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    Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
    Wie krass schnell sich die Muskulatur abbauen und der Ursprungszustand wiederhergestellt werden kann.
    also ich kann zu dem rest nicht so viel produktives beitragen, aber hier vllt

    woran merkst du dass das zurück geht? hast du schmerzen?

    eigentlich geht das nicht so schnell wenn du wirklich was aufgebaut hast. das einzige was so schnell abnimmt ist die spannung auf den muskeln. die war jetzt halt die ganze zeit da wenn du regelmäßig trainieren warst. aber du fängst auf keinen fall wieder bei null an wenn du wieder gehst.

    wenn du die muskulatur halt brauchst um deinen kaputten rücken zu stützen, dann kann ich mir vorstellen dass sich das relativ fix verschlimmert wenn der pump zurück geht.

    könntest dir bänder bestellen, damit mach ich goodmornings und ne kreuzhebevariation, das dauert 5 min dann is der rücken wieder auf spannung

    oder du machst kreuzheben mit ner bierkiste? kannst zur motivation ja vllt in jeder satzpause das gewicht bisschen von außen nach innen verlagern

    Kommentar


      Max_Power
      Das sind keinesfalls nur "Luxusprobleme", deine Existenz die du dir über Jahre hinweg aufgebaut hast wird grade auf den kopf gestellt und es ist mehr als natürlich dass dich das aus der Bahn wirft. Ich kann leider deine Probleme nicht lösen, aber ich kann dir anbieten, mich jederzeit anzuschreiben wenn du was rauslassen musst was im öffentlichen Forum nicht geht. Ich versteh deine Situation grade leider allzugut.
      Was mir ein bisschen hilft ist, mich aktiv politisch zu engagieren. Auch wenn es ziemlich aussichtslos ist, etwas an den aktuellen Zuständen zu ändern, hilft es mir immer noch mehr, den begrenzten Rahmen meiner politischen Möglichkeiten zu nutzen, als nur winselnd zuzuschauen wie alles wofür wir jahrelang gekämpft haben den Bach runtergeht.
      Du hast ein absolutes Recht drauf dich jetzt furchtbar zu fühlen. Aber bitte lass dich nicht unterkriegen. Es wird eine Zeit kommen, vielleicht in ein paar Wochen, vielleicht in ein paar Jahren, da werden wir wieder aufbauen was gerade einstürzt. Nicht alles wird sich wieder reparieren lassen. Aber es werden auch neue Chancen entstehen.
      Es ist okay, dass du grade überfordert bist. Du musst hier nicht erhobenen Hauptes durch. Die Hauptsache ist, du schaffst einen Tag nach dem Anderen, egal wie. Alles was danach kommt wird sich zeigen. Jetzt gerade heißt es einfach nur durchhalten. Fühl dich gedrückt.
      Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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        Max_Power like deine beiträge nur als zeichen, dass ich sie gelesen habe und nicht weiß, was man da noch aufmunterndes zu sagen kann, nicht weil es mir "gefällt", u know what i mean
        ihr wisst, wo ihr mich findet xx

        Kommentar


          Zitat von Godot Beitrag anzeigen
          Hört sich wirklich mies an. Sport für den Rücken kannst du zur not auch zu Haus was machen. Kannst du auf dem Rad paar schnelle Runden drehen abends um dich an der frischen Luft auszupowern? Könnte helfen zum Runterkommen und Einschlafen. Laufen ist ja wohl eher nicht mit dem Rücken, oder?
          In der Therorie ja aber zum einen fehlt die Motivation und es ersetzt halt nicht die Geräte, die gezielt deine Problemzonen erreichen.
          Bin heute unfreiwillig mit dem Rad ins Geschäft gefahren (14km eine Strecke), weil meine Karre in der Werkstatt ist und es mit dem Ersatzwagen nicht so schnell geklappt hat.
          War gar nicht mal sooo schlimm, wie ich mir das vorgestellt habe - ich saß gefühlt seit 10 Jahren nicht mehr so lange auf einem Bike. Vielleicht schaff ich das zukünftig öfters.
          Laufen is nicht so bombe vor allem auf hartem Untergrund.

