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    Mein Exfreund

    Hallo Ihr Lieben
    Ich habe leider meine Zugangsdaten komplett vergessen, sodass ich mir nun ein neues Profil zugetan habe. Ich muss jetzt einfach meinen Frust mal von der Seele schreiben. Ich bin 19 Jahre alt und mein Exfreund und ich waren über 5 1/2 Jahre zusammen in einer Beziehung bis zum 15. Dezember 2014. Jetzt sind (schon) über 3 Monate vergangen und mir geht es immer schlechter und schlechter. Wir haben zusammen Schluss gemacht, das heisst, dass es überhaupt nicht einseitig war. Wir haben uns in dem letzten Jahr einfach zu viel gesehen und es hat einfach überhaupt nicht mehr so funktioniert, wie es eigentlich in einer Beziehung funktionieren soll. Aber rückblickend war das einfach ein verdammt dummer Grund. Wir haben uns sogar geküsst zum Abschied und einander versprochen, falls es uns nicht gut gehen soll, dann können wir einander immer erreichen. Und wir haben uns auch darauf geeinigt, dass es vielleicht nur eine "Auszeit" ist und, dass es im Moment vielleicht einfach nicht so sein soll, aber dass wir vielleicht irgendwann es wieder versuchen können. Ich vermisse ihn schrecklich und ich liebe ihn immer noch unbeschreiblich fest. Wir haben uns seit dem wir getrennt sind nie geschrieben oder gesehen. Nur am 3. März habe ich ihm zum Geburtstag gratuliert. Ich war dort in Lanzarote und habe als Animateurin gearbeitet, bin aber schon am 10. März zurückgeflogen, da ich sehr schlechte Arbeitsbedingungen und eine sehr schlimme Unterkunft hatte. Wir haben vereinbart, dass wir uns dann Mal treffen können, wenn ich zurück bin. Kurz darauf höre ich von einer Kollegin von mir, dass eine gewisse Linda in meinem alten Gymnasium herum erzählt, dass ich meinen Exfreund vermisse und, dass ich ihn wieder zurück will. Mit dieser Linda hat er ungefähr 2 Tage nachdem wir Schluss gemacht haben rumgemacht. Ich fand das so respektlos von meinem Exfreund, dass er IHR erzählt, was ich in den SMS mit ihm schreibe und so habe ich ihm geschrieben, dass wir uns so sicher nicht treffen müssen, wenn er alles vorher mit Linda bereden muss. Man muss zudem noch sagen, dass diese Linda sogar seit über 3 1/2 Jahren in einer Beziehung war, als sie mit meinem Exfreund was hatte. Das hat mich schon mal richtig schockiert, aber ich denke nicht wirklich, dass er diese Linda liebt oder immer noch mit ihr irgendetwas hat. Nun ja aber gestern bin ich zu seiner Theateraufführung gekommen, weil ich ihm das schon vor einem halben Jahr versprochen hatte. Das war einfach zu brutal für mich. Ich habe alle Leute gesehen, die ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Seine zwei besten Freunde, seine Familie mit Schwester und Eltern, seine beste Freundin, sein Cousin und noch viele andere. Ich meine mir gings ja vorher auch nicht gut, aber jetzt hat es langsam ein Limit des Unerträglichen erreicht. Seit wir getrennt von einander sind, habe ich jeden Tag geweint. Bei der Aufführung war ich auch sehr nah an den Tränen. Vor allem als ich gesehen habe, das er immer noch meinen Ring trägt, den ich ihm vor ein paar Jahren geschenkt habe. Ich trage seine Geschenke auch noch. Aber das hat mir irgendwie den Rest gegeben. Ich konnte ihm einfach nicht persönlich gratulieren. Darum habe ich ihm dann eine SMS geschrieben, dass mir das Theater super gefallen hat und, dass ich es schön fand ihn wieder zu sehen. Er hat mir auf die letzten zwei Nachrichten nichts geantwortet. Und jetzt bin ich allein zu Hause, da meine Eltern eine Woche verreist sind und ich muss bis mitte April warten, bis mich meine Firma auf eine andere Insel schickt. Ja und jetzt gehts mir einfach super schlecht. Am liebsten würde ich einfach zu seinem Haus fahren und ihn rauszerren, um ihn einfach noch einmal zu sehen. Ausserdem war das letzte halbe Jahr einfach die Hölle. Meine Eltern, wollten sich an Weihnachten scheiden lassen, es sind richtig krass die Fetzen zu Hause geflogen. Ich musste im November mein Studium hinschmeissen, da es überhaupt nicht das richtige für mich war und seit dem jobbe ich einfach in der Gegend umher. Im Moment habe ich einfach das Gefühl, dass ich den "Loser of the year" Award gewinnen sollte. Entschuldigung für die Rechtschreibefehler, aber ich bin im Moment einfach so extrem traurig und aufgelöst, sodass ich mir einfach mal den Frust von der Seele schreiben musste.

