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Angst vorm Autofahren

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    Angst vorm Autofahren

    Hey!
    Also ich hab seit ca. 1,5 Monaten den Führerschein. Hab ihn erst beim 3. Anlauf bekommen, aber auch da hat der Prüfer ein Auge zugedrückt...
    Naja. Jedenfalls fahr ich eigentlich total selten allein, und wenn nur Wege die ich in und auswendig kenne. Weil vor allem anderen (was ich nicht kenne) hab ich Angst. Das ich zB ein wichtiges Schild übersehe oder nicht mitbekomme, wer jetzt Vorrang hat und einfach fahre weil ich denke das ich Vorrang hab.
    Außerdem fühle ich mich im Straßenverkehr grundsätzlich IMMER bedrängt, obwohl ich mit normaler Geschwindigkeit fahre. Sobald jemand hinter mir fährt, fühle ich mich unwohl... Und ständig habe ich Angst, andere irgendwie zu behindern, zum Beispiel wenn ich auf der Straße umdrehen muss oder beim Einparken - also immer wenn hinter mir jemand warten muss. Dann bekomme ich totalen Stress

    Also ich hab jetzt nicht solche krassen Ängste wie "ich könnte ja einen Unfall bauen oder jemanden überfahren" (soweit denke ich garnicht) - sondern es sind nur diese Kleinigkeiten, die mich immer öfter dazu bringen das Auto stehen zu lassen.

    Habt ihr eine Idee wie ich diese Ängste besiegen könnte?
    Geht es jemanden vllt ähnlich?
    Das ist einfach nur nervig..

    #2
    Das man am Anfang noch ein bisschen Angst hat, ist eigentlich normal und das wird sich auch sicher bald legen, weil es dann irgendwie auch zur Gewohnheit wird. Außerdem geht vieles dann auch automatisch und man übersieht selten mal ein SChild o.ä.
    Was das Behindern von anderen betrifft: dass andere mal für einen bremsen müssen ist ganz normal, machst du ja auch immer für andere, wenn die bspw. umdrehen, also darfst du das ruhig auch mal machen
    Vielleicht würde es dir helfen, wenn du eine Freundinn mitnimmst, die schon ein bisschen länger den Führerschein hat und mit für dich aufpasst? Oder deinen Vater oder deine Mutter? Wobei ich mich bei meinen Eltern immer irgendwie kontrolliert gefühlt hab und noch schlechter gefahren bin, während meine Freunde ja auch vor nciht allzulanger Zeit in der selben Situation waren...

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      #3
      Je mehr du fährst um so mehr Routine bekommst du. Die Dinge, auf die du dich jetzt noch konzentrieren musst, werden dann zu automatischen Handlungen, über die du nicht mehr nachdenken musst und deine Konzentration richtet sich dann nur noch auf besondere Verkehrssituationen. Es dauert etwas bis man die unwichtigen Dinge wie irgendwelche unrelevanten Schilder am Strassenrand ausblendet und ein Gefühl für potentielle Gefahrensituationen bekommt. Mach dir da mal keine Sorgen, das wird schon!

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        #4
        Wenn du wirklich Angst hast, dann lass das Fahren lieber sein. Größte Gefahrenquelle überhaupt, ganz neben zu wenig Angst.

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          #5
          vermeide Rückwärtseinparken und Wenden auf der Straße. Fahr lieber Umwege.

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            #6
            Mir gehts/ging es genauso!
            Ich hab meinen Führerschein zwar "schon" seit fast 1 1/2 Jahren aber es macht mich immernoch nervös, wenn jemand dicht hinter mir fährt oder ich auf unbekannten Strecken fahre. Die Drängler versuche ich aber mittlerweile so gut es geht zu ignorieren. Manchmal trete ich leicht auf die Bremse, damit die sich ein bisschen erschrecken und etwas Abstand halten. Ja, ich weiß, das ist nicht die beste Methode aber es hat bis jetzt immer funktioniert und es nervt einfach nur dermaßen, wenn da jemand mit 30 cm Abstand hinter dir fährt.
            Unbekannte Strecken versuche ich auch so gut es geht zu vermeiden, weil ich dabei immer total unsicher bin & genauso wie du Angst habe, ein wichtiges Schild zu übersehen oder die Vorfahrt nicht zu achten etc.
            Einparken & wenden ist eigentlich ganz easy..damit habe ich mittlerweile eigentlich nicht so das Problem..außer das rückwärts einparken zwischen zwei Autos..das macht mir immernoch Probleme.

