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Wie fängt man ein Buch gut an ?

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    Wie fängt man ein Buch gut an ?

    Hey,
    wisst ihr wie man ein Buch gut anfängt ?
    Ich will nämlich eins schreiben, aber ich weiß nie wie ich anfangen soll.
    Ich will nicht so anfangen "Es war einmal..."
    Das find' ich blöd, und mir fällt kein guter Anfang ein :cry:

    Hat jemand ne Idee oder so ?
    Bitte antwortet !
    :cry:

    #2
    Ich mags am liebsten, ewnn man sofort direkt in der Geschichte steht. Ich hab zum Beispiel eine Geschichte geschrieben, in der in der Nacht ein Dorf von werwölfen überfallen wird, und hab angefangen mit:

    Der Schnee lag so still, als wartete er nur darauf dass Pásiphae ihren Fuss darauf setzte. Deutlich waren die Spuren zu erkennen, die Ränder leicht angeschmolzen, jedoch noch nicht in sich zusammengefallen.
    Pásiphae schüttelte die Haare aus dem Gesicht und fuhr mit der Zunge über ihre spröden Lippen, ohne dabei den Blick von dem Abdruck zu wenden. Jeder normale Wolf musste mindestens fünf Zentimeter in den Schnee einsinken, doch es schien als wären diese über die weiße Fläche geschwebt.

    Und so weiter...


    Was mir auch sehr gut gefällt ist wenn man direkt in die Gedanken einer Person geworfen wird, zum Beispiel hab ich eine Geschichte, in der es um den Konflikt zwischen Bibel und Leben geht, so angefangen:

    Nun wollen wir uns einmal vorstellen, wir lebten alle nach der Bibel.
    Wir töteten alle nicht, wir begehrten alle nicht unseres Nächsten Weibes, wir ehrten alle unseren Vater und unsere Mutter.
    Satan könnte das Höllenfeuer auf der Stelle löschen, da es nicht mehr vonnöten wäre.
    Zuletzt geändert von HulaHoopUndKontorsion; 23.03.2009, 17:20.

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      #3
      Es gibt mehrere Arten ein Buch zu beginnen. Die meisten fangen mit einem Prolog an, der etwas erzählt, dass war, bevor die Geschichte beginnt oder der einen Teil der Geschichte auf eine andere Art und Weise beschreibt, wo man z.B. nur schreibt was man dort gefühlt hat, allerdings ohne zu viel zu verraten.

      Z.B. fängt Stephenie Meyers Breaking dawn damit an, dass sie schreibt, Bella war schon oft nahe dem Tod, wurde oft von Feinden gejagt, aber man gewöhnt sich nie daran. Es klingt gut wenn Fragen eingeworfen werden, wie "How can I run, how can I fight, if it would kill the one who I loved?"

      Oder du fängst eben mittn in der Geschichte an, wie obm erklärte. Da kannst du auch mit einer direkten Rede anfangen.

      Oder du fängst langsam an, indem du den Ort beschreibst, eine Art Stimmungsbild herstellst, und dann passiert pllötzlich irgendetwas.

      Viel Spaß beim Schreiben!!

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        #4
        Danke Leutchens, habt mir geholfen !

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          #5
          Ich find es nicht so gut, wenn Bücher mit Sätzen anfangen, die erstmal nur die Gegend oder so beschreiben. Am besten ist es, wenn es einfach mitten in der Geschichte anfängt oder durch einen provozierenden Satz. Mein Deutschlehrer hat mal nur den ersten Satz von Büchern vorgestellt und da war eines dabei, dessen erster Satz hat es mir schon sehr angetan. Der war irgendwas mit einem Jungen, der vom Hochhaus springt oder so und der Satz war aber witzig aufgemacht. Naja, schwierig zu beschreiben.

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            #6
            Ich finde es immer sehr schön, wenn das Buch mitten in einer Handlung (z.B. einem Gespräch) einsteigt oder erst einmal die Umgebung beschreibt (der Schnee lag still, die Amsel zwitscherte, die Blumen blühten oder ein Traktor fuhr vorbei).

