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    Ich brauche dringend Hilfe

    Hey Leute,
    dieser Text wird jetzt wahrscheinlich etwas länger, also sorry, wenn es etwas dauert.
    ich w/15 habe ein riesiges Problem.
    Meine Familie ist eine Katastrophe.
    Meine Mutter hat Depressionen und ein leichtes Alkoholproblem. Dazu gibt sie sich mit den völlig falschen Leuten ab. Und mein Vater ist ein spielsüchtiger Epileptiker, der seine Tabletten (ohne Erlaubnis des Arztes) abgesetzt hat. Mein Dad spielt bis tief in die Nacht (meistens bis 3 oder sogar 5 Uhr) am Computer und schläft dann bis Nachmittags. Meine Mutter arbeitet im Moment aufgrund ihrer Depressionen nicht und verbringt den Tag mit ihrem asozialen Freundeskreis. Dazu kommt noch, dass sie sich oft mit ihrem Ex Freund, einem drogenabhängigem Kriminellen trifft. Die Wohnung sieht katastrophal aus unf sehr selten wird Wäsche gewaschen. Da weder meine Mutter, noch mein Vater arbeiten, haben wir auch ernsthafte Geldprobleme. Als wär das alles nicht schlimm genug, habe ich auch noch einen kleinen Bruder mit ADHS (9 Jahre). Ich liebe meinen kleinen Helden über alles! Er schafft es immer wieder mich zum Lächeln zu bringen und ich liebe ihn einfach unglaublich doll! Aber er braucht einfach ein heiles Umfeld. Er braucht Regeln, regelmäßige Mahlzeiten, und eine große Portion an Zuwendung und Liebe. Da wir das alles von unseren Eltern nicht kriegen, brauchen wir Hilfe. Ich habe vor, diese Woche noch zum Jugendamt zu gehen und einen Antrag auf einen Platz im Kinderheim zu stellen. Natürlich auch für meinen Bruder. Wir brauchen uns und lieben uns über alles. Ich muss etwas ändern. Für mich, aber vorallem für meinen Bruder. Er kann nicht in so einer Familie erwachsen werden. Nicht mit ADHS. Er braucht einfach einen geregelten Tagesablauf. Deswegen frage ich euch nun:
    Meint ihr, ich werde Erfolg haben?
    Und habt ihr noch Tipps, wenn ich zum Jugendamt gehe?
    Wisst ihr vielleicht sogar, was die ersten Schritte sein werden?
    Vielen, vielen Dank... schon allein fürs Lesen

    #2
    Ich kenne mit Jugendamt (zum Glück) nicht aus, deswegen kann ich dir leider keine konkreten Tipps geben.
    Aber ich will dir sagen, dass ich es klasse finde, dass du das in die Hand nimmst und die Situation für dich und deinen Bruder ändern willst.
    Dass du zum Jugendamt gehst, ist bestimmt ein richtiger erster Schritt. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute dabei!

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      #3
      Hey ich finde deine Story so krass ich kann dir leider da auch nicht weiter helfen aber ich finde es auch gut das du zum Jugendamt gehst da hast schon recht ihr braucht Hilfe vorallem brauchen deine Eltern aber Hilfe

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        #4
        Du schreibst, ihr braucht und liebt euch, aber willst die Familie auseinander reißen? Besonders für deinen Bruder kann so eine extreme Veränderung nach hinten losgehen.

        Bitte lieber um Unterstützung durch das JA innerhalb eurer Wohnung.

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          #5
          Für dich alleine gäbe es einige Möglichkeiten (zum Beispiel betreutes Wohnen). Heimunterbringung ist eher etwas für Jüngere.

          Selbst wenn ihr es beide wollt, die Chance auf ein gemeinsames Heim für beide ist verschwinden gering. Normalerweise leben dort Menschen zusamme, die in etwa in der gleichen Altersgruppe sind und oft auch nach Geschlecht getrennt. Zwei Menschen als eine Art Kleinfamilie dort aufzunehmen ist eigentlich nicht vorgesehen,

          Realistischer wäre für dich betreutes Wohnen ab 16 und dein Bruder in einem Heim in der Nähe, wo du ihn oft besuchen kannst. Wenn du später eine eigene Wohnung hast wäre es durchaus möglich, dass dein Bruder zu dir ziehen darf, wenn du es schaffst, das Jugendamt (und eventuell ein Familiengericht) zu überzeugen. Natürlich noch nicht mit 15, aber du wirst ja auch älter. Wenn du volljährig bist, dann ist dein Bruder immerhin 12.

