Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Bücher über Esstörungen/psychische Krankheiten

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #61
    Zitat von Donatella Beitrag anzeigen
    Wintermädchen würde ich definitiv niemandem empfehlen, der noch Probleme mit Essstörungen hat.
    Es war auch eines der wenigen Bücher die ich echt gut fand.

    Kommentar


      #62
      Zitat von SilentRose Beitrag anzeigen
      Was bis jetzt noch nicht genannt wurde (glaub' ich) ist "Nichts leichter als das." Ein ganz "non-Mainstream" Buch zu dieser Thematik, ein wenig lockerer und nicht so stark triggernd.

      "Jeansgröße 0" und "Meine schöne Schwester" kann ich überhaupt nicht empfehlen - klischeehaft, schlecht geschrieben & wahnsinnig schlecht recherchiert.
      Zitat von Herzchen96 Beitrag anzeigen
      Oh ja, "meine schöne Schwester" fand ich auch doof. Man konnte schon im voraus sehen,wie die Geschichte endet und allgemein wie Brigitte Blobel es geschrieben hat....als ob die überbringen will,dass Essgestörte sich nicht so anstellen sollen,weil es ja ach so viel Schlimmeres gibt. Also das Buch musste echt nicht sein.

      "Wintermädchen" von Anderson hingegen fand ich sehr gut. Ich fand nur schade,dass am Ende Elijah so abrupt verschwunden ist.
      Ich wusste gar nicht, dass Brigitte Blobbel zwei Bücher zu dem Thema geschrieben hat.

      Ich finde Jeansgröße 0 für den Einstieg ganz gut und denke, das das ein Buch ist, das man auch betroffenen empfehlen kann, weil wie ich finde, nichts drin ist was triggert, allerdings vermittelt es halt such den Eindruck, dass es nicht von einer Betroffenen geschrieben wurde.

      zu: "Alice im Hungerland" muss ich sagen ich finde es sehr derb geschrieben und was mich sehr stört, ist dass es ohne Kapitel geschrieben ist, quasi ein Text, der geradeso durchgeht, das finde ich gerade für eine Sxchriftstellerin (was sie ja immer betont) ziemlich untypisch und unpassend). Allerdings sind doch einige Dinge drin, die mich ziemlich bewegt haben.
      Zuletzt geändert von Maedchen1990; 14.09.2015, 02:49.

      Kommentar


        #63
        Unbearable Lightness und Alice im Hungerland.

        Kommentar


          #64
          Biographien

          Also ich finde Biographien zum Thema Magersucht sozusagen am "ehrlichsten", weil sie dem Leser sehr viele persönliche Gedanken und Gefühle nahebringen.
          Lebenshungrig von Laura Pape finde ich sehr gut: es ist in 3 Teile geteilt (Fallen, Kämpfen, Leben) und handelt von Lauras Weg aus der Magersucht. Ihre Gedanken und Gefühle werden ergänzt durch Rückblicke von Freunden oder der Familie.
          Dein Leben hat Gewicht von Beke Worthmann ist ein sehr facettenreiches Buch über Essstörungen, da es aus 11 Biographien von Jugendlichen (ua auch 2 Jungs) besteht. Man lernt jeden Charakter und seine Geschichte kennen. Zum Abschluss gibt es noch "Epfehlungen" für Anlaufstellen für Betroffene und einen Sachteil bzw ein Interview von Beke und einer Expertin zum Thema Essstörungen.
          Beide Werke sind wirklich sehr berührend und empfehlenswert!

          Kommentar


            #65
            "Dann bin ich eben weg" fand ich ganz gut, ich habe es drei Mal oder so gelesen. Natürlich weiß ich nicht, wie wahrheitsgetreu es die Geschichte einer Magersüchtigen beschreibt, weil ich selbst nie betroffen war. Ich würde es aber empfehlen.