          Zitat von Chinook Beitrag anzeigen

          also ich kann zu dem rest nicht so viel produktives beitragen, aber hier vllt

          woran merkst du dass das zurück geht? hast du schmerzen?

          eigentlich geht das nicht so schnell wenn du wirklich was aufgebaut hast. das einzige was so schnell abnimmt ist die spannung auf den muskeln. die war jetzt halt die ganze zeit da wenn du regelmäßig trainieren warst. aber du fängst auf keinen fall wieder bei null an wenn du wieder gehst.

          wenn du die muskulatur halt brauchst um deinen kaputten rücken zu stützen, dann kann ich mir vorstellen dass sich das relativ fix verschlimmert wenn der pump zurück geht.

          könntest dir bänder bestellen, damit mach ich goodmornings und ne kreuzhebevariation, das dauert 5 min dann is der rücken wieder auf spannung

          oder du machst kreuzheben mit ner bierkiste? kannst zur motivation ja vllt in jeder satzpause das gewicht bisschen von außen nach innen verlagern
          Jaaa Schmerzen!! Fühlt sich an als steckt dir ein Messer im Lendenwirbelbereich.
          Das Stechen bekomme ich nie weg, aber durch das regelmäßige Training ist es sehr viel angenehmer auszuhalten.
          Und nach n paar Tagen nichts tun, merkste halt schon die ersten Bewegungseinschränken und die Zunahme der Schmerzen. Nach 2 km Spazierengehen muss man sich irgendwo hinsetzen, weil man nicht mehr aufrecht stehen kann. Deswegen die Vermutung mit den Muskeln.

          Skoliose kommt halt noch dazu und mein mieses Kraftverhältnis im Körper.
          Die Rückenmuskulatur sollte eigentlich stärker ausgeprägt sein als der Bauch? Bei mir ist das genau andersrum.
          Hier der Anfangstest aus dem Fitti - alles "sehr schlecht" klang schon damals voll motivierend.

          Hanteln, Bänder, Klimmzugstange usw. hab ich alles zuhause - sollte es nur schaffen das auch zu benutzen oO
          Der Trainingsvorschlag mit der Bierkiste gefällt mir sehr ;D

          Zitat von Aspartam Beitrag anzeigen
          Max_Power
          Das sind keinesfalls nur "Luxusprobleme", deine Existenz die du dir über Jahre hinweg aufgebaut hast wird grade auf den kopf gestellt und es ist mehr als natürlich dass dich das aus der Bahn wirft. Ich kann leider deine Probleme nicht lösen, aber ich kann dir anbieten, mich jederzeit anzuschreiben wenn du was rauslassen musst was im öffentlichen Forum nicht geht. Ich versteh deine Situation grade leider allzugut.
          Was mir ein bisschen hilft ist, mich aktiv politisch zu engagieren. Auch wenn es ziemlich aussichtslos ist, etwas an den aktuellen Zuständen zu ändern, hilft es mir immer noch mehr, den begrenzten Rahmen meiner politischen Möglichkeiten zu nutzen, als nur winselnd zuzuschauen wie alles wofür wir jahrelang gekämpft haben den Bach runtergeht.
          Du hast ein absolutes Recht drauf dich jetzt furchtbar zu fühlen. Aber bitte lass dich nicht unterkriegen. Es wird eine Zeit kommen, vielleicht in ein paar Wochen, vielleicht in ein paar Jahren, da werden wir wieder aufbauen was gerade einstürzt. Nicht alles wird sich wieder reparieren lassen. Aber es werden auch neue Chancen entstehen.
          Es ist okay, dass du grade überfordert bist. Du musst hier nicht erhobenen Hauptes durch. Die Hauptsache ist, du schaffst einen Tag nach dem Anderen, egal wie. Alles was danach kommt wird sich zeigen. Jetzt gerade heißt es einfach nur durchhalten. Fühl dich gedrückt.
          Danke für das Angebot und die aufmunternde Worte <3
          Finde gut, wie du dich engagierst und die Sache nicht einfach hinnehmen möchtest.
          Ich hab leider resigniert und versuche mich mit der Situation abzufinden. Ist eher ne Art Selbstschutz, weil sich durch das 24/7 Nachrichten lesen und mit dem Thema auseinandersetzen meine persönliche Situation nur verschlechtert und zu mehr Schlaflosigkeit geführt hat.
          Alles Gute dir und lass dich nicht unterkriegen!!

