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Weißer Bildschirm+Angst=Schreibblockade?

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    Weißer Bildschirm+Angst=Schreibblockade?

    Heey

    Kennt ihr das Gefühl eine Geschichte im Kopf zu haben, sie sogar jahrelang mit sich zu schleppen, sie endlich aufschreiben zu wollen, dann vor dem PC sitzt und all die Ideen plötzlich weg sind! Es klingt vielleicht verrückt, aber sobald ich mich vor den PC setzte und den weißen Bildschirm anschaue, kann ich nicht schreiben, ich hab's auch mal mit Stift und Papier versucht, doch es geht nicht, ich kann meine Gedanken nicht aufschrieben, stattdessen schwirren sie mir weiter im Kopf herrum.
    Ich glaube das nennt man Schreibblockade oder so was ähnliches.

    Hattet ihr auch mal sowas und wisst vllt. wie man das überwinden kann???

    LG

    #2
    Zitat von VorstadtCinderella14 Beitrag anzeigen
    Ich glaube das nennt man Schreibblockade oder so was ähnliches.

    Kommentar


      #3
      ja, ich kenne das. Habe das aber nur von Zeit zu Zeit. Da fehlen mir einfach die richtigen Worte, um die Ideen gut schriftlich umzusetzen.

      Andersrum ist es aber manchmal so, dass ich gar nicht mehr vom Laptop weg komme und tagelang einfach nur an der Tastatur sitze und tippe (:

      Kommentar


        #4
        Genau das kenn ich!
        Ich liebe es zu schreiben und es gibt eine Geschichte (Art Buch), die mir sehr am Herzen liegt, ich trag sie schon seit Ewigkeiten mit mir herum, aber ich kann sie einfach nicht so aufschreiben, dass es meinen Ansprüchen genügt.
        Ich hab schon gefühlt hundertmal angefangen und jedesmal sitze ich vor dem leeren Bildschirm und denk mir: "Jetzt fängst du an" und dann bring ich doch nichts gescheites fertig. Es ist wie verhext.
        Da ich relativ viel schreibe, viele andere Sachen wie diese Geschichte, kenn ich mich mit Blockaden relativ gut aus.
        Wenn ich nur an der einen Sache Probleme hab, dann schreib ich oft an der anderen weiter.
        Aber manchmal hat man auch so allgemeine Blockaden, wenn gar nichts geht. Das ist bei mir oft, wenn mich iwas belastet oder ich Probleme wie irgendwelche Streitigkeiten oder Schulstress habe. Da hilft bei mir einfach nur abwarten, irgendeinen Film schauen (lässt mich immer kreativ werden), Schokolade essen (auch so eine komische Schreibmarotte), schlafen, auf einen besseren Tag warten und die Probleme, die dahinter stehen, iwie aus der Welt schaffen

        Viel Glück bei deiner Geschichte

        Kommentar


          #5
          mach dir doch erst mal kurze Notizen (auf schmierzettlen) und versuche deine Geschichte zu planen! Googel mal nach "Schneeflockenmethode"
          (oder nimm das hier http://www.schriftsteller-werden.de/kreatives-schreiben/wie-du-einen-roman-schreibst-die-schneeflocken-methode-1/)
          vielleicht ist das was für dich, vielleicht auch nicht... Versuch, deinen Roman zu designen, wenn du viele tolle Ideen hast, solltest du sie auch passend einsetzen!
          Und wenn du lieber nicht alles durchplanen willst, empfehle ich dir trotzdem, Notizen zu machen, als Anhaltspunkt, wenn du dann vorm PC sitzt. Aber die Schneeflockenmethode ist wirklich sehr zu empfehlen, ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, auch wenn ich sie nicht eins zu eins umgesetzt habe. Ich stell mal (Teile vom) Anfang rein:

          Einen guten Roman zu schreiben ist schwer. So ist das Leben. Wenn es einfach wäre, dann würden wir alle Bestseller schreiben, die mit Preisen überschüttet werden.
          Offen gesagt, es gibt tausende von Menschen da draußen, die dir erklären können, wie man einen Roman schreibt. Es gibt tausend verschiedene Methoden. Die Beste für dich, ist die, die am besten für dich funktioniert.

          Gute Fiktion passiert nicht einfach, sie wird designet. Du kannst die Designarbeit vorher machen, oder nachdem du deinen Roman geschrieben hast. Ich habe es auf beide Weisen probiert und ich glaube fest daran, dass es viel schneller geht, und zu besseren Ergebnissen führt, wenn man es vorher macht. Design ist harte Arbeit, deshalb ist es wichtig frühzeitig eine gute Methode zu finden. Dieser Beitrag wird dir eine umfassende Anleitung für deine Designarbeit geben.