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              #7
              Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das mit der Zeit weg geht. Versuch, Spaß daran zu haben, mach dir nette Musik an und sing mit (wenn dich das nicht irritiert), pass aber trotzdem noch gut auf und denk dir immer,dass du das gelernt hast und dass du nicht umsonst die Prüfung bestanden hast.

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                #8
                Bei mir hat sich die Angst über die Jahre richtig gefestigt und ich habe ihr das Feld überlassen.
                Jetzt ist es so, dass ich - nur mit Automatik (nicht in den Papieren vorgegeben) - meine minimalsten Kurzstrecken fahre und wenn da was passiert, womit ich kaum rechnen kann, stresst mich das. Ich hatte da schon enge Situationen, wo ich kurz davor stand, jemanden dazu aufzufordern, sich doch bitte an meiner Stelle da durchzuquetschen, wenn er diese Lage schon so provozieren musste. Ich fahre gerne so, dass ich große Lücken nutze, lieber mal länger warte und Leute durchlasse, um enge Situationen zu meiden oder nicht im Fall eines Ausfalls an einer schlecht einsehbaren Stelle abbiegen zu müssen ohne Ampel oder so. Einparken muss ich nirgends wirklich, aber gut, ich bin auch nur daheim oder am Stall.
                Auch finde ich es grauenvoll, wenn man mir zu dicht auffährt, wenn ich das fahre, was erlaubt ist. Ich gehe dann eher vom Gas, aber ich habe auch Schiss, dass Leute, die dann mitunter gewagt überholen, vorm nächsten Baum kleben und ich mir diese Misere noch ansehen und für solche Hilfe holen muss. Damit wäre ich auch maßlos überfordert.
                Und ich habe Angst, dass wegen mir v. a. unschuldigen Tieren was passiert. Leider ist mir dieses Jahr schon ein Vogel auf der Landstraße bei 70 direkt vors Auto geflogen, da konnte ich nichts machen. Wenn ich Tiere zeitig auf der Fahrbahn sehe, meide ich es natürlich, sie in Gefahr zu bringen. Wenn mein Bekannter nicht dabei gewesen wäre (fahre sonst quasi immer alleine), hätte ich vmtl. zu sehr darüber nachgedacht. Ich habe auf derselben Straße auch mal ohne Hintermann aus 60 eine starke Bremsung bis zum Stand für einen Fasan gemacht, bloß damit das A... auf der Gegenfahrbahn drüber fährt. Ich traue den anderen Menschen gerade aufgrund solcher Aktionen kaum Gutes zu...
                Ich habe mir eingeredet, dieses Jahr etwas dran zu arbeiten und immerhin mal Landstraße zu fahren, wenn ich mal was vor habe, aber bis ich wieder was vor habe, wird das auch wieder verpufft sein.

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                  #9
                  DevilMayCare hast du dir mal überlegt, so ein fahrsicherheitstraining mitzumachen? adac bietet sowas ja bspw an. ich hab's auch schon in erwägung gezogen, weil ich seit nem unfall vor paar jahren echt angst in kurven und bei nässe hab. aber kostet halt...

                  du hast ja an anderen stellen mal gesagt, dass du trotzdem noch zum pferd fährst etc. wäre es vielleicht eine option, dafür ab und an den umweg über landstraßen zu nehmen und sich so ranzutasten? erstmal nur 1x die woche und nur bei gutem wetter und dann langsam steigern.

                  e: mir ist auch aufgefallen, dass musik hilft. also irgendwas beruhigendes, das du gut kennst.

