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Mutter ist psychisch krank?

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    Mutter ist psychisch krank?

    Hallo. Vorweg: Ich (16) und mein Bruder (25) leben mit unserer Mutter zusammen. Der Vater von meinem Bruder ist gestorben und meinen Vater kenne ich nicht. Seit ca. 6 Jahren halten wir es mit unserer Mutter nicht mehr aus. Sie arbeitet nicht und bekommt nur Kindergeld und Sozialhilfe. Anfang des Monats geht es immer mit ihr, sie geht fast jeden Tag einkaufen oder fährt in die Stadt. Doch jetzt (ca. mitte des Monats) fängt der Alptraum an. Sie sitzt den ganzen Tag im Wohnzimmer, schmollt, knallt die Türen und beschwert sich darüber, wie scheiße ihr Leben doch ist. Sie hat keine Kontrolle mehr über ihre Aussagen oder Taten. Wenn man sie normal anspricht fährt sie völlig aus der Haut und wird unfreundlich. Sie hat extreme Stimmungsschwankungen, einmal sagt sie, dass mein Freund zu uns kommen darf. Dann am nächsten Tag wenn es soweit wäre, ist sie wieder unfreundlich und ich muss es absagen, da es mir peinlich ist wenn das jemand mitkriegt. Alle sagen immer es ist doch gar nicht so schlimm, doch wollt ihr wissen wie schlimm das für mich und meinen Bruder ist? Einmal hat sie mich so psychisch fertig gemacht, dass ich in meinem Zimmer weinend zusammengebrochen bin. Was macht sie? Schreit weiter auf mich ein, knallt dann meine Tür und setzt sich wieder ins Wohnzimmer. WIR KÖNNEN DAS NICHT MEHR! Doch was sollen wir tun? In der Öffentlichkeit gibt sie sich vollkommen normal und wurde noch nie ausfallend, doch sobald man in der Wohnung mit ihr ist, dreht sie völlig durch. Somit können wir uns auch an keinen Arzt den wir kennen hier wenden, da sie dort als sehr freundliche und hilfsbereite Person bekannt ist. HILFE!

    #2
    Du und dein Bruder könntet mal versuchen mit ihr darüber zu reden und ihr sagen, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn sie sich hängen lässt, dann wird es vielleicht noch schwerer sein, aus so einer Situation zu kommen.
    Weißt du zufällig, ob sie jemandem hat, mit dem sie über ihre Sorgen und Probleme reden kann? Das könnte nämlich auch etwas helfen und ist besser als alles in sich hineinzufressen.

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      #3
      Zitat von Imaginative Beitrag anzeigen
      Du und dein Bruder könntet mal versuchen mit ihr darüber zu reden und ihr sagen, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn sie sich hängen lässt, dann wird es vielleicht noch schwerer sein, aus so einer Situation zu kommen.
      Weißt du zufällig, ob sie jemandem hat, mit dem sie über ihre Sorgen und Probleme reden kann? Das könnte nämlich auch etwas helfen und ist besser als alles in sich hineinzufressen.
      Wir haben schon oft versucht es anzusprechen, aber selbst wenn sie mal normal ist (in der ersten Zeit des Monats) wird sie wieder so unfreundlich und wütend.
      Nein, sie hat niemanden. Keine freunde oder bekannte, die ihr helfen könnten.

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        #4
        Zitat von Lauraa_x33 Beitrag anzeigen
        Wir haben schon oft versucht es anzusprechen, aber selbst wenn sie mal normal ist (in der ersten Zeit des Monats) wird sie wieder so unfreundlich und wütend.
        Nein, sie hat niemanden. Keine freunde oder bekannte, die ihr helfen könnten.
        Möchte sie nicht darüber reden oder hat das andere Gründe?
        Ein Alkoholproblem hat deine Mutter aber nicht auch noch, oder?

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          #5
          hat dein Bruder einen festen Job?? Wenn ja könnte er ja eine Wohnung mieten und du dann evtl mit dem Einverständnis deiner mutter auch zu ihm ziehn. Oder du versuchst deine Mutter zu überreden dass sie sich einen Job sucht und sei es nur teilzeit aber so kommt sie zumindest auch zum ende des monats mal raus aus der wohnung..

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            #6
            So wie du die Situation schidert, muss das wirklich die Hölle für euch sein. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass eure Mutter eine sehr schwere Zeit durchmacht. Du schreibst, dass der Vater, deines Bruders gestorben ist. Vielleicht hat das in eurer Mutter mehr kaputtgemacht als ihr denkt. Wenn sie dieses Ereignis nie richtig verarbeitet hat und mit niemanden darüber gesprochen hat, dann schlummert das alles noch unverdaut in ihr und will sich einen Weg nach draußen bahnen. Ich denke, deine Mutter bräuchte dringend die Hilfe eines Therapeuten, denn alleine wird sie mit der Sache (und mit ihrem Leben) nicht fertig werden. Ich denke, sie braucht wieder einen geregelten Tagesablauf (ein Teilzeit Job würde sicher schon mal helfen, sie muss ja nicht gleich Vollzeit arbeiten gehen), das hilft sicher schon mal.

            Ich stelle es mir allerdings recht schwierig vor, deine Mutter davon zu überzeugen, dass sie die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen sollte. Ich weiß nicht, ob sie auf euch Kinder hören würde. Hat deine Mutter vielleicht selbst noch ne Mama oder eine Schwester, einen Bruder oder sonst einen Verwandten, an den ihr euch wenden könntet und den ihr um Hilfe bitten könntet? Ihr könntet dieser Person alles erzählen und sie bitten, mit eurer Mutter zu reden.