          Als erstes siehst du ein hübsches Muster, auch bekannt als Schneeflockenstruktur. Erzähl es niemandem, aber das ist ein wichtiges, mathematisches Objekt, das schon tiefgehend untersucht wurde. Für unsere Zwecke, ist es nur eine coole Skizze einer Schneeflocke. Wenn du dort ein wenig nach unten scrollst, siehst du vier Symbole, wovon das Erste ein großes Dreieck ist. Wenn du an jeder glatten Seite ein kleineres Dreieck hinzufügst erhältst du den Stern rechts daneben. Wiederholst du diesen Schritt oft genug erhältst du irgendwann eine Schneeflocke. Am Anfang sieht es noch nicht wirklich nach einer Schneeflocke aus, aber nach ein paar Schritten wird die Ähnlichkeit langsam immer größer, bis es schließlich Eine ist.

          Ich möchte, dass du so auch deinen Roman erstellst – Du fängst klein an, dann fügst du solange Dinge hinzu bis es wie eine Geschichte aussieht. Ein Teil davon ist kreative Arbeit und ich kann dir nicht beibringen, wie man die erledigt. Nicht hier jedenfalls. Aber der größte Teil der Arbeit ist lediglich Organisation — ordne alles in einen gut strukturierten Roman. Das ist es, was ich dir hier beibringen möchte.

          Wenn du wie die meisten Menschen bist, dann verbringst du viel Zeit damit, über deinen Roman nachzudenken, bevor du überhaupt anfängst zu schreiben. Du betreibst etwas Recherche. Du versinkst in Tagträumen darüber, wie die Geschichte funktionieren könnte. Du machst Brainstorming. Du fängst an die verschiedenen Stimmen der Charaktere zu hören. Du denkst darüber nach, worum es in dem Buch überhaupt geht — den tieferen Sinn. Das ist ein wichtiger Teil bei jedem Buch, ich nenne es “Komposition”. Es ist ein informeller Prozess und jeder Schriftsteller macht ihn anders. Ich gehe davon aus, dass du weißt, wie du deine Geschichten am besten “komponierst”, dass du schon eine fertige Idee für einen Roman im Kopf hast und bereit bist dich hinzusetzen und zu schreiben.

          Zehn Schritte zum Design
          Aber bevor du anfängst zu schreiben, musst du deine Arbeit organisieren. Du musst all diese wundervollen Ideen auf Papier festhalten. Warum? Weil deine Erinnerung fehlbar ist und deine Kreativität möglicherweise große Löcher in der Geschichte übrig gelassen hat — Löcher die du füllen musst, bevor du anfängst deinen Roman zu schreiben. Du brauchst ein Designdokument. Und du musst es auf eine Art und Weise produzieren, die dir nicht die Lust nimmt deine Geschichte am Ende auch zu schreiben. Hier ist meine 10-Schritte-Methode um ein Designdokument zu erstellen. Ich benutze diese Methode, um meine Romane zu schreiben und hoffe, sie wird dir helfen.

          Schritt 1
          Nimm dir eine Stunde Zeit und schreibe eine Ein-Satz-Zusammenfassung deines Romans. Etwas in der Art wie: “Ein gewitzter Physiker reist in der Zeit zurück um Apostel Paulus zu töten” (Das ist die Zusammenfassung meines ersten Romans “Transgression”). Dieser Satz wird dir für immer als 10-Sekunden-Verkaufswerkzeug dienen. Das ist die Übersicht, das Analogon zu dem großen Dreieck in der Schneeflockenstruktur.

          Wenn du später ein Exposé für deinen Roman schreibst, sollte dieser Satz ziemlich am Anfang erscheinen. Er ist der Aufhänger, der dein Buch an den Editor verkaufen wird, dem Gremium, dem Verkaufspersonal, den Geschäftsführern der Buchläden und schlussendlich deinen Lesern. Also mach daraus das Beste was du kannst!

          Einige Hinweise, was einen gute “Zusammenfassung in einem Satz” ausmacht:
          Kürzer ist besser. Versuch es mit 15 Wörtern oder weniger.
          Keine Charakternamen, bitte! Besser schreib “ein blinder Trapezkünstler” anstatt “Anna Müller“.
          Verbinde das große Ganze und die persönliche Ebene der Geschichte. Welcher Charakter hat am meisten zu verlieren? Dann sag mir, was er gewinnen möchte.
          Lies die einzeiligen Klappentexte in der New York Times [Anm. des Übersetzers: Ich habe im deutschsprachigen Raum noch nichts vergleichbares gefunden und bin für jeden Hinweis dankbar] Bestsellerliste, um zu lernen wie man das macht. Eine Zusammenfassung in einem Satz zu erstellen ist eine eigene Kunst.

          Schritt 2
          Nimm dir noch eine Stunde Zeit und erweitere deinen Satz zu einem vollständigen Absatz. Dieser Absatz soll den Aufbau deiner Geschichte beschreiben, die größten Katastrophen und das Ende der Geschichte. Das ist das Analogon zum zweiten Stadium der Schneeflocke. Ich unterteile eine Geschichte gerne in “drei Katastrophen und ein Ende“. Jede der Katastrophen braucht ein Viertel des Buches um sich zu entwickeln und das Ende nimmt das letzte Viertel ein. Ich weiß nicht ob das die ideale Struktur ist, es ist nur mein persönlicher Geschmack.