          Zitat von pumpkinspicedlatte Beitrag anzeigen
          Max_Power like deine beiträge nur als zeichen, dass ich sie gelesen habe und nicht weiß, was man da noch aufmunterndes zu sagen kann, nicht weil es mir "gefällt", u know what i mean
          Das hatte ich vermutet, alles gut ; )

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            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Und nach n paar Tagen nichts tun, merkste halt schon die ersten Bewegungseinschränken und die Zunahme der Schmerzen.
            alter dann raff dich wirklich auf nach ein paar tagen hast du unmöglich irgendwas abgebaut, keine sorge die monatelange arbeit ist nicht dahin. 2x20 goodmorings oderso dann haste wieder bisschen pump dann sollte das schon bisschen besser weil dann kommt das auch hin
            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Nach 2 km Spazierengehen muss man sich irgendwo hinsetzen, weil man nicht mehr aufrecht stehen kann. Deswegen die Vermutung mit den Muskeln.
            wenn du dich einfach nur so aufrecht hältst beim gehen ist das eine sehr sehr andere belastung als wenn du gegen gewicht arbeitest. wenn du läufst spannst du deine muskulatur ja auch vermutlich nicht bewusst an sondern überlässt den aufrechten gang deinen passiven strukturen das kann schon echt die wirbelsäule belasten, vor allem mit so ner vorgeschichte

            deshalb ging das bestimmt so schnell, weil du auf die muskelspannung angewiesen bist. du musst ja kein riesenkrafttraining machen jetzt, nicht weiter aufbauen oderso, reicht ja wenn du dir einfach 5-10 minuten zeit nimmst damit du zumindest wieder auf spannung kommst. vllt kommt dann ja auch bisschen die motivation und du drehst völlig durch und machst ne viertel stunde

            also deine situation ist ja scheiße genug da brauchst ja nich auch noch schmerzen leiden


            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen

            Hier der Anfangstest aus dem Fitti - alles "sehr schlecht" klang schon damals voll motivierend.

            na von da an kanns ja nur bergaufgehen

            aber ich kenn auch wirklich niemanden der nicht trainiert der n anständigen rücken hat, selbst leute die viel wuppen müssen, die machen das idr so dass die ihre muskulatur nur minimal nutzen müssen
            Zitat von Max_Power Beitrag anzeigen
            Der Trainingsvorschlag mit der Bierkiste gefällt mir sehr ;D
            na das hab ich mir doch gedacht

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              Zitat von Chinook Beitrag anzeigen
              alter dann raff dich wirklich auf nach ein paar tagen hast du unmöglich irgendwas abgebaut, keine sorge die monatelange arbeit ist nicht dahin. 2x20 goodmorings oderso dann haste wieder bisschen pump dann sollte das schon bisschen besser weil dann kommt das auch hin

              wenn du dich einfach nur so aufrecht hältst beim gehen ist das eine sehr sehr andere belastung als wenn du gegen gewicht arbeitest. wenn du läufst spannst du deine muskulatur ja auch vermutlich nicht bewusst an sondern überlässt den aufrechten gang deinen passiven strukturen das kann schon echt die wirbelsäule belasten, vor allem mit so ner vorgeschichte

              deshalb ging das bestimmt so schnell, weil du auf die muskelspannung angewiesen bist. du musst ja kein riesenkrafttraining machen jetzt, nicht weiter aufbauen oderso, reicht ja wenn du dir einfach 5-10 minuten zeit nimmst damit du zumindest wieder auf spannung kommst. vllt kommt dann ja auch bisschen die motivation und du drehst völlig durch und machst ne viertel stunde

              also deine situation ist ja scheiße genug da brauchst ja nich auch noch schmerzen leiden
              Mkay nimmt mir zumindest etwas die Angst nicht wieder komplett von vorne anfangen zu müssen!
              Hab mir eingeredet, zunächst wieder mental in die Spur zu finden um dadurch wieder nen freien Kopf fürs Training zu schaffen. Aber is halt ne Ausrede.
              Mein Trainingszeug hatte ich im kompletten Wohnzimmer verteilt um täglich drüber zu stolpern. Bisher blieb es beim Stolpern aber später fange ich an, ich schwöre.
              Brauch nur feste Termine / Uhrzeiten.. nen Trainingsplan.. Struktur... dann wird das vll was oO

