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Eichhörnchen verhaftet!? oO ... und andere News aus der Tierwelt

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    hier ging etwas für jemanden schief.

    Wilderer wird von Elefant totgetrampelt - und von Löwen gefressen
    Er wollte Nashörner jagen und bezahlte dafür mit dem Leben: Im Kruger-Nationalpark in Afrika ist ein Wilderer offenbar von einem Elefanten getötet worden.
    Ein Rudel Löwen fraß den Mann im Anschluss auf.

    https://www.stern.de/panorama/wissen...n-8656538.html

    Jetzt liegt der Gedanke iwie nahe, weil es ein Wilderer war:

    Manch einer könnte meinen, die Natur habe zurückgeschlagen.
    https://www.stern.de/panorama/wwf--a...w-8658326.html
    Doch der Vorfall beleuchtet auch die Frage, wie gefährlich es in solchen Nationalpark für Menschen generell wird. Dabei sind es die Tiere, die momentan etwas zu befürchten hätten.
    Die Jagd auf Wildtiere ist in Südafrika beispielsweise legal und auch die Zahl der Fälle von Wilderei in Afrika ist enorm gestiegen.
    Laut WWF sterben pro Jahr etwa 20.000 Elefanten wegen der Jagd auf Elfenbein. Auch bei Nashörnern sieht die Entwicklung düster aus.




    Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
    Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
    »Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin.« (W. Neuss)
    Was sitzt aufm Baum und winkt? ..... > Ein Huhu! ..... = LOL
    Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
    Wär ich ein Mädchen, hätte man mich Melanie genannt. Hmpf? xD

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      Zitat von MarcMiuu Beitrag anzeigen
      Wilderer wird von Elefant totgetrampelt - und von Löwen gefressen
      Wenn ich aber so über die Aussagen von Parkrangern in Dokus zum Problem Wilderei nachdenke, wird dieser Vorfall wohl kaum großartig abschrecken. Zumindest solange damit von den Drahziehern irrsinnig viel Geld verdient werden kann (vor allem in Asien), und sich in der armen Bevölkerung immer Handlanger finden lassen. Halt nach dem Motto "Pech gehabt".

      Mein letzter Urlaub in Tunesien war viel schöner als der in Donesien!

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        Zitat von alessamarie Beitrag anzeigen

        Wenn ich aber so über die Aussagen von Parkrangern in Dokus zum Problem Wilderei nachdenke, wird dieser Vorfall wohl kaum großartig abschrecken. Zumindest solange damit von den Drahziehern irrsinnig viel Geld verdient werden kann (vor allem in Asien), und sich in der armen Bevölkerung immer Handlanger finden lassen. Halt nach dem Motto "Pech gehabt".
        Tiere zu retten und zu beschützen muss mehr wert sein, als zu wildern. Das gehört auch dazu.

        Quietschpink macht lustig.........Gucci Gucci, Prada Prada? xD Brzzzz Brzzzz?
        Wenn Mädchen flennen, flenn ich mit. '-'
        »Stell’ Dir vor es geht...und keiner kriegt’s hin.« (W. Neuss)
        Was sitzt aufm Baum und winkt? ..... > Ein Huhu! ..... = LOL
        Ich weiss, dass ich ein Rad ab habe. Aber guck doch mal, wie schön es rollt...? Huiiiiiii!
        Wär ich ein Mädchen, hätte man mich Melanie genannt. Hmpf? xD

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          Ja hab das auch gesehen mit dem Löwen. Vor allem die Elefanten werden beschützt, aber es ist okay Tausende von anderen Tieren zu essen. Hier ist es komisch Hunde zu essen, in Indien ist es komisch Kühe zu essen, in Australien ist es normal Kängurus zu essen. Das regt mich echt auf. Als ob ein Tier weniger Wert ist als das andere.

          Jetzt gibt es ein Farbsystem für die Tierhaltung beim Fleischkauf. Rechtfertigen denn 0,075 Quadratmeter mehr Platz, denn das Tier zu essen? Ich glaube kaum.

          https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16119794.html

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ID: 17804639 p.S hab was lustiges dazu gefunden gerade und noch ein anderes weniger lustiges

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              Zitat von Eudaemonie Beitrag anzeigen
              Vor allem die Elefanten werden beschützt, aber es ist okay Tausende von anderen Tieren zu essen. Hier ist es komisch Hunde zu essen, in Indien ist es komisch Kühe zu essen, in Australien ist es normal Kängurus zu essen. Das regt mich echt auf. Als ob ein Tier weniger Wert ist als das andere.