          Wenn du an die Drei-Akte-Struktur glaubst, dann entspricht die erste Katastrophe dem Ende des ersten Akts. Die zweite Katastrophe ist die Mitte von Akt 2. Die dritte Katastrophe entspricht dem Ende von Akt 2 und erzwingt Akt 3, der alles noch einmal verdaut. Es ist okay, wenn die erste Katastrophe durch äußere Umstände erzeugt wird, aber ich denke, dass die zweite und dritte Katastrophe dadurch eingeleitet werden sollte, dass der Protagonist versucht die “Dinge in Ordnung zu bringen“. Er macht es einfach nur schlimmer und schlimmer.

          Auch diesen Absatz kannst du in deinem Exposé verwenden. Idealerweise hat dein Absatz fünf Sätze. Ein Satz um den Hintergrund und den Aufbau der Geschichte zu erläutern. Dann ein Satz für jede deiner drei Katastrophen. Dann ein weiterer Satz um das Ende zu erzählen. Wenn das verdächtig nach Klappentext klingt, dann weil … es einer ist, und die Rückseite eines Buches ist die Stelle, wo er eines Tages auftauchen wird.

          Schritt 3
          Die bisherigen Teile geben dir einen groben Überblick über deinen Roman. Jetzt brauchst du etwas ähnliches für die Storyline jedes Charakters. Charaktere sind der wichtigste Teil jeder Geschichte und die Zeit die du darin investierst die Charaktere im Voraus zu entwickeln, wird sich zehnfach auszahlen wenn du anfängst zu schreiben. Für jeden von deinen Hauptcharakteren nimm dir eine Stunde Zeit und schreibe eine einseitige Zusammenfassung die folgendes enthält:
          -Den Namen des Charakters
          -Eine ein-Satz-Zusammenfassung der Storyline des Charakters
          -Die Motivation des Charakters (was möchte er allgemein?)
          -Das Ziel des Charakters (was möchte er konkret?)
          -Der Konflikt des Charakters (was hindert ihn daran sein Ziel zu erreichen?)
          -Die Erleuchtung des Charakters (was lernt er, wie verändert er sich?)

          Eine ein-Absatz-Zusammenfassung der Storyline des Charakters

          Ein wichtiger Punkt: Es kann sein, dass es notwendig wird, dass du zurück gehst und deine ein-Satz-Zusammenfassung und/oder deine ein-Absatz-Zusammenfassung überarbeitest. Mach das! Das ist gut — es heißt, dass deine Charaktere dir etwas über deine Geschichte beibringen. Fakt ist, das ist nicht nur okay — das ist unvermeidlich. Und es ist gut. Jede Überarbeitung die du jetzt machst, musst du später nicht an einem klobigen 400 Seiten Manuskript machen.

          Noch ein wichtiger Punkt: Es muss nicht perfekt sein. Das Ziel jedes Schrittes in diesem Designprozess ist es, dich einen Schritt weiter zu bringen. Behalte deinen Schwung nach vorne! Du kannst später immer wieder zurück kommen und es überarbeiten, wenn du die Geschichte besser verstehst. Du wirst das auf jeden Fall machen, es sei denn du bist ein Genie und sehr viel intelligenter als ich.

          Schritt 4
          An diesem Punkt solltest du schon eine gute Idee von der groben Struktur deines Romans haben und bisher hast du erst ein oder zwei Tage investiert. Naja, ehrlich gesagt, vielleicht hast du eine ganze Woche gebraucht, aber das ist unwichtig. Wenn die Geschichte nicht funktioniert, dann weißt du es besser jetzt, als dass du es herausfindest nachdem du schon 500 Stunden in einen ersten Entwurf investiert hast.

          So, jetzt musst du deine Geschichte weiter wachsen lassen. Nimm dir ein paar Stunden Zeit und erweitere jeden Satz deiner ein-Absatz-Zusammenfassung in einen vollständigen Absatz. Jeder, bis auf den letzten Absatz, sollte in einer Katastrophe enden. Der letzte Absatz sollte erzählen wie das Buch aufhört.

          Das macht eine menge Spaß und am Ende der Übung hast du schon ein ziemlich gutes einseitiges Skelett deines Romans. Es ist okay wenn du das nicht alles auf eine einzige Seite bekommst. Was wichtig ist, ist dass du die Ideen ausarbeitest, die in deine Geschichte einfließen sollen und baust den Konflikt aus. Du solltest jetzt eine Übersicht haben, die du schon als Exposé verwenden kannst, auch wenn es da noch bessere Methoden gibt …
          Zuletzt geändert von eXpress; 20.02.2011, 18:14.

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            #6
            Wow, das ist aber mal eine ausfürliche Antwort!
            Vielen Dank, ich werd's auf alle Fälle ausprobieren

            Kommentar


              #7
              Zitat von VorstadtCinderella14 Beitrag anzeigen
              Wow, das ist aber mal eine ausfürliche Antwort!
              Vielen Dank, ich werd's auf alle Fälle ausprobieren
              gern geschehen =D Viel Glück dir!

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