              Danke dir!!

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                Muss auch mal Frust ablassen.

                Gerade die Nachricht bekommen, dass mich meine Arbeitsstelle für meinen Nebenjob dazu zwingt, das Arbeitsverhältnis auszusetzen oder zu beenden. Als wäre das nicht schon genug, muss ich mir im Zuge dessen zu den ganzen anderen gefühlt tausend Entscheidungen, die bald anstehen und mich sowieso schon endlos überfordern, überlegen, was ich jetzt machen soll ohne das Geld, auf das ich angewiesen bin!? Neuen Job suchen, wo eigentlich nur der dumme Rewe-City um die Ecke als Möglichkeit bleibt und wo ich echt nicht scharf drauf bin (weil körperlich nicht unbedingt zu harter Arbeit geeignet und von 0 anfangen müssen, da keinerlei Erfahrung in dem Bereich) oder monatelang minus machen und hoffen, dass meine Arbeitsstelle so bald wie möglich wieder aufmachen darf, obwohl ich insgeheim weiß, dass sie zu der Branche gehört, die garantiert als letzte die Erlaubnis zur Betriebswiederaufnahme bekommt?
                Die anderen Entscheidungen, die anstehen, hängen damit auch so dumm in Verbindung. Wie gestalte ich mein Studium? Schaffe ich es mit all den Umständen überhaupt, das jetzt zu beenden? Wenn nein, kann ich es eh nicht weiter machen, weil ich es nicht finanzieren kann. Zufriedenstellend wird das Ergebnis sowieso nicht, scheiß drauf. Was kommt danach? Ein Master an einer anderen Uni oder doch der Einstieg ins Berufsleben? Wird es überhaupt Jobs in dem Bereich geben, wo ich hin will? Steht dann gezwungenermaßen ein Umzug an?
                Ich kling wie ein verdammtes Kleinkind, was sich ja bloß nicht entscheiden kann, aber ich weiß nicht, ich bin so ein scheiß Gewohnheitstier, was Sicherheit braucht. Die vergangenen Jahre hatte ich das und war in einer Situation "gefangen", es war halt erstmal so: Ich studiere (egal, wie dumm es doch ist), habe einen Nebenjob, eine Wohnung, bekomme Bafög - ich bin sicher. Hab es auch gar nicht groß hinterfragt, weil es mir eh nicht möglich ist bzw. war, mich umzuentscheiden. Und bald endet das alles und ich falle gefühlt jetzt schon in ein Loch. Mich lähmen diese anstehenden Entscheidungen, diese Unsicherheit, die durch Corona nur verstärkt wird. Gleichzeitig mache ich mich selbst runter, weil ich mir denke, dass ich mich zu sehr anstelle. Andere Leute schaffen das auch, es muss daran liegen, dass ich irgendwie (entscheidungs-)faul und bequem bin?
                Apropos, alle um mich herum und ich selbst wissen eigentlich, dass eine Therapie sicherlich nicht schlecht für mich wäre, aber ich warte seit Jahren auf den richtigen Moment. Fühle mich momentan aber mal wieder besonders beschissen und denke mir, es gibt fast keinen ungünstigeren Moment für die Suche nach einer Therapie. Sei es allgemein oder auf meine psychische Krankheit bezogen. Dafür ist jetzt keine Zeit, man. Außerdem ist noch mehr kein Geld dafür da als sonst. Ich muss mich irgendwie durch den Scheiß durchbeißen jetzt. Was bleibt mir anderes übrig?
                Mein Gefühl sagt mir, in Anbetracht meiner anstehenden Entscheidungen gibt es sowieso keine richtige Wahl. Alle Wege haben ein paar wenige Vorteile und auch ihre Nachteile und ich will keinen Weg davon gehen. Ich will gerade in meiner emotionengeladenen Stimmung nichts lieber als den Scheiß hier beenden, ich bin dafür doch nicht gemacht. Habe immer geglaubt und mir vorgespielt, ich sei auf sicherem und festem Boden und jetzt bröckelt plötzlich alles weg, was mich noch irgendwie gehalten hat. Solange habe ich mich einen Dreck um Corona geschert - wie ich eben bin. Aber dann hat sich der Scheiß so ausgebreitet und unweigerlich auch in den Alltag meiner Lieben und in meinen eigenen Alltag geschlichen. Es gibt Menschen, die noch viel mehr verlieren als nur den Boden unter ihren Füßen. Ich sollte mich nicht beklagen, schätze ich. Hab zwar keinen blassen Schimmer, wie mein Leben weitergeht, aber ich lebe. Super duper, macht richtig Spaß.

