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Wer von euch schreibt selbst Geschichten, Gedichte, Romane oder ähnliches?

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  • Wer von euch schreibt selbst Geschichten, Gedichte, Romane oder ähnliches?

    Ich wollte hier mal fragen wer von euch nicht nur gerne liest sondern auch selbst schreibt?
    Ich bin gerade am überlegen ob ich mich an meine erste längere Geschichte trauen soll, bis jetzt habe ich nur einige Kurzgeschichten geschrieben.

    Hat jemand Erfahrung im Romanschreiben, worauf sollte man achten?
    Einfach drauflos schreiben oder strukturiert alles genau planen, wie geht man am besten vor?

  • Engelshaar
    antwortet
    Ich schreibe schon immer, aber so richtig dran geblieben bin ich noch nie. Manchmal habe ich Phasen, in denen ich jeden Tag total drin hänge, das vergeht dann aber wieder. Derzeit versuche ich mich aber an meinem ersten richtigen Buch, zumindest ist geplant, es zu veröffentlichen, sollte ich es wirklich fertigstellen. Man hat mir immer schon gesagt, ich soll das Schreiben zum Beruf machen, da ich es sehr gut kann, wenn ich denn will. Im Alltag schreibe ich dann doch eher simpel und kopflos, weil es mir einfach zu blöd wird mit der Zeit. Ich lasse es jetzt mal einfach auf mich zukommen.

    Was deine Fragen angeht, da gibt es so viele mögliche Antworten. Suche dir ein paar Schreibforen raus, da gibt es Unmengen an Ideen, Tipps und Inspirationen. Jeder muss seinen eigenen Schreib- und Arbeitsstil finden, da gibt es sicher keine allgemeingültige Antwort.

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  • Godot
    antwortet
    Zitat von Daisy Donna Beitrag anzeigen
    Ich schreibe schon seit meiner Kindheit unglaublich viel und gerne. Ich habe bereits ein paar Bücher, E-Books und Geschichten verlegt, allerdings unter einem Pseudonym. Für mich geht es darum, meine Fantasie und Gedanken unter die Menschen zu bringen, meine Freude am Schreiben mit Lesern zu teilen. Berühmt werden will ich nicht. Ein schönes Taschengeld ist mit meinen bisherigen Veröffentlichungen bereits drin, davon leben kann man natürlich nicht. Da müsste man schon wahre Bestseller-Reihen schreiben, aber so gut bin ich dann doch nicht.

    Wie man an die Schreiberei herangeht, ist Typsache. Manche tun sich leichter, wenn sie frei von der Leber weg schreiben und es später überarbeiten. Andere machen schon vorher einen konkreten Plan, recherchieren, legen sich Strukturen zurecht... Ich bin eher der erste Typ. Ich mache mir schon Notizen, wenn ich Ideen habe, grobe Leitfäden. Aber dann geht alles ganz spontan.
    Kannst ja mal schreiben, welche das sind. Der Literaturteil hier kann frischen Wind gebrauchen.

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  • Daisy Donna
    antwortet
    Ich schreibe schon seit meiner Kindheit unglaublich viel und gerne. Ich habe bereits ein paar Bücher, E-Books und Geschichten verlegt, allerdings unter einem Pseudonym. Für mich geht es darum, meine Fantasie und Gedanken unter die Menschen zu bringen, meine Freude am Schreiben mit Lesern zu teilen. Berühmt werden will ich nicht. Ein schönes Taschengeld ist mit meinen bisherigen Veröffentlichungen bereits drin, davon leben kann man natürlich nicht. Da müsste man schon wahre Bestseller-Reihen schreiben, aber so gut bin ich dann doch nicht.

    Wie man an die Schreiberei herangeht, ist Typsache. Manche tun sich leichter, wenn sie frei von der Leber weg schreiben und es später überarbeiten. Andere machen schon vorher einen konkreten Plan, recherchieren, legen sich Strukturen zurecht... Ich bin eher der erste Typ. Ich mache mir schon Notizen, wenn ich Ideen habe, grobe Leitfäden. Aber dann geht alles ganz spontan.

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  • Gina1995
    antwortet
    Als wir damals in der Schule gerade Kurzgeschichten am Wickel hatten habe ich angefangen zu eben diesen eine Fortsetzung zu schreiben, habe sie quasi weiter geschrieben, sowohl im Unterricht als auch zu Hause und mache das auch jetzt noch gerne, aber nicht mehr sehr oft.