            Kommentar


              #66
              Zitat von FinnlandFan Beitrag anzeigen
              Also ich finde Biographien zum Thema Magersucht sozusagen am "ehrlichsten", weil sie dem Leser sehr viele persönliche Gedanken und Gefühle nahebringen.
              Lebenshungrig von Laura Pape finde ich sehr gut: es ist in 3 Teile geteilt (Fallen, Kämpfen, Leben) und handelt von Lauras Weg aus der Magersucht. Ihre Gedanken und Gefühle werden ergänzt durch Rückblicke von Freunden oder der Familie.
              Dein Leben hat Gewicht von Beke Worthmann ist ein sehr facettenreiches Buch über Essstörungen, da es aus 11 Biographien von Jugendlichen (ua auch 2 Jungs) besteht. Man lernt jeden Charakter und seine Geschichte kennen. Zum Abschluss gibt es noch "Epfehlungen" für Anlaufstellen für Betroffene und einen Sachteil bzw ein Interview von Beke und einer Expertin zum Thema Essstörungen.
              Beide Werke sind wirklich sehr berührend und empfehlenswert!
              Auf das Buch "Lebenshunrig" bin ich über Lauras Interview bei "Mädchen" aufmerksam geworden genau wie bei "Kontrolliert außer Kontrolle" bei Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn.

              Ich finde beide Bücher sehr gut geschrieben.

              Hanna beschreibt in ihrem Buch etwa genau wie Marya Hornbacher in "Alice im Hungerland" , dass sie sozusagen gelernt haben, mit dieser Krankheit zu leben, trotzdem scheinen es beide nicht ganz zu schaffen, ohne die die ES zu leben, aber einen Weg zu finden, wie man damit leben kann.

              Im Gegensatz dazu, finde ich das Ende in Lauras Buch "Lebenshungrig" ganz fantastisch. sie schreibt, dass sie es quasi geschafft hat, diese Krankheit komplett zu besiegen, auch wenn ihr Gewicht wesentlich niedriger ist als vorher.

              Ich bezweifele es etwas, dass man es schaffen kann eine Essstörung komplett zu besiegen, ich denke oder befürchte irgendwas bleibt immer. Trotzdem macht mir dieses Buch Mut und ich sehe Laura als Vorbild, die mir viel Mut macht.

              Allerdings muss ich dazu sagen, man muss beide Bücher "Lebenshungrig" und "Kontrolliert außer Kontrolle" wirklich komplett lesen, denn wenn man die Bücher nur teilweise ließt, finde ich das für Betroffene ziemlich gefährlich, weil man am Anfang sehr viel "Tipps" findet, wie man wirklich in die falsche Richtung gegen kann, bzw. munter weitermacht mit Abnehmen und das auch gut findet, man freut sich regelrecht mit den Autorinnen über die Erfolge bzw. übers Abnehmen. Das ändert sich erst, wenn man die Bücher wirklich bis zum Ende ließt, es wird auch teilweise über die Gefahren aufmerksam gemacht, was ich sehr gut finde.




              .
              Zuletzt geändert von Maedchen1990; 06.11.2015, 00:59. Grund: Tippfehler

              Kommentar


                #67
                Zitat von deaktiviert Beitrag anzeigen
                "Dann bin ich eben weg" von Christiane (Christine?) Féher. Mein persönliches Lieblingsbuch zum Thema Essstörungen.
                Ich hab nur das gelesen und finde es ziemlich gut.

                Kommentar


                  #68
                  Hab meine vorwissenschaftliche Arbeit über Essstörungen geschrieben und deshalb sehr viele Bücher zu diesem Thema.
                  Mein persönlicher Favorit ist "Alice Im Hungerland", habe es inzwischen schon über 10 mal gelesen.
                  Sonst noch empfehlenswert finde ich:
                  Kontrolliert außer Kontrolle
                  Lebenshungrig
                  Heute will ich leben
                  Das Lächeln der Leere
                  Meine schöne Schwester
                  Kotzt du noch oder lebst du schon?
                  Magersucht ist kein Zuckerschlecken
                  Zerbrich mich nicht
                  und auf Englisch:
                  Thin
                  Diary of an Anorexic Girl
                  Ana's Girl (ist aber ein Sachbuch)

                  Gibt natürlich noch viele mehr, aber die haben mich am meisten beeindruckt. Hoffe ich konnte dir helfen