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                  Venom du musst jetzt kämpfen. Du hast das Studium fast beendet. Und wenn es heißt ein paar Monate im Rewe zu arbeiten, dann ist das so. Würd ich auch machen, auch wenn's ein kack Job ist. Hab ich auch in der Vergangenheit schon mal. Und wenn du ne Zeit lang im Minus lebst (z.B. durch nen Kredit), auch kein Beinbruch, zahlst halt nach Studium und Corona zurück, wenn du nen Job hast. Vielleicht arbeitest du nach dem Bachelor dann einfach ne Zeit lang, aber das entscheidest du dann nach dem Bachelor.

                  Aber du musst dich da jetzt durchbeißen. Du bist schon zu weit gekommen um das Handtuch zu schmeißen.

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                    Ich geb's ungerne zu Venom aber light hat recht.

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                      Zitat von Light Beitrag anzeigen
                      Venom du musst jetzt kämpfen. Du hast das Studium fast beendet. Und wenn es heißt ein paar Monate im Rewe zu arbeiten, dann ist das so. Würd ich auch machen, auch wenn's ein kack Job ist. Hab ich auch in der Vergangenheit schon mal. Und wenn du ne Zeit lang im Minus lebst (z.B. durch nen Kredit), auch kein Beinbruch, zahlst halt nach Studium und Corona zurück, wenn du nen Job hast. Vielleicht arbeitest du nach dem Bachelor dann einfach ne Zeit lang, aber das entscheidest du dann nach dem Bachelor.

                      Aber du musst dich da jetzt durchbeißen. Du bist schon zu weit gekommen um das Handtuch zu schmeißen.
                      Zitat von Nelee!!! Beitrag anzeigen
                      Ich geb's ungerne zu Venom aber light hat recht.
                      Danke.

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                        Direkt zu Anfang: Ich möchte keinen Ratschlag, ich hab auch keine Frage. Ich muss das einfach mal irgendwo loswerden, weil es mir hilft, das aufzuschreiben.


                        Ich bin genervt. Extrem genervt von mir selbst. Es wiedert mich mittlerweile einfach nur noch an. Das liegt an einigen Punkten. Vielleicht kann ich ja in ein paar Jahren darüber lachen, dass ich diese Probleme hatte, weil sie bis dahin alle gelöst sind, aber dann sehe ich wenigstens den Fortschritt.

