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Sollten Kinder mitbestimmen beim Umzug?

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    #16
    Zitat von Abendsonne Beitrag anzeigen
    Sag mal in welchem Teil meiner Aussagen habe ich das äußern von Meinungen ausgeschlossen? Uff.... hab's mehrmals erwähnt. Also sry das totschlagargument "bekomm halt keine kinder" greift nicht wirklich und geht an der Realität vorbei.
    Hab nirgends gesagt, dass du das ausgeschlossen hast. Auf dich waren eigentlich nur meine ersten zwei Zeilen bezogen.

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      #17
      Schließen sich dennoch aus. Kinder bedeuten nicht das diese mir diktieren können wo wir leben. Sry Gleichberechtigung gibt es in einer Familie nicht, erst ab einem bestimmten Alter. Sanddord hat es gut beschrieben (ich habe es ebenfalls nicht anders ausdrücken wollen). Klar können sie ihre Meinung sagen, am Ende aber entscheiden die Eltern. Logisch das die meisten Eltern auch ihre Kinder berücksichtigen. Das letzte Wort liegt jedoch bei ihnen.

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        #18
        Das ist schon ziemlich bescheiden, aber dass euch euer Vater nicht mitbestimmen lässt was er beruflich macht kann ich schon verstehen. Er wird ja sicherlich nicht rein aus Spaß in eine andere Firma gehen, sondern weil jetzt irgendwas nicht passt.
        Aber wenn ihr jetzt in Südamerika lebt und (wieder?) zurück nach Deutschland kommt, dann ist das doch besser? Außer ihr wollt immer in Südamerika leben

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          #19
          Zitat von Abendsonne Beitrag anzeigen
          Schließen sich dennoch aus. Kinder bedeuten nicht das diese mir diktieren können wo wir leben. Sry Gleichberechtigung gibt es in einer Familie nicht, erst ab einem bestimmten Alter. Sanddord hat es gut beschrieben (ich habe es ebenfalls nicht anders ausdrücken wollen). Klar können sie ihre Meinung sagen, am Ende aber entscheiden die Eltern. Logisch das die meisten Eltern auch ihre Kinder berücksichtigen. Das letzte Wort liegt jedoch bei ihnen.
          Da stimme ich dir zu. Wie ich in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, ich finde, man kann sich als Eltern durchaus die Meinung der Kinder anhören, muss sich aber nicht danach richten. Kritisch fand ich nur den Satz:
          Zitat von Abendsonne Beitrag anzeigen

          Dann muss ich warten, bis meine Kinder 18 oder älter sind um zu leben wie ich es will? Wohl kaum.


          Darauf bezog sich dann auch meine Aussage, dass man als Elternteil eben nicht immer genau das machen kann, was man will, weil man auch Rücksicht darauf nehmen muss, wie es den Kindern dabei geht. (Hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen, dass ich nur das Zitat meinte, und nicht alles, was du geschrieben hast.)
          Letzten Endes finde ich einfach, dass die Eltern den Kindern schon frühzeitig mitteilen sollten, wenn sowas Lebensveränderndes wie ein Umzug ansteht und diese auch in ihrer Entscheidung berücksichtigen sollte. Die Entscheidung an sich liegt dann natürlich bei den Eltern und ein Umzug macht vielleicht erst mal Angst, kann ja aber auch positive Folgen haben, auch wenn man als Kind erstmal gar nicht einverstanden ist.

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            #20
            Zitat von muirgheal Beitrag anzeigen
            Darauf bezog sich dann auch meine Aussage, dass man als Elternteil eben nicht immer genau das machen kann, was man will, weil man auch Rücksicht darauf nehmen muss, wie es den Kindern dabei geht. (Hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen, dass ich nur das Zitat meinte, und nicht alles, was du geschrieben hast.)
            Letzten Endes finde ich einfach, dass die Eltern den Kindern schon frühzeitig mitteilen sollten, wenn sowas Lebensveränderndes wie ein Umzug ansteht und diese auch in ihrer Entscheidung berücksichtigen sollte. Die Entscheidung an sich liegt dann natürlich bei den Eltern und ein Umzug macht vielleicht erst mal Angst, kann ja aber auch positive Folgen haben, auch wenn man als Kind erstmal gar nicht einverstanden ist.
            Ok das ist korrekt. Dann haben wir uns missverstanden.