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                    #10
                    Zitat von dancing-for-rain Beitrag anzeigen
                    DevilMayCare hast du dir mal überlegt, so ein fahrsicherheitstraining mitzumachen? adac bietet sowas ja bspw an. ich hab's auch schon in erwägung gezogen, weil ich seit nem unfall vor paar jahren echt angst in kurven und bei nässe hab. aber kostet halt...

                    du hast ja an anderen stellen mal gesagt, dass du trotzdem noch zum pferd fährst etc. wäre es vielleicht eine option, dafür ab und an den umweg über landstraßen zu nehmen und sich so ranzutasten? erstmal nur 1x die woche und nur bei gutem wetter und dann langsam steigern.

                    e: mir ist auch aufgefallen, dass musik hilft. also irgendwas beruhigendes, das du gut kennst.
                    Hast vollkommen Recht! Mache gerade auch den Führerschein und habe vor gewissen Situationen auch Angst. MeineFahrlehrerin übt genau dieses öfter mit mir.
                    Man muss sich seinen Ängsten stellen, sonst fressen sie dich irgendwann auf.
                    Nur Mut, du schaffst das!

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                      #11
                      Zitat von dancing-for-rain Beitrag anzeigen
                      DevilMayCare hast du dir mal überlegt, so ein fahrsicherheitstraining mitzumachen? adac bietet sowas ja bspw an. ich hab's auch schon in erwägung gezogen, weil ich seit nem unfall vor paar jahren echt angst in kurven und bei nässe hab. aber kostet halt...

                      du hast ja an anderen stellen mal gesagt, dass du trotzdem noch zum pferd fährst etc. wäre es vielleicht eine option, dafür ab und an den umweg über landstraßen zu nehmen und sich so ranzutasten? erstmal nur 1x die woche und nur bei gutem wetter und dann langsam steigern.

                      e: mir ist auch aufgefallen, dass musik hilft. also irgendwas beruhigendes, das du gut kennst.
                      Also, tatsächlich habe ich vor Witterung (außer Glatteis) noch so die wenigste Angst. Kritischer wird es, wenn andere Lebewesen, die ich nicht beeinflussen kann, dazu kommen.

                      Die Strecken zum Stall sind für mich alle kein Thema, aber da ist überall kaum mehr als 70 möglich für höchstens 1km, da lässt sich nichts machen. Ich habe per se auch kein Problem mit gut ausgebauten Landstraßen und auch nicht mit Geschwindigkeit. Die Faktoren "unbekannt" und "(optisch) eng" sind viel wichtiger. Ich habe kein Problem damit, dann notfalls eben etwas langsamer zu machen, bevor ich mich da verschätze - ich lasse mich da nicht stressen. Im Dunkeln ist das dann noch mal ein anderes Kaliber mit den ganzen Lichtern und so, am besten noch mit Nässe. Mag sein, dass das mit einem Auto mit krasserem Licht auch weniger eine Rolle spielen würde, aber im Dunkeln muss ich ja (vorerst) wirklich kaum fahren und die Strecke zum Stall kann ich wirklich gut runterspulen. Wenn ich eh einen miesen Tag habe, dann darf ich über den Kreisel, wo man so schlecht sieht, nicht nachdenken. Ich weiß ja, dass quasi nichts passieren kann, weil ich mich reintaste und mit rechne, dass andere eben nicht gucken.
                      Musik hilft mir gar nicht, aber die funktioniert technisch bedingt seitens des Autos nicht gerade zuverlässig - da würde ich mich eher erschrecken, wenn sie plötzlich wieder anfangen würde, wieder ausgehen, in anderer Lautstärke zurückkehren usw., so dass ich seit langer Zeit ohne Musik fahre, damit ich mich besser konzentrieren kann.
                      Andere Leute neben mir sind auch kritisch. Ich habe Angst, sie zu enttäuschen und im Zweifelsfall noch jemanden mehr in die Sch... zu reiten. Also, ich steige nicht mit der Angst ins Auto, dass mir wer weiß was passiert, gerade auf dieser eingeübten Strecke nicht, aber na ja...
                      Ich fahre halt keine Autobahn und müsste ggf. mal zu jemandem ca. 50km durch die Stadt und über Land fahren, Strecke größtenteils unbekannt. Ich weiß vom Mal als Beifahrer, dass manche Dinge da tricky sein könnten. Evtl. gucke ich mir aber irgendwo manche Ecken noch mal vorher an, damit ich nicht da ankomme und unvorbereitet bin. Ich zweifle eher, ob ich mich so lange so konzentrieren kann bei dem Stresspegel, der beim Fahren bei mir nun mal oft da ist.