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      adimacion, ich kann dich verstehen... das hört sich ein bisschen an wie meine Zukunft..
      Mir geht es einfach aus total blöden Gründen nicht gut... Mein Freund und ich sind schon sehr lange und sehr sehr oft zusammen und wir haben beide Eifersuchtsprobleme... wegen eigentlich "normalen" Sachen. Ich will ihm nichts verbieten und im Gegenzug will ich aber auch nicht so eingeschränkt sein, und für uns beide ist es einfach total schwer, aber es ist so viel passiert in den letzten Monaten und vorallem Tagen, dass ich einfach nicht mehr weiß, ob ich überhaupt noch versuchen soll gegen meine Eifersucht anzukämpfen (was ich versuchen WÜRDE, aber er hat keine Lust gegen seine anzukämpfen), oder ob ich nach über 2 Jahren Beziehung anfangen sollte mich von ihm zu lösen? Gibt es noch Hoffnung? Das ist alles so albern und dennoch so schlimm..
      Wäre schön wenn mir jemand hier oder privat antworten könnte, ich habe in den letzten Monaten mit niemandem geredet außer mit ihm... danke.

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        Ich bin einfach nur kaputt und fühle mich wieder leer und ausgebrannt. Bin seit einer Woche wieder zu Hause von meinem Freund und immer noch nicht wirklich hier angekommen und bei mir selbst, weil ich ständig nur für die Schule funktionieren muss. Ich will mich einfach nur hinlegen und mal wieder über acht Stunden komplett durchschlafen, aber es geht einfach nicht, mein Körper gibt mich nicht mehr genügend Schlaf, ich wache immer zwischendurch auf und erholt fühle ich mich auch nicht. Und nach den Klausuren wird der Stress auch nicht aufhören, weil ich gezwungen bin, mir einen Nebenjob zu suchen, von dem ich nicht mal weiß, ob ich den bei meinem scheiß Stundenplan gemanaged kriege. Aber tue ich es nicht, habe ich bald vielleicht gar kein Geld mehr, um die einzige Person zu sehen, bei der ich mich noch wohl fühle.
        Außer die Angst, zu versagen und der Leistungsdruck ist einfach gerade gar nichts in mir. Ein Teil von mir will einfach nur mal wieder richtig heulen - und sich danach besser und stärker fühlen - und zugleich hat ein anderer Teil einfach nur Angst vor zu heftigen Emotionen. Hm...

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          Zitat von sasalein Beitrag anzeigen
          Verdammt, er ist so cute. Aber dann wiederum so kalt manchmal. Ach, was soll das bloß werden.
          Genau, was soll das bloß werden? Nun, es ist garnichts geworden. Alles Lügen, alles. Und ich hab mal wieder mein Herzblut reingesteckt und mich zu viel gekümmert, nur damit es hinterher noch mehr wehtat.
          __________________________________________________
          Close your eyes and count to seven, when you wake you'll be in heaven.

