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Wer von euch schreibt selbst Geschichten, Gedichte, Romane oder ähnliches?

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    Wer von euch schreibt selbst Geschichten, Gedichte, Romane oder ähnliches?

    Ich wollte hier mal fragen wer von euch nicht nur gerne liest sondern auch selbst schreibt?
    Ich bin gerade am überlegen ob ich mich an meine erste längere Geschichte trauen soll, bis jetzt habe ich nur einige Kurzgeschichten geschrieben.

    Hat jemand Erfahrung im Romanschreiben, worauf sollte man achten?
    Einfach drauflos schreiben oder strukturiert alles genau planen, wie geht man am besten vor?

    #2
    Ich schreibe Lyrik.

    Romane schreibe ich nicht - aber wenn ich einen schreiben "müsste", würde ich erstmal ne ganze Weile Material sammeln, Hintergründe recherchieren und mir Gedanken über die grobe Richtung machen, in die es gehen soll.

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      #3
      Ja ein wenig habe ich mich schon umgehört und habe auch nachgelesen in Literaturforen, da gingen die Meinungen weit auseinander, von einfach drauflos schrieben bis monatelange Recherche, Brainstorming und Material sammeln.
      Finde es halt ziemlich schwer wenn man gerade anfange will seinen eigenen Weg zu finden, ich sehe Vor- und Nachteile bei beiden Richtungen, da ist es schwer sich für einen zu entscheiden.
      Je enger man den Rahmen setzt desto eher begrenzt man doch das kreative Schreiben und je weiter man sich Freiraum lässt desto chaotischer kann es werden.

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        #4
        Wir haben das Glück gehabt, dass wir drei Jahre lang einen sehr guten Deutschlehrer gehabt haben... und er hat uns dermaßen motiviert, dass ich nun in meiner Freizeit Gedichte und Kurzgeschichten schreibe.

        Handlungen müssen generell eine Struktur haben. Und ohne Überlegungen beispielsweisen zu den Personen bzw. den Charakteren sowie zu den Hintergründen geht gar nichts...

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          #5
          Ja so ist es bei mir auch gewesen, mein Deutschlehrer hat mich dazu gebracht
          Ich musste anfangs immer extra Aufgaben machen was mich extrem genervt hat, später habe ich aber am Schreiben Gefallen gefunden und ich bin auch dabei geblieben.
          Meinen eigenen Stil habe ich ja, glaube ich zumindest, und würde den auch gerne beibehalten, ich meine mit Vorgehen viel mehr wie man bei einer längeren Geschichte nicht in Selbstzweifel verfällt, Je länger die Geschichte desto mehr Informationen finden sich natürlich darin, ich glaube ich hätte da dann immer Zweifel ob auch alles zusammenpasst oder ich etwas vergessen habe.
          Schreibt man da einfach weiter oder muss man sich da schon einen strikten Plan machen an dem man sich dann hält?
          Das behindert dann aber wieder die Kreativität denke ich mir, was auch nicht sinnvoll sein kann.

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            #6
            fang doch einfach mal an, so eine art probekapitel, das du nichtmal verwenden musst und schau dir dann an, welche figuren hast du, was tun sie, was sind sie im begriff zu tun, was haben sie für eigenschaften und so weiter. dann machst du dir nebenbei zwei handschriftliche schmierzettel. einen für die figuren und deren charakterisierungen, einen für die handlung. da notierst du dann nebenbei alles was dir so einfällt und wichtig erscheint. handlungen, bilder die dir noch einfallen und zu einem späteren zeitpunkt einfügen willst, hintergrundgeschichten, die vielleicht in deiner geschichte nicht vorkommen aber dir handlungen und aussagen der figuren erklären, blabliblup.

            dann schreib einfach ein bisschen drauf los um reinzukommen. überprüfe dein material mit hilfe deiner schmierzettel. wenn du das gefühl hast in deiner geschichte stimmt was nicht korrigiere die, wenn du das gefühl hast deine schmierzettel sind fehlerhaft dann korrigierst du die. wenn du lust hast kannst du dir ein moodboard machen, zur handlung, zu den figuren, was dir am meisten hilft einfach.

