Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Fahrassistenzsysteme im Auto

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Fahrassistenzsysteme im Auto

    Die EU schreibt vor, ab 2022 alle Neuwagen mit rund 30 Assistenzsystemen auszustatten.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...wagen-aus.html

    Im Jahr 2017 kamen der EU Kommusion zufolge rund 25.300 Menschen auf Europas Straßen ums Leben. Die Brüsseler Behörde hatte den Vorschlag für Hightech-Fahrhilfen im vergangenen Jahr vorgelegt. Aus ihrer Sicht könnten nun bis zum Jahr 2038 rund 25.000 Verkehrstote und 140.000 schwere Verletzungen vermieden werden. Die Behörde führt 90 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurück. Mit den Gesetzesänderungen soll nun auch der Weg in eine fahrerlose Zukunft geebnet werden.
    Seid ihr generell Fan solcher Sicherheitssysteme und wünscht ihr euch mehr Sicherheit auf unseren Straßen? Freut ihr euch eventuell schon auf's autonome Fahren? Oder wollt ihr lieber weiterhin in der Lage sein, eure Fahrzeuge selbst zu steuern?

    An sich bin ich ja Freund von neuem Technik Schnickschnack und einige neue Assistenten machen durchaus Sinn (Alkoholtest / Müdigkeitserkennung etc.), aber man kann es auch echt übertreiben!?

    z.B. Intelligent Speed Adaption
    Intelligent Speed Adaption (ISA) ist ein Fahrerassistenzsystem zur Unterstützung des Fahrers bei der Einhaltung des aktuellen Geschwindigkeitslimits auf dem augenblicklich befahrenen Straßenabschnitt. Die Geschwindigkeitslimits sind entweder in einer digitalen Karte im Navigationssystem abgespeichert und/oder werden durch eine Verkehrszeichenerkennung ermittelt.

    Beim ISA greift eine Elektronik (teilweise auch gegen den Willen des Fahrers) fremdgesteuert in die Geschwindigkeitswahl ein.
    Wtf, ich werd mir sicher kein neues Autos kaufen, das mir die Geschwindigkeit vorgibt!?
    Was wird aus den Milliarden, die jährlich bundesweit durch Tempo-Blitzer eingenommen werden? Welchen Schaden bedeutet das für die Automobilindustrie?
    Können die doch nicht ernsthaft bringen? oO

    #2
    Wenn es darauf ankomt, wiegen sich die Fahrer zu sehr in Sicherheit "Mir kann ja nichts passieren".
    Es ist wie mit dem Navi, wo es immer wieder zu Fällen kommt, wo jemand durch Deutschland geistert, weil er sich darauf verlassen hat. Sei es, dass er bei "Bei nächster Möglichkeit links abbiegen" in einen Feldweg einbiegt (oder, wie schon vorgekommen auf eine Bahnstrecke), sei es, dass er sich bei der Eingabe des Fahrziels vertippt hat. Das passiert auch Voll-Profis. Gib bei Google-Maps als Fahrziel "Bazel" ein (ein Vorort von Antwerpen), bietet er Dir als erste Variante "Basel/Schweiz" an).

    Kommentar


      #3
      Ist nice. Nimmt dem Fahrer viel Arbeit ab und erhöht den Komfort. Idealerweise kommunizieren bald alle Autos mit einander und können so viel leichter auf einander reagieren, um so u.a. Unfälle besser zu vermeiden. Mit nem guten Navi kann so auch die Routenplanung optimiert werden um Staus zu reduzieren.

      Klar. Technik ist nicht perfekt. Aber immer noch dutzendfach besser als das ganze analog zu machen. Ob nun ein Freund von außen die Parkhilfe spielt, oder, ich erinnere mich noch als Kind, wo man anhalten und die Landkarte auspacken musste um den Weg manuell zu suchen.

      Kommentar


        #4
        Ich finde es immer ein bisschen schade, den Menschen ihre Dummheit zu nehmen...
        ... auf der anderen Seite ist totgefahren werden schlimmer, also richtig so. Die Sache ist ja nur die: Ich saß schon mehrmals bei Leuten auf dem Beifahrersitz, die (OBWOHL ihr Auto vorne und hinten piept) beim Parken einfach stur in andere Autos gefahren sind. Die Technik ist auch nur solange erfolgreich, bis jemand sie benutzt.