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                        #12
                        DevilMayCare wenn lichter ein problem sind, versuch's evtl mal mit einer blaulichtfilterbrille. oder einem sehtest, so doof es klingt. seit ich ne brille hab um die hornhautverkrümmung auszugleichen, hab ich da weitaus weniger probleme. aber diese gelblichen gläser helfen auch ganz gut, das blenden zu reduzieren. die gibt's ganz hübsch für wenig geld auch auf amazon und co, falls es jemand ausprobieren möchte.

                        ansonsten hab ich leider auch keine tipps, abgesehen von dem, was du ohnehin schon machst... rantasten und langsam steigern um sich dran zu gewöhnen scheint wohl der einzige weg zu sein :/ ich wünsch dir da echt alles gute. kann die angst nachvollziehen und bin dankbar, dass es sich bei mir über die jahre gelegt hat.

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                          #13
                          Zitat von dancing-for-rain Beitrag anzeigen
                          DevilMayCare wenn lichter ein problem sind, versuch's evtl mal mit einer blaulichtfilterbrille. oder einem sehtest, so doof es klingt. seit ich ne brille hab um die hornhautverkrümmung auszugleichen, hab ich da weitaus weniger probleme. aber diese gelblichen gläser helfen auch ganz gut, das blenden zu reduzieren. die gibt's ganz hübsch für wenig geld auch auf amazon und co, falls es jemand ausprobieren möchte.

                          ansonsten hab ich leider auch keine tipps, abgesehen von dem, was du ohnehin schon machst... rantasten und langsam steigern um sich dran zu gewöhnen scheint wohl der einzige weg zu sein :/ ich wünsch dir da echt alles gute. kann die angst nachvollziehen und bin dankbar, dass es sich bei mir über die jahre gelegt hat.
                          Freut mich, dass es bei dir besser geworden ist .
                          'Ne Brille habe ich seit fast 20 Jahren, die muss eh sein... Bei den Nachtfahrten in den Fahrstunden war nichts auffällig, aber gut, da war das eigene Auto besser beleuchtet und alles regelmäßiger beleuchtet, weil viel los war. Da kam dann nicht plötzlich wieder grelles Licht. Und ich denke, zumindest bzgl. der Spiegel war automatisches Abblenden ein Segen. Das gibt es bei meinem Auto nun mal nicht. Ich glaube, wenn alle Autos diese "alten" Lichter hätten, wäre es für mich angenehmer. Mehr als Gewöhnung wird mir nun nicht helfen.

                          Die Tage hatte ich wieder direkt zum Start der Fahrt die nette Lage, dass an der Ausfahrt unserer Straße der Paketwagen hielt. Rechts Paketwagen, links Zaun, ob vorne jemand einbiegen würde ungewiss. Ich halte immer die Luft an, wenn ich mich bei so was durchquetschen muss. Ich weiß durchaus, wo mein Auto noch Platz hat, dafür fahre ich immerhin seit Jahren nur dieses, aber es ist für mich die Hölle. Ich würde mich auch nicht mit mehr als 2-3 Leuten in 'nen Aufzug quetschen, je nachdem. Fühle mich schnell bedrängt und werde dann unsicher...
                          Zumindest bei der etwas schmaleren Straße auf meiner Standardstrecke, wo mich früher keine 10 Pferd hinbekommen hätten, habe ich gemerkt, dass ich da nun entspannt bin, weil ich weiß, dass alles passt. Da sind aber auch kaum Bäume rechts und links und kaum Markierungen, da wirkt sich das nicht so sehr aus. Und 50 sind auch anders als 70 oder mehr.

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                            #14
                            Nach neun Jahren wird sie schon wissen wies geht.

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                              #15
                              Zitat von Lukas2002 Beitrag anzeigen
                              Nach neun Jahren wird sie schon wissen wies geht.
                              Mein zum Thema passender Post ist aber nicht fast 9 Jahre alt .
                              Es ist ja sinnvoller, sich bei alten Themen anzuschließen.

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