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              #21
              Wenn sich die Kekse unterhalten, dann haben die Krümel die Klappe zu halten. Wenn mein Kind in einen Umzug reinredet landet es im Heim, wohl logisch. Soll erstmal Miete bezahlen, arbeiten gehen oder die Verantwortung übernehmen - DANN kann man da vielleicht drüber reden.
              Schwall, schwall, Pflegefall!

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                #22
                Zitat von Elena00 Beitrag anzeigen
                Das ist schon ziemlich bescheiden, aber dass euch euer Vater nicht mitbestimmen lässt was er beruflich macht kann ich schon verstehen. Er wird ja sicherlich nicht rein aus Spaß in eine andere Firma gehen, sondern weil jetzt irgendwas nicht passt.
                Aber wenn ihr jetzt in Südamerika lebt und (wieder?) zurück nach Deutschland kommt, dann ist das doch besser? Außer ihr wollt immer in Südamerika leben
                Ja, ich verstehen schon das es einen Grund geben wird, aber hätte er uns (meiner Mutter auch) nicht sagen können, dass er sich wo neues bewirbt? Ich meine wir haben doch das Recht zu wissen wohin wir umziehen müssen, bevor er es einfach so bestimmt...

                Um Ehrlich zu sein würden wir Kinder zumindest lieber in Südamerika bleiben... ok Deutschland wird warscheinlich auch nicht schlecht (vorallem von der Schule her und so), aber für uns ist das hier jetzt unser Zuhause!
                Und Danke für deine Antwort!

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                  #23
                  Zitat von Einhorny Beitrag anzeigen
                  Wenn sich die Kekse unterhalten, dann haben die Krümel die Klappe zu halten. Wenn mein Kind in einen Umzug reinredet landet es im Heim, wohl logisch. Soll erstmal Miete bezahlen, arbeiten gehen oder die Verantwortung übernehmen - DANN kann man da vielleicht drüber reden.
                  Wir müssen ja nicht umbedingt mitbestimmen, aber vielleicht könnte er uns und unserer Mutter mal sagen wohin er umzieht, bevor er sich bewirbt und den Job hat und uns nur sagt wir müssen bis dann umgezogen sein...

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                    #24
                    Ich finde schon, dass Kinder mitbestimmen sollten. Es geht immerhin auch um ihr Zuhause. Na gut, wenn der Familie praktisch keine andere Wahl bleibt, kann man da wohl nichts machen. Oder wenn zB zwei Wohnungen zur Auswahl stehen, eine davon den Eltern aber zu teuer ist, dann kann man auch nicht immer auf die Kinder Rücksicht nehmen. Vor allem, wenn sie schon etwas älter, also wie du sagst, 14 und älter sind. Bei Vierjährigen lasse ich mir einreden, wenn die Eltern bestimmen, ohne zu fragen, aber ältere Kinder sollten schon ein Mitspracherecht haben und nicht einfach von ihrem Zuhause weggerissen werden. Natürlich geht das nicht immer, aber wenn es möglich ist, die Kinder mitbestimmen zu lassen, sollte man das tun. Wenn euer Vater sonst keinen Job mehr hätte, wäre es was anderes, aber wenn er ohnehin genug verdient, kann man auch Rücksicht drauf nehmen, ob der Rest der Familie - auch seine Kinder - überhaupt ihre Heimat verlassen wollen.
                    Es ist auch wichtig, offen zu sein... einfach zu verheimlichen, dass ein Umzug geplant ist, geht gar nicht, vor allem, wenn das schon feststeht.

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                      #25
                      Zitat von LittleStarlets Beitrag anzeigen
                      Bei Vierjährigen lasse ich mir einreden, wenn die Eltern bestimmen, ohne zu fragen, aber ältere Kinder sollten schon ein Mitspracherecht haben und nicht einfach von ihrem Zuhause weggerissen werden.
                      Man kann es aber auch genau umgekert sehen. Warum sollte eine 17Jährige über das Leben der Familie (mit-)entscheiden, die in absehbarer Zeit aus dem Haus gehen wird. Sei es, um ihr eigenes Leben zu gestalten oder auch, um an den Studienort zu ziehen?

