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Pferd geht nicht ordentlich vorwärts!

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    Pferd geht nicht ordentlich vorwärts!

    Huhu,
    also.. Ich habe eine 21 Jährige Stute mit Hüftarthrose, sie ist aber noch reitbar (ich reite ca. 3-4 mal die Woche). Wenn ich auf unserem Platz oder in der Halle reiten, geht sie nicht ordentlich vorwärts. Sicherlich trägt auch ihr Alter & ihre Krankheit dazu bei, allerdings denke ich auch das sie manchmal einfach stur ist. Ich reite mit Gerte aber ohne Sporen. Wenn ich sie mit der Gerte antippe geht sie kurz schneller (dann lass ich auch die Zügel lockerer) aber 2 Schritte später muss ich schon wieder stark mit den Schenkeln treiben. Ich versuche sie während des reitens immer schön zu beschäftigen (Bahnfiguren, Schritt-Trab & Trab-Galopp Wechsel usw.).Wenn wir im Gelände sind ist sie allerdings kaum zu halten & ich muss sie mit Ausbindern reiten ( was mir gar nicht gefällt!). Habt ihr Tipps damit sie in der Halle & Platz zügiger, und im Gelände ruhiger geht?

    LG

    #2
    1. Im Gelände niemals mit Ausbindern reiten! Martingal ist okay, alles andere ist nur für die Hallen- bzw. Platzarbeit vorgesehen.

    2. Mit 21 Jahren wirst du es bei ihr wohl nicht mehr schaffen, dass sie zügiger vorwärts geht. Es kann mit dem Alter zu tun haben, oder sie hat von Natur aus ein gemütliches Temparament. Ändern wirst du da nichts können. Immer schön Kreuzhilfen geben, und immer nach vorne reiten wollen.

    3. Im Gelände sind die meisten Pferde hitziger als auf dem Platz/Halle. Im Freien würdest du doch auch eher laufen wollen als in einer Halle immer im Kreis, oder? Solange du sie jederzeit unter Kontrolle hast, sprich, sie nicht aus einer Laune heraus mal durchgeht bzw. anfängt zu buckeln etc., würde ich an ihrem Laufdrang nichts ändern.

    lg

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      #3
      Huhu,
      danke für die Antwort. Das man mit Ausbindern nicht ins Gelände darf ist mir aber irgendwie noch nicht zu Ohren gekommen..Warum eigentlich?
      Im Gelände ist es meist so, dass ich sie aus dem Galopp herraus kaum in den Schritt bekomme, ich setz mich ordentlich in den Sattel, beruhige sie mit der Stimme und geb ihr halbe Paraden. Da noch irgendwelche Tipps?

      LG
      Zuletzt geändert von LisaUndAdina; 09.04.2012, 11:50.

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        #4
        Durch die Ausbinder hast du eine sehr starre Verbindung zum Pferdekopf. Sollte dein Pferd rutschen oder stolpern, hat es keine Chance sich auszubalancieren. Das kann ziemlich schief laufen.
        Wenn du unbedingt Ausbinder nehmen möchtest, würde ich eine Sollbruchstelle einfügen.
        Hast du es denn schon mal mit einem tief eingestellten Martingal oder einem Halsverlängerer versucht (auch wenn ich nicht viel von diesen Dingern halte)?

        Wenn du auf einem Feld reitest, kannst du Volten und Schleifen reiten, damit du sie wieder kontrolliert und pariert bekommst. Ansonsten hilft nur: Schwer machen, Paraden geben, Stimme...alles was du sowieso schon machst
        Vielleicht hilft eine gebisslose Zäumung mit Anzügen in Kombination mit einem normalen Gebiss. Wenn dein Pferd beim Durchparieren sowohl Druck auf der Nase als auch im Maul verspürt, ist der Impuls viel stärker.

        Viel Erfolg
        lg Sam

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          #5
          ich hab von solchen problemen schon des öfteren gehört, das manche pferde auf dem platz totale trantüten sind un dim gelände nicht zu halten. ich weiß aber leider auch nicht mehr als meine vorposterin, ich geh aus deiner beschreibung davon aus das dein pferd an einem reitstall steht, dann frag doch da einfach mal reitlehrer/innen die werden wohla am ehesten brauchbare tipps haben. und sonst vllt andere pferdebezitzer, vllt hat da ja jemand ahnung von..

