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    #76
    @ModeBeautyanMore:

    Bis zu der Stelle mit dem Esbenlaub finde ich deine Geschichte & die Fomulierungen sehr gut
    Danach geht es mir etwas zu schnell.. Man ist noch dabei zu warten & aufeinmal geht man. (Da wüerde ich vllt schreiben, dass sie es jetzt doch satt hat & aufsteht & dann geht..)
    Auch ist mir die Geschichte durch Julia nicht soo klar.. Ist der Typ um den es geht der Freund der Hauptfigur, der Ex-Freund, der Schwarm oder nur ein Kumpel-Freund?..

    Deinen Schreibstil finde ich aber wie gesagt sehr schön & würde gerne wieder was lesen

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      #77
      WoW!!

      Total gut geschrieben.. woow *.*
      hab mich wie Lexy gefühlt irgendwie :'(

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        #78
        Hier mal der Prolog meiner Geschichte.
        In meiner Geschichte geht es um ein junges Mädchen, dass keinen Bock mehr auf ihre Familie hat, und dann nach Köln mit ein wenig Geld aber viel Hoffnung abhaut...


        Prolog

        Als ich das erste Mal bei Dr. Lin war, hatte ich sie nur angestarrt. Ich hab mir ganz sorgfältige ihre grünen, großen und mit schwarzem Kajal umrandeten Augen angesehen. Ihre Wimpern waren, genauso wie die Augenbrauen, sehr dicht und es kam mir fast so vor, als wären sie unecht.
        Ihre Stirn war hoch, ihre Nase war klein aber breit.
        Der Mund war in Herzform und ziemlich groß.
        Sie hatte bei unserem ersten Gespräch – wenn man es denn so nennen wollte – einen grünen Pullover und eine weiße Jeans an.
        Irgendwie fand ich, dass sie gar nicht nach einer Ärztin für Bekloppte aus sah.
        Eher wie eine PR Managerin oder so.
        Sie starrte mich auch an.
        Nach fast einer Stunde räusperte sie sich.
        „Wann willst Du mich das nächste Mal sehen?“
        Ich war ziemlich überrascht, dass sie vermutlich wollte, dass wir uns noch mal „sehen“.
        „Nächsten Dienstag, genau um 14 Uhr“, sagte ich hohl.
        „Alles klar. Erzählst Du mir dann deine Geschichte, Pina?“, fragte sie mich.
        „Natürlich, Dr. Lin“.
        Bei unseren nächsten Treffen, die jetzt jeden Dienstag, genau um 14 Uhr erfolgten, erzählte ich ihr immer ein Bruchstück von meiner Geschichte.
        Immer wieder machte ich Pausen, um den Blick auf die befahrende Straße oder die kargen Bäume zu werfen.
        Dr. Lin war sehr geduldig mit mir, dass musste man ihr lassen.
        Sie ließ mir die Zeit, die ich brauchte.
        Wenn ich bei unseren 60 Minuten nur einen kleinen Teil erzählt hatte, so freute sie sich, nächsten Dienstag den nächsten Teil zu hören.
        Doch diesmal kamen wir an einer sehr interessanten Stelle an und ich merkte, dass ich diesmal mehr als die volle ganze Stunde erzählen würde, um mit all dem abzuschließen, was mein Leben verändert hatte.