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              #7
              Keuchend wachte ich auf. Ich wusste nicht, wo ich war, bis ich eine lächelnde Blonde wahrnahm, die sich mit gespielt besorgtem Gesicht über mich beugte, die Stewardess. Ich befand mich auf dem Flug von Düsseldorf nach Talweid, [...]

              und so fängt meine Geschichte an

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                #8
                ich finde gut, wenn es am anfang etwas mysteriös ist. z.b. die bücher von Peter Freund *die sind toooolll!*

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                  #9
                  Zitat von CrazyRainbow Beitrag anzeigen
                  Ich find es nicht so gut, wenn Bücher mit Sätzen anfangen, die erstmal nur die Gegend oder so beschreiben. Am besten ist es, wenn es einfach mitten in der Geschichte anfängt oder durch einen provozierenden Satz. Mein Deutschlehrer hat mal nur den ersten Satz von Büchern vorgestellt und da war eines dabei, dessen erster Satz hat es mir schon sehr angetan. Der war irgendwas mit einem Jungen, der vom Hochhaus springt oder so und der Satz war aber witzig aufgemacht. Naja, schwierig zu beschreiben.
                  Stimmt, ich hab mal ein buch gelesen das anfing:

                  Der Winter kam früh in diesem Jahr. Als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen stürzte xy's Großmutter die Treppe herunter und brach sich das Genick.

                  Ich weiß leider nicht mehr, wie das Pübbie geheißen hat, deshalb XY.

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                    #10
                    Ich habe mich an verschiedenen Arten probiert :

                    1) Zusammenfassung der Geschichte schreiben
                    2) Einfach sofort anfangen zu schreiben
                    3) Personen & Orte bestimmen
                    4) Mit einem Klappentext begonnen und dann die Geschichte darauf hin schreiben

                    Einfach los zu schreiben gefällt mir am besten
                    Obwohl das mit dem Klappentext bei meiner Geschichte, die momentan in Arbeit ist, auch sehr gut klappt.

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                      #11
                      Hey

                      Ich fang meistens mit Gesprochenem an wie z:B:

                      "Was soll das heißen?",
                      fragte ich meine beste Freundin...

                      oda:

                      "Lass mich in Ruhe!",
                      brüllte meine Schwester...


                      oda sowas in der Art, dann muss ich nicht vorher noch erklären oder so... sondern bin schon mitten in der Geschichte.

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                        #12
                        Meine Geschichte fängt so an:

                        Dunkle Wolken ballten sich am Firmament. Regen strömte vom Himmel, in dicken schrägen Schnüren, wie von einem stumpfen Stift gezeichnet. Schon zuckten die ersten Blitze durch die Morgendämmerung. Donner grollte über das Land und mischte sich mit dem Prasseln des Regens zu einer düsteren Melodie. Der durchweichte Boden rund um das alte Haus mitten im Feld konnte die Sturzfluten nicht mehr fassen. Pfützen bildeten sich und wurden rasch tiefer und größer. Das Trommeln der Regentropfen, die wie eine galoppierende Horde Pferde unablässig gegen das große Fenster prasselten weckte mich.

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                          #13
                          Zitat von NataschaSmiles Beitrag anzeigen
                          Hey,
                          wisst ihr wie man ein Buch gut anfängt ?
                          Ich will nämlich eins schreiben, aber ich weiß nie wie ich anfangen soll.
                          Ich will nicht so anfangen "Es war einmal..."
                          Das find' ich blöd, und mir fällt kein guter Anfang ein :cry:

                          Hat jemand ne Idee oder so ?
                          Bitte antwortet !:cry:
                          Wie du es machtst ist mir egat aber ich wurde es vion der sicht der Hauptrolle beginnen und schreiben.

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                            #14
                            du musst jetzt ein bisschen kreativ werden

                            z.b.
                            er war in der küche, als es klingelte

                            als sie aufstand, sah sie, dass der weker schon 15 ab 7 zeigte

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                              #15
                              Es war noch früh. Noch waren es die Geister des Vortages, die als Schatten durch die Stadt schlichen und sich wie dunkle Sonnenstrahlen durch die Gassen wanden. Noch waberte nur Nebel über den staubig stillen Boden und leckte an den blanken Fenstern. Trotz der hellen Farben, die sich langsam tanzend am Morgenhimmel wanden war die Szenerie dunkel und verleitend, die Türen gegen die Kälte geschlossen zu halten.

                              Im stillsten Teil des Dorfes, gebrandmarkt und gesäumt von weiß-roten Ornamenten an den einkreisenden, trist grauen Steinmauern schien sich der Nebel am wohlsten zu fühlen, drückte sich mit feuchter Gestalt gegen die Wände der Häuser und es schien, als seien sogar die früh morgendlichen Vögel, die zu Frühlingszeiten wiederkehrten so respektvoll zu wissen, dass es hier keine Verwendung für ihre fröhlichen Melodien gab.

                              ---

                              So habe ich z.B einer meiner Storys angefangen.

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