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            Zitat von Charystra Beitrag anzeigen
            Ich bin einfach nur kaputt und fühle mich wieder leer und ausgebrannt. Bin seit einer Woche wieder zu Hause von meinem Freund und immer noch nicht wirklich hier angekommen und bei mir selbst, weil ich ständig nur für die Schule funktionieren muss. Ich will mich einfach nur hinlegen und mal wieder über acht Stunden komplett durchschlafen, aber es geht einfach nicht, mein Körper gibt mich nicht mehr genügend Schlaf, ich wache immer zwischendurch auf und erholt fühle ich mich auch nicht. Und nach den Klausuren wird der Stress auch nicht aufhören, weil ich gezwungen bin, mir einen Nebenjob zu suchen, von dem ich nicht mal weiß, ob ich den bei meinem scheiß Stundenplan gemanaged kriege. Aber tue ich es nicht, habe ich bald vielleicht gar kein Geld mehr, um die einzige Person zu sehen, bei der ich mich noch wohl fühle.
            Außer die Angst, zu versagen und der Leistungsdruck ist einfach gerade gar nichts in mir. Ein Teil von mir will einfach nur mal wieder richtig heulen - und sich danach besser und stärker fühlen - und zugleich hat ein anderer Teil einfach nur Angst vor zu heftigen Emotionen. Hm...
            ich muss dir sagen das ich dich echt bewundere...du gehst zur schule für die du viel lernst um gute noten zu schreiben, wirst nebenbei noch arbeiten gehen um dir dein eigenes geld zu verdienen und führst eine fernbeziehung...ich will mir gar nicht vorstellen wie anstrengend und stressig das sein muss (und ich bin mir sicher dass ich das nicht auf die reihe kriegen würde) aber ich seh das so, dass du echt viel durchhaltevermögen und willen besitzt und dafür bewundere ich dich...ich wünsch dir alles gute und dass du bald zur ruhe kommst.

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              Zitat von _nightmare Beitrag anzeigen
              ich muss dir sagen das ich dich echt bewundere...du gehst zur schule für die du viel lernst um gute noten zu schreiben, wirst nebenbei noch arbeiten gehen um dir dein eigenes geld zu verdienen und führst eine fernbeziehung...ich will mir gar nicht vorstellen wie anstrengend und stressig das sein muss (und ich bin mir sicher dass ich das nicht auf die reihe kriegen würde) aber ich seh das so, dass du echt viel durchhaltevermögen und willen besitzt und dafür bewundere ich dich...ich wünsch dir alles gute und dass du bald zur ruhe kommst.
              Dein Kommentar hat mich zugegebenermaßen etwas überrascht. Freut mich aber, dass das jemand so sieht. Es ist nicht einfach für mich, meinen Alltag einigermaßen zu meistern, aber es gab auch schon schlechtere Zeiten. Ich tue, was ich kann, um den Widerständen einigermaßen zu trotzen und ich bin niemand, der leicht aufgibt.
              Und du solltest nicht so negativ denken. Ich hatte auch viele Zeiten, in denen ich aufgrund meiner Krankheit nichts geschafft habe und mich nur den lieben langen Tag damit befasst habe, mir zu schaden, aber: Es kommen bessere Zeiten und es passieren Dinge, von denen man nie gedacht hätte, dass sie geschehen werden. Man kriegt nicht alles umsonst, aber es kann besser werden, egal, wie wenig man das selbst glaubt. Vergiss das nicht.

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                Zitat von Charystra Beitrag anzeigen
                Dein Kommentar hat mich zugegebenermaßen etwas überrascht. Freut mich aber, dass das jemand so sieht. Es ist nicht einfach für mich, meinen Alltag einigermaßen zu meistern, aber es gab auch schon schlechtere Zeiten. Ich tue, was ich kann, um den Widerständen einigermaßen zu trotzen und ich bin niemand, der leicht aufgibt.
                Und du solltest nicht so negativ denken. Ich hatte auch viele Zeiten, in denen ich aufgrund meiner Krankheit nichts geschafft habe und mich nur den lieben langen Tag damit befasst habe, mir zu schaden, aber: Es kommen bessere Zeiten und es passieren Dinge, von denen man nie gedacht hätte, dass sie geschehen werden. Man kriegt nicht alles umsonst, aber es kann besser werden, egal, wie wenig man das selbst glaubt. Vergiss das nicht.
                das hoffe ich doch sehr

                ich weiß dass ich mir mehr vor augen halten soll dass es besser wird..nur waren meine letzten monate ganz gut und ich war schon länger nicht mehr in so einer "krise" wie momentan und das wirft mich halt aus der bahn...aber danke für deine worte..ich werds versuchen..

