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Eure Erfahrungen mit Buch schreiben

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    #16
    Also was das Veröffentlichen angeht, bin ich noch ganz, ganz weit weg. Ich würde aber dringend Austausch mit anderen brauchen, die selbst am besten schon so viele Erfahrungen mit dem Buch schreiben haben, dass sie anderen wie mir unter die Arme greifen können. An sich würde ich sagen, dass ich nicht wirklich schlecht schreibe. In Deutsch hatte ich bislang auch immer gute Noten. An Phantasie mangelt es mir auch nicht, wage ich mal zu behaupten. Aber ein ganzes Buch zu schreiben fällt mir deutlich schwerer, als ich das angenommen habe.

    Aufsätze oder mehrseitige Arbeiten mit vorgegebenem Thema kriege ich meistens ziemlich gut hin. Da ist es aber meistens zum einen so, dass ich mir vorab so eine Art Gerüst für den Inhalt überlege. Und zum anderen bin ich da nicht so wahnsinnig perfektionistisch, weil mir die Themen nicht so unendlich am Herzen liegen. Mit dem einfach drauf so drauf los schreiben für mein Manuskript habe ich es versucht... und bin gnadenlos gescheitert. Ich habe es am Laptop versucht, auch am Smartphone und sogar klassisch mit Stift und Papier. Ich bin absolut blockiert, also nicht voll und ganz, aber doch so, dass ich mir selbst nicht mehr weiterhelfen kann.

    Für die verschiedenen Hauptcharaktere habe ich schon einige Hintergrundgeschichten geschrieben, um ihre Persönlichkeit und so weiter zu verdeutlichen. Das passt, würde ich sagen. Was ich aber gar nicht schaffe, ist eine Art Gliederung oder Inhaltsverzeichnis oder wie auch immer man das nennt, für ein ganzes Buch zu schreiben. Oder kann man ein Buch auch Kapitel für Kapitel schreiben? Wie habt ihr das gemacht? Und wo kann man sich als Neuautor bei solchen Themen Unterstützung holen?

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      #17
      Ein ganzes Buch zu schreiben ist dann halt mal eine ganz andere Sache als mal schnell eine Kurzgeschichte zu schrieben oder ein Essay. Dazu braucht es auch einiges an Übung bis man da alles verinnerlicht hat. Ich stelle es mir sehr schwer vor von Anfang bis Ende des Buches nicht irgendwo etwas zu vergessen. Also ein Handlungsstrang der dann nicht aufgeklärt wird oder so.
      Ich habe mal darüber gelesen, dass es zwei Typen gibt. Der erste Typ schreibt einfach drauflos, der andere Typ plant alles ganz genau, macht sich einen Überblick, fertigt Notizen an,... Welcher Typ jetzt für dich beim Schreiben besser ist, hängt ganz von dir ab. Wenn du es so schilderst, bist du wohl eher der zweite Typ
      Du hast ja bestimmt eine Geschichte im Kopf. Mach dir Notizen, plane alles durch. Eventuell bringt es auch etwas jeden Charakter zu skizzieren. Einfallen würde mir da spontan vieles, ob es dir dann hilft musst du wohl selbst entscheiden.
      Ich würde mal sagen, ein Buch zu schreiben lässt sich jetzt nicht nach Schema F erledigen. Da wirst du deinen Weg finden müssen. Ist schon klar, dass braucht bestimmt viel Übung und du wirst auch an einigen Punkten nahe der Verzweiflung sein. Aber ich hoffe es macht dir auch in anderen Situationen sehr viel Spaß und gibt dir etwas zurück.
      In der jetzigen Situation ist es natürlich schwer, ich würde aber Ausschau noch "Literaturtreffen" halten. Also eben Treffen wo sich Autoren oder Interessierte treffen und austauschen. Einen Workshop zu besuchen wie man ein Buch schreibt wäre wohl auch eine gute Lösung.
      Ich kenne es jetzt nur von der Uni so aber dort bekommt man ja gerade in den ersten Semestern auch eine Art Mentor wenn man das will. Dann trifft man sich und erhält mal einen theoretischen Überblick wie das so funktioniert mit einem wissenschaftlichen Text. Und wenn man dann die erste Arbeit geschrieben hat, wird es nochmal durchgelesen und auf Fehler untersucht. Sowas in die Richtung wäre wohl auch gut für dich. Wie gesagt, auf Grund der derzeitigen Lage weiß ich leider nicht wo du da was finden kannst.
      Vielleicht kannst du ja auch direkt bei Verlagen einige Infos finden oder in Literaturforen.

