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Wie bringe ich meine Mutter dazu, mehr umweltbewusst zu leben?

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    Wie bringe ich meine Mutter dazu, mehr umweltbewusst zu leben?

    Punkte, die meine Mutter nicht berücksichtigt:

    - Sie kauft Milch in Tetrapaks statt in Flaschen
    - Sie packt alles in Plastiktüten, auch Bananen, Kartoffeln und Melonen
    - Sie kauft nicht regional und saisonal
    - Sie nimmt für alles ein Auto, z. B. auch für Posteinwerfen zwei Straßen weiter
    - Sie kocht jeden Tag Fleisch
    Wie bringe ich sie dazu, das weniger zu machen, wenn sie nicht mit sich reden lässt?

    #2
    Ich denke, sowas muss ganz oft ein Ergebnis eigener Überzeugung sein. Wenn sie da die Ohren auf Durchzug stellt und du weiterhin auf sie einredest, macht sie es wahrscheinlich fast aus Prinzip nicht. Außerdem wären auch die Gründe generell interessant, wieso sie das nicht macht? Oft sind die nicht-bio Produkte zum Beispiel günstiger. Weißt du denn, wieso sie nicht darüber reden will? Findet sie das einfach unwichtig oder ist sie einfach nur zu faul, die Lebensweise zu ändern`?

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      #3
      sie kauft die lebensmittel immer bei ebl, also bio. Aber DORT wird alles in plastiktüten gepackt. Sie will sich nicht von mir sagen lassen, wie sie zu leben hat, nur weil ich als körperdusche/ Haarwaschmittel Balea verwende. Deshalb will sie sich nicht ändern. Mir verbietet sie, irgendwie Schokolade zu kaufen, wegen der verpackung, nur sie kauft jedes mal palmöl, tonnenweise Spanien- Melonen in Plastiktüten verpackt und jede Woche vier Kilo Fleisch, um es jeden tag zu kochen.

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        #4
        Ich weiß ja nicht wie alt Deine Mutter ist, aber mit fortschreitendem Alter wird es immer schwieriger, seine Lebensgewohnheiten umzustellen, man ist eben festgefahren.

        Wenn sie bei dem Thema nicht mit sich reden lässt, sehe ich da sowieso wenig Spielraum, eventuell könnt ihr ja zunächst einmal ein, zwei Tage in der Woche ausmachen, an denen es kein Fleisch gibt, wenn sie dabei ein bisschen einspart beim Einkauf (die Plastiktüten kosten ja auch oft 10ct), findet sie es vielleicht sogar ganz gut.
        Und Du weißt, dass Du niemals mehr alleine bist
        Wenn meine Heimat Deine Heimat ist
        Meine Heimat ist ein Herz!

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          #5
          Habt ihr denn auch Tragetaschen oder so? Die man wiederverwenden kann? Wenn es deiner Mutter wirklich um den Preis geht, könntest du ja damit argumentieren, dass es günstiger ist immer eine Tüte mitzunehmen statt jedes mal neue zu kaufen (stimmt ja auch). Und für Palmöl gibt es ja auch Alternativen, wie zum Beispiel Raps.

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            #6
            apache207 Geh Du doch für sie einkaufen.

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              #7
              ja, da will sie ja ach plastiktüten

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                #8
                * auch

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                  #9
                  Zitat von apache207 Beitrag anzeigen
                  ja, da will sie ja auch plastiktüten
                  Dann nimm einfach die bei Dir im Haus vorhandenen und benutze sie ein zweites Mal.