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            #6
            Wie steht sie denn muskelmäßig so da?
            Oft haben Pferde nicht genug Muskeln um sich in der Halle richtig ausbalancieren zu können und laufen daher langsamer.

            Im Gelände würde ich auch die Ausbinder weglassen und aufpassen, dass du nicht dauerhaft mit Zug auf den Zügeln reitest. Probier doch mal was gebissloses aus, das hilft oft. An der Trense ist es nämlich oft leicht für das Pferd sich da draufzulegen.

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              #7
              Erstmal danke für die vielen Tipps! Werde es mal mit Martingall probieren
              Muskeln..da bin ich zur Zeit wieder am arbeiten, da sie jetzt lange stande & ich sie nicht reiten konnte (lange Geschichte).
              Ich habe schon eine Bekannte gefragt die sich gut mit Pferden auskennt und mit mir manchmal in Gelände geht. Sie sagte auch bloß schwer machen, Paraden geben & viel mit Stimme beruhigen.

              LG

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                #8
                dann bau doch langsam wieder mehr Muskeln auf, dann wird sie sich auch in der Halle wieder leichter tun vorwärts zu gehen
                Wird schon!

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                  #9
                  ja genau bau muskeln aus..mach doch auch mnalk ab und zu was anderes!!! z.b. bodenarbeit und longieren denn durchs longieren bokommt ein pferd 100% muskeln

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                    #10
                    Zitat von Onchen Beitrag anzeigen
                    ja genau bau muskeln aus..mach doch auch mnalk ab und zu was anderes!!! z.b. bodenarbeit und longieren denn durchs longieren bokommt ein pferd 100% muskeln
                    Du kannst ein Pferd hundert Runden im Galopp ablongieren, und es hat nicht mehr Muskeln als vorher.
                    muskelaufbau:
                    Der Trab ist die ideale Gangart um muskuläre Defizite auszugleichen. Die gesamte Kondition wird beim Muskelaufbau gekräftigt und damit auch die Bauchmuskulatur so trainiert, dass sie in der Lage ist, den Rücken gut zu stützen. Der Bauchmuskel muss gut arbeiten, damit die Rückenmuskulatur lang werden kann. Dadurch wird es dem Pferd ermöglicht, sich frei zu bewegen, sodass es den Kopf in eine tiefe Dehnungshaltung bringen kann. Je tiefer der Kopf und der Hals fallen, desto mehr muss die Nasenlinie vor die Senkrechte. Ein Pferd vorwärts-abwärts zu reiten, entspricht dem klassischen Weg der Ausbildung. Wenn das Pferd gut vorwärts geht, dehnt es dabei seinen Hals und gibt den Rücken her, das wiederum hat zur Folge, dass die Nackenmuskeln richtig arbeiten und sich der Hals von selbst formt.
                    Das optimale Ausbalancieren über alle vier Füße,Takt und Losgelassenheit müssen geschult werden. Die Entwicklung der Rückenmuskeln erfordert einen freien und taktmäßigen Gang und die Losgelassenheit des Rückens. Förderlich für diese Muskulatur sind auch Angaloppieren aus dem Trab, Tempowechsel und nicht ebenes Gelände.
                    Der Galopp ist zur reinen Kraftbildung da. Hinterhand- und Vorhandmuskeln werden durch lange ruhige Galoppaden und Reiten in unebenem Gelände und Klettern kräftiger. Die Muskulatur der Hinterhand wird durch häufiges Angaloppieren und versammelnde Übungen gekräftigt.

                    Außerdem wird bei Muskelaufbau meistens noch spezielles Ergänzungsfutter benötigt.

                    Hoffe das hilft dir weiter, wobei ich nicht denke, dass der Laufdrang deines Pferdes mit seiner Muskulatur zusammenhängt