        „Nun, erzähl, was war… der Auslöser?“, fragte Dr. Lin.
        Ich schaute auf ihre Gesundheitsschuhe, als ob sie mich an etwas erinnern lassen würden.
        „Ich glaube, es war im Dezember, nur noch drei Wochen oder so vor Weihnachten. Meine Mutter ging einkaufen und ich musste auf meine Schwester aufpassen…
        Ich hatte am Computer für eine Französischklausur gelernt, und als ich fertig war, wollte ich mich auf mein Sofa, wo meine Schwester malte und rum schnitt, legen.
        Ich habe ihr gesagt, sie solle ihren Kram mal zur Seite legen oder aufräumen, ich könne mich ja nicht legen. Sie hat so genervt reagiert und dann habe ich lauter gesagt, wenn sie malen wolle, dann solle sie in ihr Zimmer gehen.“
        Ich schaute auf die Bäume, die nun wieder einwenig mehr Blätter trugen, trotzdem waren sie immer noch hässlich.
        „Dann hat mein Stiefvater los geschrieen, was den bei uns los sei.
        ’June versaut mir mein ganzes Sofa mit ihren Schnipseln und ich will mich endlich mal auf mein Sofa legen, aber sie hat alles versaut! Wenn sie malen will kann sie ja nach unten gehen’ habe ich gesagt.
        Meine Schwester trampelte dann nach unten und ich schaute Fern.
        Irgendetwas war wohl nicht so gegangen, wie June es wollte, da hat sie angefangen zu schreien, wie Scheiße das alles wäre und so.
        Meine Mutter kam genau in dem Moment rein und hat los geschrieen, vor allem mich und zwar so:
        ’Kannst Du denn nicht einmal auf deine Schwester aufpassen! Meine Fresse, bist du gehässig! Immer schickst du deine eigene Schwester weg, und sagst sie solle sich verpissen? Was bist du für eine blöde Sau? Hau ab hier! Immer willst du nur fressen und vor der Glotze hängen! Immer willst du nur faulenzen! Du faules Stück!’.
        Alles was sie gesagt hatte, wurde durch meinen Stiefvater bestätigt.
        Ich hasse euch alle, dachte ich.
        ’Ich wollte nicht, dass June alles dreckig macht, weil du ja so einen Putzfimmel hast und immer alles blitze blank sein muss! Deswegen habe ich nur gesagt, wenn sie basteln will, soll sie ihn ihr Zimmer gehen!’
        Doch da platze schon mein Stiefvater rein, ich hätte „Verpiss dich“ und noch so eine Scheiße gesagt.
        ’Na, da haben wir es doch! Du fiese Ratte!’, meinte meine Mutter und ging runter.
        Unten sagte sie noch so Sachen wie ‚Fotze’, ‚Dreckssau’ und noch so schlimme Wörter.
        Ich weinte.
        Aber dann packte ich einen Entschluss, den ich bis heute nicht bereue.
        Ich habe mir aus meinen Geldpot meine gesparten dreihundert Euro genommen, mein Handy, mein Ladekabel, viele Klamotten, ein Buch, eine Flasche Wasser und meine Geldbörse.
        Ich hatte mich schnell angezogen und bin dann aus meinem Fenster auf unsere Garage gesprungen. Vorher hatte ich noch einen Brief geschrieben“, sagte ich.
        „Was stand da drin?“, fragte Dr. Lin.
        Ich musste nicht lange überlegen, ich habe es mir die ganzen Monate gemerkt.
        „Dass ich jetzt gehen würde, dass sie es sich nicht wagen sollten, mich zu suchen, sonst würde ich abhauen, in ein anderes Land. Das war’s.
        Na, ich bin dann halt aus dem Fenster gesprungen, hinein in den nächsten Bus.
        In die Stadt.
        Weit weg, von allen Problemen.
        In den Zug.
        Nach Köln.
        Meine Eltern haben mich in der Zeit zehn Mal angerufen, bin aber nie dran gegangen.
        Hab im Zug mein Handy aufgeladen, eine Kapuze über mein Gesicht gezogen und Musik gehört.
        In Köln bin ich erstmal McDonalds gegangen, Essen.
        Hab dann im Internet nach Jugendhotels geschaut, die in Köln sind.
        Hab dann eins gefunden, für fünfundzwanzig Euro die Nacht. Bin da hin gegangen, hab erzählt ich wäre mit einer Freundin hier, die aber in ein anderes Hostel gelandet ist.
        ’Ist okay’, meinte die Alte an der Rezeption.
        Und dann bin ich schlafen gegangen.
        In der Zeit haben mich meine Eltern dreißigmal angerufen.“
        “Bist du irgendwann mal dran gegangen?“.
        „Nein. Denn hätte, ich dass gemacht, hätte ich nicht das erlebt, was ich in Köln erlebt hatte.
        Nämlich die schönste, aufregendste und beste Zeit in meinem ‚Leben’.

