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Warum haben so viele Leute was gegen Transsgender?

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    Warum haben so viele Leute was gegen Transsgender?

    Hey,
    sie sind ja genauso wie wir anderen auch, aber trotzdem gibt es so viele Menschen die sagen das sie verückt sind oder so und machen sie “psychisch krank”... viele machen sich über sie lustig und sagen ihnen das es keine Mädchen gibt die zu Jungs werden können und umgekehrt. Und ja, die gibts: Transgender!
    Findet ihr es auch lächerlich das Leute statt sie zu unterstützen schlecht machen und ihnen erzählen das sie alles falsch machen und ihnen einreden wie blöd es sei zu denken, das man lieber das andere Geschlecht wäre? Oder so Sachen wie Jungs sind das stärkere Geschlecht und du bist ein Mädchen, deshalb kannst du nicht sagen das du ein Junge bist... sind einfach nur dämlich!

    #2
    Ich bin prinzipiell der Ansicht dass des Menschen Wille sein Himmelreich ist, dementsprechend schnurzegal ist es mir eigentlich was andere mit ihrem Körper anstellen wollen.
    Nachdem es bisher nicht möglich scheint Transsexualität durch herkömmliche Therapien zu "heilen", und der Prozentsatz der depressiven oder suizidalen Transsexuellen absolut erschreckend ist, denke ich mir, soll man die Betroffenen ihre Hormontherapien oder OPs machen lassen wenn es ihnen damit besser geht. Hat ja keinerlei negativen Einfluss auf mein Leben dass irgendwo da draußen ein Kerl sitzt der lieber eine Frau wäre.
    Solange mir keiner mit seiner sexuellen Orientierung oder Identifikation auf den Keks geht ist er mir genau so egal wie alle anderen Menschen auch.

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      #3
      Zitat von Basketball03 Beitrag anzeigen
      Oder so Sachen wie Jungs sind das stärkere Geschlecht und du bist ein Mädchen, deshalb kannst du nicht sagen das du ein Junge bist... sind einfach nur dämlich!

      Ich würde das nicht als Dämlich bezeichnen, sondern einfach ne andere sichtweiße, als die du hast



      Aber sonst zum Thema , sehe ich es wie Aspartam


      Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
      Solange mir keiner mit seiner sexuellen Orientierung oder Identifikation auf den Keks geht ist er mir genau so egal wie alle anderen Menschen auch.




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        #4
        Ich bin immer wieder baff, wenn ich lese, dass gesetzliche Krankenkassen solche völlig sinnlosen Eingriffe bezahlen, bzw. dass es überhaupt möglich ist, das in Deutschland machen zu lassen. Hat für mich immer was von dubiosen Ärzten in Kalifornien, die Frauen Rippen entfernen und die Titten auf Körbchengröße K vergrößern.

        Man kann nicht sein, was man nicht ist. Und das ist mMn kein Problem, was man mit schweren (!) Eingriffen lösen kann, da muss der Psychiater her und den Patienten seelisch aufbauen.

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          #5
          Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
          Ich bin prinzipiell der Ansicht dass des Menschen Wille sein Himmelreich ist, dementsprechend schnurzegal ist es mir eigentlich was andere mit ihrem Körper anstellen wollen.
          Nachdem es bisher nicht möglich scheint Transsexualität durch herkömmliche Therapien zu "heilen", und der Prozentsatz der depressiven oder suizidalen Transsexuellen absolut erschreckend ist, denke ich mir, soll man die Betroffenen ihre Hormontherapien oder OPs machen lassen wenn es ihnen damit besser geht. Hat ja keinerlei negativen Einfluss auf mein Leben dass irgendwo da draußen ein Kerl sitzt der lieber eine Frau wäre.
          Solange mir keiner mit seiner sexuellen Orientierung oder Identifikation auf den Keks geht ist er mir genau so egal wie alle anderen Menschen auch.
          Ich bin im Prinzip der gleichen Ansicht. Allerdings sind sexuelle Orientierung und sexuelle Identifikation zwei völlig verschiedene Dinge. Meine sexuelle Orientierung weicht auch von der "Norm" ab. Trotzdem bin ich mit dem Körper in dem ich stecke vollauf zufrieden und hatte nie das Bedürfnis ein Junge sein zu wollen. Und was das auf-den-Keks-gehen betrifft..., ich gehe mit meiner Bisexualität auch niemandem auf den Keks aber leider habe ich es schon einige Male erlebt, dass Heteros sich abfällig äußern wenn sie an mir und meiner Freundin eine als lesbisch konnotierte Verhaltensweise bemerkt haben. Nichts obszönes oder aufdringliches, eine liebevolle Umarmung oder ein Kuss auf den Mund beim Verabschieden reichen da schon. Dafür habe ich dann natürlich auch kein Verständnis und im Allgemeinen reagiere ich dann auch entsprechend.
          Tell me I can't do something -- you know I'm gonna be doing it