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        #18
        Ich schreibe kein Buch. Das halte ich in der heutigen Zeit ohnehin für einen Plan mit statistisch gesehen sehr geringen Erfolgsaussichten.
        Aber wenn mir Gedanken für eine bestimmte Szene kommen schreibe ich sie nieder.
        Ich denke, man sollte sich von der Vorstellung lösen, Schreiben habe nur dann Sinn, wenn es möglichst viele Menschen um möglichst viel Geld lesen. Ich schreibe um des Schreibens Willen. Wenn es jemand liest, umso besser. Wenn nicht, dann war es immerhin gut für mein seelisches Gleichgewicht.
        Question everything.

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          #19
          Bin da ganz bei dir. Finde schreiben kann ein sehr schönes Hobby sein und einem selbst viel geben. Da muss man in erster Linie gar nicht darauf aus sein, seine Geschichten veröffentlichen zu wollen.
          Mit der Zeit kann ich mir da aber schon vorstellen, dass der Wunsch immer mehr wächst. Wenn man findet, man hat ein paar schöne Geschichten, will man die ja auch nicht einfach so in der Schublade verschwinden lassen. Ich finde da kann man es dann schon mal versuchen mit einer Veröffentlichung. Dann muss aber auch die Einstellung passen. Da darf man dann nicht davon träumen der nächste Dan Brown zu werden
          Man sollte halt auch dann noch Freude daran haben. Sich weiterentwickeln wollen gehört da sicherlich auch dazu. Die Übungen bzw. der Austausch mit anderen können ja auch sehr positiv sein. Am Schreiben ist viel mehr dran als Geld damit zu verdienen. Viele machen ja auch Sport obwohl sie damit nie Geld verdienen werden. Warum? Weil es den meisten Spaß macht und sie vieles rund um den Sport mögen. Das sollte man auch im Schreiben sehen.

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            #20
            Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
            Ein ganzes Buch zu schreiben ist dann halt mal eine ganz andere Sache als mal schnell eine Kurzgeschichte zu schrieben oder ein Essay. Dazu braucht es auch einiges an Übung bis man da alles verinnerlicht hat. Ich stelle es mir sehr schwer vor von Anfang bis Ende des Buches nicht irgendwo etwas zu vergessen. Also ein Handlungsstrang der dann nicht aufgeklärt wird oder so.
            Ich habe mal darüber gelesen, dass es zwei Typen gibt. Der erste Typ schreibt einfach drauflos, der andere Typ plant alles ganz genau, macht sich einen Überblick, fertigt Notizen an,... Welcher Typ jetzt für dich beim Schreiben besser ist, hängt ganz von dir ab. Wenn du es so schilderst, bist du wohl eher der zweite Typ
            Ich selbst würde mich auch eher für den zweiteren Typen halten. Aber es ist halt so, dass es durchaus einen Unterschied macht mal ein Gerüst für ein Baumhaus zu basteln. Oder für ein gefühlt mehrstöckiges Hochhaus. Das kriege ich, muss ich mir eingestehen, alleine nicht hin. Ich brauche beim Schreiben zwar niemanden, der mir das Material gibt. Das kommt ja aus einem selbst. Aber ich brauche jemanden, der mich dabei unterstützt eine Konstruktionszeichnung zu machen, die auch tagfähig ist.