              Jetzt gibt es ein Farbsystem für die Tierhaltung beim Fleischkauf. Rechtfertigen denn 0,075 Quadratmeter mehr Platz, denn das Tier zu essen? Ich glaube kaum.

              https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16119794.html
              Ich stimme dir zu, dass sicher kein Tier weniger Wert besitzt als ein anderes, sehen wir vielleicht einmal aus sehr egoistischen Gründen von unserer eigenen Art ab. Aber reicht das denn aus, um das Essen von Tieren konsequent zu verbieten? Sind nur Vegetarier oder Veganer gute Menschen? Denken wir einmal konsequent weiter, dann kann man sich die berechtigte Frage stellen, ob eine Pflanze, die ja auch ein Lebewesen ist, weniger wert ist als ein Tier?
              Es ist nun einmal die Natur des Menschen, dass er andere Lebewesen essen muss, um selbst nicht zu sterben. Und auch ein Löwe muss andere Tiere fressen, wenn er selbst nicht drauf gehen will. Darum finde ich, dass es einfach nicht gerechtfertigt ist, all diejenigen, die nicht auf Fleisch verzichten möchten, als böse abzustempeln.

              Aber es stimmt schon, dass das neue Tierschutzlabel ein echter Witz ist und mit tiergerechter Haltung mal so gar nichts zu tun hat. Schuld daran trägt einerseits die Politik, die es jahrelang versäumt hat, für vernünftigen Tierschutz die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir leben im Jahr 2019 und wissen verdammt noch mal sehr genau, dass das Abkneifen von Eiern ohne Betäubung sau-weh tut und trotzdem hat Anfang dieses Jahres unsere fantastische Landwirtschaftsministerin Klöckner das Kastrationsverbot von Ferkeln ohne Betäubung wieder einmal, aus Rücksicht vor den armen Landwirten, denen man ein Umstellen auf eine schmerzfreiere Variante ja nicht zumuten kann, nach hinten raus geschoben. Dabei gibt es heutzutage Methoden, die so einfach und unkompliziert sind, etwa die chemische Kastration oder Impfungen gegen Ebergeruch.
              Zum anderen trägt aber auch der Verbraucher selbst eine riesengroße Schuld an der Misere. Solange wir weiterhin billigstes Fleisch wollen, können Landwirte ja gar nicht anders als die Tiere so zu halten, wie sie leider gehalten werden. Wir müssen endlich lernen, dass gute Qualität auch beim Fleisch einfach ihren Preis hat. Beim Auto, des Deutschen heiligstes Gut, geben wir ohne Zögern für allen möglichen unnötigen Schnickschnack tausende von Euro aus, aber wehe, ALDI erhöht beim Schweineschnitzel wieder mal den Preis um wenige Cent pro Kilogramm.

              Persönlich kaufe ich Fleisch vom Hofladen direkt um die Ecke. Das ist zwar teurer, aber dafür ist die Qualität wesentlich besser und ich weiß, dass die Tiere vernünftig gehalten werden und dass "mein" Schweineschnitzel echtes Tageslicht gesehen hat, dass es sogar Zugang nach draußen hatte und in Schlamm wühlen durfte. Unter diesen Voraussetzungen, habe ich auch beim Genuss von Fleisch kein schlechtes Gewissen.

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                Zitat von Angel_and_Demon Beitrag anzeigen

                Ich stimme dir zu, dass sicher kein Tier weniger Wert besitzt als ein anderes, sehen wir vielleicht einmal aus sehr egoistischen Gründen von unserer eigenen Art ab. Aber reicht das denn aus, um das Essen von Tieren konsequent zu verbieten? Sind nur Vegetarier oder Veganer gute Menschen? Denken wir einmal konsequent weiter, dann kann man sich die berechtigte Frage stellen, ob eine Pflanze, die ja auch ein Lebewesen ist, weniger wert ist als ein Tier?
                Es ist nun einmal die Natur des Menschen, dass er andere Lebewesen essen muss, um selbst nicht zu sterben. Und auch ein Löwe muss andere Tiere fressen, wenn er selbst nicht drauf gehen will. Darum finde ich, dass es einfach nicht gerechtfertigt ist, all diejenigen, die nicht auf Fleisch verzichten möchten, als böse abzustempeln.