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            #6
            Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
            Man kann nicht sein, was man nicht ist. Und das ist mMn kein Problem, was man mit schweren (!) Eingriffen lösen kann, da muss der Psychiater her und den Patienten seelisch aufbauen.
            Aber natürlich. Wer bestimmt denn was du bist? wer definiert was du bist?

            Ich persönlich tue mich etwas schwer mit Transsexuellen, weil sie oft Genderklischees reproduzieren. Frage mich ob es in einer "Gender-losen" Welt nicht weniger von denen geben würde.

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              #7
              Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
              Ich bin immer wieder baff, wenn ich lese, dass gesetzliche Krankenkassen solche völlig sinnlosen Eingriffe bezahlen, bzw. dass es überhaupt möglich ist, das in Deutschland machen zu lassen. Hat für mich immer was von dubiosen Ärzten in Kalifornien, die Frauen Rippen entfernen und die Titten auf Körbchengröße K vergrößern.
              ...
              Wie es Aspartam schon sagte, mir ist es auch schnurzegal was andere mit ihrem Körper anstellen. Aber dass es auf Kosten der Versichertengemeinschaft geht, also von den Krankenkassen bezahlt werden soll, da bin ich nicht nur "baff" sondern sogar einigermaßen erbost. Wer meint sich umnähen lassen zu müssen, soll die Kosten für die Änderungsfleischerei gefälligst selbst bezahlen. Auch die Folgekosten wenn es vielleicht misslungen ist.
              Tell me I can't do something -- you know I'm gonna be doing it

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                #8
                Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
                Nachdem es bisher nicht möglich scheint Transsexualität durch herkömmliche Therapien zu "heilen", und der Prozentsatz der depressiven oder suizidalen Transsexuellen absolut erschreckend ist, denke ich mir, ..... soll man die Betroffenen ihre Hormontherapien oder OPs machen lassen wenn es ihnen damit besser geht.
                Ja, aber es geht vielen dann nicht besser - sie leiden weiterhin unter Deprssionen etc.
                Über die Zuverlässigkeit Quelle kann ich nichts sagen: https://www.epochtimes.de/wissen/for...-a2241246.html
                Zuletzt geändert von sanddorn; 03.07.2018, 20:31.

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                  #9
                  Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen

                  Aber natürlich. Wer bestimmt denn was du bist? wer definiert was du bist?
                  Ich kann diesen Einwand nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mir Federn in die Haut einsetzen lasse, bin ich dann deiner Meinung nach ein Vogel?

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                    #10
                    Im Gegensatz zu einigen Anderen hier ist es mir überhaupt nicht egal, was Menschen mit sich und ihrem Körper anstellen.

                    Kaum ist man den restriktiven Geschlechterrollen einigermassen entronnen beginnt man diese durch das körperliche Geschlecht zu ersetzen. DIeses ist aber eigentlich nicht frei disponierbar. Die Natur hat es nicht vorgesehen, dass mein sein Geschlecht selber aussucht, genausowenig wie die Hautfarbe,das Herkunftsland oder gar die soziale Zugehörigkeit. Am Ende glaubt noch jeder Trottel, er habe ein Recht auf reiche Eltern.

                    Während die Einen um ihr Leben kämpfen, weil sie nicht einmal über ausreichend Trinkwasser verfügen jammern die Anderen auf verdammt hohgem Niveau über ihre Geschlechtszugehörigkeit. Geht's eigentlich noch?

                    Es gibt schlicht und einfach keinen Menschen, der im falschen Körper steckt, denn ist man es nicht selber, dann mutet man ihm einem anderen zu. Die Natur verteilt ihre Gaben eben ungleichmässig. Vieles hat Vor-, aber auch gleichzeitig Nachteile. Aber es gibt auch krasse Ausnahmen. Welche Chance hat ein Kind, das nicht einmal ein Jahr alt wird? Keine, es hat eben Pech. Andere haben Glück.

