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Haustiere - ja oder nein?

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    Haustiere - ja oder nein?

    Wie steht ihr zum Thema Haustiere? Pro oder Contra? Welche Faktoren haben eure Entscheidung beeinflusst?

    #2
    Ich finde das Tiere in Freiheit immer noch am besten aufgehoben sind.
    Wenn es denn schon ein Haustier sein muss, dann nur bei artgerechter Haltung.
    Und ein Tier ist kein Spielzeug, das nur an dem Tag wenn man es geschenkt bekommt noch interessant ist, aber dann nichtmehr liebgehabt wird, weil es doch Arbeit macht und man sich drum kümmern muss. Die Tierheime sind voll von solchen "Wegwerftieren".
    Wir haben in der WG einen Kater der uns mal zugelaufen ist, er war voll abgemagert und es ging ihm gar nicht gut. Wir haben ihn dann gefüttert und wieder aufgepeppelt und dann ist er bei uns geblieben. Er darf auch immer raus wann er will, das finde ich auch ganz wichtig, weil ein Tier in gefangenschaft, das den ganzen Tag vielleicht auch noch alleine ist, das hat kein schönes Leben.

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      #3
      Zitat von C10H15N Beitrag anzeigen
      Ich finde das Tiere in Freiheit immer noch am besten aufgehoben sind.
      Da bin ich bei Haustieren grundsätzlich anderer Meinung. Schau dir nur die Strassenhunde an. Die haben alles andere als ein gutes Leben.

      Zitat von C10H15N Beitrag anzeigen
      Wenn es denn schon ein Haustier sein muss, dann nur bei artgerechter Haltung.
      Das mag bei einem Nutztier so sein, das irgendwann mal auf dem Teller landet. Bei einem Haustier erwarte ich aber mehr als nur artgerechte Haltung. Es ist wie bei einem Kind. Das möchte ich auch nicht 'nur' artgerecht aufziehen, sondern nach seinen Interessen und Fähigkeiten und ebenso sollte man einen Hund auch fördern. Jedenfalls wenn man ihn als Familienmitglied ansieht.

      Wenn man das Leben unseres Hundes damals als Gefangenschaft definiert hätte, dann hätten wir selber auch in Gefangenschaft gelebt. Leben heisst immer Situationen abzuwägen und Kompromisse einzugehen. So, dass jeder möglichst auf seine Kosten kommt. Auch zum Beispiel der Hund.

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        #4
        Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
        Da bin ich bei Haustieren grundsätzlich anderer Meinung. Schau dir nur die Strassenhunde an. Die haben alles andere als ein gutes Leben.
        Zudem sind Haustiere ja auch domestiziert und würden in der Natur nicht (oder zumindest nicht lange) überleben.

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          #5
          Ich habe jetzt nur noch ein Wellensittich-Pärchen. Vorher hatte ich auch noch eine Katze, aber die ist leider letztes Jahr mit 15 Jahren verstorben.

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            #6
            Ich frage mich immer wie man gegen Haustiere sein kann, so ein Tier bringt doch nur Freude. Klar muss man darauf achten und natürlich ist das teilweise nicht ganz billig aber ich wüsste sonst echt kein Argument gegen Haustiere. Ich habe eine Katze und zwei Schildkröten. Die Katze ist 22 und ich will mir echt nicht vorstellen, wie es mir gehen wird, wenn sie sterben sollte. Dieses Jahr im März war sie eine Woche in der Tierklinik und ich habe rumgeheult wie ein Kleinkind, weil ich schon dachte das war’s jetzt. Moral von der Geschicht’ mit Haustieren ist diese Welt ein besserer Ort.

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              #7
              Strassenhunde sind ja nicht als natürliche Art entstanden - das sind mehr oder weniger die Reste der Wegwerftiere.

              Ich wollte jetzt nicht so präzise drauf eingehen, aber du hast recht, natürlich sollte ein Haustier auch nach Interessen und Fähigkeiten gefördert und in die Familie intergriert werden und liebghehabt werden, das meinte ich mit artgerechter Haltung.

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                #8
                Zitat von C10H15N Beitrag anzeigen
                Strassenhunde sind ja nicht als natürliche Art entstanden - das sind mehr oder weniger die Reste der Wegwerftiere.
                Dann erklär mir bitte mal, welche Hunde als natürliche Art ohne Zutun des Menschen entstanden sind. Richtig, keine. Fall es dir entgangen sein sollte, wir reden hier nicht von Wildtieren, sondern von Haustieren.

                Deine Umdefinition des Begriffs 'Artgerecht' greift so aber nicht. Denn artgerecht heisst nicht maximale individuelle Förderung sondern lediglich die grundsätzlichen Befürfnisse der Art abzudecken. Daher auch der Name.