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                    #10
                    Am besten ihr deine Gründe dagegen erklären und ihr raten, sich auch sonst mal zu informieren. Du könntest ihr auch anbieten, im Gegenzug bei bestimmten Sachen mitzuhelfen z.B. wenn möglich, dass du mit zum Einkaufen gehst und ihr zeigst, was umweltbewusster wäre, oder kurze Fußwege für sie erledigt, z.B. zum Postkasten. Frag sie aber auch nach ihrer Sicht und WARUM sie z.B. keine Milch in Flaschen kaufen will, immer das Auto nimmt oder so, damit ihr gemeinsam Lösungen findet. Wenn sie zum Beispiel die Milch in Glasflaschen schwerer zu tragen findet oder sie teurer ist, oder wenn ihr zu wenig Fleischalternativen schmecken, könnt ihr mal schauen, ob ihr Alternativen findet, mit denen sie zurechtkommt. Erklär ihr, dass du nicht verstehst, warum sie dir z.B. Schokolade wegen der Verpackung verbietet, aber selbst gar nicht drauf achtet.

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                      #11
                      Valeria Das dürfte bei der häuslichen Situation von Apache mit dem Reden leider ziemlich schwierig sein.

                      Zitat von apache207 Beitrag anzeigen
                      Meine Eltern sind beide Alkoholiker und Drogenabhängig. Die sind aber getrennt und deshalb muss ich nur eine von Zigarettenrauch vernebelte Wohnung aushalten und nur einmal einen Menschen, der seine Kippen in der Wohnung rumschleudert. Ich weiß, wie das ist, von stinkenden, bekifften Leuten geprügelt zu werden und danach so tun müssen, als wär nichts gewesen.
                      Ich weiß, wie Drogenabhängige aggressiv werden wenn du versuchst mit ihnen normal zu reden.

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                        #12
                        Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                        Valeria Das dürfte bei der häuslichen Situation von Apache mit dem Reden leider ziemlich schwierig sein.
                        Ich denke auch, dass sowieso erst einmal die anderen Probleme gelöst werden müssten.

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                          #13
                          Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                          Valeria Das dürfte bei der häuslichen Situation von Apache mit dem Reden leider ziemlich schwierig sein.
                          Wenn es aktuell noch so schlimm ist, würde ich aber die ganze Sache beruhen lassen. Ich wusste das nicht, tut mir leid apache207 Wenn ihr solche Probleme zuhause habt und deine Eltern drogensüchtig sind, würde ich mir eher um andere Dinge Sorgen machen als Milch in Tetrapacks. Mich wundert es auch, dass du dir ausgerechnet Gedanken dazu machst, dass deine Mutter saisonal einkaufen soll anstatt über eure anderen, dringenderen Probleme. Umweltschutz ist wichtig, aber in bestimmten Situationen vielleicht auch nicht Priorität Nr 1.

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                            #14
                            Valeria Ich denke, dass Apache eher etwas am Einkaufsverhalten ändern kann, leider kaum etwas an der Drogenabhängigkeit der Eltern.

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                              #15
                              Zitat von sanddorn Beitrag anzeigen
                              Valeria Ich denke, dass Apache eher etwas am Einkaufsverhalten ändern kann, leider kaum etwas an der Drogenabhängigkeit der Eltern.
                              Es ist das Geld ihrer Eltern, sie können ganz alleine entscheiden, was und wo sie wann einkaufen. Viele Eltern lassen zwar die Kinder mitreden, aber je schlechter die Kommunikation und Rücksichtnahme zu Hause, desto eher dürfen sie nicht mitbestimmen. z.B. würde ich schon sagen, dass meine Eltern auf mich Rücksicht nehmen und mich bei vielem mitbestimmen lassen, aber was und wo sie Essen einkaufen, nicht. Wenn sie sowieso aggressiv werden beim Reden, lassen die Eltern sich bestimmt nicht dabei reinreden, was sie einkaufen oder wohin sie mit dem Auto fahren und wohin nicht. Außerdem würde ich in so einer Situation dann nicht wegen solchen Dingen wie Milchverpackungen Streite anfangen, wenn es sowieso schon angespannt zu Hause ist. Dann lieber die friedlichen Momente schöner nutzen anstatt den nächsten Streit anfangen.

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