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                  Na ganz toll. Okay, reicht ja nicht, dass meine beste Freundin magersüchtig ist und es ihr total scheiße geht, ich die einzige bin, die für sie da ist und meine Eltern sich den ganzen Tag anschreien und sich scheiden wollen. Nö, dann muss die einzige Person, mit der ich darüber reden konnte und die wirklich immer für mich da war, mein naja mittlerweile Ex, der immer gesagt hat er wäre immer da, egal was andere sagen (er 18, ich 14, fand nicht jeder so toll..), mir natürlich sagen, dass er noch Gefühle für seine Ex hat. Naja, soll er halt mit ihr glücklich werden. Das alles natürlich nachdem ich endlich wieder halbwegs mit meinem Leben klargekommen bin nach Depressionen, Selbsthass etc ...Aber nein reicht ja alles nicht. Naja jetzt liegt meine Mum im Krankenhaus wegen ihrem Suizidversuch letzte Nacht (wovon ich natürlich mal wieder alles mitgekriegt hab) und sobald sie entlassen werden könnte wird sie in ne Klinik zwangseingewiesen. Ich hab einfach Angst, dass alles noch schlimmer wird und ich iwann keine Kraft mehr hab um zu kämpfen...
                  Zuletzt geändert von xXsenselessXx; 29.04.2015, 17:44.

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                    Eigentlich ist es viel zu spät, um mich hier auszuheulen, aber ich kann das im Moment einfach nirgends richtig loslassen, ohne danach wieder für meine gestörten Denkweisen verurteilt zu werden. Also sei's drum.