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                  #9
                  Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
                  Dann erklär mir bitte mal, welche Hunde als natürliche Art ohne Zutun des Menschen entstanden sind. Richtig, keine. Fall es dir entgangen sein sollte, wir reden hier nicht von Wildtieren, sondern von Haustieren.
                  Genau das ist ja der Punkt - Haustiere sind nicht auf natürliche Art entstanden (durch biologische Evolution/Selektion/Rasse) sondern wurden vom Menschen erst domestiziert und gezüchtet.
                  Klar gibt es wildlebende Hunde - was meinst du aus was der Mensch hätte den Haushund domestizieren sollen?
                  z.B. Wolf, Schakal, Kojote, Afrikanischer Wildhund/Hyäne, Asiatischer Wildhund/Rothund.
                  Es geht mir bei der Betrachtung auch nicht in erster Linie um den Hund, der als Haustier vielleicht sogar eine Ausnahme darstellt, weil er, wie du schon sagst durch die schon vor jahrtausenden stattgefundene domestizierung und anschliessende züchtung viel von seiner Art als Wildtier verloren hat und nun als Haustier besser aufgehoben ist.

                  Mir geht es bei der Betrachtung um Tiere, die als Haustiere gehalten werden, aber keine sind.
                  Wie z.B. Schlangen, Spinnen, Echsen, Primaten, usw..........

                  Bei solchen Tieren sehe ich sogar die Haltung in Zoos schon grenzwertig, obwohl die noch viel mehr Möglichkeiten haben auf die Bedürfnisse dieser Tiere einzugehen als jemand der sie Zuhause in der Wohnung hält.




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                    #10
                    Ich geb's auf. Das führt zu nichts.

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                      #11
                      Wir hatten nen Kater als ich Kind war. Das war so einer, den keiner mehr wollte nach Weihnachten. Der ist dann bei uns eingezogen. Der brauchte seine Freiheit und ist viel draußen rumgetollt (Haus mit Garten). Und kam dann immer wenn er Lust hatte zum kraulen und schnurren und Fressen natürlich . Fand das eine sehr schöne Erfahrung. Mein Erwachsenenleben war bisher nicht gerade haustierfreundlich, bin einfach zu viel unterwegs gewesen.

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                        #12
                        als ich etwas jünger war, hatten wir einen kleinen, kranken Kater. Er kam von einem Züchter in Italien, der ihn unter den schlimmsten Umständen hielt. als wir ihn hatten, hatte er viele kahle Stellen und das, obwohl er eine norwegische Waldkatze war. Er hatte immer schnupfen und durfte auch nicht raus, wegen seinem Immunsystem.

                        Klingt jetzt alles schlimm, aber in der Zeit bei uns ist es zum Teil richtig aufgeblüht, hat gespielt, vieeel gekuschelt, gut gefressen und war ein wundervoller Kater.
                        Der Tierarzt, war selber überrascht, dass wir ihn "retten" konnten. Ich vermisse ihn zum Teil immer noch. Aber immerhin wurde er trotzdem 10 Jahre alt, die Prognose des Arztes als er zu uns kam war 4 Monate.
                        I'm telling you, the government has a car that runs on water men!

                        - Steven Hyde

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                          #13
                          gibt einfach viel zu viele von den viehchern

                          gibt tiere da seh ichs wie c10h15n die gehören sich einfach nicht als haustiere

                          bei hunden, katzen und großen nagern würde ich sagen geht das schon, dass man die gut halten kann. würd ich aber nicht in der kleinen wohnung machen in der ich jetzt wohne. und n züchter würd ich später dann auch nicht unterstützen.

                          in ner größeren wohnung würd ich wohl irgendne bulldogge adoptieren, wenn ich mal haus und garten hab ne katze und schildkröten oder so

                          aber grundsätzlich find ichs auch bescheuert, weil so viele völlig unnötige viehcher bei sich haben. kannst doch inner stadt nicht n jagdhund halten was soll denn das, das war ja in meinem eltermhaus schon kritisch

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                            #14
                            nein. Tiere heißen Tiere und nicht "lass uns bei menschen leben und uns mit unnatürlichem futter vollstopfen". wenn sich jemand ein haustier zulegt, wie beispielsweise einen hund, ist das erstens die totale umwetverschmutzung wegen hundekotbeutel und futtertüten außerdem kann man haustire nie artgerecht halten. Was macht ein Kaninchen im Käfig? Was macht eine Katze im Korb? Das sind alles total unnatürliche lebensweisen. zweitens ist man selbst total eingeschränkt z. B. Schiffsreisen und hotels und drittens hat man nur ein Familienmitglied mehr um das man nach einer Zeit sinnlosem Zusammenleben trauern muss. Ich meine, was hast du von einer Zeit, wo jetzt dein Tier tot is, wo du tausende von euro ausgegeben hast? Tode können einen depressiv machen und geld hättest du auch für was anderes ausgeben können außer für futter und spielzeug das eh nur zerstört wird

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                              #15
                              Oha, das ist eine sehr präzise und (leicht übertriebene) Meinung

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