            Dass man vorab als Schreibender schon einiges im Kopf hat, ist Fakt. Und ja, man vergisst Dinge aufzuschreiben oder zu erklären, weil man sie in Gedanken schon tausend Mal durchgespielt hat und sie dadurch für einen selbst total selbstverständlich geworden sind. Man selbst kann halt immer nur beschränkt eine Außenperspektive zur eigenen Sicht einnehmen.

            Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
            In der jetzigen Situation ist es natürlich schwer, ich würde aber Ausschau noch "Literaturtreffen" halten. Also eben Treffen wo sich Autoren oder Interessierte treffen und austauschen. Einen Workshop zu besuchen wie man ein Buch schreibt wäre wohl auch eine gute Lösung.
            Ich kenne es jetzt nur von der Uni so aber dort bekommt man ja gerade in den ersten Semestern auch eine Art Mentor wenn man das will. Dann trifft man sich und erhält mal einen theoretischen Überblick wie das so funktioniert mit einem wissenschaftlichen Text. Und wenn man dann die erste Arbeit geschrieben hat, wird es nochmal durchgelesen und auf Fehler untersucht. Sowas in die Richtung wäre wohl auch gut für dich. Wie gesagt, auf Grund der derzeitigen Lage weiß ich leider nicht wo du da was finden kannst.
            Vielleicht kannst du ja auch direkt bei Verlagen einige Infos finden oder in Literaturforen.
            Auf die Idee in Literaturforen zu schauen, bin ich auch schon gekommen. Habe mich aber bewusst dagegen entschieden mich dort den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Gerade als noch recht unbedarfter Neuling, gerade wenn man es wagt mit dem Gedanken zu spielen ein Buch verlegen zu lassen, scheint einem wie wenn ein automatisches Gebläse auf Signalwörter reagiert, direkt heftiger Gegenwind entgegenzublasen. Ich weiß schon, dass bei mir noch ganz viel Luft nach oben ist. Aber genau deshalb habe ich auch keine Lust mir das, was ich eh schon weiß, auch noch von Autoren oder Möchtegernautoren mit Standesdünkel mit dem Holzhammer einbläuen lassen.

            Ein Mentorenprogramm wäre mir da schon deutlich lieber. Also jemand, dem es entweder konstruktiv um die Sache geht oder wenigstens jemanden, der mir den Rücken stärkt mit weiterzuentwickeln. Hier in der Diskussion wurde ja der Novum Verlag angesprochen, habe mir das mal angeschaut und die bieten tatsächlich so eine Schreibwerkstatt für Neuautoren an, die Hilfestellungen benötigen. Ein Lektorat würde ich zum aktuellen Zeitpunkt eher nicht brauche, denke, es sollte, wenn eher in Richtung Schreibtraining gehen. Da mein Winterurlaub wohl auch ausfallen wird, wäre es vielleicht eine Option damit meine Zeit daheim sinnvoll vertreiben zu können und dabei wertvolle Erfahrungen, wenn schon keine Reiseerinnerungen, sammeln zu können.

            Zitat von Crashtest Dummy Beitrag anzeigen
            Ich schreibe kein Buch. Das halte ich in der heutigen Zeit ohnehin für einen Plan mit statistisch gesehen sehr geringen Erfolgsaussichten.
            Aber wenn mir Gedanken für eine bestimmte Szene kommen schreibe ich sie nieder.
            Ich denke, man sollte sich von der Vorstellung lösen, Schreiben habe nur dann Sinn, wenn es möglichst viele Menschen um möglichst viel Geld lesen. Ich schreibe um des Schreibens Willen. Wenn es jemand liest, umso besser. Wenn nicht, dann war es immerhin gut für mein seelisches Gleichgewicht.
            Hm, ich glaube, es werden in der heutigen Zeit mehr Bücher denn je veröffentlicht. Genauso wie Musik. Natürlich ist die Chance dadurch geringer der nächste Goethe oder die nächste Madonna zu werden, aber ich sehe es auch so, dass das nicht das Ziel sein muss. Aber für mich gute Qualität möchte ich dann doch abliefern, alleine schon wegen meinen Ansprüchen an mich selbst.