                      In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                        #26
                        Zitat von LittleStarlets Beitrag anzeigen
                        Bei Vierjährigen lasse ich mir einreden, wenn die Eltern bestimmen, ohne zu fragen, aber ältere Kinder sollten schon ein Mitspracherecht haben und nicht einfach von ihrem Zuhause weggerissen werden. Natürlich geht das nicht immer, aber wenn es möglich ist, die Kinder mitbestimmen zu lassen, sollte man das tun.
                        Vielen Dank für deine gute Antwort! Bei 7 oder 8 jährigen oder so kann ich auch verstehen, wenn sie nicht mitbestimmen dürfen... was mich aber am meistens aufregt ist, dass er uns nichts davon gesagt hat!

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                          #27
                          Zitat von México Beitrag anzeigen
                          Vielen Dank für deine gute Antwort! Bei 7 oder 8 jährigen oder so kann ich auch verstehen, wenn sie nicht mitbestimmen dürfen... was mich aber am meistens aufregt ist, dass er uns nichts davon gesagt hat!
                          Das verstehe ich. Ich meine, ich habe durchaus Verständnis, wenn man nicht sofort den anderen davon erzählt, wenn von einem Umzug die Rede ist, aber sobald man weiß, dass man ziemlich sicher umziehen wird, sollte man es der ganzen Familie sagen - inklusive Ehefrau und allen Kindern. Schließlich brauchen die auch Zeit, um die Sache zu verarbeiten und man möchte dann vielleicht auch noch extra viel Zeit mit Freunden oder anderen Dingen, die man später nicht mehr kann, verbringen.

                          Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
                          Man kann es aber auch genau umgekert sehen. Warum sollte eine 17Jährige über das Leben der Familie (mit-)entscheiden, die in absehbarer Zeit aus dem Haus gehen wird. Sei es, um ihr eigenes Leben zu gestalten oder auch, um an den Studienort zu ziehen?
                          Wenn man weiß, dass die 17-Jährige demnächst auszieht bzw plant, woanders zu studieren, dann würde ich auch sagen, dass sie da nicht mitbestimmen muss. Rechtzeitig Bescheid wissen sollte sie aber schon.
                          Falls sie aber noch nie angedeutet hat, dass sie in absehbarer Zeit ausziehen will, kann man nicht wissen, ob sie das vorhat. Ich denke mal, die meisten Eltern haben eine Ahnung, was ihrem Kind da so vorschwebt. Wenn sie zB gar nicht ausziehen will oder erst mal später mit einem Ehemann (von dem noch keine Rede ist), kann man nicht einfach über sie weg entscheiden. Und ich denke, es kann auch eine gute Einleitung zu sein zu fragen "Sag mal, hast du dir schon Gedanken gemacht, ob du, wenn du 18 oder so bist, ausziehen willst?" Je nachdem wie die Antwort ausfällt, kann man dann den Umzug ansprechen.
                          Generell ist das Thema eher individuell, meiner Meinung nach, weil es auf die Familie ankommt, wie man das am besten handhabt. Wenn ich weiß, dass für mein Kind die Welt zusammenbräche, wenn es umziehen muss, würde ich es auch so lange hinauszögern, bis ganz sicher feststeht, dass wir umziehen.

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                            #28
                            Zitat von LittleStarlets Beitrag anzeigen
                            Wenn man weiß, dass die 17-Jährige demnächst auszieht bzw plant, woanders zu studieren, dann würde ich auch sagen, dass sie da nicht mitbestimmen muss. Rechtzeitig Bescheid wissen sollte sie aber schon.
                            Deswegen schrieb ich ja auch, dass man es anders sehen kann. Eben eine weitere Möglichkeit.

                            Rechtzeitig Bescheid wissen sollte man natürlich immer, wobei sich mir die Frage aufwirft, woran man im konkreten Fall festmacht, was rechtzeitig heisst (denn sonst wird es schnell zur zwar plausibel erscheinenden, aber dennoch inhaltslosen Phrase).

                            Was die Mitbestimmung angeht, so ist es eigentlich so geregelt, dass die Eltern die Verantwortung haben und nicht die Kinder und wer die Verantwortung trägt, der bestimmt. Wie sollte es denn anders funktionieren? Würde man die Kinder zum Beispiel über die Erziehung bestimmen lassen, dann fände schlicht und einfach keine Erziehung statt. Aber auch wenn diese älter sind, was steiern sie konkret zum Bestand der Familie bei? Soll man sie konkret entscheiden lassen, ob die Miete bezahlt wird oder wie die Eltern das Geld dafür zu erwirtschaften haben?