                Aber es stimmt schon, dass das neue Tierschutzlabel ein echter Witz ist und mit tiergerechter Haltung mal so gar nichts zu tun hat. Schuld daran trägt einerseits die Politik, die es jahrelang versäumt hat, für vernünftigen Tierschutz die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir leben im Jahr 2019 und wissen verdammt noch mal sehr genau, dass das Abkneifen von Eiern ohne Betäubung sau-weh tut und trotzdem hat Anfang dieses Jahres unsere fantastische Landwirtschaftsministerin Klöckner das Kastrationsverbot von Ferkeln ohne Betäubung wieder einmal, aus Rücksicht vor den armen Landwirten, denen man ein Umstellen auf eine schmerzfreiere Variante ja nicht zumuten kann, nach hinten raus geschoben. Dabei gibt es heutzutage Methoden, die so einfach und unkompliziert sind, etwa die chemische Kastration oder Impfungen gegen Ebergeruch.
                Zum anderen trägt aber auch der Verbraucher selbst eine riesengroße Schuld an der Misere. Solange wir weiterhin billigstes Fleisch wollen, können Landwirte ja gar nicht anders als die Tiere so zu halten, wie sie leider gehalten werden. Wir müssen endlich lernen, dass gute Qualität auch beim Fleisch einfach ihren Preis hat. Beim Auto, des Deutschen heiligstes Gut, geben wir ohne Zögern für allen möglichen unnötigen Schnickschnack tausende von Euro aus, aber wehe, ALDI erhöht beim Schweineschnitzel wieder mal den Preis um wenige Cent pro Kilogramm.

                Persönlich kaufe ich Fleisch vom Hofladen direkt um die Ecke. Das ist zwar teurer, aber dafür ist die Qualität wesentlich besser und ich weiß, dass die Tiere vernünftig gehalten werden und dass "mein" Schweineschnitzel echtes Tageslicht gesehen hat, dass es sogar Zugang nach draußen hatte und in Schlamm wühlen durfte. Unter diesen Voraussetzungen, habe ich auch beim Genuss von Fleisch kein schlechtes Gewissen.
                Es geht doch nicht darum, ob Pflanzen weniger Wert sind. Ohne könnten wir wohl kaum überleben. Pflanzen können aber nichts fühlen. Das ist einfach physiologisch so. Du kannst mir doch nicht erzählen, dass es keinen Unterschied macht, ob ich Rasen mähe oder dem Osterlamm die Kehle aufschneide.

                Ja, ein Löwe muss andere Tiere essen. Löwen sind auch Carnivoren. Genauso wie Katzen. Wir sind aber keine Löwen. Wir sind auch keine Carnivoren. Wir können Pflanzen genauso gut essen, wie Fleisch, was uns zu omnis macht. Wir müssen auch keine Tiere essen, um selbst nicht zu sterben. Vielleicht! war das mal in der Steinzeit so, oder im Krieg. Ich lebe schon viele Jahre ohne Tier und ich lebe noch. Wir leben doch in einer Welt, wo man Entscheidungen treffen kann. Wo es alles im Überfluss gibt. Für Umwelt und Natur wäre eine pflanzenbasierte Ernährung einfach das Beste. Wenn sich jemand für Umwelt und Natur einsetzt und noch dazu Mitgefühl für die Tiere zeigt, dann kann das einen schon mal verärgern, wenn man sieht, wie andere Menschen mit dem Thema umgehen. Deshalb wird niemand als böser Mensch beschuldigt. Das ist genauso, wie ich jeden morgen meine Strasse lang laufe und ständig jemand seinen Müll einfach auf den Weg schmeißt. Dann macht mich das traurig, deshalb beschuldige ich den Menschen aber nicht als böse. Vielleicht hat er es eben noch nicht gelernt/verstanden, dass man den Mülleimer benutzen sollte. Vielleicht ist er auch ignorant. Man weiß es nicht und kann daher auch niemanden verurteilen. Ich mache auch nicht alles perfekt, aber ich gebe mir Mühe und vegan zu leben ist wirklich einfach.

                Für mich ist es trotzdem kein Tierschutz, auch wenn man dem Schwein 3 qm mehr Platz gibt oder es ein klein bisschen weniger qualvolles Leben hat, weil seine Kastration weniger schmerzhaft war. Es aber nur gehalten wird, um es anschliessend geschlachtet zu werden. Es nur für unsere Grill Party geboren wurde. Auch das teuerste Fleisch, heißt, es ist jemand dafür gestorben. Ja, du hast vielleicht deinen Hof um die Ecke. Aber guck mal wie viele Menschen in Deutschland Fleisch essen. Das würde niemals aussreichen, wenn alle nur vom Hofbauer nebenann kaufen. So viele Bauernhöfe gibts überhaupt nicht. Das ist auch der Unterschied zu früher. Da wurde vielleicht ein mal im Monat das Ferkel geschlachtet. Heute stopfen sich die Menschen ganze Zeit irgendwelche Fleisch und andere Tierprodukte rein. Ich glaube kaum, dass du auch deine ganzen Milchprodukte vom Bauern nebenan kaufst. Es geht ja nicht nur um das Fleisch. Auch Joghurts und alles aus dem Supermarkt. Es geht auch um Kosmetika mit Tierversuchen und so weiter. Tierschutz bedeutet für mich, Recht auf Leben und Recht auf ein gutes Leben. Nichts weniger.