            Wie ist das denn bei dir mit den Szenen? Hängen die irgendwie zusammen und werden irgendwann aneinandergefügt? Oder geht es dabei eher um lose, nicht zusammenhängende Tagträume oder sowas?

            Dass Schreiben auch gut für die eigene Psyche ist, empfinde ich übrigens ganz genauso wie du!


            Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
            Da darf man dann nicht davon träumen der nächste Dan Brown zu werden
            Dan Brown war wohl ursprünglich Sänger und Liedermacher. Und dabei kommerziell so wenig erfolgreich, dass er Englischlehrer wurde. Nebenbei hat er sein erstes Büchlein herausgebracht, das aber über eine kleine erste Auflage nicht herausgekommen ist. Ich wette, er hat auch lange nicht davon geträumt der nächste Dan Brown zu werden.

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              #21
              Bei den Typen ist es halt so eine Sache. Wahrscheinlich wird man da irgendwo in der Mitte liegen. Sicher sollte man einen Plan haben aber denke nur die wenigsten planen da letztlich jeden Schritt. Will nicht sagen, wenn du es so machst, ist es falsch, aber kann mir schon vorstellen, dass man da von einem zu engen Plan sehr eingeengt wird. Bei mir würde da dann bestimmt die Kreativität beschnitten werden. Wenn ich an die Schule denke und an Schularbeiten in Deutsch, da hatten wir mal eine Aufgabe, da stand nur ein kurzer Satz und wir könnten dann dazu schreiben was wir wollten. Fand ich ziemlich spannend und hat mir sehr gut gefallen. Da habe ich dann drauflos schreiben können. Hingegen so Aufgabenstellungen wo man schon eine Seite die Angabe lesen hat müssen, da würde mir schon schlecht

              Naja aber irgendwann wirst du Kritiken erhalten. Davor hätte ich nicht angst. Stimmt schon, in vielen Foren sind einfach einige frustrierte User unterwegs, die dann jeden klein machen wenn ihnen was nicht passt. Und dazu braucht es dann gar nicht viel und sie legen los. Aber dann musst du halt zwischen den frustrierten Menschen und konstruktiver Kritik unterscheiden. Irgendwann kommt in dem Prozess so und so Kritik auf. Wenn keine Kritik aufkommt, würde ich mich eher wundern. Weil selbst die erfahrenen und berühmten Autoren müssen ja teilweise sehr viel ändern.
              Sag offen was Sache ist, du weißt, du musst noch viel lernen und dann frag eventuell konkret nach Übungen wie du dich in den und dem Punkt verbessern kannst. Dann sieht man ja auch gleich wer sich auskennt und wer nicht. Die Leute, die dann schrieben das braucht keiner und sie hätten das nie so gemacht, nimmst du dann halt nicht ernst. Die User, die konkrete Übungen vorschlagen, an die wendest du dich dann wenn du noch mehr wissen willst.

              Lektorat braucht man ja eher erst dann wenn das Buch fertig ist. Was du brauchst sind Tipps zum Schreiben. Wenn das angeboten wird, dann schau dir das genauer an, vielleicht ist es ja was für dich. Ich weiß jetzt nicht was die in so einer Schreibwerkstatt machen, so wie ich mir das vorstelle, kann es dir schon was bringen. Wenn es da wirklich Autoren gibt, die dir helfen können deinen Schreibstil zu entwickeln, bringt dir das in deiner Situation sicher viel Ich würde zumindest mal versuchen mit denen in Kontakt zu treten und mehr Infos verlangen. Dann siehst du ja ob das was ist für dich.

