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Das Ende einer Freundschaft

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    #16
    Zitat von Imagician Beitrag anzeigen
    Hab leider schon ein paar Freunde verloren im Laufe der Jahre.....wir hatten mal ein gemeinsames Sport Hobby .....aber als das zu Ende ging hat sich herausgestellt das dieses Hobby der Kleber war der die Freundschaft zusammen gehalten hat....

    Als das vorbei war sind auch leider ein paar Freundschaften zu Ende gegangen.
    Ich denke, Freundschaften brauchen auf Dauer so gut wie immer eine Art Kleber, der sie zusammenhält. Zum Beispiel gemeinsamer Sport.

    Oft ist es so, dass man sich schlicht und einfach auseinanderlebt und auch Umzüge greifen oft stark in den Freundeskreis ein. Langjährige Dauerfreundschaften auf Entfernung halten wiederum oft recht gut, weil sie sich dem täglichen Leben (und den damit verbundenen Querelen) entziehen, andererseits ein Thematisieren ohne unmittelbare Beiteiligung zulassen.

    Für mich persönlich ist es nicht so, dass ich durch meinen Umzug vom Arsch der Welt in die Stadt Freunde verloren habe. Die meisten von denen, die sich Freunde nannten, waren eigentlich nie welche und aus den echten Freunden wurden Freunde auf Entfernung. Ihr Stellenwert im täglichen Leben ist vergleichsweise gering, aber dennoch bin ich ausgesprochen froh, sie zu haben, denn sie bedeuten mir viel. Die anderen hingegen sind kein Verlust.
    In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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      #17
      Meine beste Freundin spannte mir vor 2 Jahren meinen Partner aus. Ich habe noch heute Probleme damit, zum Beispiel beim Vertrauen oder Verlustängste. Mir ist auch der restliche Freundeskreis weggebrochen, weil diese zu meiner besten Freundin hielten. Nur eine "externe" Freundin blieb.

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        #18
        Zitat von Slyvia9710 Beitrag anzeigen
        Meine beste Freundin spannte mir vor 2 Jahren meinen Partner aus. Ich habe noch heute Probleme damit, zum Beispiel beim Vertrauen oder Verlustängste. Mir ist auch der restliche Freundeskreis weggebrochen, weil diese zu meiner besten Freundin hielten. Nur eine "externe" Freundin blieb.
        Dann hast du dir damals wohl die falschen 'Freunde' ausgesucht. Sei froh, sie endlich los zu sein. Das gilt auch für deinen damaligen Freund, denn zum Ausspannen gehören immer zwei.

        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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          #19
          Ich hatte in der 5. bis 8. Klasse mehrere "Freunde" in der Schule (wie ich damals dachte). Diese hatten sich alle nur ein paar Wochen für mich interessiert, weil ihre eigentlichen Freunde nicht verfügbar waren oder sie Streit hatten, was ich erst danach herausfand, wenn sie mich wieder links liegen ließen. Das traf mich mehr als nötig gewesen wäre, weil ich immer von Freunden in der gleichen Schule geträumt hatte.
          Diejenigen sahen in mir nur eine Ersatzperson, mit der man aus Langeweile redete und der man Hoffnungen machte, dass man sich mal außerschulisch treffen könnte, aber sobald sie mit anderen Freunden wieder gut waren, wurde ich ignoriert und die Infos über mich als brandneuer Lästerstoff verwendet. Ich habe jedes Mal aufs Neue Hoffnungen gemacht, dass es diesmal "die Richtige" ist und ich endlich eine Schulfreundin hätte.
          Ich hatte außerdem etwa 3 Jahre lang eine Freundin, der ich nie etwas bedeutete. In ihrer Schule war sie später extrem beliebt und hatte keine Zeit mehr für mich.

          Heute bin ich froh, dass niemand davon eine richtige Freundin geworden ist. So ist wenigstens keine gute Freundschaft zerbrochen, sondern sachlich gesehen nur etwas engere Bekanntschaften. Zu dem jeweiligen Zeitpunkt war es für mich trotzdem jedes Mal eine Katastrophe, weil ich keine anderen Freunde hatte und daher auf diese Bekannten fixiert war. Erst vor Kurzem wurde ich durch alte Tagebücher wieder erinnert, wie sehr ich tatsächlich darunter gelitten habe, da stehen Passagen z.B. dass ich mich mit Müll verglichen habe, weil ich mich "ständig weggeworfen" gefühlt habe und eine ganze Seite darüber, in welche Tonne ich am ehesten kommen würde, Biotonne, Restmüll oder vielleicht doch Sondermüll.
          Unter anderem war das so, weil einem als Kind ständig vorgegeben wird: jeder hat Freunde, folgende Dinge macht man mit der besten Freundin, beste Freunde treffen sich oft,...
          Ich habe dann diese Beste-Freunde-Dinge (bzw Klischees aus Filmen und Büchern) auf die Person bezogen, die ich am ehesten als Freundin bezeichnen konnte und hatte daher auch dementsprechende Wunschträume.