        Kommentar


          #5
          Alles was mich unterstützt bzw. was man optional nutzen kann, feier ich auch.
          Was mich abfuckt, wenn es nicht mehr um Unterstützung sondern um eine Einschränkung geht - wie mit der Geschwindkeitsregelung.

          Was wenn ich auf der Autobahn aus ner Baustelle rausfahre und die Verkehrszeichenerkennung übersieht mein Lieblingschild mit den 5 Querstreifen - in dem Fall darf ich erst mal mit 60 weitertuckern bis zum nächsten Temposchild. Geil.

          Kommentar


            #6
            hätte gern ein auto, das für mich einparken kann (werde das wohl nie lernen), aber den rest würde ich schon gern selbst entscheiden.

            ist nicht so, dass ich mich gern blitzen lasse oder rase oder sonst was, finde aber manche geschwindigkeitsbegrenzungen unsinnig (in den schulferien muss ich nachts um 2 uhr nicht auf 30 kmh runter in nem bereich vor einer schule, sondern fahr halt normal mit 50.. was soll da schon passieren). könnte mir auch vorstellen, dass so supercoole typen anfang 20 mit ihren 3er bmws eh schnell möglichkeiten finden, systeme abzuschalten oder sonst was, gerade bei geschwindigkeitserkennungen.

            und wenn fahrradfahrer sich mal wieder für die götter der straßen halten und meinen, im toten winkel vom bus oder lkw fahren zu müssen.. selbst schuld, finde da liegt das menschliche versagen dann nicht immer bei dem, der jemanden anfährt. gibt halt situationen, in denen nicht nur eine seite für das menschliche versagen verantwortlich ist.
            schickt mir keine anfragen wenn wir nie geschrieben haben thx

            Kommentar


              #7
              Zumindest die angebliche Freiheit, die Autofahrer immer als größtes Pro-Argument so gerne anführen, wird dadurch definitiv abgeschafft

              Ich würde aber auch kein Auto fahren wollen, das mir sagt, wie ich zu fahren habe. Hilfssysteme wie Abstandswarner sind ja durchaus praktisch, zumindest dann, wenn sie vernünftig arbeiten und einen nicht auch dann zupiepen, wenn man platzbedingt näher als einen Meter an parkenden Autos vorbeifährt. Aber ich halte wenig davon, immer mehr Verantwortung von den Fahrer auf Technik zu übertragen. Wer ein Fahrzeug führt, muss das auch mit der entsprechenden Achtsamkeit tun und wenn man das nicht kann, ist der Lappen eben wieder weg. Dass es manchmal erst Unfälle braucht, ist zwar tragisch, aber man kann eben auch nicht jeden vor sich selbst beschützen.

              So Dinger wie Parkassistenten sind auch nur dann sinnvoll, wenn sie vernünftig arbeiten. Das Auto meines Onkels hat auch sowas drin, erkennt passende Parklücken und fährt automatisch gelenkt dort rein, sobald man es irgendwie geschafft hat, den ungefähr fünf Zentimeter großen Bereich zu treffen, in dem das Auto "jo, passt" sagt. Bremsen und Gasgeben muss man allerdings selbst und das Teil ist trotz allen Schnickschnacks nicht in der Lage, bei kurz vor knapp selbstständig zu stoppen...

              Bin mal gespannt, wann man zum Fahren eines Autos gar keinen Führerschein mehr braucht, weil die Fähigkeiten, die einem durch den Besitz eines solchen bestätigt werden, sowieso nur noch von der Technik abhängen.

              Manche Dinge sind ja auch nur Mittel gegen die Folgen, die Ursachen bleiben.

              Kommentar


                #8
                Wenn man mit einem Assistenzsystem Kurven schneller nehmen kann als ohne, dann wird man dies auch tun. Eines der Probleme ist, dass man es irgendwann ohne das Assistenzsystem nicht mehr kann, weil man die Sitution selber völlig falsch einschätzt, Je schneller man kann, desto mehr reizt man das auch irgendwann aus. Man fährt halt schneller, aber eben nicht sicherer.

                Fahre ich selber halbwegs an meinem Limit, dann weiss ich, wieviel Reserve ich mir noch lasse. Ein Assistenzsystem führt einen weitaus dichter an das tatsächliche Limit heran und die Reserve wird verschwindend gering - und dann wirtd es so richtig gefährlich.