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                  Zitat von Eudaemonie Beitrag anzeigen

                  Es geht doch nicht darum, ob Pflanzen weniger Wert sind. Ohne könnten wir wohl kaum überleben. Pflanzen können aber nichts fühlen. Das ist einfach physiologisch so. Du kannst mir doch nicht erzählen, dass es keinen Unterschied macht, ob ich Rasen mähe oder dem Osterlamm die Kehle aufschneide.
                  Genau diese Denkweise ist absolut falsch und extrem speziesistisch. Du machst das, was du denjenigen, die Fleisch essen, vorwirfst: du misst dem einen Lebewesen mehr Bedeutung zu als dem anderen. Ein extrem speziesistischer Denkansatz und noch dazu völlig falsch.
                  Meinst du, Pflanzen gefällt es, wenn sie gefressen werden? Natürlich nicht. Pflanzen nehmen ihre Umwelt sehr wohl wahr und Pflanzen haben aktiv Mechanismen entwickelt, die Gefressenwerden verhindern sollen. Dornen, Stacheln oder Giftstoffe sind nur einige Beispiele dafür, dass Pflanzen sich aktiv zur Wehr setzen. Pflanzen wollen nicht gefressen werden! Und der Rasen macht dabei keine Ausnahme. Süßgräser lagern Kieselsäure in ihren Zellen ein, die einen schnelleren Abrieb der Zähne von Pflanzenfressern bewirken sollen, auch der Rasen verteidigt sich gegen das Gefressenwerden. Und entgegen der Annahme, Pflanzen würden nichts fühlen, gibt es Forschungen, die etwas anderes aufzeigen. Wir haben inzwischen Kenntnis darüber, dass Pflanzen über Mechanismen verfügen, die dem tierischen Nervensystem ähneln. Ein ganzer Forschungszweig, die Pflanzenneurobiologie, beschäftigt sich mittlerweile intensiv mit dieser Thematik. Dass eine Pflanze womöglich keinen Schmerz spürt, bedeutet noch lange nicht, dass es ihr egal ist, ob sie gefressen wird.
                  Und denken wir mal einen Schritt zurück und gehen zurück zu den Tieren: wäre es demnach gerechtfertigt, Tiere zu essen, die nach aktuellem Kenntnisstand der Menschen keinen Schmerz verspüren, weil ihnen dafür die neuronalen Verarbeitungszenten (sprich: ein Gehirn) fehlen? Darf ich also guten Gewissens einen Regenwurm verspeisen, eine Qualle oder eine Heuschrecke, aber ein Säugetier, einen Vogel oder ein Reptil nicht?