          Es isr bestimmt nicht leicht, das zu erreichen, perspektivisch aber ein gutes Ziel.

          Unanbhängig davon wäre es natürlich wünschenswert, wenn eure Eltern ihr Leben mehr in den Griff bekommen würden. Dazu gehört, dass die die Notwendigkeit einsehen, Hilfe anzunehmen. Auflagen vom Jugendamt könnten durchaus ein Anreiz sein, den Eltern die Augen zu öffnen.

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            #6
            Zitat von Inca Beitrag anzeigen
            Du schreibst, ihr braucht und liebt euch, aber willst die Familie auseinander reißen? Besonders für deinen Bruder kann so eine extreme Veränderung nach hinten losgehen.

            Bitte lieber um Unterstützung durch das JA innerhalb eurer Wohnung.
            Bei allem Respekt: Mein Bruder und ich brauchen und lieben uns. Er kann hier nicht groß werden.

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              #7
              Bei uns in der Stadt gibt's diverse Beratungsstellen für Mädchen und junge Frauen. Denke das bei Dir/euch auch sowas gibt, googel doch mal. Die helfen auch mit den Behörden.
              Was auch immer das war, bin wieder auf meinen normalen Level

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                #8
                Zitat von voll_private Beitrag anzeigen
                Mein Bruder und ich brauchen und lieben uns. Er kann hier nicht groß werden.
                Die Alternative wäre, dass ihr beide in verschiedenen Heimen landet, vielleicht hunderte Kilometer entfernt voneinander.
                Und ab 16, spätestens 18, wird man dir nahelegen, eine eigene Wohnung zu suchen. Dein Bruder aber wird im Heim bleiben.

                Als erstes wird das JA eh deine Eltern besuchen. Bist du darauf vorbereitet?

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                  #9
                  Zitat von Inca Beitrag anzeigen
                  Die Alternative wäre, dass ihr beide in verschiedenen Heimen landet, vielleicht hunderte Kilometer entfernt voneinander.
                  Und ab 16, spätestens 18, wird man dir nahelegen, eine eigene Wohnung zu suchen. Dein Bruder aber wird im Heim bleiben.

                  Als erstes wird das JA eh deine Eltern besuchen. Bist du darauf vorbereitet?
                  Quatsch. Wir haben zwei Kinderheime in unserer Umgebung und eine Jugendwohngruppe. Und natürlich ist mir das bewusst. Die können ruhig kommen und sich den Saustall ansehen.

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                    #10
                    Zitat von voll_private Beitrag anzeigen
                    Quatsch. Wir haben zwei Kinderheime in unserer Umgebung und eine Jugendwohngruppe.
                    Das heisst aber noch lange nicht, dass ihr automatisch in diese Heime kommt. Bürokratie tickt manchmal anders als gewünscht.

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                      #11
                      Sorry, aber den Bruder nur aus Mitleid oder falsch verstandenem Familiensinn in einer Familie mit kranken, überforderten Eltern zu lassen kann ja auch nicht besser sein. Familie ist wichtig, aber nicht alles, wenn dabei die eigene (auch psychische) Gesundheit in Gefahr ist. Wenn jemand freiwillig bereit ist, ins Heim zu gehen, will ich mir nicht vorstellen, wie man sich da zu Hause fühlt.
                      Teilweise kann vor allem die Mutter auch nichts dafür, Depression ist nunmal eine Krankheit, die einen davon abhält, ein geregeltes Leben zu führen, Dinge auf die Reihe zu bekommen und Suchterkrankungen begünstigt (bzw. eine erfolgreiche Therapie erschwert, weil die Kraft fehlt). Wichtig wäre, dass beide Eltern eine angemessene Therapie mit Medikamenten und Psychotherapie bekommen.

