dann noch schlecht macht, für die ist es ja schon schwer genug, aber meiner Meinung nach ist es trotzdem bisschen komisch...

    wie Jungs sind das das stärkere Geschlecht

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  • Emika
    antwortet
    Die Sache ist ja, dass Transgender nicht einfach heißt "ich will lieber ein Mädchen/Junge sein". Es bedeutet, dass man an Genderdysphorie leidet, was ein ernstes Problem für den Betroffenen darstellt. Es hat auch nichts oder kaum mit Gesellschaftsrollen zu tun, weil die Person diese Probleme auch haben kann, wenn niemand von außen sie in eine Rolle reinzwängt. Ein Mann, der z.B. sich so weiblich verhalten kann wie er will, sich weiblich anziehen kann,... würde immer noch psychische Probleme haben, weil ihn sein Körper anekelt (genau genommen alles, was männlich ist), weil es sich falsch anfühlt, wenn man ihn als "er" oder mit einem männlichen Namen bezeichnet.

    Gegen Geschlechterrollen zu "verstoßen" ist weit von Transgender entfernt. Viele Leute machen das. Nur die meisten können trotzdem noch ohne Aggressionen gegen sich selbst und den Wunsch, sich wehzutun oder depressive Gedanken auf die Toilette gehen, duschen, oder das WC für ihr biologisches Geschlecht benutzen. Die meisten haben kein Problem damit, wenn sie ihre nicht-ganz-so-feminine/maskuline Kleidung ausziehen und sich im Spiegel sehen. Sie haben kein Problem damit, einen Jungen-/Mädchennamen zu tragen, weil das ja nicht bedeutet, dass sie sich so mädchen-/jungenhaft verhalten müssen.
    Bei Transgendern ist das anders.

    Ich finde es überhaupt nicht verwerflich. Diejenigen können ja nichts dafür.
    Ich denke, die meisten haben nicht direkt was gegen Transgender, sondern sind entweder nicht genügend informiert und denken sich "naja, wenn du lieber ein Mädchen wärst, dann zieh eben feminine Sachen an, aber wozu medizinische Veränderungen, ist das nicht übertrieben?" oder aber sie finden Transgender okay, aber wollen damit nicht behelligt werden. Sie glauben, man kann im stillen Kämmerlein trans sein und soll die anderen nicht damit nerven. Etwas mehr Aufmerksamkeit ist aber nötig und es ist auch wichtig, dass Transgender kein Tabuthema ist, weil das nicht gerade Akzeptanz fördert. Es ist eine Veränderung, die auch die Mitmenschen betrifft. Die Person hat einen neuen Namen, ist jetzt eine Sie/ein Er und das betrifft Freundeskreis, Familie, Arbeitsplatz/die Schule,...

    Obwohl ich Transgender wirklich respektiere, glaube ich, dass es mir auch schwerfallen würde, jemanden von heute auf morgen als Mann/Frau zu sehen, den ich schon sehr lange als das andere Geschlecht kenne. Ich würde mich vermutlich unzählige Male versprechen, obwohl ich es eigentlich weiß. Bis zu einem gewissen Grad ist das bestimmt normal... Wichtig ist eben, dass man sich dennoch Mühe gibt.
    Zuletzt geändert von Emika; 10.02.2019, 00:58.

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  • sanddorn
    antwortet
    Zitat von Agony Beitrag anzeigen
    Also ich habe noch nie erlebt, dass irgendwer zu einer OP gedrängt wurde.
    Das ist die Aussage meiner Schwester, die in einer Sexualberatung arbeitet, also häufiger mit solchen Problemen konfrontiert wird.

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  • Agony
    antwortet
    Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, ich habe keinen passenderen Link gefunden, der die Problematik tiefgehender aufgreift.

    Die Erwartungen an eine OP sind zu groß, da werden Hoffnungen geweckt - insofern ist die Vorbereitung sicherlich ungenügend.
    Zum Teil werden die Patienten (so sage ich jetzt mal) regelrecht von den Therapeuten zur OP gedrängt, nicht überraschend, dass sie hinterher nicht unbedingt zufriedener sind.
    Größe und umfassende, aussagekräftige Erhebungen zu dem Thema sind scheinbar ohnehin auch nicht verfügbar.
    Was Depression und Selbstmordrate mit den Ops tun tun hat? Nichts. Aber ein möglicherer Hinweis darauf, dass die Ops eben nicht die Lösung der Probleme darstellt - die Probleme der Betroffenen bleiben. Die meisten Frauen und Männer erkennen Transgehnder vor und nach der Op nicht als ihresgleichen an.
    Ich bin selber nicht betroffen, bekomme solche Geschichten nur gelegentlich an Rande mit. Aber ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren - das kann durchaus vor 10 Jahren gewesen sein - ich über eine französische Studie im Fernsehen etwas mitbekommen habe, dass ca. 80% nach der Op nicht besser dran sind, als vorher.
    Für mich nicht überraschend, denn über die Ursachen des Kopfproblems der Betroffenen wissen wir scheinbar nichts oder wenig. Da wird einfach auf Teufel komm raus lostherapiert, in der Hoffnung, dass etwas Positives herauskommt. Einige Psychlogen murmeln da etwas von "fehlgelaufener Konditionierung" als Ursache.