                  Zitat von Eudaemonie Beitrag anzeigen
                  Wir sind auch keine Carnivoren. Wir können Pflanzen genauso gut essen, wie Fleisch, was uns zu omnis macht. Wir müssen auch keine Tiere essen, um selbst nicht zu sterben. Vielleicht! war das mal in der Steinzeit so, oder im Krieg. Ich lebe schon viele Jahre ohne Tier und ich lebe noch. Wir leben doch in einer Welt, wo man Entscheidungen treffen kann. Wo es alles im Überfluss gibt. Für Umwelt und Natur wäre eine pflanzenbasierte Ernährung einfach das Beste. Wenn sich jemand für Umwelt und Natur einsetzt und noch dazu Mitgefühl für die Tiere zeigt, dann kann das einen schon mal verärgern, wenn man sieht, wie andere Menschen mit dem Thema umgehen. Deshalb wird niemand als böser Mensch beschuldigt. Das ist genauso, wie ich jeden morgen meine Strasse lang laufe und ständig jemand seinen Müll einfach auf den Weg schmeißt. Dann macht mich das traurig, deshalb beschuldige ich den Menschen aber nicht als böse. Vielleicht hat er es eben noch nicht gelernt/verstanden, dass man den Mülleimer benutzen sollte. Vielleicht ist er auch ignorant. Man weiß es nicht und kann daher auch niemanden verurteilen. Ich mache auch nicht alles perfekt, aber ich gebe mir Mühe und vegan zu leben ist wirklich einfach.
                  Eine ausgewogene und gesunde Ernährung beinhaltet aber beides, pflanzliche (die ganz bestimmt den überwiegenden Anteil der Ernährung ausmachen sollte) und tierische Kost. Man kann sich vegan ernähren. Natürlich ist das jedoch nicht. Beispielhaft möchte ich nur mal Vitamin B12 (Cobalamin) erwähnen, welches auf natürlichem Weg nicht über ausschließlich pflanzliche Ernährung gedeckt werden kann. Selbst angebliche pflanzliche Cobalamin-Bomben wie Spirulina-Algen enthalten Cobalamin überwiegend in einer Form, die vom Körper nicht verwertet werden kann. Nun ist Cobalamin ein Vitamin, das vom Körper gespeichert werden kann. Dadurch kann sich ein Mangel an Vitamin B12 erst nach Jahren bemerkbar machen. Wenn man konsequent auf sämtliche tierischen Produkte verzichten möchte, wofür ein jeder Mensch ein Recht hat, dann kann man diesem Mangel nur vorbeugen, wenn man Cobalamin der Nahrung künstlich zusetzt. Natürlich ist das aber nicht. Ähnliches gilt für wertvolle Omega-3-Fettsäuren oder Calcium. Gerade bei Kindern, die sich im Wachstums- und Entwicklungsprozess befinden, halte ich eine ausschließlich vegane Ernährung sogar für Körperverletzung.
                  Ich stimme dir zu, dass die Umwelt enorm davon profitieren würde, wenn es gelänge, den weltweiten Fleischkonsum drastisch zu senken. Das gilt natürlich insbesondere für die westliche Welt, in der Fleisch in Massen verzehrt wird.

                  Zitat von Eudaemonie Beitrag anzeigen
                  Für mich ist es trotzdem kein Tierschutz, auch wenn man dem Schwein 3 qm mehr Platz gibt oder es ein klein bisschen weniger qualvolles Leben hat, weil seine Kastration weniger schmerzhaft war. Es aber nur gehalten wird, um es anschliessend geschlachtet zu werden. Es nur für unsere Grill Party geboren wurde. Auch das teuerste Fleisch, heißt, es ist jemand dafür gestorben.
                  Wieder speziesistisch gedacht. Auch Ackerpflanzen werden mit dem einzigen Zweck angebaut, hinterher geerntet zu werden und müssen für unsere Ernährung sterben. Wenn man konsequent sein will und jedem Leben die gleiche Existenzberechtigung beimessen möchte, dann darf man sich nicht in die eigene Tasche lügen. Für unsere Ernährung müssen immer Lebewesen sterben. Und immer (oder meist) werden diese mit diesem ausschließlichen Zweck gezüchtet und produziert.
                  Wobei ich dir zustimme ist, dass das aktuelle Tierschutzgesetz sicher den meisten Tieren kein tiergerechtes Leben bietet und vieles verbessert werden muss (nicht kann, sondern muss). Wir haben zwar ein im weltweiten Vergleich schon sehr gutes Tierschutzgesetz, aber gerade im Bereich der Massentierhaltung besteht noch ein gigantischer Handlungsbedarf. Es bringt dabei aber nichts, deshalb den Veganismus zu lobpreisen. Denn es wird immer Menschen geben, die nicht auf Fleisch verzichten wollen und das muss man akzeptieren und ist ja auch völlig okay so, denn es steht jedem frei, wie man sich ernähren möchte. Darum ist hier Handlung seitens der Politik gefragt. Solange Fleisch so billig ist, wird sich am Konsumverhalten nicht viel ändern.