              So kann es dann eben gehen. Ich kenne jetzt nicht die ganze Geschichte, für mich zeigt das aber, dass er da anscheinend nicht so verbissen dahinter war. Er hat es einfach so kommen lassen. Das klingt für mich schon sehr vernünftig. Erzwingen kann man es sicher nicht. Vielleicht kommt man dann halt auch irgendwann selbst drauf, mir fehlt das Talent dazu oder aber auch, ich habe jetzt keine Lust mehr zu Schreiben. Dann macht man eben was anderes was einem Spaß macht. Stell mir das halt auch ziemlich schwer vor eine gute Geschichte zu schreiben wenn man sich selbst so unter Druck setzt.

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                #22
                Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                Sicher sollte man einen Plan haben aber denke nur die wenigsten planen da letztlich jeden Schritt. Will nicht sagen, wenn du es so machst, ist es falsch, aber kann mir schon vorstellen, dass man da von einem zu engen Plan sehr eingeengt wird. Bei mir würde da dann bestimmt die Kreativität beschnitten werden. Wenn ich an die Schule denke und an Schularbeiten in Deutsch, da hatten wir mal eine Aufgabe, da stand nur ein kurzer Satz und wir könnten dann dazu schreiben was wir wollten. Fand ich ziemlich spannend und hat mir sehr gut gefallen.
                Im Kunstunterricht hatte ich mal eine ähnliche Aufgabenstellung, wie du sie beschrieben hast. Mir hat das, muss ich sagen, nicht so super gefallen. Weil mir einerseits klar war, dass etwas von mir erwartet und bewertet wird. Ich aber keinen blassen Schimmer hatte, was man nun sehen will.

                Beim Buch schreiben ist es für mich anders, da weiß ich ja mehr oder weniger was ich gerne hätte, ich habe nur Probleme auf dem Weg dahin. Wahrscheinlich gehört das aber eh auch dazu, wenn man sie nie überwinden müsste, würde man sich ja auch nicht weiterentwickeln.

                Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                Irgendwann kommt in dem Prozess so und so Kritik auf. Wenn keine Kritik aufkommt, würde ich mich eher wundern. Weil selbst die erfahrenen und berühmten Autoren müssen ja teilweise sehr viel ändern.
                Wenn man schon veröffentlicht wurde, stelle ich es mir irgendwie einfacher vor mit Kritik umzugehen. Weil man ja vorher schon wen überzeugen konnte das Buch zu veröffentlichen und auch wen es zu kaufen! Zum jetzigen Zeitpunkt wünsche ich mir keine Kritik, sondern Feedback und Hilfe zur Selbsthilfe. Und klar, natürlich bin ich bereit auch einiges zu ändern!

                Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                Lektorat braucht man ja eher erst dann wenn das Buch fertig ist. Was du brauchst sind Tipps zum Schreiben. Wenn das angeboten wird, dann schau dir das genauer an, vielleicht ist es ja was für dich. Ich weiß jetzt nicht was die in so einer Schreibwerkstatt machen, so wie ich mir das vorstelle, kann es dir schon was bringen. Wenn es da wirklich Autoren gibt, die dir helfen können deinen Schreibstil zu entwickeln, bringt dir das in deiner Situation sicher viel Ich würde zumindest mal versuchen mit denen in Kontakt zu treten und mehr Infos verlangen. Dann siehst du ja ob das was ist für dich.
                Solche Angebote gibt es in der Schreibwerkstatt durchaus, also nicht nur Schreib-Challanges und so, sondern auch unterschiedliche Schreibübungen von Lektoren, die in Richtung Figurenprofile, Stil und Ausdruck, Perspektive und Schilderung und so weiter gehen können. Denke auch, dass ich mir das mal genauer anschauen sollte!

                Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                So kann es dann eben gehen. Ich kenne jetzt nicht die ganze Geschichte, für mich zeigt das aber, dass er da anscheinend nicht so verbissen dahinter war. Er hat es einfach so kommen lassen. Das klingt für mich schon sehr vernünftig. Erzwingen kann man es sicher nicht. Vielleicht kommt man dann halt auch irgendwann selbst drauf, mir fehlt das Talent dazu oder aber auch, ich habe jetzt keine Lust mehr zu Schreiben. Dann macht man eben was anderes was einem Spaß macht. Stell mir das halt auch ziemlich schwer vor eine gute Geschichte zu schreiben wenn man sich selbst so unter Druck setzt.
                Also daran seine Träume selbst zu verwirklichen, ist er schon dran geblieben. Und ich glaube, dass man durchaus auch Druck hat, wenn man bereits erfolgreicher Autor ist und die Leser beim Folgeband hohe Erwartungen mitbringen!

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                  #23
                  Da wird es bestimmt verschiedene Typen geben. Einer braucht einen klaren Plan an dem er sich halten kann, ein andere fühlt ich davon vielleicht eingeengt. Meistens ist dann eben ein goldener Mittelweg gefragt. Ein gewisser Rahmen, der alles absteckt - indem man sich aber dennoch frei bewegen kann.
                  Ich denke aber der erste Schritt ist überhaupt mal zu wissen was man möchte und das tust du ja. Mit diesen Vorstellungen kann man dann auch gezielt nach Lösungen suchen. Ich bin mir sicher, diese Lösungen gibt es dann auch.

                  Man kann es aber nicht allen Recht machen. Egal was man tut, es wird immer Menschen geben, die etwas daran auszusetzen haben. Das darf man sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Das kannst du jetzt gerne Feedback nennen, letztlich ist das aber auch nur Kritik. Sicherlich macht da auch der Ton die Musik, aber unter dem Strick legt man ja bei beiden jemanden ans Herz etwas zu ändern Die Kritik eines Internettrolls in irgendeinem Forum ist sicherlich etwas anderes als das Feedback eines ausgebildeten Lektors oder erfahrenen Autors. Hin und wieder trifft aber auch der Troll den richtigen Punkt. Vielleicht nur mit den falschen Worten.

                  Also für mich hört sich das gut an. Im Grunde ist das dann ja sowas wie ein Workshop eben mit dem Unterschied, dass es individuell auf einem zugeschnitten wird. Je nachdem was man braucht. Dann fängt man eben nicht mit den Grundlagen an sondern kümmert sich um die Probleme und geht diese an.

                  Kommt wohl auch wieder auf die Person an. Also wenn man schon einen Erfolg hatte, dann weiß man ja, dass man es kann. Bei mir würde das den Druck nehmen. Denke die Selbstzweifel ob man gut genug ist, würden da am Anfang überwiegen. Wenn man dann weiß, man kann es, wäre ich befreiter.

                  P.S.: Die Zeit, die du dir nimmst, um alles zu Zitieren ist bewundernswert. Tut mir leid, dass ich dazu nicht die Geduld habe

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                    #24
                    Ich schreibe manchmal komme meist aber nie weit weil ich mich oft ablenken lasse

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                      #25
                      Zitat von MietzekatzeXO Beitrag anzeigen
                      Ich schreibe manchmal komme meist aber nie weit weil ich mich oft ablenken lasse
                      Hast du denn das Ziel zu Veröffentlichen oder schreibst du nur so?
                      Ich finde das ist ja auch vollkommen ok so. Schreiben kann einem ja viel mehr geben. Wenn es dann einem beruhigt und von Alltag ablenkt, muss man ja auch gar nicht das Ziel verfolgen ein ganzes Buch zu schreiben, geschweige denn, dass man dann gleich was veröffentlicht. Schreiben kann ja ein sehr schönes Hobby sein, dass einem auch so viel gibt.
                      Wenn es dir ausreicht ein paar Gedanken niederzuschreiben, ist das doch toll. Eventuell entwickelt da sich in Zukunft mal was weiter. Wenn nicht, auch nicht schlimm meiner Meinung nach.