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  • Kimmi8
    antwortet
    Meine Geschichten kann man nicht als Roman oder richtige Geschichte einstufen, wenn ich es mit den Büchern die ich grade versuche zu lesen, vergleiche. Aber ich habe früher vor paar Jahren sehr gerne Geschichten geschrieben. Ich habe eher einfach drauf los geschrieben, ich wusste nicht wohin meine Geschichte führen soll. Aber um eine richtige Geschichte zu schreiben, auch wenn ich darin nicht wirklich Erfahrung habe, würde ich vielleicht nach dem Ziel der Geschichte gucken. Was ist der Sinn und Zweck. Um was geht es überhaupt etc. Ich würde einfach mal random drauf los schreiben und gucken wo es deine Fantasie hinführt.

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  • Larika
    antwortet
    Ich schreibe hin und wieder Gedichte und Kurzgeschichten, im Moment fehlt mir aber leider wieder die Zeit, um all die Ideen aufzuschreiben, die ich im Kopf habe. Irgendwann werde ich es aber schaffen, ein Buch zu schreiben, denn die Grundgeschichte dafür existiert schon seit ich 10 bin.

    Mir hat es geholfen ein Beziehungsschema für die Figuren zu erstellen, um selbst den Überblick zu behalten, wer wie mit wem in welchem Verhältnis steht. Charakterzüge, die ich wichtig finde, habe ich ebenso dazugeschrieben. Dann habe ich die Gesichter meiner Figuren skizziert, was es für mich leichter macht, mir besondere Eigenschaften, Fähigkeiten oder Hintergründe der Figur auszudenken.

    Das alles zusammen ermöglicht mir, dem Leser das, was ich mir vorstelle, besser verständlich zu machen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich vieles, was ich schon geschrieben hatte, wieder verworfen oder umformuliert habe. Ich persönlich neige dazu, Dinge zu genau beschreiben zu wollen und muss aufpassen, dass der Leser von den ganzen Informationen rund um eine Figur nicht erschlagen wird

    Ich hab früher am Computer geschrieben, weil es viel schneller geht und es viel einfacher ist, einzelne Worte zu löschen oder Formulierungen zu ändern. Seit einiger Zeit schreibe ich meine Gedanken aber in einem Buch nieder, wenn dann mal die Zeit dazu bleibt, weil ich so einen persönlicheren Bezug zu meiner Geschichte habe. Klingt vielleicht komisch, aber mir hilft es.

    Kleine Gedichte schreibe ich manchmal auch einfach so nieder, indem ich nur einzelne Eindrücke des Tages oder der letzten Wochen zusammentrage, da fließen sozusagen die Worte von der Hand über den Stift auf's Papier oder manchmal dann auch über die Tastatur in den Computer.

    Blöd ist bei mir nur, dass ich die besten Ideen meistens spät abends oder nachts habe und immer mit mir ringen muss, ob ich aufstehe, um sie aufzuschreiben oder ob ich lieber im Bett bleibe und darauf hoffe, dass ich mich am nächsten Tag noch daran erinnern kann, denn ich brauche meinen "Schönheitsschlaf", sonst bin ich am nächsten Morgen erstmal ein bis zwei Stunden trotz Kaffee nicht ansprechbar

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  • *Lillie*
    antwortet
    Ich schreibe sehr oft Geschichten. Ich habe sogar extra deshalb einen Laptop bekommen, weil meine Eltern hofften, dass ich dann schneller schreibe und mehr Zeit für andere Dinge als Schreiben und Lesen verbringe. Das hat nur nicht so gut geklappt, weil ich zwar schneller, aber auch mehr schreibe.

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  • Agony
    antwortet
    Ich schreibe kürzere Geschichten. Habe mich auch ein paar Mal an Gedichten versucht, aber ich glaube, dass ist eher nicht mein Ding.

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  • JyraScave77099
    antwortet
    Ich schreibe leidenschaftlich gerne Gedichte, die allerdings auch oft sehr lang werden (Rekord bisher: 63 Strophen), aber auch Geschichten, teils Kurzgeschichten, teils Geschichten die länger werden sollen. Aber das größte Talent scheine ich, laut meiner Familie, meinen Freunden und meinen Lehrern, für Gedichte zu haben, was wohl größtenteisl daran liegt, dass Gedichte die einzige Möglichkeit für mich sind mich auszudrücken, besonders was Gedanken und Gefühle angeht. Allerdings werden meine Gedichte oft als zu düster eingestuft, obwohl sie lediglich gesellschaftskritisch sind......okay, mancmal sind sie ein wenig düster, aber das hängt eben auch immer von meiner emotionalen Befindlichkeit ab. Und meine Geschichten sind oft recht blutig, brutal und sehr detailreich geschrieben, weshalb ich mir noch immer unsicher bin, ob ich sie jemals irgendwem zum Lesen geben kann ohne Schuldgefühle wegen eventuell daraus resultierenden Albträumen haben zu müssen.