                  Zitat von Eudaemonie Beitrag anzeigen
                  Ja, du hast vielleicht deinen Hof um die Ecke. Aber guck mal wie viele Menschen in Deutschland Fleisch essen. Das würde niemals aussreichen, wenn alle nur vom Hofbauer nebenann kaufen. So viele Bauernhöfe gibts überhaupt nicht. Das ist auch der Unterschied zu früher. Da wurde vielleicht ein mal im Monat das Ferkel geschlachtet. Heute stopfen sich die Menschen ganze Zeit irgendwelche Fleisch und andere Tierprodukte rein. Ich glaube kaum, dass du auch deine ganzen Milchprodukte vom Bauern nebenan kaufst. Es geht ja nicht nur um das Fleisch. Auch Joghurts und alles aus dem Supermarkt. Es geht auch um Kosmetika mit Tierversuchen und so weiter. Tierschutz bedeutet für mich, Recht auf Leben und Recht auf ein gutes Leben. Nichts weniger.
                  Es würde ausreichen. Das ist es ja. Nur müsste man dafür eine fundamental andere Agrarpolitik betreiben. Wir müssen begreifen, dass man auch aus Gründen der Gesundheit nicht jeden Tag Fleisch essen sollte und muss. Fleisch muss endlich wieder einen Wert bekommen, den es verdient. Wenn jeder, der heute fast täglich Fleisch verzehrt, nur ein oder vielleicht zwei Mal pro Woche Fleisch äße, wenn wir also zum Modell des klassischen Sonntagsbratens zurückkämen und eventuell noch einmal pro Woche nachhaltig gefangenen Fisch äßen und ansonsten vorwiegend Gemüse und Obst äßen, würde man locker den Bedarf an Fleisch decken können und gleichzeitig ein tierwürdiges Leben ermöglichen können. Dafür muss Fleisch aber teuer sein, denn solange Fleisch so billig ist wie aktuell, wird sich daran nicht viel ändern. Wir leben ja in einer Zeit, die so schizophren ist, dass zwar einerseits ein gesunder, pflanzenbasierter Lebensstil (was durchaus berechtigt ist) propagiert wird, andererseits ist es, wenn ich in den Supermarkt gehe, inzwischen das Obst und Gemüse teurer als Fleisch.

                  Joghurt kaufe ich übrigens ausschließlich Bio. Milch hole ich mir (wenn auch zugegeben nicht ausschließlich) vom gleichen Hofladen. Die ist weder homogenisiert noch ultrahocherhitzt, sondern wie frisch aus dem Euter, lediglich heruntergekühlt. Zwar etwas teuerer, dafür ist aber z.B. auch der Transportweg zur Molkerei und von dort in den Supermarkt gespart.


                  ____________

                  So, jetzt ein großer Schnitt und Themenwechsel. Denn hier geht's ja um Neuigkeiten aus der Tierwelt.

                  Ausgerechnet bei einem Besamungsversuch ist das letzte Weibchen der Jangtse-Riesenweichschildkröte gestorben. Die letzten bekannten Exemplare (es sind drei Stück an der Zahl) dieser größten Süßwasserschildkrötenart sind allesamt männlich, womit die Art wohl endgültig vor der Ausrottung steht, wenn nicht noch das Wunder geschieht und irgendwo in der Natur doch noch ein Weibchen überlebt hat.
                  Nachzulesen unter anderem auf Spiegel online.

                  Kommentar


                    Zitat von Angel_and_Demon Beitrag anzeigen
                    Genau diese Denkweise ist absolut falsch und extrem speziesistisch. Du machst das, was du denjenigen, die Fleisch essen, vorwirfst: du misst dem einen Lebewesen mehr Bedeutung zu als dem anderen. Ein extrem speziesistischer Denkansatz und noch dazu völlig falsch.
                    Meinst du, Pflanzen gefällt es, wenn sie gefressen werden? Natürlich nicht. Pflanzen nehmen ihre Umwelt sehr wohl wahr und Pflanzen haben aktiv Mechanismen entwickelt, die Gefressenwerden verhindern sollen. Dornen, Stacheln oder Giftstoffe sind nur einige Beispiele dafür, dass Pflanzen sich aktiv zur Wehr setzen. Pflanzen wollen nicht gefressen werden! Und der Rasen macht dabei keine Ausnahme. Süßgräser lagern Kieselsäure in ihren Zellen ein, die einen schnelleren Abrieb der Zähne von Pflanzenfressern bewirken sollen, auch der Rasen verteidigt sich gegen das Gefressenwerden. Und entgegen der Annahme, Pflanzen würden nichts fühlen, gibt es Forschungen, die etwas anderes aufzeigen. Wir haben inzwischen Kenntnis darüber, dass Pflanzen über Mechanismen verfügen, die dem tierischen Nervensystem ähneln. Ein ganzer Forschungszweig, die Pflanzenneurobiologie, beschäftigt sich mittlerweile intensiv mit dieser Thematik. Dass eine Pflanze womöglich keinen Schmerz spürt, bedeutet noch lange nicht, dass es ihr egal ist, ob sie gefressen wird.
                    Und denken wir mal einen Schritt zurück und gehen zurück zu den Tieren: wäre es demnach gerechtfertigt, Tiere zu essen, die nach aktuellem Kenntnisstand der Menschen keinen Schmerz verspüren, weil ihnen dafür die neuronalen Verarbeitungszenten (sprich: ein Gehirn) fehlen? Darf ich also guten Gewissens einen Regenwurm verspeisen, eine Qualle oder eine Heuschrecke, aber ein Säugetier, einen Vogel oder ein Reptil nicht?