                Aber auch wenn ich mich auf ein Assistenzsystem verlasse und es ziemlich ausreize, was passiert, wenn ich es mal nicht zur Verfügung habe (zum Beispiel in einem anderen Fahrzeug)? Fahre ich vergleichbar mit dem, wie ich es gewohnt bin, dann habe ich eigentlich keine Chance.

                Was ist mit einem Assistenzsystem, welches im vermeintlichen Bedarfsfall eine Vollbremsung mit minimalem Bremsweg macht? Der Fahrer hinter mir ohne Assistenzsytem hat nicht die geringste Chance, mir nicht hinten hineinzufahren, wenn er das Hindernis selber nicht sehen konnte. Solange nicht alle Fahrzeuge ein solches Systen haben ist es es azsgesprochen gefährlich und bis es alle haben vergehen Jahrzehnte.

                Wie ist das mit diesem Assistenten eigentlich bei Zweiradfahrern? Eine Vollbremsung, die nicht vom Fahrer ausgeht geht in den seltensten Fällen gut und auch in Kurven wird es problematisch. Automatisch ausweichen, ohne dass der Fahrer es tut, wie soll das vom Schwerpunkt her funktionieren, ohne dass das Fahrzeug sich sofort überschlägt? Viele Fragen, keine Antworten.

                Alles, was und die Möglichkeiten zum Denken annimmt, nimmt uns auf Dauer auch die Möglichkeit. Wer für die einfachsten Rechnaufgaben seinen Taschenrechner oder sein Handy benutzt, der kann es wahrscheinlich schon nicht mehr anders.
                In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

                Kommentar


                  #9
                  Assistenzsysteme sind grundsätzlich zu bejahen wie die vergangenheit gezeigt hat. Und auch mit assistenten fahren die wenigsten mit 100 in der Stadt um die kurve denn die verkehrsregeln ändern sich nicht.

                  Aus sicht von verkehrsfluss und so muss ich leider auch assistenzsysteme die regeleinhaltungen forcieren als sinnvoll erachten da egoistische fahrweisen sehr sehr verbreitet sind und eine hauptursache für stau usw.
                  Falls es euch beruhigt, sobald etwas aktiv eingreift sind die anforderungen an die sicherheit gleich um ein vielfaches höher als bei irgendeinem rumgepiepse.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Moorleiche Beitrag anzeigen
                    Assistenzsysteme sind grundsätzlich zu bejahen wie die vergangenheit gezeigt hat.
                    Ein echtes Killerargument, sofern man es nicht belegen muss.

                    Zitat von Moorleiche Beitrag anzeigen
                    Und auch mit assistenten fahren die wenigsten mit 100 in der Stadt um die kurve denn die verkehrsregeln ändern sich nicht.
                    ...und ein Bremsassistent bremst auch nicht, wenn es von der Situation her nichts zu bremsen gibt.

                    Man sollte Assistenzsysteme schon in der Fahrsituation beurteilen, für welche die gedacht sind. Alles andere führt schnell zu ziemlich unsinnigen Aussagen.

                    Zitat von Moorleiche Beitrag anzeigen
                    Aus sicht von verkehrsfluss und so muss ich leider auch assistenzsysteme die regeleinhaltungen forcieren als sinnvoll erachten da egoistische fahrweisen sehr sehr verbreitet sind und eine hauptursache für stau usw.
                    Es ist ausgesprochen unsinnig, Assistenzsysteme als Heilmittel gegen eine egoistische Fahrweise darstellen zu wollen. Wer egoistisch fahren will, er wird dies auch mit Assistenzsystemen tun und diese weitgehend für seine Zwecke ausreizen. Weil aber weniger physikalische Reserven vorhanden sind als ohne Assistenten wird die Fahrweise bei diesen Leuten um so riskanter.