                        Ich werde möglicherweise meinen Job verlieren. Ende Februar läuft mein Vertrag aus. Und möglicherweise wird der Vertrag nicht verlängert, weil ich nicht gut genug bin. Und warum? Das weiß ich nicht. Ich habe eine vernünftige Ausbildung bekommen, meine Unterlagen sind laut meiner Kollegin "perfekt geführt" und wenn man meiner Chefin glaubt bin ich auch nicht zu dumm dafür. Wobei ich daran mittlerweile sehr stark zweifel. Ich war in der Schule immer über dem Durchschnitt, aber seit der Ausbildung bin ich nur noch darunter. Laut meiner Kollegin fehlt es mir an Selbstbewusstsein und die Unsicherheit ist ein Problem. Aber wie soll ich die Unsicherheit überwinden und Selbstbewusstsein aufbauen wenn ich unterdurchschnittlich bin? Ich habe nichts, auf das ich stolz sein kann.
                        Mein Freund ist stolz darauf, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe, ich habe das Gefühl, dass das mein größter Fehler war. Ich vermisse es. Das leichte ziehen in der Lunge, der Geschmack vom Rauch und das leichte Knistern des Papiers bei einem Zug. Es hilft mir, klar zu kommen. Das war meine kleine Auszeit von mir. Eine kleine Pause von meinem Leben. Vielleicht habe ich wirklich die falsche Entscheidung getroffen.

                        Was mich noch daran hindert, Selbstbewusstsein aufzubauen ist mein Gewicht. Für die Verbeamtung müsste ich jetzt knapp 16 Kilo in drei Monaten abnehmen. Damit kann ich nicht zum Arzt gehen, weil er das Tempo als ungesund einstufen würde. Schön, aber das muss ich nunmal, ich hab keine Wahl, wenn ich die Verbeamtung möchte. Und das abnehmen klappt auch nicht. Wenn ich jogge verbrenne ich weniger kcal als beim Spazieren (weil ich dann halt insgesamt weniger lang durchhalte überhaupt draußen zu sein) und es macht mich nur noch unglücklicher. Ich traue mich nicht, auf Arbeit T Shirts zu tragen, weil ich meine Oberarme nicht zeigen möchte, da diese zu fett sind. Von kurzen Hosen ganz zu schweigen. Ich war ewig nicht mehr schwimmen, und ich möchte es auch nicht, weil ich (und andere!!) dann diesen ekelhaften Körper sehen müssen.
                        Ich habe mich früher nie für meinen Körper geschämt und nach dem Motto "wer es nicht sehen will guckt halt weg" gelebt, aber mittlerweile geht das nicht mehr. Und es wird auch nicht besser. Ich kann auch gar nicht so wenig essen, wie ich essen müsste, um abzunehmen, da ich trotz viel Bewegung sau wenig verbrenne (Männer haben es da viel leichter).

                        Aber ist auch egal, es wird schon alles irgendwie werden. Das Leben geht immer weiter, und wir haben wenigstens ein Soziales System, dass uns gegebenenfalls auffangen kann, wir sind Krankenversichert und müssen nicht verhungern, wie es in anderen Ländern der Fall ist. Vielleicht sollte ich auch einfach mal akzeptieren, dass mein Leben nicht perfekt ist und es niemals sein wird. Dann ist es eben so. Ich hab sowieso keine Ziele, die ich erreichen will (Haus, Kinder). Aber ich möchte nicht aufgeben, mich zu verbessern.

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                          Wegen eines bescheuerten Vermieters und absurd unfähigen Handwerkern habe ich seit fast einem Monat kein warmes Wasser in meiner Wohnung, und es ist nicht absehbar dass sich das bis Ende Juli noch ändern wird.
                          Ich weiß, kalt duschen zu müssen ist ein echtes Erste-Welt-Problem, aber die ständigen Telefonate, Diskussionen und Termine mit unpünktlichen Handwerkern gehen mir inzwischen dermaßen auf die Eier dass ich seit Wochen nur noch genervt und cranky durch die Gegend laufe.
                          Question everything.

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                            Fahrradschaltung kaputt deswegen 5km schieben -.-

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                              Jay, am 10.08. macht unser Studio wieder auf.
                              Zuerst Auszug, renovieren (mit Rest vom Gebäude), wieder Einzug, anschließend Corona Stillstand, JETZT sind wesentliche Geräte endlich geliefert worden.

                              Bin gespannt, was als nächstes kommt ....
                              ​​​​​​
                              Was auch immer das war, bin wieder auf meinen normalen Level

                              Kommentar


                                Und die letzte Tagesklinik hat mir auch abgesagt.

                                Keiner fühlt sich für mein Problem zuständig.

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