                    Eine ausgewogene und gesunde Ernährung beinhaltet aber beides, pflanzliche (die ganz bestimmt den überwiegenden Anteil der Ernährung ausmachen sollte) und tierische Kost. Man kann sich vegan ernähren. Natürlich ist das jedoch nicht. Beispielhaft möchte ich nur mal Vitamin B12 (Cobalamin) erwähnen, welches auf natürlichem Weg nicht über ausschließlich pflanzliche Ernährung gedeckt werden kann. Selbst angebliche pflanzliche Cobalamin-Bomben wie Spirulina-Algen enthalten Cobalamin überwiegend in einer Form, die vom Körper nicht verwertet werden kann. Nun ist Cobalamin ein Vitamin, das vom Körper gespeichert werden kann. Dadurch kann sich ein Mangel an Vitamin B12 erst nach Jahren bemerkbar machen. Wenn man konsequent auf sämtliche tierischen Produkte verzichten möchte, wofür ein jeder Mensch ein Recht hat, dann kann man diesem Mangel nur vorbeugen, wenn man Cobalamin der Nahrung künstlich zusetzt. Natürlich ist das aber nicht. Ähnliches gilt für wertvolle Omega-3-Fettsäuren oder Calcium. Gerade bei Kindern, die sich im Wachstums- und Entwicklungsprozess befinden, halte ich eine ausschließlich vegane Ernährung sogar für Körperverletzung.
                    Ich stimme dir zu, dass die Umwelt enorm davon profitieren würde, wenn es gelänge, den weltweiten Fleischkonsum drastisch zu senken. Das gilt natürlich insbesondere für die westliche Welt, in der Fleisch in Massen verzehrt wird.


                    Wieder speziesistisch gedacht. Auch Ackerpflanzen werden mit dem einzigen Zweck angebaut, hinterher geerntet zu werden und müssen für unsere Ernährung sterben. Wenn man konsequent sein will und jedem Leben die gleiche Existenzberechtigung beimessen möchte, dann darf man sich nicht in die eigene Tasche lügen. Für unsere Ernährung müssen immer Lebewesen sterben. Und immer (oder meist) werden diese mit diesem ausschließlichen Zweck gezüchtet und produziert.
                    Wobei ich dir zustimme ist, dass das aktuelle Tierschutzgesetz sicher den meisten Tieren kein tiergerechtes Leben bietet und vieles verbessert werden muss (nicht kann, sondern muss). Wir haben zwar ein im weltweiten Vergleich schon sehr gutes Tierschutzgesetz, aber gerade im Bereich der Massentierhaltung besteht noch ein gigantischer Handlungsbedarf. Es bringt dabei aber nichts, deshalb den Veganismus zu lobpreisen. Denn es wird immer Menschen geben, die nicht auf Fleisch verzichten wollen und das muss man akzeptieren und ist ja auch völlig okay so, denn es steht jedem frei, wie man sich ernähren möchte. Darum ist hier Handlung seitens der Politik gefragt. Solange Fleisch so billig ist, wird sich am Konsumverhalten nicht viel ändern.


                    Es würde ausreichen. Das ist es ja. Nur müsste man dafür eine fundamental andere Agrarpolitik betreiben. Wir müssen begreifen, dass man auch aus Gründen der Gesundheit nicht jeden Tag Fleisch essen sollte und muss. Fleisch muss endlich wieder einen Wert bekommen, den es verdient. Wenn jeder, der heute fast täglich Fleisch verzehrt, nur ein oder vielleicht zwei Mal pro Woche Fleisch äße, wenn wir also zum Modell des klassischen Sonntagsbratens zurückkämen und eventuell noch einmal pro Woche nachhaltig gefangenen Fisch äßen und ansonsten vorwiegend Gemüse und Obst äßen, würde man locker den Bedarf an Fleisch decken können und gleichzeitig ein tierwürdiges Leben ermöglichen können. Dafür muss Fleisch aber teuer sein, denn solange Fleisch so billig ist wie aktuell, wird sich daran nicht viel ändern. Wir leben ja in einer Zeit, die so schizophren ist, dass zwar einerseits ein gesunder, pflanzenbasierter Lebensstil (was durchaus berechtigt ist) propagiert wird, andererseits ist es, wenn ich in den Supermarkt gehe, inzwischen das Obst und Gemüse teurer als Fleisch.