                    Zitat von Moorleiche Beitrag anzeigen
                    Falls es euch beruhigt, sobald etwas aktiv eingreift sind die anforderungen an die sicherheit gleich um ein vielfaches höher als bei irgendeinem rumgepiepse.
                    Wer hätte das gedacht? Zumal irgendein Rumgepiepe in zeitkritischen Situation ohnehin reine Zeitverschwendung ist und wertvolle Konzentration kosten kann.
                    In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Die_Lotta Beitrag anzeigen
                      Aber auch wenn ich mich auf ein Assistenzsystem verlasse und es ziemlich ausreize, was passiert, wenn ich es mal nicht zur Verfügung habe (zum Beispiel in einem anderen Fahrzeug)? Fahre ich vergleichbar mit dem, wie ich es gewohnt bin, dann habe ich eigentlich keine Chance.
                      Ein Ansatz wäre, es analog zum Getriebe zu lösen - hat man mit einem technikvollgestopften Fahrzeug seinen Führerschein gemacht, darf man auch nur solche fahren, die mindestens diese Syteme beinhalten.

                      Und wenn irgendein wichtiges System mal ausfällt, fährt das Auto eben nur noch 30...

                      Was ist mit einem Assistenzsystem, welches im vermeintlichen Bedarfsfall eine Vollbremsung mit minimalem Bremsweg macht? Der Fahrer hinter mir ohne Assistenzsytem hat nicht die geringste Chance, mir nicht hinten hineinzufahren, wenn er das Hindernis selber nicht sehen konnte. Solange nicht alle Fahrzeuge ein solches Systen haben ist es es azsgesprochen gefährlich und bis es alle haben vergehen Jahrzehnte.
                      Siehe Lkw mit Abstandsüberwachung zum Vordermann. Wenn mal wieder ein schlauer Pkw-Fahrer kurz vor'm Fahrzeug einschert, geht der Laster in die Eisen und der unter Umständen ebenfalls viel zu nah hinter ihm fahrende Pkw klemmt unter der Heckstoßstange.

                      Kommentar


                        #12
                        Irgendwann wird es ohnehin zu fahrerlosen Fahrzeugen kommen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Grundsätzlich habe ich gegen Assistenzsysteme nichts einzuwenden, aber sie sollten in Einzelsituationen eine konkrete Hilfe darstellen, mehr meiner Meinung nach (vorerst) nicht. Eingriffe in das Fahrverhalten und somit letztlich fahrzeugübergreifend aif die gesamte Verkehrssituation betreffend muss es sich mit der Gesamtsituation vertragen und nicht die im Regen stehen lassen, welche nicht über ein solches System verfügen.

                        Wie lange es dauern kann, bis 'Altlasten' aus dem Strassenbild vollkommen verschwinden sieht man schon daran, dass es heute noch zugelassene Autos mit altem Kennzeichen aus der Vor-Euro-Ära gibt.

                        Aber noch einmal kurz zurück zu der These, dass eine egioistische Fahrweise eine der Hauptursachen für Staus ist. Sicher ist sie das, wenn auch nur eine, zumal eine, die sich durch Assistenzsysteme schwerlich ändern lassen (es sei denn, die Assistenzsysteme assistieren nicht, sondern erzwingen eine andere Fahrweise). Der Egoismus Einzelner ist sattsam bekannt und eine galbwegs intelligente Verkehrplanung sollte in der Lage sein, ihn hinreichend zu berücksichtigen.

                        In den Städten ist meist eine mangelhafte Verkehrsplanung die Hauptursache für Staus. Gerade die Egoisten sind oft Meister im Umgehen von Staus und brettern rücksichtslos durch Wohngebiete, statt brav wie andere im Stau zu stehen. Viele Staus entstehen aber auch, weil Leute Kreuzungen blockieren, wogegen ein Assistent kaum helfen wird und selbst wenn ein Assistent dies könnte, Egoisten sind oft erfinderisch genug, diesen zu umgehen.
                        In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

                        Kommentar


                          #13
                          Die auffahrunfallfälle hier finde ich schon sehr konstruiert. Bremslichter gibt es auch bei Autos und lkw mit abstandsregelung oder notbremsasssistenten...unnötig bremsen tun menschliche fahrer öfter als systeme...

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Moorleiche Beitrag anzeigen
                            Die auffahrunfallfälle hier finde ich schon sehr konstruiert. Bremslichter gibt es auch bei Autos und lkw mit abstandsregelung oder notbremsasssistenten...unnötig bremsen tun menschliche fahrer öfter als systeme...
                            Ich schrieb nicht vom unnötigen Bremsen, sondern von Vollbremsungen. Wenn Menschen unnötig bremsen, dann ist dies in den seltensten Fällen eine Vollbremsung.