                  Kommentar


                    #69
                    Wintermädchen fand ich sehr krass und seeeehr realitätsgetreu, würde das also auch niemandem empfehlen der mit sowas sowieso zu kämpfen hat, ansonsten noch Dann bin ich eben weg von Christine Feher und Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky

                    Kommentar


                      #70
                      Zitat von estannenjana Beitrag anzeigen
                      Hab meine vorwissenschaftliche Arbeit über Essstörungen geschrieben und deshalb sehr viele Bücher zu diesem Thema.
                      Mein persönlicher Favorit ist "Alice Im Hungerland", habe es inzwischen schon über 10 mal gelesen.
                      Sonst noch empfehlenswert finde ich:
                      Kontrolliert außer Kontrolle
                      Lebenshungrig
                      Heute will ich leben
                      Das Lächeln der Leere
                      Meine schöne Schwester
                      Kotzt du noch oder lebst du schon?
                      Magersucht ist kein Zuckerschlecken
                      Zerbrich mich nicht
                      und auf Englisch:
                      Thin
                      Diary of an Anorexic Girl
                      Ana's Girl (ist aber ein Sachbuch)

                      Gibt natürlich noch viele mehr, aber die haben mich am meisten beeindruckt. Hoffe ich konnte dir helfen

                      Die ersten drei kenne ich auch.

                      Hat zufällig einer "wWas fehlt, wenn ich verschwunden bin" von " Lily Lindner" gelesen? Bin gerade dabei und es würde mich mal interessieren, ob Jemand weiß, wie alt die Beiden Schwestern sind, ich konnte es bis jetzt nicht rausfinden, vllt kommt es später noch.

                      Weiß Jemand ob es auf einer wahren Geschischte bassiert? Ich habe so den Eindruck, dass es eine etwa 30-jaährige aus den Augen eines Kindes geschrieben hat. Denn manche Gedanken macht sich ein Kind nicht in der Art.




                      Zitat von Fortune Beitrag anzeigen
                      Wintermädchen fand ich sehr krass und seeeehr realitätsgetreu, würde das also auch niemandem empfehlen der mit sowas sowieso zu kämpfen hat, ansonsten noch Dann bin ich eben weg von Christine Feher und Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky
                      Man muss genau abwäägen, was man Betroffenen schenkt. Klar kann man versuchen, sie auf diese Weise versuchen wachzurütteln, aber es kann auch böse nach hinten los gehen. In vielen Büchern stehen z, B, "gute Tipps", wie man in die ES reinrutscht.

                      "Jeansgröße O" von Brigitte Blobbel wird zwar gerne von den Leuten zerissen, in der Art, dass si nicht richtig recherchiert hat, aber ich finde, das ist wenigstens, nichts drin, was triggert. Das kann man auch mal einem Betroffemnen in die Hand geben.

                      Kommentar


                        #71
                        Zitat von Fortune Beitrag anzeigen
                        Wintermädchen fand ich sehr krass und seeeehr realitätsgetreu, würde das also auch niemandem empfehlen der mit sowas sowieso zu kämpfen hat, ansonsten noch Dann bin ich eben weg von Christine Feher und Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky


                        Weiß Jemand, wer Wintermädchen geschrieben hat? Ich wollte das Buch im Buchladen holen, es muss aber bestellt werden und es gibt mehrere Bücher mit diesem Titel von verschiedenen Autoren.

                        Kommentar


                          #72
                          Zitat von Maedchen1990 Beitrag anzeigen
                          Weiß Jemand, wer Wintermädchen geschrieben hat? Ich wollte das Buch im Buchladen holen, es muss aber bestellt werden und es gibt mehrere Bücher mit diesem Titel von verschiedenen Autoren.
                          Ich gehe davon aus, dass das Buch von Laurie Halse Anderson gemeint ist.

                          Kommentar


                            #73
                            Zitat von _PippiLangstrumpf_ Beitrag anzeigen
                            Ich gehe davon aus, dass das Buch von Laurie Halse Anderson gemeint ist.
                            Danke. haben denn die anderen Bücher mit diesem Titel auch was mit diesem Thema zu tun?

                            Kommentar


                              #74
                              Ich habe Mein Lollimädchen - Ich gelesen und kann ich nur weiter empfehlen.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X