                      Möglicherweise nimmt euch das JA auch tatsächlich nicht gleich aus der Familie ins Heim, sondern versucht erstmal, über eine Familientherapie etc. die Situation wieder ins Lot zu bekommen. Das ist von außen als Laie jetzt schwer zu beurteilen, ob das im Rahmen des möglichen ist oder ob das momentan nicht in Frage kommt.

                      Um vielleicht nicht direkt von Heimen zu sprechen, gäbe es denn vielleicht Verwandte oder so, bei denen ihr kurz- oder längerfristig unterkommen könntet, vielleicht bis die Situation zu Hause geklärt ist (wie es weitergeht usw) oder eben als Alternative zum Heim. Ziel des JA ist es eigentlich, wenn möglich (!), dass die Kinder in der Familie bleiben können und die nicht auseinander gerissen wird. Es wird also erstmal jemand kommen, sich die Situation anschauen, einen Überblick verschaffen und dann wird erstmal intern eine Strategie diskutiert, bevor dann konkret gehandelt wird. Also lass dich erstmal nicht verrückt machen, ich bezweifle, dass ihr schon nächste Woche in zwei Heimen an zwei Enden Deutschlands sitzt.

                      Auf jeden Fall finde ich es aber richtig, erstmal zum Amt zu gehen und sich zu informieren, welche Möglichkeiten es gibt und wie das alles läuft. Glaube auch, mal gehört zu haben, dass man anonym bleiben kann, wenn man erstmal nicht will, dass etwas passiert, bin ich mir allerdings nicht sicher.
                      I am not crazy. My reality is just different than yours

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                        #12
                        Mach das auf jeden Fall !
                        Ich wünsche dir Viel Erfolg dabei

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                          #13
                          Zitat von voll_private Beitrag anzeigen
                          Hey Leute,
                          dieser Text wird jetzt wahrscheinlich etwas länger, also sorry, wenn es etwas dauert.
                          ich w/15 habe ein riesiges Problem.
                          Meine Familie ist eine Katastrophe.
                          Meine Mutter hat Depressionen und ein leichtes Alkoholproblem. Dazu gibt sie sich mit den völlig falschen Leuten ab. Und mein Vater ist ein spielsüchtiger Epileptiker, der seine Tabletten (ohne Erlaubnis des Arztes) abgesetzt hat. Mein Dad spielt bis tief in die Nacht (meistens bis 3 oder sogar 5 Uhr) am Computer und schläft dann bis Nachmittags. Meine Mutter arbeitet im Moment aufgrund ihrer Depressionen nicht und verbringt den Tag mit ihrem asozialen Freundeskreis. Dazu kommt noch, dass sie sich oft mit ihrem Ex Freund, einem drogenabhängigem Kriminellen trifft. Die Wohnung sieht katastrophal aus unf sehr selten wird Wäsche gewaschen. Da weder meine Mutter, noch mein Vater arbeiten, haben wir auch ernsthafte Geldprobleme. Als wär das alles nicht schlimm genug, habe ich auch noch einen kleinen Bruder mit ADHS (9 Jahre). Ich liebe meinen kleinen Helden über alles! Er schafft es immer wieder mich zum Lächeln zu bringen und ich liebe ihn einfach unglaublich doll! Aber er braucht einfach ein heiles Umfeld. Er braucht Regeln, regelmäßige Mahlzeiten, und eine große Portion an Zuwendung und Liebe. Da wir das alles von unseren Eltern nicht kriegen, brauchen wir Hilfe. Ich habe vor, diese Woche noch zum Jugendamt zu gehen und einen Antrag auf einen Platz im Kinderheim zu stellen. Natürlich auch für meinen Bruder. Wir brauchen uns und lieben uns über alles. Ich muss etwas ändern. Für mich, aber vorallem für meinen Bruder. Er kann nicht in so einer Familie erwachsen werden. Nicht mit ADHS. Er braucht einfach einen geregelten Tagesablauf. Deswegen frage ich euch nun:
                          Meint ihr, ich werde Erfolg haben?
                          Und habt ihr noch Tipps, wenn ich zum Jugendamt gehe?
                          Wisst ihr vielleicht sogar, was die ersten Schritte sein werden?
                          Vielen, vielen Dank... schon allein fürs Lesen
                          Hey,
                          das klingt sehr hart. An deiner Stelle würde zum Jugendamt gehen. Den du hast recht dein Bruder muss ein geplanten und stroktureirten Tagesablauf haben. Wenn du Hilfe brauchst schreibe mich Privat an, den ich habe das auch schonmal gehabt.