                            Auch ein Assitent wird den nachfolgenden Verkehr nicht durch Bremslichter warnen können noch bevor er die Notwendigkeit zur Vollbremsung erkennt und diese möglichst unverzüglich auslöst.Rein rechnerisch ist es so, dass das nachfolgende Fahrzeug selbst bei gleichem Bremsweg einen längeren Anhalteweg hat, weil der Reaktionsweg noch hinzukommt. Es dauert ja eine gwisse Zeit, bis der nachfolgende Fahrer das Bremslicht auch tatsächlich wahrnimmt, sich zu einer Vollbremsung entschliesst und diese auch einleitet. Dieser Reaktion darf den Abstand beider Fahrzeuge nicht überschreiten, sonst knallt's. Es sei denn, die Gegebenheiten lassen es zu, dass der nachfolgende Fahrer beim Bremsen auch noch ausweichen kann. Diesen Platz hat er aber leider nicht immer.

                            Gerade in der Stadt sind Abstände, welche noch sicher wären, kaum einzuhalten. Die Staus wären viermal so lang und je mehr Abstand man einhält, dest mehr andere Fahrzeuge drängeln sich dazwischen. In der Praxis klappt das nicht.

                            In der Sonne der untergehenden Kultur werfen selbst Zwerge lange Schatten - Karl Kraus

                            Kommentar


                              #15
                              Grundsätzlich bin ich für Assistenzsysteme, es gibt jedoch Situationen in denen selbst die aktuellen Systeme eher hinderlich und gefährlich als nützlich sind.
                              Alleine schon die jetzigen Notbremsassistenten basieren auf Radartechnik und nicht auf Kameratechnik, was zur Folge hat, dass immer wieder aus nicht ersichtlichen Gründen zumindest eine starke Teilbremsung eingeleitet wird. Genau das hat zur Folge, dass viele Fahrer diese Assistenten ausschalten.

                              Bis es zu komplett Fahrerlosen Fahrzeugen kommt wird es noch Jahre dauern, denn schon jetzt fallen Systeme wie ACC und AEBS bei geringen Schneemengen aus. Sobald die Sensoren verschmutzt sind fallen die Systeme aus.


                              Wie oben bereits erwähnt bin ich grundsätzlich für solche Systeme, ich persönlich schalte auch keines von ihnen aus, weder den Abstandsregeltempomaten oder den Notbremsassistenten noch den Spurassistenten.
                              Ich begrüße auch den Abbiegeassistenten wie ihn Mercedes mittlerweile anbietet, allerdings kann man es wirklich auch übertreiben. So wie dieses ISA, das halte ich persönlich sogar für Kontraproduktiv, in der Theorie ist das alles schön und gut, sicherlich auch gut gedacht, aber ich sehe darin eher eine Gefahr.
                              Dieses System wird im LKW vermutlich mit der OBU, also dem Mautgerät gekoppelt, das weiß wie auch ein Navi genau wo sich das Fahrzeug gerade befindet. Das bedeutet also, dass das Fahrzeug auf Land und Bundesstraßen, die nicht als Kraftfahrstraße ausgeschildert ist, das Tempo auf 60 Km/h begrenzt, jetzt ist es ja nun einmal so, dass ein LKW auf der Landstraße der wirklich nur die erlaubten 60 Km/h fährt ein absolutes Verkehrshindernis ist. Entsprechend gibt es immer mehr (sehr riskante) Überholmanöver - oder versuche. Auch dadurch passieren immer wieder Unfälle mit teils schweren Folgen, fährt ein LKW aber auf einer Landstraße (auch wenn es verboten ist) meinetwegen 80 oder 90 Km/h schwimmt er viel besser im Verkehr mit und es werden weitaus weniger riskante Überholvorgänge gestartet. Was auch Unfälle vermeidet.
                              Zumal diese Tempobegrenzungen teilweise eh völlig überaltert sind.
                              Aber ist egal, es geht um Assistenzsysteme.
                              Den Alkoholtest finde ich eine wirklich gute Sache, wird aber auch jetzt schon zumindest bei Volvo und Scania optional ab Werk angeboten.

                              Assistenzsysteme sind gut und schon und grundsätzlich zu bejahen, aber das allein macht es nicht...
                              Autos unter 16 Metern länge sind uninteressant.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X