    Ich bin keine Psychologin oder Psychaterin, ich kann da nur das äußern, was ich gelegentlich zu dem Thema in den Medien oder in Gesprächen mit meiner Schwester mitbekomme.
    Also ich habe noch nie erlebt, dass irgendwer zu einer OP gedrängt wurde. Gerade in Deutschland ist das doch gar nicht so einfach, eine OP genehmigt zu bekommen, weil hier sehr viel auf Vorbereitung geachtet wird. Es gibt auch andere Artikel, die was ganz anderes sagen, als deiner: http://www.trans-infos.de/allgemein/...ranssexuellen/ , wobei auch hier wieder das Problem ist, dass es kaum Untersuchungen zu dem Thema gibt und die, die es gibt, leider nicht aussagekräftig genug sind. Die OP ist kein Allheilmittel für alle Probleme, soweit sind wir uns wohl einig. Aber es gibt offensichtlich auch viele Menschen, die mit dieser OP eben zufrieden sind und sie NICHT rückgängig machen wollen. Dass noch ein großer Haufen anderer Probleme übrig bleibt, vor allem im sozialen Umfeld, steht außer Frage. Aber ich denke, und das was ich bisher von meinen Transgenderfreunden mitbekommen habe bestätigt das, die meisten machen diese OP nicht, um von anderen als Mann/Frau anerkannt zu werden. Wenn ich eine Person auf der Straße sehe, erkenne ich schließlich sowieso nicht, wie es unten bei ihr aussieht.
    "Nicht besser dran sein als vorher" ist natürlich auch Auslegungssache. Das soziale Umfeld wird eine Person nicht mehr akzeptieren, nur weil das Genital anders aussieht. Sämtliche Probleme im sozialen Bereich (Ausgrenzung, Diskriminierung etc.) bleiben vorhanden, aber dennoch kann die Person mit dem eigenen Körper zufriedener sein. Dass das eventuell nicht die bestmögliche Lösung ist, mag sein, aber aktuell gibt es keine guten Alternativen.

    Dazu muss ich sagen, ich bin auch keine Psychologin. Aber ich habe mehrere Transgender in meinem engsten Familienkreis und war eine zeitlang in einer Jugendgruppe, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.

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  • sanddorn
    antwortet
    Tut mir leid, ich habe keinen passenderen Link gefunden, der die Problematik tiefgehender aufgreift.

    Die Erwartungen an eine OP sind zu groß, da werden Hoffnungen geweckt - insofern ist die Vorbereitung sicherlich ungenügend.
    Zum Teil werden die Patienten (so sage ich jetzt mal) regelrecht von den Therapeuten zur OP gedrängt, nicht überraschend, dass sie hinterher nicht unbedingt zufriedener sind.
    Größe und umfassende, aussagekräftige Erhebungen zu dem Thema sind scheinbar ohnehin auch nicht verfügbar.
    Was Depression und Selbstmordrate mit den Ops tun tun hat? Nichts. Aber ein möglicherer Hinweis darauf, dass die Ops eben nicht die Lösung der Probleme darstellt - die Probleme der Betroffenen bleiben. Die meisten Frauen und Männer erkennen Transgehnder vor und nach der Op nicht als ihresgleichen an.
    Ich bin selber nicht betroffen, bekomme solche Geschichten nur gelegentlich an Rande mit. Aber ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren - das kann durchaus vor 10 Jahren gewesen sein - ich über eine französische Studie im Fernsehen etwas mitbekommen habe, dass ca. 80% nach der Op nicht besser dran sind, als vorher.
    Für mich nicht überraschend, denn über die Ursachen des Kopfproblems der Betroffenen wissen wir scheinbar nichts oder wenig. Da wird einfach auf Teufel komm raus lostherapiert, in der Hoffnung, dass etwas Positives herauskommt. Einige Psychlogen murmeln da etwas von "fehlgelaufener Konditionierung" als Ursache.

    Ich bin keine Psychologin oder Psychaterin, ich kann da nur das äußern, was ich gelegentlich zu dem Thema in den Medien oder in Gesprächen mit meiner Schwester mitbekomme.

