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Kochen können und nicht können

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    Kochen können und nicht können

    Was meint ihr damit, wenn ihr über jemanden oder euch selbst sagt, dass er/sie kochen bzw. nicht kochen kann? Was muss man können, um ein guter Koch zu sein? Nudeln kochen? Fleisch braten? Mehr als 3 Gewürze kennen? Zig Rezepte aus dem Kopf raus zubereiten können? N paar scheinbar nutzlose Lebensmittel im Kühlschrank sehen und trotzdem was gutes daraus machen können?
    Sagt mal.

    #2
    Für mich istn guter Koch jemand, der Sachen auch ohne Rezept hinbekommt. Jemand der in den Kühlschrank guckt und sich denkt, daraus machen wir jetzt XY, Z würde aber auch gehen.
    Ich seh mich als schlechten Koch weil ich das eben nicht kann, hab ich n Kochbuch bzw. Google als Hilfe, bekomm ich sehr viele Sachen hin, die technische Seite ist da weniger das Problem, hab ja auch immerhin 9 Monate in ner Großküche gearbeitet.
    N guter Koch sollte auch wissen was gut zusammenpasst bzw. auch, wie man gut würzt. Alles was ich mach bekommt entweder Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln oder Chilli, bzw. eig immer alles gemeinsam, ich würd aber nie auf die Idee kommen zu sagen, dass da aber noch Oregano oder Fenchel oder was weiß ich fehlt.
    Der Anker für den alten Mann.

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      #3
      würd sagen auch irgendwie kontrolle über seine gerichte haben, sachen mehrmals kochen können und sie schmecken zuverlässig immer gleich, also so vollkommen herr der lage zu sein

      dann bin ich n mittelmäßiger koch tbh ich lass mich immer hinreißen along the way

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        #4
        Jemand der kochen kann hat ein Gespür für Dinge. Der kann sich vorstellen wie Zutaten zusammen schmecken und kann irgednwie sehen, was das Gericht braucht. Also mehr Hitze, mehr Wasser, mehr Öl.

        Ich kann nichts davon^^

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          #5
          Ich find auch, dass ein guter Koch vor allem durch Kreativität und Geschmackssinn raussticht. Das technische kann man lernen. Umso mehr man technisch kann, umso mehr kann man dafür aber wieder kreativ sein. Ich finde es echt bewundernswert, wie manche Leute so geniale Ideen haben, wie man Zutaten und Aromen kombiniert und auch Ideen für total neue Sachen hat. Das kann ich nicht. Ich behaupte mal, nachkochen kann ich ganz gut und das dann auch ganz gut abschmecken. Aber selbst ausdenken ist schwierig. Mal so ne kleine Pfanne oder Auflauf krieg ich auch ohne Rezept hin, da kann ich schon was zusammenschmeißen, aber darüber hinaus brauch ich dann doch ein Rezept. Mein Freund kann das rausschmecken besser als ich. Ich sag so och ja, ganz gut und er steht ganz angestrengt überm Topf und rätselt, was noch fehlt. Wenn ers rausfindet, schmeckts danach tatsächlich noch besser
          I am not crazy. My reality is just different than yours

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            #6
            Jemand der kochen kann, ist in der Lage jeden Tag ein schmackhaftes Gericht auf den Tisch zu bringen. Und es sollte natürlich jeden Tag etwas anderes sein und sich frühestens nach 2-3 Wochen wiederholen. Wer das nicht kann und immer nur Bratkartoffel mit Spiegelei zustande bringt, kann nicht kochen.

            Über "gut kochen können" will ich gar nicht reden, da gehören noch einige Dinge mehr dazu...

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              #7
              Zitat von Motorradfahrer Beitrag anzeigen
              Jemand der kochen kann, ist in der Lage jeden Tag ein schmackhaftes Gericht auf den Tisch zu bringen. Und es sollte natürlich jeden Tag etwas anderes sein und sich frühestens nach 2-3 Wochen wiederholen. Wer das nicht kann und immer nur Bratkartoffel mit Spiegelei zustande bringt, kann nicht kochen.