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                      #11
                      Hey,
                      kann es sein das deiner Stute einfach nur langweilig ist ? Ich habe selbst so einen hier, Gelände ist toll, Halle oder Platz ganz schrecklich. Inzwischen ist er aber selbst da motiviert und fleißig. (: Macht ihr jedes Mal das Selbe dort ? Schlichte Übergänge, Hufschlagfiguren und das 3,4x in der Woche ? Dann würde ich verstehen das ihr langweilig ist. Vermutlich hat sie inzwischen gelernt, den Platz als den "doofen ort" zu erkennen und von vornherein keine Lust mehr zu haben. Wie wäre es, wenn du einfach so mit ihr mal auf den Platz gehst, wenn ihr einen Roundpen habt oder der Platz frei ist, könntest du sie auch "frei longieren", mit Körpersprache und einem Strick als Hilfe. Dabei muss sie auf dich achten, lernt den Platz auch als etwas anderes kennen und wird dadurch aufmerksamer. Kannst mir gerne eine PN schicken, wenn du fragen dazu hast. Ansonsten : Stangenarbeit, leg eine Plane hin, Pylonen, unbekannte Gegenstände, einfach damit sie aufmerksamer wird. Du kannst auch einfach einen Tag mal nur als "Schrecktraining" einplanen, nimm Planen, regenschirm, Tüten, Dosen und bastel dies alles auf den Reitplatz wenn du dies darfst, geh mit ihr an der Hand dort hinauf und lass sie alles anschauen, wenn ihr könnt auch vom Reiter aus. Dann lernt sie den Platz auch als etwas anderes, spannendes kennen.

                      Und endgegen den Meinungen hier : auch ein altes Pferd kann man wieder fleißig bekommen !
                      Es ist eben immer eine Frage : ist sie faul, was ich vermute, dann muss man es schaffen sie wieder motivierter zu bekommen. Dazu würden meine Ideen dort oben helfen, aber vor allem Abwechslung beim Reiten. Übergänge, Stangenarbeit, treibe nicht die Gesamte Zeit sondern impulsartig. Wenn du treibst, sie fleißiger geht und du merkst, jetzt ebbt das Ganze wieder ab, setz kurz davor den Schenkel wieder ein, so dass diese "Welle" garnicht aufhört. Beschäftige sie vom Kopf her, zeige ihr : hey, der Platz kann auch spannend sein !
                      es kann natürlich auch sein, dass sie einfach ein grundtempo hat, in welchem sie am längsten laufen kann. Nicht jedes Pferd hat einen Nähmaschinentrab wie manch ein Shetty, sondern einfach ein langsameres Tempo, welches es aber durchlaufen kann. dann belasse es bei dem Tempo im Grunde, fordere aber immer wieder auch ein schnelleres Tempo, wechsel es ab, damit sie aufmerksam wird.

                      Und im Gelände :
                      Gehe oft mit ihr ins Gelände. Geh mit ihr spazieren, ist sie dort so auch so aufgedreht ? Dann hilft nur : üben, üben, üben ! Ansonsten frage jemanden, ob er mit einem ruhigen Pferd mit reiten kann. Und sonst : vermittel ihr Ruhe. Auch auf Waldwegen kann man Seitengänge, Übergänge zum Stehen, Schritt Trab, Trab Galopp, Galopp Trab Übergänge, Volten, Schlangenlinien einbauen. Beschäftige sie und gib ihr garnicht erst die Möglichkeit, sich auf zu "pushen". Von Ausbindern im Gelände halte ich im Übrigen nichts, dem Pferd würde die Möglichkeit zum Ausbalancieren fehlen, sollte es stolpern. Und da es offenbar bei dir nur eine Lösung ist das problem zu überdecken, aber das Problem schließlich nicht löst, würde ich versuchen das Problem zu lösen. Gehe mit ihr viel ins Gelände, so dass es etwas alltägliches wird, und mache den platz zu etwas "besonderem".
                      Viel Glück, ich hoffe ich konnte ein klein wenig helfen.

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                        #12
                        Huhu,
                        ich versuche sie auf dem Platz bzw. Halle auch anders, als mit reiten, zu beschäftigen. Ich habe z.B. schon ab & zu mal ein paar Planen, Styroporplatten u.ä. hingelegt wo sie dann drüber laufen sollte, was sie auch gemacht hat. Ausserdem lasse ich sie auch öfter frei laufen, Freispringen etc. auf dem Platz. (Freispringen in ihrem Alter natürlich nur noch über kleinere Hindernisse). Beim reiten versuche ich sie durch Schritt-Trab, Trab-Galopp Übergänge usw. und Bahnfiguren, Seitengänge & Rückwärts laufen zu beschäftigen. Ich gehe auch oft mit ihr spazieren, dabei benimmt sie sich sehr gut, käme noch nicht mal auf die Idee galoppieren zu wollen Longieren tue ich sie ca. 1-2 x die Woche.
                        Ich werde einige Tipps umsetzen, danke für eure Hilfe!

                        LG

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