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                            #14
                            [QUOTE=Bluejays;n16958678]

                            Hey,
                            das klingt sehr hart. An deiner Stelle würde zum Jugendamt gehen. Den du hast recht dein Bruder muss ein geplanten und stroktureirten Tagesablauf haben. Wenn du Hilfe brauchst schreibe mich Privat an, den ich habe das auch schonmal gehabt.Wie gesagt ich war in einer Pfelgefamilie und dann hat meine Mutter gemerkt, das sie mich braucht und hat eine Therapie begonnen.

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                              #15
                              Ich weiss nicht ob du dir vlll falsche hoffnungen machst in einem Kinderheim ja man kriegt auf eine Art Liebe auf eine Art zuneigung, man wird ernst genommen, es wird einem ein mehr oder weniger Optimales Umfeld geboten gesund aufzuwachsen. Doch ein Kinderheim hat auch viele schattenseiten... Kommt etwas drauf an in was für eines man dann gesteckt wird. ich wuchs in einem Staatlichen mit integriertem Gehörlosen Internat auf. Man sollte dabei nie vergessen das Heim ist immer das letzte mittel. ins Heim kommt wer zuhause Missbraucht wurde ob sexuell oder sonst irgendwie, die/der um leib und Leben fürchten muss zuhause z.b. durch vernachlässigung, oder jene die durch irgendwas die Eltern verlohren haben und es KEINE verwanten oder Angehörigen gibt die den Vollwaisen aufnehmen könnten. Also du hast in einer Heimgruppe immer diverse schicksale, mega krasse und solche die sind im verhälltnis zu den andern recht harmlos sind. Ob das wirklich ein gutes umfeld ist? zumal dazu kommt das man ab 18 aus dem heim ausquartiert wird. Bei staatlichen Heimen gibt es ein Angebot für Vollwaisen (weiss ich von einer Freundin die Vollwaise ist) es gibt aussengruppen (betreutes Wohnen) in die man ziehen kann ab 18 wenn ein platz frei wird, in der man auch bleiben kann bis man das Studium oder die Ausbildung abgeschlossen hat um dann auf eigenen Beinen durchs leben zu gehen. Für viele andere endet ab 18 die Betreuung im Heim und man steht im Luftleeren raum hat man dann keine Stüze sei es durch Familie oder Job endet man schnell dort von dort wo du eigentlich ja weg willst.
                              Dazu kommt dass viele Heimgruppen Geschlechter getrennt sind. (Da wo ich war gab es zwar beide geschlechter doch ich wohnte in einer reinen Mädchengruppe, in einem reinen Mädchenhaus, einige Meter daneben stand das Haus mit den Jungs. Das ihr getrennt werdet ist fast sicher, Es gibt Gemischte Gruppen, dies bezieht sich allerdings eher aufs Alter. Geschlechter sind meisst immer getrennt. und so wie ich herausgelesen hab willst du das verhindern, darum ich dir empfehle such dir Verwante wo du/ihr unter kommen könnt, zum Beispiel die Grosseltern, oder eine Tante oder Onkel. das ist viel schlauer für dich und die gesammte Familie.als ein Heim bei dem die Familie zerrissen wird. Verwante sind ja im prinzip da um in Notsitvationen einspringen zu können.
                              Ich war von 4 -16 im Heim (Gehörlosen internat) mit 16 zog ich zu meiner grossen schwester wohnte da bis 20 und wohn seither mit meiner BF zusammen.
                              Zuletzt geändert von Noemi96; 05.12.2017, 23:47.

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