            denk dran. solange du dran schreibst siehst nur du wie es wird. du kannst die geplante reihenfolge ändern, du kannst kapitel rauswerfen und umschreiben, das ist alles nicht in stein gemeißelt. wichtig ist anzufangen und dabei zu bleiben. je mehr du hast, desto mehr kristallisiert sich schon heraus und desto mehr spielraum hast du auch sachen zu verändern und anzupassen. wenn du parallel irgendwas hast um den überblick nicht zu verlieren, dann kommt da auch irgendwas bei rum.

            mach dir nicht bevors überhaupt angefangen hat so n stress weil irgendwer irgendwas sagt wie du vorzugehen hast. probier dich einfach bisschen aus und guck was dir am meisten weiter hilft.

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              #7
              Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
              Ja ein wenig habe ich mich schon umgehört und habe auch nachgelesen in Literaturforen, da gingen die Meinungen weit auseinander, von einfach drauflos schrieben bis monatelange Recherche, Brainstorming und Material sammeln.
              Finde es halt ziemlich schwer wenn man gerade anfange will seinen eigenen Weg zu finden, ich sehe Vor- und Nachteile bei beiden Richtungen, da ist es schwer sich für einen zu entscheiden.
              Je enger man den Rahmen setzt desto eher begrenzt man doch das kreative Schreiben und je weiter man sich Freiraum lässt desto chaotischer kann es werden.
              Hallo Stezwy,

              es gibt in der Frage kein richtig oder falsch. Man unterscheidet in sogenannte "Bauchschreiber" und "Planschreiber". Die Bauchschreiber schreiben einfach drauflos und irgendwann haben sie ihre Geschichte. Die Planschreiber plotten erst den gesamten Roman durch und schreiben ihn dann. Das ist eher eine Frage der eigenen Vorliebe. Wenn Du Dich mit anderen über Dein Schreiben in einem geschützten Rahmen austauschen willst, kann ich Dir z.B. www.federteufel.de empfehlen, dass ist ein sehr gutes Schreibforum.

              Viel Erfolg
              Sabine Bartsch

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                #8
                Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                Ja so ist es bei mir auch gewesen, mein Deutschlehrer hat mich dazu gebracht
                Ich musste anfangs immer extra Aufgaben machen was mich extrem genervt hat, später habe ich aber am Schreiben Gefallen gefunden und ich bin auch dabei geblieben.
                Meinen eigenen Stil habe ich ja, glaube ich zumindest, und würde den auch gerne beibehalten, ich meine mit Vorgehen viel mehr wie man bei einer längeren Geschichte nicht in Selbstzweifel verfällt, Je länger die Geschichte desto mehr Informationen finden sich natürlich darin, ich glaube ich hätte da dann immer Zweifel ob auch alles zusammenpasst oder ich etwas vergessen habe.
                Schreibt man da einfach weiter oder muss man sich da schon einen strikten Plan machen an dem man sich dann hält?
                Das behindert dann aber wieder die Kreativität denke ich mir, was auch nicht sinnvoll sein kann.
                Nein, es ist nicht so, dass man dafür einen strikten Plan braucht... man kann wie SabineBartsch richtig schreibt ein "Bauchschreiber" oder ein "Planschreiber" sein.

                Der "Planschreiber" erstellt sich einen strikten Plan und der "Bauchschreiber" verfasst zunächst einmal eine Erstverfassung, in der auch drauf los schreiben und danach ausbessern kann.

                Aber auch ein "Bauchschreiber" sollte von Beginn seine Eckdaten haben... damit meine ich eben die Überlegungen zu den Personen bzw. den Charakteren sowie zu den Hintergründen. Und der Vorschlag von Chinaski mit dem Probekapitel ist auf jeden Fall gut.

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                  #9
                  Ich nehme mal einfach an man beginnt aber damit ein Bauchschreiber zu sein, weil man weiß ja noch nicht wirklich welchen Plan man braucht da man ja nicht weiß was auf einem zukommt.
                  Also ist es so ein Prozess den man durchläuft zuerst schreibt man drauflos, kommt zu Problemen und das nächste Mal macht man sich dann einen Plan um das Problem zu vermeiden?
                  Oder kann jeder mit Planschreiben beginne bzw. mach das Sinn?