                    Joghurt kaufe ich übrigens ausschließlich Bio. Milch hole ich mir (wenn auch zugegeben nicht ausschließlich) vom gleichen Hofladen. Die ist weder homogenisiert noch ultrahocherhitzt, sondern wie frisch aus dem Euter, lediglich heruntergekühlt. Zwar etwas teuerer, dafür ist aber z.B. auch der Transportweg zur Molkerei und von dort in den Supermarkt gespart.


                    ____________

                    So, jetzt ein großer Schnitt und Themenwechsel. Denn hier geht's ja um Neuigkeiten aus der Tierwelt.

                    Ausgerechnet bei einem Besamungsversuch ist das letzte Weibchen der Jangtse-Riesenweichschildkröte gestorben. Die letzten bekannten Exemplare (es sind drei Stück an der Zahl) dieser größten Süßwasserschildkrötenart sind allesamt männlich, womit die Art wohl endgültig vor der Ausrottung steht, wenn nicht noch das Wunder geschieht und irgendwo in der Natur doch noch ein Weibchen überlebt hat.
                    Nachzulesen unter anderem auf Spiegel online.
                    Ich will jetzt hier auch nicht den Thread mit Off Tonic verseuchen also halte ich mich kurz, weil ich dir zumindest antworten möchte. Ich weiß nicht, ob Pflanzen was dagegen haben, wenn ich sie esse. Ich muss ja auch nicht die ganze Pflanze essen, wenn man damit ein Problem hat. Die meisten Lebensmittel sind ja quasi die Früchte der Pflanzen. Bin kein Biologe. Klar sie sind auch Lebewesen. Aber Bakterien sind auch Lebewesen, die auf die Umwelt reagieren. Alle Lebewesen tun das. Es ist nun mal so, dass man sich von etwas ernähren muss. Wenn ich aber mir vorstelle wie viel Qualen die kleinen Schweine zb durchstehen müssen oder die Kälber die von ihren Müttern getrennt werden und wie diese das auch äußern, dann esse ich doch lieber Gemüse. Noch dazu, dass die Tiere ja auch erst mal Pflanzen essen, bevor wir sie schlachten. Damit hab ich ja quasi gleich doppelte Menge an Lebewesen verbraucht. Ich denke man sollte einfach versuchen, so wenig Leid wie möglich zu schaffen und das geht am besten, indem ich direkt Pflanzen anstatt Pflanze und Tier esse.
                    Ja das gute B12, jedes mal ein Argument der Fleischesser. Rechtfertigt meiner Meinung nach aber nicht den viel zu hohen Fleischkonsum der Deutschen. Ich supplementiere lieber ab und zu mal VitB12, obwohl mein Speicher bisher noch gereicht hat, als dann mit 45 mir die Beta Blocker reinzuhauen oder meine Chemo wegen Darmkrebs. Klar schützt die vegane Ernährung nicht gegen alle Krankheiten, aber vermindert zumindest das Risiko für einige. Auch die Calcium Geschichte ist Schwachsinn. Man bekommt genug Calcium mit einer ganz normalen veganen Ernährung. Auch die Kinder wachsen gesund auf. Das Milch nicht gut für die Knochen ist, wurde doch schon lange bewiesen. Macht ja auch gar keinen Sinn die Milch von Kühen zu trinken, die ist einfach nicht auf die Nährstoffe die ein Kind braucht und erst Recht kein Erwachsener zugeschnitten. Es gibt sehr viele Lebensmittel die ausreichend Calcium enthalten wie grünes Blattgemüse, Mandeln, Haselnüsse, Tofu und andere Sojaprodukte und wer auf Nummer sicher gehen will kann auch die Pflanzendrinks mit extra Calcium drin kaufen. Ist heutzutage echt nicht schwer. Ja es steht jedem frei wie er sich ernährt und das ist auch okay so. Ich akzeptiere das ja auch. Es gibt einige Menschen, die ich sehr liebe, die keine veganer sind. Es wird aber gerade deshalb auch niemals so sein, dass jeder Deutsche nur ein Mal die Woche Fleisch ist. Letztlich gehts ja auch immer nur ums Geld und Fleisch bringt eben viel Geld ein. Zumindest gibt es eben einige Veganer, die dass dann minimal ausgleichen und es werden auch zum Glück immer mehr.

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