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          #79
          Gail *-*

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            #80
            Zitat von seele09 Beitrag anzeigen
            Gail *-*

            Danke, ich versuche weiter zu schreiben

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              #81
              Prolog

              Huhu,
              Hier ist der Prolog zu der Geschichte,an der ich momentan sitze.
              Bitte nicht über die Namen wundern... die Geschichte/der Verlauf steckt schon seit Jahren in meinem Kopf *endlich mal aufschreib*

              es ist btw eine fantasy-geschichte mit vielen Drachen! *ich steh auf Drachen*


              Prolog – Träume

              Es war stockfinster draußen, als Kolja mit einem lauten Schrei erwachte. Mit keuchendem Atem saß er kerzengerade in seinem Bett. Sein verwirrter Blick schweifte durch sein spartanisch eingerichtetes Zimmer und blieb am Spiegel hängen, der neben seinem Schreibtisch aufgehängt worden war. Eisblaue Augen starrten zurück. Verwirrt fuhr der Junge sich durch das kurze, rabenschwarze Haar und versuchte sich an seinen Traum zu erinnern.
              Er hatte in einem Raum gestanden. Die Wände um ihn herum, die ihm ein ungewohnt einengendes Gefühl gaben, waren aus rohem Stein gemauert. Der Raum war leer gewesen bis auf einen merkwürdigen Sockel, der genau in der Mitte des Raumes stand. Es hatte weder Türen noch eine Decke gegeben, er stand unter einem klaren Sternenhimmel. Es war, als hätte man den Sockel einfach eingemauert und das Dach vergessen.
              Kolja hatte die Hand nach dem Kissen ausgestreckt, welches auf dem Sockel lag. In dieses war ein pechschwarzer Stein gebettet, von dem eine unglaubliche Anziehungskraft ausging.
              Die Hand des Jungen hatte sich wie von selbst auf den merkwürdigen Stein gelegt…
              Der Stein zerbrach.
              Leise Schritte unterbrachen ihn in seinen Gedanken. Mit einem Knarren öffnete sich seine Zimmertür, und eine schmale Gestalt zwängte sich hindurch. Sie durchquerte den Raum, setzte sich neben ihn aufs Bett und lehnte sich aus alter Gewohnheit an ihn. Kolja, der plötzlich bemerkte, dass er die ganze Zeit gezittert hatte, wurde wieder ruhiger. Dankbar legte er die Stirn auf den Kopf seiner Zwillingsschwester, sog ihren vertrauten Duft ein. Bea hatte schon immer gewusst, wenn es ihm schlecht ging. So saßen sie eine Weile da, schweigend und die Gegenwart des anderen genießend. Irgendwann setzte seine Schwester sich wieder auf und sah Kolja durchdringend an. Sie sah ihm so ähnlich! Die gleichen eisblauen Augen, das gleiche, tiefschwarze Haar – auch wenn ihres bis zu ihrer Hüfte in leichte Locken fiel. Schließlich lächelte sie ihn an und flüsterte mit weicher Stimme: „Alles Gute zu unserem Geburtstag, Bruderherz.“ Sie fragte nicht, warum er geschrien hatte, und Kolja war ihr so unglaublich dankbar dafür.
              Zur gleichen Zeit schreckte ein junges Mädchen namens Leanne ebenfalls aus ihrem Schlaf. Die Prinzessin besann sich einen kurzen Moment auf den Traum, den sie gehabt hatte, dann streckte sie sich ausgiebig. Sie stand auf, zog sich einen Morgenmantel über und rauschte dann unbeirrt durch die langen Korridore des Schlosses, in dem sie zu Hause war. Sie kannte den Weg, den sie beschritt, in - und auswendig, würde selbst mit geschlossenen Augen nirgendwo anecken. Schließlich durchschritt sie eine schwere Tür, hinter der zwei junge Männer auf sie zu warten schienen. Sie hatten einen kürzeren Weg gehabt als sie. „Robin. Nemo.“, sprach sie ihre beiden älteren Brüder an.
              Die königlichen Sprösslinge setzten sich in die tiefen Sessel, die schon seit geraumer Zeit in dem behaglichen Kaminzimmer standen, in dem sie sich seit jeher trafen. Aus einem Spielzimmer wurde damals ein Studienzimmer, und schließlich war es ihr Besprechungsraum. Leanne liebte diesen Ort, denn er vermittelte ihr das bisschen Gefühl von Familie, das bei all ihren Pflichten übrig blieb.
              Jetzt erhob ihr ältester Bruder, Kronprinz Nemo, das Wort. Mit seiner tiefen Stimme, die seine Schwester so sehr liebte, seufzte er tief und meinte dann: „Wir haben einiges zu besprechen.“
              Als sie sich wieder erhoben, wurde die tiefblaue Nacht bereits zum Tag.