                            Es spricht nichts dagegen, seine Kinder in Entscheidungen mit einzubinden, sofern man glaubt, dass sie dazu angemessen in der Lage sind. Aber mal von der anderen Seite aus gefragt, würden die Kinder sich später von ihren Eltern in ihre Lebensplanung reinreden lassen, wenn sie eine eigene Familie gegründet haben? Ich glaube kaum. Mit den Eltern darüber reden, ok, sie aber sicher nicht miteintscheiden lassen, schon garnicht mehrheitlich.


                            Zitat von LittleStarlets Beitrag anzeigen
                            Falls sie aber noch nie angedeutet hat, dass sie in absehbarer Zeit ausziehen will, kann man nicht wissen, ob sie das vorhat. Ich denke mal, die meisten Eltern haben eine Ahnung, was ihrem Kind da so vorschwebt.
                            Eben, und deswegen kann man die Interessen des Kindes durchaus auch mit einbeziehen. Im umgekehrten Fall, in dem die Eltern von der Lebensplanung ihres fast volljährigen Kindes keine Ahnung haben erübrigt sich eine gemeinsame Zukunftsplanung sowieso.

                            Zitat von LittleStarlets Beitrag anzeigen
                            Generell ist das Thema eher individuell, meiner Meinung nach, weil es auf die Familie ankommt, wie man das am besten handhabt. Wenn ich weiß, dass für mein Kind die Welt zusammenbräche, wenn es umziehen muss, würde ich es auch so lange hinauszögern, bis ganz sicher feststeht, dass wir umziehen.
                            Nicht individuell ist jedoch der Fakt, dass die Eltern für den Fortbestand der Familie die Verantwortung t´ragen und nicht die Kinder. Eltern treffen nun mal Entscheidungen, die den Kindern nicht gefallen. Haben die Eltern sich auseinandergelebt oder herrscht gar Krieg zwischen den Eltern, dann fasst man eine Trennung ins Auge, auch wenn es den Kindern nicht gefällt. Oder ein Elternteil stribt einfach (ohne die Kinder vorher um Erlaubnis gefragt zu haben). Das Leben ist eben keine Spielwiese, in der sich alles wunschgemäss und planmässig entwickelt. Man kann höchstens versuchen, das Beste daraus zu machen und das liegt in machen Dingen eben im Verantwortungsbereich der Eltern.

                            In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

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                              #29
                              Vielleicht gab es ja tatsächlich einen Grund, den er nur für sich behalten hat...Vielleicht läuft es schlecht in der Firma, es passt nicht mehr mit den Kollegen, es gibt einen neuen Chef mit dem man nicht klar kommt, vielleicht befürchtet er, dass er gekündigt wird. Das sind manchmal auch Dinge, die man auch dem Partner nicht immer direkt mitteilt. Vor allem viele Männer haben immer noch ein Problem damit, gegenüber der Frau Schwäche einzugestehen, "Niederlagen" sind ihnen peinlich.
                              Vielleicht wollte er dem "vorbeugen" und hat sich direkt mal nach nem neuen Job umgeschaut...vielleicht war es auch als Überraschung gedacht, dass er nen neuen Job hat, wo er wesentlich mehr verdient. Als Kind weiß man nicht immer, was Eltern miteinander besprochen haben. Vielleicht gabs im Vorfeld schonmal eine Diskussion zwischen beiden.

                              Fakt ist, ohne die ganze Situation zu kennen, kann man das schlecht bewerten. Ich wäre auch nicht happy, wenn mein Partner so eine Entscheidung alleine trift, aber was das angeht, das müssen die beiden unter sich ausmachen.

                              Auch was euch angeht, ohne seine Gründe zu kennen, ist es immer schwer zu bewerten. Sehe es aber grundsätzlich auch eher so, dass es zwar schon gut wäre, es mit der Familie zu besprechen, aber dass es letztendlich die Entscheidung der Eltern bleibt.
                              Wenn du ein Bier bist, dann hab ich Liebe für dich.
                              Wenn du mit Schaum bist, oh Mann, das wär so großartig!
                              Aber wenn du ein Beck's Lemon bist, dann bitte stell dich nicht in das Regal zu den anderen Bieren und tu so, als würdest du dazu gehören, Arschloch!

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