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                    #10
                    Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                    Ich wollte hier mal fragen wer von euch nicht nur gerne liest sondern auch selbst schreibt?
                    Ich bin gerade am überlegen ob ich mich an meine erste längere Geschichte trauen soll, bis jetzt habe ich nur einige Kurzgeschichten geschrieben.

                    Hat jemand Erfahrung im Romanschreiben, worauf sollte man achten?
                    Einfach drauflos schreiben oder strukturiert alles genau planen, wie geht man am besten vor?

                    Also ich selbst, habe schon viele Romane/ Geschichten geschrieben, da ich Hobbyautorin bin. Ich schreibe sie, auf der Onlineseite 'Wattpad', und finde, dass diese Seite richtig zum empfehlen ist. Zur Zeit schreibe ich gerne Fanfiktion ' s oder Fantasy Story's. Ich hab paar meiner alten Geschichten gelöscht, sa ich sie nicht gut fand, aber meine jetzige Gesichter ist basierend auf die US- Amerikanische TV Serie 'Teen Wolf'. Und ich hab noch eine zweite, die über den britischen Sänger 'Louis Tomlinson' handelt und seiner Exfreundin. Trau dich aufjedenfall ran und verstecke nicht deine Kreativität! xx

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                      #11
                      Ich schreibe schon an einem Blog, schon seit ein paar Jahren, jetzt wollte ich aber weg vom Internet und die Geschichten auch auf Papier bringen.
                      Blog Artikel schreiben und Kurgeschichten sind aber etwa ganz anderes als lange Romane schreiben. Bei meinen Geschichten geht es meist um das tägliche Leben, da habe ich alles vor mir und muss nichts erfinden es ist schon passiert und ich schreibe nur drüber.

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                        #12
                        Da hast du allerdings recht, wobei man natürlich auch Kurzgeschichten sammeln und diese dann gemeinsam veröffentlichen kann.

                        Zu deiner vorherigen Frage: Das hängt meiner Meinung nach von Autor zu Autor ab. Der Planschreiber hat von Beginn an eine klare Struktur, was die Arbeit am Buch letztendlich geordneter, und meistens einfacher gestaltet. Der Bauchschreiber hat den Vorteil, dass viel seltener Probleme mit Schreibblockaden hat, weil er grundsätzlich drauf los schreibt und erst im Nachhinein das Manuskript verbessert.

                        Was dir denk ich auch weiterhilft, sind Tutorials zum kreativen Schreiben. Ich habe jetzt einmal für dich gesucht und habe beispielsweise diesen Artikel im Blog des Novum Verlags entdeckt. Es gibt dazu auch einen ersten Teil.

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                          #13
                          Danke für den Link da sind einige Tipps dabei die man beherzigen kann.
                          Habe mir auch gleich den ersten Teil durchgelesen, sicher ist sicher
                          Da ich sonst eigentlich auch immer für das Planen bin werde ich auch mal versuchen vorher alles durchzugehen und mir ein paar Tipps aufzuschreiben bzw. ein paar Strukturen in die ich bleiben will.
                          Mal sehen ob es funktioniert, wenn nicht welche ich einfach und schreibe nach meinen Bauch

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                            #14
                            Ich schreibe Drehbücher. Oder versuche es zumindest.
                            Ich kann nur jeden ermutigen, zu schreiben. Schreibt, was das Zeug hält. Ihr schreibt ohnehin wieder...und korrigiert... und schreibt. Und korrigiert. Das ist normal.

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                              #15
                              @ Stezwy: Dann freue ich mich, dass ich dir offenbar weiterhelfen konnte! Und ja, es ist eine gute Idee gewesen, beide Teile zu lesen... zumal ja auch der Inhalt unterschiedlich ist.

                              Hast du schon ein paar Ideen über den Inhalt? Die brauchst du denk ich so oder so, auch wenn du aus dem Bauch heraus schreiben möchtest.

                              @ fitnessgirl: Oh das mit den Drehbüchern klingt interessant! Sind es kürzere Drehbücher (also für potentielle Serien-Folgen, Kurzfilme oder so) oder doch auch etwas, was rein theoretisch auch für Längere Produktionen verwenden könnte?

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