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  • tobi666
    antwortet
    Ich schreibe auch. Ich komme mit dem "Bauchschreiben" aber nicht so gut klar. Daher benutze ich einige Tools, die mir beim Schreiben helfen. Eines was ich empfehlen kann ist Freemind. Damit kann man Charakteren und deren Beziehungen zueinander gut darstellen. Bei Youtube findet ihr auch Tutorials wie man das Tool richtig anwendet.

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  • justme99
    antwortet
    Ich schreibe Roman und Kurzgeschichten. Habe auch schon eine veröffentlicht War eine schöne Erfahrung mit Lesung und so

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  • bananabones
    antwortet
    Ich hab schon einiges geschrieben und von anderen Autoren viel über deren Arbeitsweise gehört. Ich versuch mal, kurz zusammenzufassen, was sich dabei für mich herausgeschält hat.

    Die meisten "Bauch-" oder "Planschreiber" fühlen von Anfang an, was sie sind. Ohne die Unterschiede zu kennen, macht sich der Planschreiber schon vor seiner ersten Geschichte in der Regel wenigstens einen kleinen Plan. Wenn dir das widerstrebt, bist du wahrscheinlich eine Bauchschreiberin. (Ich finde das englische "discovery writer" besser.)

    Schreiben ist wie Schwimmen oder Mathematik: man muss das lernen und üben. Die Erwartung, beim ersten Mal alles richtig zu machen, führt unweigerlich zu Frust und in der Folge oft dazu, dass man es für immer aufgibt ("Ich kann das nicht!"). Schreib dein erstes Werk so, wie du das erste Mal über ein Seil balancierst: du probierst aus, wie es geht, und machst dort nicht gleich Kunststücke. Das Ziel ist also nicht, einen Roman zu schreiben, und damit einen Bestseller zu landen, sondern einen Roman zu schreiben und dann den nächsten zu schreiben.

    Ein wesentlicher Teil des Schreiben ist das Überarbeiten (rewriting). Berühmte Beispiele sind Tolstoi, der Anna Karenina (oder war es Krieg und Frieden?) sieben Mal geschrieben hat. Hemingway hat das letzte Kapitel eines Romans 39 Mal geschrieben. Bauchschreiber müssen in der Regel massiver überarbeiten als Planschreiber, aber es gibt auch Bauchschreiber, bei denen schon die erste Fassung keine Plot-Löcher hat und nur wenig Feinschliff braucht. Musst du sehen, wie das bei dir ist. Auf jeden Fall wird auch das mit der Übung besser.

    Fortgeschrittene Tipps (Testleser, Überarbeiten usw.) spare ich mir. Im Moment, fang einfach mal an.

    Was ich sehr gut finde, ist sowas wie NaNoWriMo. Das ist eine US-amerikanische Veranstaltung, bei der alle Teilnehmer versuchen, im Laufe des Novembers einen Roman von mindestens 50000 Wörtern zu schreiben. Das ist ziemlich viel in ziemlich kurzer Zeit, aber dadurch murkselt man nicht monate- oder gar jahrelang vor sich hin, sondern bringt sein erstes Werk recht schnell zuende – und hat eine sehr wertvolle Erfahrung gemacht. Man weiß dann sehr genau, was man beim nächsten Mal anders machen will (doch ein bisschen planen) und was gut war (jeden Tag schreiben).

    Also kurz:

    Schreib deinen ersten Roman einfach so, wie es sich für dich gut anfühlt. Denk nicht so viel drüber nach, sondern schreib einfach zuende. Und hinterher denkst du drüber nach und machst es das nächste Mal besser.

    Viel Spaß! (Und lass dann mal lesen :-)
    Zuletzt geändert von bananabones; 08.05.2016, 12:06.

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  • Salbei
    antwortet
    Ich schreibe zurzeit viele Poetry-Slam Texte da ich auch aktive Slamerin bin, außerdem manchmal Gedichte. Vor ca einem halben Jahr habe ich auf Wattpad eine kleine eigene Geschichte geschrieben, was aber eher ein öffentliches Tagebuch war (habe aber damit aufgehört, wurde mir zu persönlich, schreibe jetzt normal Tagebuch).

    Fang einfach mal an, der Rest kommt von allein

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  • GreenToffi
    antwortet
    Ich schreibe Geschichten, habe aber noch nie eine zuendegeschrieben, obwohl ich das gerne tun würde... Das ist, weil mir immer zu viele Ideen und so durch den Kopf schwirren, weshalb ich dir raten würde, zwar keinen ganz genauen Plan zu haben, aber die "Grundideen" auf einen Zettel zu schreiben. Dann kannst du abschweifen, und trotzdem den Weg zur eigentlichen Handlung zurückfinden, da du ja von Anfang an einen Plan hattest was die Wichtigsten Ereignisse sind.
    Ich wünsche dir viel Spaß! LG

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