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  • Agony
    antwortet
    Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
    Ich sehe das auch sehr kritisch.
    Es gibt Psycholgen, die von Verbrechen sprechen, was ihre Kollegen mit Menschen machen, die mit ihrer Identität Probleme haben.
    Im Moment ist das Pendel zugunsten der "fortschrittlichen" Psychologen ausgeschlagen, die jede noch so abstruse Idee ihrer Kunden akzeptieren und sie zum Teil in ihrem Wahn noch unterstützen. Die PC ist auf ihrer Seite.
    Ich habe einen Link gefunden, der sicherlich zu lesen interessant ist, ich habe jetzt keine Zeit, weitere Links zu dem Thema zu suchen.

    https://www.epochtimes.de/wissen/for...-a2241246.html

    Meine älteste Schwester arbeitet in einer Beratungsstelle und ist nach anfänglicher Begeisterung für die Problematik vom "Saulus zum Paulus" geworden - sprich, sie hält jetzt nichts mehr von Hormongaben, Op's etc.
    Aber in dem Artikel steht doch sogar, wieso diese Menschen die OP bereuen. Und zwar liegt das an unzureichender Aufklärung und entsprechender psychologischer Vor- und Nachsorge. Genau deswegen muss man hier ja so lange auf eine OP warten und vorher eine Therapie machen. Der Chirurg in dem Artikel sagt auch nicht, dass diese OPs generell schlecht sind, sondern dass zu diesen OPs mehr gehört als Geld auf den Tisch zu werfen und mal eben das Genital umzubauen. Und das ist ja auch vollkommen logisch, ist schließlich ein großer Eingriff, der sich auf das komplette Leben auswirkt. Er hat auch nicht gesagt, dass die Patienten, bei denen er auf psychologische Betreuung geachtet hat die OP bereuten, sondern 15 Patienten, die ALLE keine Betreuung hatten und nicht von ihm operiert worden sind.

    Außerdem steht da, dass viele Patienten nach der OP traumatisiert BLEIBEN - sie waren offenbar vorher traumatisiert und die Operation konnte das Trauma nicht beheben. Auch das ist nicht verwunderlich. Nur, weil man sich einer OP unterzieht, heisst das doch nicht, dass alle psychischen Probleme auf einen Schlag gelöst sind. Bei den anderen psychischen Problemen, die genannt werden (höhrere Selbstmordrate, Depressionen) lässt sich für mich keine Verbindung zu den Operationen herauslesen. Zur Transsexualität schon - aber wie löst man das Problem denn? Wegtherapieren kann man Transsexualität nicht. Außerdem - was verstehst du unter "abstrusen Ideen" und unter "Wahn"? Eine OP? Hormonersatztherapie? Generell das Gefühl, im falschen Körper zu stecken? Und was ist mit den Patienten, die mit einer Operation zufrieden sind?

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  • sanddorn
    antwortet
    Ich sehe das auch sehr kritisch.
    Es gibt Psycholgen, die von Verbrechen sprechen, was ihre Kollegen mit Menschen machen, die mit ihrer Identität Probleme haben.
    Im Moment ist das Pendel zugunsten der "fortschrittlichen" Psychologen ausgeschlagen, die jede noch so abstruse Idee ihrer Kunden akzeptieren und sie zum Teil in ihrem Wahn noch unterstützen. Die PC ist auf ihrer Seite.
    Ich habe einen Link gefunden, der sicherlich zu lesen interessant ist, ich habe jetzt keine Zeit, weitere Links zu dem Thema zu suchen.

    https://www.epochtimes.de/wissen/for...-a2241246.html

    Meine älteste Schwester arbeitet in einer Beratungsstelle und ist nach anfänglicher Begeisterung für die Problematik vom "Saulus zum Paulus" geworden - sprich, sie hält jetzt nichts mehr von Hormongaben, Op's etc.

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  • muirgheal
    antwortet
    Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
    Ich möchte mir da jetzt nicht die vollen 45 Minuten geben, weil ich mir nur wieder aufrege und die Doku höchst tendenziös ist, aber grundsätzlich kann ich Dir bei dieser Aussage nicht zustimmen.

    Kinder verdienen besonderen Schutz, vor Menschen, die ihnen nichts gutes wollen, aber auch vor sich selbst. Das ist der Job der Eltern, ein Job, den sie 24 Stunden am Tag und 365mal im Jahr zu meistern haben. Ich wollte z.B. in jungen Jahren ein höchst peinliches Tattoo (bitte nicht nach dem Motiv fragen) im Nacken haben, was bin ich froh, dass meine Mutter und mein Vater den Mist niemals bezahlt hätten und ich es auch so habe sein lassen, weil ich keine Lust hatte, dass der Haussegen schief hängt.