                    Ich weiß gar nicht, wo ich eigentlich beginnen soll. Im Grunde weiß ich, dass ich in der Klinik vor ein paar Monaten so viel geschafft und mich in so vielen Dingen zu verstehen gelernt habe und ich habe das (nach und nach) auch alles gesehen und angenommen, habe mich teilweise gefreut, wenn ich in alltäglichen Situationen gemerkt habe, wie ich positivere, gar gesündere Gedanken hatte, wenn ich selbstsicherer und mit weniger Ängsten reagiert habe. Zwar gab es kleinere Rückschlage und Rückfälle, aber irgendwie habe ich sie überwunden und bin weiter gelaufen. Ich habe versucht, auch wenn das äußerlich sicher kaum zu bemerken war, mich mehr mit positiven Sachen zu beschäftigen und mir Mühe gegeben, mich nicht zu sehr in meine negativen Gedanken über mich selbst zu verstricken. Es gab Situationen, vor denen ich so eine unfassbare Angst hatte, vor denen ich mich monatelang gefürchtet habe - aber ich habe sie irgendwie gemeistert und versucht, das Beste draus zu machen, um andere, aber doch vor allem mich selbst nicht zu enttäuschen. Ich war stolz auf mich und hab mich stärker gefühlt. Ich habe mir selbst eine unglaubliche Stärke bewiesen, indem ich meine Narben vom svV einige Male in der Schule gezeigt habe. Ich bin fast verreckt vor Angst und Ungewissheit, aber ich wollte mir einfach beweisen, dass ich ums Verrecken nicht mehr an dem Punkt bin, an dem ich noch vor einem Jahr stand. Ich wollte mir zeigen, was ich alles erreicht habe und ja, ich dachte irgendwie, das wäre ein ganz gutes "Symbol" dafür.
                    Aber plötzlich, vor wenigen Wochen, ist wieder gefühlt alles aus dem Ruder gelaufen. Vielleicht fing es damit an, dass ich seit Längerem wieder bei meinem Freund in Berlin war. War zwar gewiss nicht das erste Mal, aber diesmal wurde mir überdeutlich klar, dass meine Zukunft nicht hier, in diesem Drecksloch liegt, in dem ich derzeit noch lebe. Ich weiß, man sollte sein Glück nicht an einen Ort binden, und ich behaupte auch gar nicht, dass meine Zukunft zwangsweise in Berlin bei ihm sein wird, aber ich weiß auch, dass sie nicht HIER sein wird. Nie und nimmer, hier liegt lediglich meine schlechte Vergangenheit begraben. Jedenfalls, wenn ich bei ihm bin, fühle ich mich nie alleine oder einsam. Das liegt zum Einen sicher an ihm, aber ich hab dort auch einfach keine Zeit dazu. Immer irgendwas zu tun, immer KANN man irgendwas tun, und selbst wenn man den Tag im Bett verbringt, hat man (ich) das Gefühl, am Leben teilzunehmen. Aber... Dabei wird mir auch klar, dass ich mich nur in Gesellschaft anderer einigermaßen gut fühlen kann. Alleine, nur mit mir, schaffe ich das nicht. Und das entfacht so eine Abneigung in mir und macht mir klar, dass ich einfach ein Loser bin, der nicht fähig ist, selbstständig Kontakte zu knüpfen. Ich kann's einfach nicht, hab's nie richtig gelernt.
                    Nun ja, in letzter Zeit geht irgendwie alles wieder den Bach runter, hab ich das Gefühl, Tag für Tag fühle ich mich wieder depressiver und komme kaum aus dem Bett, wenn ich nicht absolut dazu gezwungen bin. Aber das Allerschlimmste ist einfach, dass sich dieses Gefühl breit macht, die ganzen letzten Monate wären eine einzige Lüge gewesen. Ein Lüge, dass ich Dinge geschafft habe. Dass manches besser klappt, dass ich stärker geworden bin, ein wenig selbstbewusster. Dass ich mich weniger krass vergleiche. Und und und. Alles eine Lüge, sagt mir meine Stimme im Kopf. Wo sind diese "Erfolge" denn jetzt hin? Zurzeit wird mir überdeutlich klar, dass mein GANZES Leben aus Vergleich, Konkurrenz und Wert besteht. Gänzlich. Ich kratze mir jede Kleinigkeit zusammen und vergleiche mich mit JEDEM und so gut wie fast immer schneide ich schlechter ab und die Stimme in meinem Kopf sagt mir, dass ich nichts / weniger wert bin, wenn ich nicht xy geschafft habe, nicht xy kann, nicht wie xy aussehe, nicht xy habe, mir nicht xy leisten kann, nicht xy bekomme, nicht xy gemacht habe. Ich könnte das ewig so weiterführen. Seit ich denken kann, basiert alles in meinem Kopf auf diesem immensen Leistungsdruck in allen Bereichen, immer diese Angst, zu versagen. Und wenn ich nichts wert bin, weil ich xy nicht schaffe, dann habe ich es nicht verdient, geliebt zu werden. Das ist der allerschlimmste Gedanke.
                    Ich kann diese Situation einfach nicht mehr ertragen, ich WEIß, dass ich sie ändern muss, ich weiß teils auch, was ich tun kann, aber... Ich habe das Gefühl, festzukleben. Wie ein Kaugummi am Boden. Ja, ich habe es einigermaßen gut geschafft, meine selbstverletzenden Tendenzen in den Griff zu kriegen, sodass sich meine Aggressionen nicht mehr gegen mich richten, dahingehend habe ich mich stabilisiert. Und vielleicht sollte jetzt der Punkt sein, an dem ich anfange, mir bessere Möglichkeiten zu suchen, mit mir zurecht zu kommen. Aber egal, was ich weiß, ich kann nichts tun. Ich verharre in mir selbst, bin wie gefangen in meinem Kopf. Irgendetwas hindert mich daran, endlich einen großen Schritt nach vorne zu machen, fast fühlt es sich an wie zwei Hände, die mich an den Schultern zurück halten. Sind es meine eigenen? Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts. Außer, dass ich Angst habe. Angst, es einfach nicht zu schaffen, zu verlieren, gegen diese Krankheit, gegen mich. Vor manchen Sachen habe ich so eine krasse Angst entwickelt, dass ich lügen würde, bis sich die Balken biegen und mich bis ins Unendliche verbiegen würde, nur damit jene angstvolle Situationen nicht eintreten.
                    Ich fühle mich momentan wieder wie das hilflose, arme Baby, das am Boden krabbelt und den richtigen Weg sucht, aber es ist unerfahren, klein und schwach und findet ihn nicht. Es wünscht sich jemanden, der es auf den Arm nimmt und ihm hilft, aber dieser Jemand kommt nicht. Ja, dieses Bild habe ich zuletzt meiner Therapeutin in der Klinik beschrieben und sie hatte Tränen in den Augen, als ich geheult habe. Irgendwann wurde mir klar, das Baby wurde erwachsen und hat es selbst geschafft, ich habe es geschafft. Nun fühle ich mich wieder genauso wie damals. Ich hätte gerne eine helfende Hand, irgendein Zeichen, das mir zeigt, dass ich nicht aufgeben darf, sondern es sich eines Tages lohnen wird, JETZT weiterzumachen. Aber das alles wird nicht kommen, ich bin alleine mit mir selbst in diesem Nichts.