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                        #26
                        Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen

                        Hast du denn das Ziel zu Veröffentlichen oder schreibst du nur so?
                        Ich finde das ist ja auch vollkommen ok so. Schreiben kann einem ja viel mehr geben. Wenn es dann einem beruhigt und von Alltag ablenkt, muss man ja auch gar nicht das Ziel verfolgen ein ganzes Buch zu schreiben, geschweige denn, dass man dann gleich was veröffentlicht. Schreiben kann ja ein sehr schönes Hobby sein, dass einem auch so viel gibt.
                        Wenn es dir ausreicht ein paar Gedanken niederzuschreiben, ist das doch toll. Eventuell entwickelt da sich in Zukunft mal was weiter. Wenn nicht, auch nicht schlimm meiner Meinung nach.
                        "Er" kann nicht mehr antworten da gesperrt.

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                          #27
                          Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                          Die Zeit, die du dir nimmst, um alles zu Zitieren ist bewundernswert. Tut mir leid, dass ich dazu nicht die Geduld habe
                          Bist du am Handy online? Wenn man am Laptop sitzt, geht das eigentlich nicht nur einfach, sondern sogar flott. Einfach den entsprechenden Text mit der Maus markieren und auf "Zitat" klicken. Und wie gesagt, ich bin jemand mit Vorlieben für Strukturen... Wenn ich weiß, was ich beantworten will, habe ich so auch ein Gerüst für das, was ich schreiben will. Hilft mir auch sehr dabei meine eigenen Gedanken während des Schreibens zu strukturieren!

                          Zitat von Stezwy Beitrag anzeigen
                          Man kann es aber nicht allen Recht machen. Egal was man tut, es wird immer Menschen geben, die etwas daran auszusetzen haben. Das darf man sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Das kannst du jetzt gerne Feedback nennen, letztlich ist das aber auch nur Kritik. Sicherlich macht da auch der Ton die Musik, aber unter dem Strick legt man ja bei beiden jemanden ans Herz etwas zu ändern Die Kritik eines Internettrolls in irgendeinem Forum ist sicherlich etwas anderes als das Feedback eines ausgebildeten Lektors oder erfahrenen Autors.
                          Sicher kann und sollte man es nicht allen recht machen. Wenn man sich ständig verbiegt und an die Erwartungen von anderen anpasst, bleibt von einem selbst als Individuum ja nichts mehr übrig. Bei dem, was ich mir wünsche, geht es um eine Weiterentwicklung unter Berücksichtigung und Wertschätzung der eigenen, besonderen Merkmale. Aktuell schmökere ich im Autorenratgeber vom Novum Verlag und bin gerade beim Kapitel "Stil", in dem es nicht nur darum geht, wie man seinen eigenen Stil finden kann, sondern auch darum mit welchen rhethorischen Mitteln man den Stil verbessern kann und so weiter. Das finde ich wirklich konstruktiv und ich habe das Gefühl, dass es mich weiterbringt und ich beim Schreiben neue Erfahrungen machen kann.

                          Und was Kritik und Feedback angeht: Ich weiß schon, dass viele das synonym gebrauchen. Aber Kritik greift gefühlt eher an, während Feedback motiviert. Für mich ist das doch ein entscheidender Unterschied.

                          Zitat von MietzekatzeXO Beitrag anzeigen
                          Ich schreibe manchmal komme meist aber nie weit weil ich mich oft ablenken lasse
                          Falls du noch mitliest: Mir fällt es auch oft schwer mich zu konzentrieren. Das kann man aber üben. Mir hilft es zum Beispiel einen bestimmten Ort nur zum Schreiben zu haben und mir bestimmte Zeit vorzunehmen, an denen ich mich zum Schreiben hinsetze. Wenn man etwas immer nur vorhat, es dann aber nie oder nur sehr selten tut und dann auch noch abschweift, demotiviert das ja auch.