              Über "gut kochen können" will ich gar nicht reden, da gehören noch einige Dinge mehr dazu...
              jemand der kochen kann, ist auch in der Lage ein Kochbuch zu lesen und kann daher immer neue Rezepte nutzen.

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                #8
                Alles auf dem Level von Spiegelei, Fertiggericht, Dosensuppe, Lasagne aus der Packung oder so steht bei mir für "Ich kann mir daheim etwas zu essen machen". Was darüber hinaus geht wäre dann "Kochen können", halt auf unterschiedlichen Stufen. Ich bewundere zum Beispiel Leute, die ein perfektes Menu aus dem Kopf zaubern können.
                Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!
                ________

                Johann Wolfgang von Goethe neulich in einem Interview zur Coronakrise: "Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen."

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                  #9
                  Ob ich kochen kann oder nicht weiß ich nicht, ich bin in der Lage für uns zu kochen und es schmeckt, auch Gäste haben sich noch nie beschwert, ich bin auch in der Lage ein Kochbuch zu lesen oder Rezepte ggf. ein bisschen abzuändern.
                  Ich bin auch in der Lage, ohne Rezept etwas akzeptables auf den Tisch zu bringen. Ob ich aber kochen kann, müssen andere beurteilen.

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                    #10
                    Wenn jemand sagt, dass er nicht kochen kann, gehe ich davon aus, dass er es auch wirklich gar nicht kann. Nicht, dass er immer alles anbrennen lässt oder ohne Rezept nichts hinbekommt etc, sondern dass er es tatsächlich nicht kann. Genau das meine ich selbst eben auch, wenn ich sage, dass ich nicht kochen kann.
                    Wenn man nur ausdrücken will, dass man schlecht darin ist, muss man das meiner Meinung nach auch so ausdrücken. Würde das z.B. mit Schwimmen vergleichen: Wenn mir jemand sagt, er kann nicht schwimmen, erwarte ich, dass er untergeht oder sich nur mit Mühe eine Zeitlang über Wasser hält, wenn er in den See fällt - nicht, dass er kein Profischwimmer ist oder dass er bloß kurze Strecken schwimmen kann.

                    Ob man GUT kochen kann, kommt wohl auch auf den eigenen Geschmack an. Wenn man die Speisen, die man kochen will und mag, so hinbekommt, dass sie einem gut schmecken, finde ich es völlig passend, sich als guten Koch zu bezeichnen. Man muss ja nicht direkt ein Profi sein, um etwas gut zu können. Als "schlechten Koch" stelle ich mir jemanden vor, dem dauernd alles anbrennt, der die falschen Gewürze benutzt, die Sachen alle zu lange oder kurz brät usw. und es am Ende keinem schmeckt.

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                      #11
                      Eine guter Koch, eine gute Köchen ist jemand, der z.B. statt Mehl Gips nimmt und es keiner hinterher merkt.

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                        #12
                        Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                        Eine guter Koch, eine gute Köchen ist jemand, der z.B. statt Mehl Gips nimmt und es keiner hinterher merkt.
                        ...vor allem aber ein guter Auftragskiller.

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                          #13
                          Vererbt wird Kochtalent öffensichtich nicht - meine Mum war Köchin.
                          Ich bekomme so 20-30 Gerichte aus dem Kopf hin, einfach weil ichs häufig gekocht habe.
                          Ansonsten halte ich mich in der Regel strikt an Rezepte und experimentiere eher weniger. Und mit dem Thermomix musste ja eh nix drauf haben.

                          Gut biste, wenn du Freestyle kochst und es nachher dennoch schmeckt.
                          Oder gewisse Gerichte "retten" kannst, die misslungen sind.

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                            #14
                            Ohne Rezepte und egal was im Kühlschrank ist was geiles zaubern können und das jedes Mal.

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                              #15
                              Noch was: TIMING
                              N guter Koch schafft es die Sachen so zu timen, dass die gleichzeitig fertig werden. Wenn ich da an meine Oma denk, de schafft es 23498 Töpfe mit Zeugs zu machen und alles ist einfach gleichzeitig fertig und während dem Kochen hat sie auch nie irgendwie Stress.
                              Der Anker für den alten Mann.

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