                    Schwieriger ist es, wenn das Geschlecht nicht klar ausgeprägt ist. Da kann man gegebenfalls etwas in die eine oder andere Richtung korrigieren. Und wenn nicht, dann eben nicht.

                    Ist ein Eingriff in medizinischer Hinsicht notwendig, dann sollte es nicht an den Kosten scheitern, denn sonst wäre man sehr schnell argumentativ bei unwertem Leben, Volksgemeinschaft und ähnlichem Müll aus der Vergangenheit. Es ist ähnlich wie bei Schönheitsoperationen. Ich lehne sie rundheraus ab (ausser natürlich den medizinisch notwendigen). Wir haben gesellschaftlich Probleme genug, da brauchen wir nicht noch solche Luxusprobleme. Und erst recht keine Leute, welche die Lusxusproblemschraube (natürlich auf Kosten derer, die zum Teil ums nackte Überleben kämpfen) immer weiter nach oben schrauben.

                    Mir persönlich sind Menschen suspekt, die sich in erster Linie über ihr Geschlecht definieren. So etwas macht man meist, wenn man nichts anderes hat (aber zumindest hinreichend versorgt ist). Hat man das nicht, dann ist es nicht mehr das Geschlecht, sondern eher die soziale Zugehörigkeit.
                    In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                      #11
                      Zitat von Basketball03 Beitrag anzeigen
                      Hey,
                      sie sind ja genauso wie wir anderen auch, aber trotzdem gibt es so viele Menschen die sagen das sie verückt sind oder so und machen sie “psychisch krank”... viele machen sich über sie lustig und sagen ihnen das es keine Mädchen gibt die zu Jungs werden können und umgekehrt. Und ja, die gibts: Transgender!
                      Findet ihr es auch lächerlich das Leute statt sie zu unterstützen schlecht machen und ihnen erzählen das sie alles falsch machen und ihnen einreden wie blöd es sei zu denken, das man lieber das andere Geschlecht wäre? Oder so Sachen wie Jungs sind das stärkere Geschlecht und du bist ein Mädchen, deshalb kannst du nicht sagen das du ein Junge bist... sind einfach nur dämlich!
                      Servus, bist du selbst betroffen oder kennst du einen/eine, sehr gut, persönlich?
                      Also ich meine nicht einfach aus dir selbst raus betroffen.

                      Ich kenne einen, aber nicht gut genug, als das ich irgendwas in der Richtung fragen könnte. Sie, vorher Er, lässt sich jetzt die Stimmbänder kürzen, damit ihre Stimme fraulicher wird.Im Ausland.
                      Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt die Chance, dass er überhaupt wieder reden kann, nur bei 40%!!!!
                      Wenn das Mal wirklich gut überlegt ist.
                      Kann Spuren von Erdnüssen, Ironie und Unsinn enthalten.

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                        #12
                        Manchmal werden solche Personen durch Selbsthilfegruppen regelrecht in die Richtung gedrängt.
                        Da werden dann auch Ärzte- und Pychologen-Listen geführt, die so ziemlich alles bestätigen, was der - ich sage jetzt mal Patient - haben will.

                        Ich kenne 3 Transgender, habe aber nur mit einem intensiv über das Thema gesprochen. Keiner hat sich bisher einer Operation unterzogen.

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                          #13
                          Zitat von DerPate Beitrag anzeigen

                          Ich kann diesen Einwand nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mir Federn in die Haut einsetzen lasse, bin ich dann deiner Meinung nach ein Vogel?
                          Wenn du das von dir glaubst werde ich nicht versuchen dich vom Gegenteil zu überzeugen

                          Aber was ich meine.

                          Ich bin gut in Mathe. Woher weiß ich das ich gut in Mathe bin?

                          "Ich bin gut ist Mathe" ist ein Teil meiner Persönlichkeit, der sich aus verschiedenen Situationen ergibt. Ich weiß dass ich gut in Mathe bin, weil mein Vater mir das schon von klein auf gesagt hat, ich kann mathematische Formeln toll lösen, und ich hatte immer gute Noten in dem Fach usw.