                    Sorry für den viel zu langen, wirren, skurillen Post, den sich eh keiner durchlesen wird. Ist spät.
                    Zuletzt geändert von Charystra; 03.05.2015, 13:35.

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                      Irgendwie läuft bei mir in letzter zeit alles schief und naja ich werde jetzt hier mal ein bisschen rumjammern.

                      Mein Leben ist für mich einfach sinnlos, ich kann nix gut und weiß nicht was später mal aus mir werden soll. Ich habe eine soziale Phobie und wahrscheinlich noch andere Ängste, die ich mir selbst nicht eingestehen möchte. Ich bin mittlerweile 18 und hatte noch nie eine Beziehung, noch keinen ersten Kuss usw. Naja es gab halt einen Jungen, den ich mag/mochte, haben uns sogar mal getroffen, aber dann schreibt er mir einfach, dass er doch nix von mir will. Hinsichtlich der Liebe bin ich irgendwie ein Hoffnungsloser Fall. Aber auch sonst so läuft nichts so wirklich, in der Schule habe ich nur 4er und mein Leben kommt mir einfach nur unheimlich leer vor. Gestern Nacht habe ich daran gedacht mich wieder selbst zu verletzen,habe es dann aber zum Glück nicht getan. Ich habe einfach Angst vor der Zukunft. Was soll da nur aus mir werden ? Ich kann nicht gut mir Menschen und besondere Talente habe ich auch keine bzw ich habe keinen Plan was ich später einmal machen will, aber jeder Drängt mich dazu, dass ich mir endlich mal Gedanken machen sollte.
                      Ich frage mich manchmal einfach, ob ich überhaupt gemacht bin für's Leben....

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                        Ich fühle mich wertlos.

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                          Ich fühle mich wie ein Versager.
                          Nichts bringe ich auf die Reihe. Ich hab einfach keine Kraft mehr. Am liebsten würde ich mich auf ewig zurückziehen, mich vor aller Verantwortung verstecken und einfach nicht mehr existent sein.

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                            Zitat von _Unkreativ Beitrag anzeigen
                            Ich fühle mich wertlos.
                            Genau.. so, als wäre ich nicht gut genug.. einfach nicht gut genug..
                            __________________________________________________
                            Close your eyes and count to seven, when you wake you'll be in heaven.

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                              Ich habe erfarren,dass mein Vater vor ein Jahr gestorben ist.Ich habe ihn noch nicht mal gekannt.Ich habe von meine Oma und Mutter gehört,dass er kein guter Mensch war,aber er ist trotzdem mein Vatrer und ich vermisse ihn.

                              Ich bin seid ganzen 4 Jahren in ein Junge verliebt und wir kennen uns sogar seid 4 Jahren.Wir können uns locker unterhalten,aber ich bin so ein Arschloch und kann ihn nicht fragen,ob wir mal was unternehmen können.Man ich bin das selbstbewusste Mädchen von unseren Klasse,aber ich bin sowas von schüchtern ihn um ein Date zu fragen.

                              Ich helfe immer meine Freundinin und ich weiß immer wie sie sich fühlen,aber niemand von ihnen wei´nicht wie ich micht fühle.

                              Mit meine Mutter kann ich über nichts reden.Sie gibt mir das Gefühl,dass ich nicht das perfekte Kind bin.Ich sage mir dann:,,Sorry,dass ich nicht das perfekte Kind bin,aber ich bin so wie ich bin.Du musst dfamit klar kommen,ist das klar?"

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                                Ich weiß, dass ich mein einziges großes Problem bin.

                                Mein Gefühlsleben ist eine einzige Berg- und Talfahrt. Im einen Moment ist alles für die Katz und ich plane meinen endgültigen Abgang, im nächsten Augenblick ist die gesamte Welt ein einziges Wunschkonzert, in dem alles und jeder ganz und gar wundervoll ist. Erst möchte ich unbedingt unter Leute, dann kann ich ihre ekelhaften Fressen und die beißenden Blicke keine Sekunde lang ertragen. Meine Meinung ist keine Konstante sondern eine Variable in irgendeiner fehlerhaften Funktion, Himmel ich kann Mathematik sowieso nicht leiden.
                                Erst verletzen, wenig später wieder lachen. Bluten und tanzen. Tanzen und bluten.

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