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              #7
              Zitat von Imaginative Beitrag anzeigen
              Möchte sie nicht darüber reden oder hat das andere Gründe?
              Ein Alkoholproblem hat deine Mutter aber nicht auch noch, oder?
              Ich weiß es auch nicht.
              Nein, sie war früher Alkoholikerin, mittlerweile ist sie schon seit über 20 Jahren trocken.

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                #8
                Zitat von feldhase Beitrag anzeigen
                hat dein Bruder einen festen Job?? Wenn ja könnte er ja eine Wohnung mieten und du dann evtl mit dem Einverständnis deiner mutter auch zu ihm ziehn. Oder du versuchst deine Mutter zu überreden dass sie sich einen Job sucht und sei es nur teilzeit aber so kommt sie zumindest auch zum ende des monats mal raus aus der wohnung..
                Mein Bruder ist Altenpfleger, allerdings ist er noch in Ausbildung und verdient nicht genug. Er hat die Ausbildung noch ein Jahr vor sich, danach hat er vor auszuziehen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir das noch so lange durchhalten. Ja, das mit dem Job haben wir ihr schon einige male gesagt. Sie sagt immer sie macht es, allerdings ist das bisher nie erfolgt.

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                  #9
                  Zitat von Gaia Beitrag anzeigen
                  So wie du die Situation schidert, muss das wirklich die Hölle für euch sein. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass eure Mutter eine sehr schwere Zeit durchmacht. Du schreibst, dass der Vater, deines Bruders gestorben ist. Vielleicht hat das in eurer Mutter mehr kaputtgemacht als ihr denkt. Wenn sie dieses Ereignis nie richtig verarbeitet hat und mit niemanden darüber gesprochen hat, dann schlummert das alles noch unverdaut in ihr und will sich einen Weg nach draußen bahnen. Ich denke, deine Mutter bräuchte dringend die Hilfe eines Therapeuten, denn alleine wird sie mit der Sache (und mit ihrem Leben) nicht fertig werden. Ich denke, sie braucht wieder einen geregelten Tagesablauf (ein Teilzeit Job würde sicher schon mal helfen, sie muss ja nicht gleich Vollzeit arbeiten gehen), das hilft sicher schon mal.

                  Ich stelle es mir allerdings recht schwierig vor, deine Mutter davon zu überzeugen, dass sie die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nehmen sollte. Ich weiß nicht, ob sie auf euch Kinder hören würde. Hat deine Mutter vielleicht selbst noch ne Mama oder eine Schwester, einen Bruder oder sonst einen Verwandten, an den ihr euch wenden könntet und den ihr um Hilfe bitten könntet? Ihr könntet dieser Person alles erzählen und sie bitten, mit eurer Mutter zu reden.
                  Das mit dem Therapeuten haben wir auch schon in Erwägung gezogen, allerdings lässt sie sich darauf natürlich nicht ein. Das Traurige ist ja, dass wir in ihren Augen die Gestörten sind, die den Therapeuten nötig haben. Ihre Wahrnehmung ist völlig verzerrt.
                  Ja, sie hat eine Schwester. Wir haben ein relativ schlechtes Verhältnis zu ihr, aber uns bleibt wohl nichts anderes übrig als uns an sie zu wenden. Sonst haben wir keine anderen Familienmitglieder mehr, die Mama von unserer Mutter ist 2007 verstorben.

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                    #10
                    Zitat von Lauraa_x33 Beitrag anzeigen
                    Das mit dem Therapeuten haben wir auch schon in Erwägung gezogen, allerdings lässt sie sich darauf natürlich nicht ein. Das Traurige ist ja, dass wir in ihren Augen die Gestörten sind, die den Therapeuten nötig haben. Ihre Wahrnehmung ist völlig verzerrt.
                    Ja, sie hat eine Schwester. Wir haben ein relativ schlechtes Verhältnis zu ihr, aber uns bleibt wohl nichts anderes übrig als uns an sie zu wenden. Sonst haben wir keine anderen Familienmitglieder mehr, die Mama von unserer Mutter ist 2007 verstorben.
                    Warum ist das Verältnis zu eurer Tante nicht gut? Und wie ist das Verhältnis eurer Mutter zu ihrer Schwester? Ich würd auf jeden Fall mal mit eurer Tante reden und sie um Hilfe bitten.

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                      #11
                      Meine Mutter ist da ähnlich, aber bei weitem nicht so extrem. Warum zieht dein Bruder nicht aus?

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                        #12
                        Vielleicht hat eure Mutter einfach nur viel Stress ? Ansonsten vielleicht zum Psychotherapeuten hingehen und fragen was los ist . Vielleicht wissen die es ja ?

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                          #13
                          Deine Mutter ist wohl in den Wechseljahren, da können sich Frauen wie die grössten pubertierenden Mädchen aufführen. Und wenn sie noch Alleinerziehende ist, dann kommt sicher auch noch Stress ins Spiel. Deine Mutter muss nicht automatisch gleich psychisch krank sein, wenn sie sich so aufführt.

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                            #14
                            Hallo,

                            ich würde deine Mutter nicht als Psysisch Krank bezeichnen. Dafür ist sie doch noch ganz lieb. Sie hat halt Ängste, die zur Depressionen führen. Ihre Hauptangst ist dass das Geld immer knapp wird und sie dann nicht mehr weiter weiß.

                            Wenn ihr könnt dann würde ich eure Mutter etwas Geld ( mitten im Monat) geben. Würde einen Nebenjob suchen und davon etwas abgeben. Mach ihr auch klar dass man auch ohne Geld glücklich Leben kann.


                            Hoffe ich konnte ein wenig helfen.


                            Grüße,
                            Meerjungfrau

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