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                            #28
                            Zitat von TraceM Beitrag anzeigen

                            "Er" kann nicht mehr antworten da gesperrt.
                            Danke für die Info, darauf habe ich nicht geachtet.

                            Zitat von highetta Beitrag anzeigen
                            Bist du am Handy online? Wenn man am Laptop sitzt, geht das eigentlich nicht nur einfach, sondern sogar flott. Einfach den entsprechenden Text mit der Maus markieren und auf "Zitat" klicken. Und wie gesagt, ich bin jemand mit Vorlieben für Strukturen..
                            Mal so mal so. Am Handy wäre es mir viel zu mühsam aber ich probiere das mal am PC aus. Vielleicht lerne ich es ja. Mühsam finde ich es schon
                            Aber natürlich trägt es zur besseren Übersicht bei. Wenn da jetzt viele mitdiskutieren, weiß man so immer gleich auf wem und was man sich bezieht.

                            Zitat von highetta Beitrag anzeigen
                            Sicher kann und sollte man es nicht allen recht machen. Wenn man sich ständig verbiegt und an die Erwartungen von anderen anpasst, bleibt von einem selbst als Individuum ja nichts mehr übrig. Bei dem, was ich mir wünsche, geht es um eine Weiterentwicklung unter Berücksichtigung und Wertschätzung der eigenen, besonderen Merkmale. Aktuell schmökere ich im Autorenratgeber vom Novum Verlag und bin gerade beim Kapitel "Stil", in dem es nicht nur darum geht, wie man seinen eigenen Stil finden kann, sondern auch darum mit welchen rhethorischen Mitteln man den Stil verbessern kann und so weiter. Das finde ich wirklich konstruktiv und ich habe das Gefühl, dass es mich weiterbringt und ich beim Schreiben neue Erfahrungen machen kann.

                            Ich denke mal mit individueller Betreuung kann man so was erreichen. Sicherlich muss der "Lehrer" einem dann erst kennenlernen um die Stärken auch zu sehen. Aber worüber du redest erinnert mich halt and en Sport, wo dann der Trainer den Spieler fördert und in gemäß seiner Stärken einsetzt.
                            Du bildest dich also auch selbst mit der Theorie weiter, du schreibst jetzt nicht nur und versucht da am Stil was zu ändern?
                            Da wird halt auch jeder unterschiedlich sein, dem einen hilft das mehr, andere wiederum werden da was anderes brauchen.

                            Zitat von highetta Beitrag anzeigen
                            Und was Kritik und Feedback angeht: Ich weiß schon, dass viele das synonym gebrauchen. Aber Kritik greift gefühlt eher an, während Feedback motiviert. Für mich ist das doch ein entscheidender Unterschied.
                            Ich sehe jetzt Kritik nicht so negativ. Kann aber verstehen, dass es bei anderen mehr negativ konnotiert ist. Kritik wird wohl auch die Sachen beinhalten, die einem vielleicht negativ aufstoßen. Während Feedback dann wohl lediglich die positiven Aspekte behandelt. Aber da will ich mich jetzt gar nicht um die Definition streiten. Finde es kommt halt immer auf die Intention dahinter an. Wenn man sagt: "Das ist schlecht", kann man einem Menschen schaden wollen oder man kann ihn auch motivieren wollen. Vielleicht gibt e andere und bessere Wege jemanden zu motivieren aber nicht jeder ist auch gleich dazu ausgebildet ein Motivationstrainer zu sein. Ich würde da nicht gleich jedem unterstellen jemanden Schaden zufügen zu wollen nur weil man Kritik äußert.
                            Feedback ist für mich auch oft auf das beschränkt, was man eigentlich hören möchte.

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