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                #82
                Klingt echt gut
                Du hast Talent.

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                  #83
                  Bitte kopiert keine ganzen Werke hier rein.

                  Blogs von Kreidefels - Mädchen.de

                  Meine neueste Kurzgeschichte. Würde mich über Kommentare freuen.

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                    #84
                    Zitat von Kreidefels Beitrag anzeigen
                    Bitte kopiert keine ganzen Werke hier rein.

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                    Meine neueste Kurzgeschichte. Würde mich über Kommentare freuen.
                    Gefällt mir gut, die Geschichte hat ein tiefsinniges Thema und bringt zum Nachdenken. Außerdem hast du einen tollen Schreibstil, besonders am Ende.

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                      #85
                      Zitat von blueberrrymuffin Beitrag anzeigen
                      Gefällt mir gut, die Geschichte hat ein tiefsinniges Thema und bringt zum Nachdenken. Außerdem hast du einen tollen Schreibstil, besonders am Ende.
                      Dankeschön!

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                        #86
                        Zitat von Kreidefels Beitrag anzeigen
                        Bitte kopiert keine ganzen Werke hier rein.

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                        mir gefällt deine sprache und dein schreibstil wirklich sehr gut

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                          #87
                          Zitat von FleurDeVie Beitrag anzeigen
                          mir gefällt deine sprache und dein schreibstil wirklich sehr gut
                          Danke für das Kompliment

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                            #88
                            Zitat von Vallerina Beitrag anzeigen
                            Hey, hier findet ihr einen Link zu meinem Blog auf Tumblr:

                            http://marylouwashere.tumblr.com/


                            Ich hoffe, euch gefallen die Texte und ihr schaut öfters mal rein, wenn neue Texte und Fortsetzungen kommen. Wenn mal etwas mehr Sachen kommen, poste ich es hier auch nochmal.

                            lg Vallerina<3

                            Habe den kurzen Text von vor 3 Monaten gelesen, der mit dem Selbstmord endet. Kann nur sagen, wow, weiter so Nur bist du mindestens ein Mal in der Zeit umhergesprungen und ein paar Rechtschreibfehler gibt es auch

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                              #89
                              Zitat von Kreidefels Beitrag anzeigen
                              Bitte kopiert keine ganzen Werke hier rein.

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                              Meine neueste Kurzgeschichte. Würde mich über Kommentare freuen.
                              dickes, dickes Lob! nur 20-25 Zeilen gelesen, dennoch schon hellauf begeistert. "Wladimir Klitschko ...." obwohl er nur mit Klitschko verglichen wird herrlich!

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                                #90
                                Zitat von MissNothing20 Beitrag anzeigen
                                Gefällt mir wirklich gut, deine Wortwahl ist sehr ansprechend, ebenso dein Schreibstil. Und dein Thema hast du auch gut gewählt

                                Broken girl
                                unbeschreiblich

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