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            #20
            Nicht direkt, aber ich habe schon einige Freunde verloren, weil wir uns aus den Augen verloren haben. Nach der Grundschule waren meine Freunde plötzlich jeder in einer anderen Schule, die allesamt in kilometerweit entfernten Städten lagen. Auch diejenigen, die in derselben Stadt wie ich in die Schule gingen, sah ich selten. Obwohl wir eigentlich alle im selben Ort leben, haben wir uns ab der 5. Klasse immer seltener gesehen, da Hausaufgaben, Nachmittagsunterricht und Lernen dazwischenkamen. Fast jeder in einer anderen Schule/Klasse hieß, jeder hatte andere Lernzeiten, Termine, Stundenpläne. Wenn ich gerade ein ganzes Wochenende Zeit zum Treffen hätte, hatten meine Freunde gerade Lernstress und umgekehrt. Wenn man sich nur in den Ferien trifft und auch da nicht immer, wenn es mal bei jemandem nicht geht, wird man sich irgendwann fremder und viele meiner Freunde haben auch mit der Zeit dann neue Freunde gefunden, die sie in der Schule sahen und irgendwie ist es dann eigentlich mit allen meinen Freunden von damals auseinandergegangen.
            Mittlerweile habe ich zu zwei Freunden davon wieder Kontakt, regelmäßig sehen klappt aber auch nur sporadisch. Mittlerweile funktioniert das aber dank Handys und vermutlich auch weil wir älter sind besser als damals. Wenn wir uns dann mal sehen, haben wir dafür mehr zu reden und es fühlt sich nie an, als hätten wir uns ewig nicht gesehen. Mir tut es dennoch leid, weil wir früher viel enger befreundet und dank Grundschule (kürzere Schultage, weniger lernen müssen) oft was zusammen machen konnten. Außerdem vermisse ich meine anderen Freunde, mit denen der Kontakt längst weg ist und die mittlerweile kein Interesse mehr haben. Es ist ärgerlich, wenn man so nah wohnt, dass die Freunde sogar zu Fuß erreichbar wären und die Freundschaft auch Potenzial hätte, aber man sich nur ein paarmal im Jahr sehen kann, weil immer jemand nicht wegdarf wegen Hausaufgaben, Lernen usw und sich somit immer mehr aus den Augen verliert.

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              #21
              Und seit ich den koreanisch Kurs abgebrochen habe melden sich meine Mitschülerinnen auch nicht mehr.
              raus scheint raus.
              dabei waren wir so eine coole Gruppe.

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                #22
                Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                Und seit ich den koreanisch Kurs abgebrochen habe melden sich meine Mitschülerinnen auch nicht mehr.
                raus scheint raus.
                dabei waren wir so eine coole Gruppe.
                Dann war der Kleber der euch zusammen gehalten hat wohl der Kurs gewesen......

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                  #23
                  Wurde immer friedlich ausgetragen, wenn es nicht mehr passt dann passt es einfach nicht mehr.
                  Generell leide ich nicht darunter, wenn eine Freundschaft zerbricht.
                  Jedem sollte noch die Chance gegeben sein dem Jenigen seinen "Senf" zu sagen bevor eine Freundschaft beendet wird "Senf" im Sinne einen guten Abschied zu wünschen so wie ich es mache.

                  Zwei sehr gute Freunde sind ausgewandert nach einer Europatour, aber es wurde versprochen das wir uns wiedersehen.
                  Könnte nachfliegen, aber ich weiß wir werden uns wieder sehen, denn gute Menschen vergisst man nicht ..x

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                    #24
                    Mir ist zum Glück noch nie eine Freundschaft zerbrochen, allerdings habe ich meine erste und einzige echte Freundin bisher erst letzten Juni kennengelernt. Davor hatte ich noch nie Freunde oder jedenfalls keine echten, sondern nur solche Kontakte, welche man als Kind vielleicht so bezeichnet, weil sie diejenigen sind, die Freunden noch am ehesten ähneln, auch wenn für die meisten davon sogar die Begriffe "Spielkameraden" oder "gute Bekannte" fast übertrieben wären.

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                      #25
                      Zerbrochen eigentlich noch nie, also ich meine jetzt welche aus dem realen Leben, nicht Internet. Ich glaub ich bin einfach nicht die Person, die wegen etwas eine Freundschaft plötzlich beenden würde. Ich bin halt am Anfang extrem wählerisch mit wem ich mich überhaupt anfreunden möchte und daher sind das dann fast immer Freunde fürs Leben. Allerdings hab ich gemerkt, dass man sich mit ein paar Freunden leider schon auseinander lebt, weil man einfach komplett andere Wege geht und sich eben auch verändert. Das macht mich schon etwas traurig und ich finde es schade, aber so ist das eben und man muss es einfach akzeptieren. Wenn man sich später mal zufällig trifft oder so, dann kann man sich immer noch unterhalten und es gibt kein Problem, aber ansonsten hat man halt nicht mehr viel miteinander zu tun.

                      Ein mal aber gab es schon Streit und eine gute Freundin von mir war sehr wütend, ich weiß aber nicht mal mehr worum es ging, obwohl es erst zwei Jahre her ist. Ich hab auf jeden Fall viel geheult, weil ich nichts mit Absicht getan hatte und es unfair fand und es war eine Zeit lang komisch zwischen uns. Jetzt sind wir aber wieder Freunde, auch wenn man sich nur selten sieht. Ich kann eben auch schnell verzeihen und vermeide eh immer jegliche Art von Auseinandersetzung, ob das so gut ist, ist eine andere Sache. Eventuell war ich auch ein bisschen in sie verliebt, was die Sache nicht besser gemacht hat. Bin aber auch sehr froh, ihr dass nie gestanden zu haben.

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