                          Es gibt einem Fall (liegt schon etwas zurück) von einer jungen Frau die erst im Erwachsenenalter erkannt hat, dass sie alles andere als eine junge Frau ist.

                          Was wir sind ist ein absolut nicht objektives Ergebnis von sozialen Prozessen, es ist bei weitem nicht so einfach wie man das gerne hätte.

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                            #14
                            Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
                            Ich persönlich tue mich etwas schwer mit Transsexuellen, weil sie oft Genderklischees reproduzieren. Frage mich ob es in einer "Gender-losen" Welt nicht weniger von denen geben würde.
                            Das ist aber oft so. Die fanatischsten Nichtraucher sind oft ehemalige Raucher. Einige Migranten neigen dazu, noch klischeehafter deutsch zu sein als die Deutschen. Solch ein Rollenverhalten hat man oft.

                            Früher war es in patriarschalischen Gesellschaften so, dass man nur die männlichen Nachkommen zählte, die weiblichen wollte man nicht. Schliesslich musste ein Stammhalter her. Stelle man sich mal vor, wenn man die Möglichkeit gehabt hätte, das Geschlecht der Kinder zu bestimmen. Die Menschheit wäre inzwischen wohl ausgestorben.

                            Man ist eben das, was man ist und man sollte das Beste daraus machen. Ich selber stehe ja auch irgendwie dazwischen. Rein körperlich bin ich ein Mädchen, aber immer wein ich einen Satz höre, der mit 'wir Frauen' anfängt, dann fühle ich dabei nicht eingeschlossen. Denn meine Meinung bilde ich mir über meinen Kopf, nicht über mein Geschlecht. Ich versuche halbwegs rollenfrei zu leben, aber ein Transgender bin ich deswegen noch lange nicht.
                            In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                              #15
                              Reden wir jetzt über Transsexuelle, die sich im falschen Körper fühlen und sich ggf. einer geschlechtsangleichenden Operation unterziehen, oder über Transgender, die das Geschlecht hauptsächlich über die soziale Rolle definieren? Dass letzteres aneckt, kann ich sogar nachvollziehen, da die bereits erwähnten Geschlechterklischees die von denen eigentlich "aufgebrochen" werden wollen letztendlich nur verstärkt werden. Außerdem habe ich die meisten davon als sehr anstrengend erlebt, die lieber alle als "voll transphob" anprangern, anstatt vernünftig aufzuklären und am liebsten die ganze Gesellschaft umbauen würden, sodass deren Bedürfnisse erfüllt sind. Bei Transsexualität geht es nicht nur um die soziale Rolle, sondern um das Geschlecht als Ganzes. Ansonsten wären die Operationen ja auch unsinnig.
                              Psychologische Behandlungen usw. sind keine wirksame Therapie, man kann es nicht einfach wegtherapieren - das wurde bereits zur Genüge festgestellt. Bisher ist die geschlechtsangleichende Operation oder auch nur die Hormontherapie die einzige Therapie die es dafür gibt - und ja, ich finde gut, dass das von den Kassen übernommen wird. Das Problem mit sanddorns Studie steht bereits im Artikel - es wurde bei einer Vielzahl der Patienten wurde unzureichende psychologische Vor- und Nachsorge geleistet. Es hat schon seinen Grund, weswegen man hierzulande so lange auf die OP warten muss und psychologische Unterstützung benötigt, bevor das überhaupt genehmigt wird. Man findet übrigens auch andere Quellen, die besagen, dass ein Großteil der Patienten mit der Operation zufrieden ist. Dass eine Operation eine bereits bestehende Traumatisierung/Depression nicht heilt, ist für mich jetzt auch nicht überraschend. Mal davon abgesehen, dass sich nach so einer OP sozial ja erstmal nicht viel ändert. Ich kenne genug Transfrauen, die regelmäßig verbal oder körperlich belästigt werden, bis hin zu schwerer Körperverletzung und Vergewaltigungen.
                              Wie dem auch sei, ich maße mir jedenfalls nicht an, besser zu wissen, wer jemand ist oder wie jemand sich fühlt. Mich persönlich tangiert es nicht, ob jemand transgender ist - wenn jemand das so auslebt, habe ich ja keinerlei Nachteile.
                              Zuletzt geändert von Agony; 03.07.2018, 21:52.

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