    Wenn ich mir aber die beiden Eltern in dem Video ansehe, er mit Emo-Haarschnitt und Ethno-Halskettchen, sie leicht retardiert mit unmöglicher Brille und schlechten Zähnen, beide im Schlamper-Look und ohne jegliche Disziplin für sich oder das Kind, kriege ich das kalte Kotzen, weil das genau solche Leute sind, die keinerlei Vorbildfunktion erfüllen, ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben und so die nächste Generation an Volltrotteln großziehen.
    Natürlich schlüpfen Kinder gerne in Verkleidungen, aber dann zu sagen "Unser 8jähriger Philipp will eine Sophie sein, dann ist das halt so, wir unterstützen das und machen das Spiel mit, weil Jungs nur mit Autos, Mädchen nur mit Puppen ist eh doof" und das auch noch im TV breitzutreten, das ist meines Erachtens nach wahnwitzig und weit entfernt vom Kindeswohl.
    Und das Kind nimmt das natürlich dankend an, redet von seinem Penis nur als "P" (sogar das übernehmen die Eltern), möchte keine Bilder mehr von sich als Philipp sehen und spricht von "Zaubermedizin", die den "P" wegzaubert, einzig die fiesen Mobber in der Schule stören sie in ihrer Traumwelt.
    1. Du kannst ein peinliches Tattoo nicht mit dem Wunsch, ein anderes Geschlecht haben zu wollen, vergleichen.
    2. Du schließt von dem Aussehen der Eltern darauf, wie gut sie als Eltern sind? Ich bin froh, dass meine Eltern mir beigebracht haben, nicht so oberflächlich zu sein. Zudem kann keiner von uns beurteilen, wie es ist, ein Kind zu haben, dass sich mit seinem Geschlecht nicht wohlfühlt.
    Die Eltern sind bestimmt nicht perfekt (aber bisher habe ich noch keine perfekten Eltern gesehen), aber wie sie mit dieser schwierigen Situation umgehen, finde ich nicht unbedingt verkehrt. Dass das Kind eben noch ein Kind ist und diese ganze Sache auch nur durch seine kindlichen Augen wahrnehmen kann, ist doch keine große Überraschung.

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  • Mirabell07
    antwortet
    Ich sehe das bei vielen eher als "Mode". Es gibt sicher Leute die wirklich Probleme mit ihrer sexuellen Identität haben...sei es Homosexuelle oder Menschen die meinen im falschen Körper zu sein.
    Viele machen daraus aber ein Hype....wenn ich die Berichte über Unis lese an denen mit einmal alles "Transgenderiisiert" werden muss...Kotz! Teilweise werden die Profs dazu angehalten über entsprechende Theman zu sprechen und mit Sanktionen belegt wenn sie es nicht tun. Gibts wohl auch neuerdings in Behörden etc.

    Es gab dazu mal eine schöne sozialkritische South Park Folge, die das alles eig schön auf den Punkt gebracht hat (Cartmen fühlte sich als Mädchen XD und woltle eine eigene Toilette...am Ende "fühlten" sich alle so wie er).

    Was mich jedoch nervt ist das man Leute mit "Frau" etc. ansprechen soll obwohl sie eindeutig KEINE Frau etc. sind. Nur weils heutzutage Schick zu sein scheint alles zu tolerieren, so muss ich das für mein Teil nicht tun (zumal Toleranz...viele denken überhaupt nicht darüber nach lol XD...auch nix anderes ist als das Hinnehmen von etwas, was man selber eigentlich ablehnt....mit Aktzeptanz hat Toleranz nichts zutun!...aber egal ^^...).

    Ein Mann der denkt eine Frau zu sein kann nicht mit einmal glauben, dass alle anderen ihn auch nun als Frau aktzeptieren....bzw. aktzeptieren müssten....denn er ist schlicht und ergreifend keine Frau! Biologie ist halt manchmal ein Arschloch aber doch recht eindeutig!

    Das gleiche umgekehrt. Auch ist ein geschlechtsumgewandelter mensch noch immer das was er war (M/W)! Was bei denen passiert ist rein optisch auf Grund von Hormonpräparaten. Das Gehirn sieht das ganze jedoch meist anders weswegen sich diese Menschen ihr Lebenlang mit entsprechenden Drogen vollpumpen müssen um optisch nicht wieder "normal" zu werden.

    Was anderes ist es bei Menschen mit Hermaphroditismus. Da hat die Natur etwas verpatzt und da kann/muss/wird oftmals entsprechend angepasst (zumindest bei uns) was angepasst werden kann.

    Transgender fallen nicht in diese Sparte.

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