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Der Minimalismus - Thread

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    Der Minimalismus - Thread

    Schon seit einiger Zeit fasziniert mich die minimalistische Lebensweise.
    Jeder hat irgendwie eine eigene Interpretation davon und der eine ist radikaler als der andere.
    Habt ihr auch Lust zu entrümpeln oder lebt vielleicht schon recht minimalistisch?
    Minimalismus beschränkt sich ja nicht nur auf "Wohnung entrümpeln" und "weniger besitzen" sondern hat viel mehr Facetten wie z.B. "Single Tasking" oder Meditation.

    Würde gerne wissen ob vielleicht der ein oder andere schon Schritte in die minimalistische Richtung gewagt hat, wie es euch dabei ergangen ist und auch welche Vorsätze ihr eventuell habt.

    Bin gespannt auf Antworten


    _____________________

    Ich habe beispielsweise irgendwann letzes Jahr angefangen, Kleidung die ich kaum noch trage zu verkaufen und auch andere Gegenstände, die ich nicht mehr brauche, zu verkaufen oder wegzuwerfen.
    Wenn ich neue Klamotten kaufe, überlege ich mir gut ob ich es wirklich brauche.

    #2
    Ich bin ein Sammler und hänge sehr an Erinnerungen - das wär wohl nix für mich.

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      #3
      Ich sehe keinen Sinn darin minimalistisch zu leben.

      Ich bin eher hedonistisch orentiert und da gehört Konsum einfach dazu.
      Selbst der den man eigentlich nicht bräuchte nur um das Leben noch ein wenig mit Luxus zu bereichern.

      Sicher gibt es Sachen die ich aus Gewissensgründen nicht mitmache oder verurteile oder beides. Da habe ich aber dann auch kein Problem darauf zu verzichten.
      Auf andere Dinge wiederum sollte man verzichten, tue ich aber dennoch nicht.
      Weil ich da egoistisch bin.....

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        #4
        Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
        Ich sehe keinen Sinn darin minimalistisch zu leben.

        Ich bin eher hedonistisch orentiert und da gehört Konsum einfach dazu.
        Selbst der den man eigentlich nicht bräuchte nur um das Leben noch ein wenig mit Luxus zu bereichern.

        Sicher gibt es Sachen die ich aus Gewissensgründen nicht mitmache oder verurteile oder beides. Da habe ich aber dann auch kein Problem darauf zu verzichten.
        Auf andere Dinge wiederum sollte man verzichten, tue ich aber dennoch nicht.
        Weil ich da egoistisch bin.....
        Manche Leute verlieren halt ihr Glück indem sie sich zu stark auf Konsum konzentrieren. Dass man dann Minimalismus ausprobiert erscheint mir schon sinnvoll.

        Ich lebe aber auch nicht minimalistisch. Ich konsumiere nicht übermäßig viel, aber weiß nicht wie ich meinen Alltag groß anders verleben sollte als ich es jetzt tu.

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          #5
          finde das gar nicht so schlecht tbh.
          Ich meine unsere gesellschaft ist schon so konsumgeil, es wird sowieso viel zu viel wert auf materielles gelegt. wir kaufen dinge die wir nicht brauchen, mit geld das wir nicht haben, um menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen

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            #6
            So gesehen habt ihr schon recht.
            Für mich ist das grösste Konsumproblem die verlagerung der Existenz in die virtuelle Welt.
            Daher bin ich eine Gegnerin abhängig machender Technik d.h. ich verzichte bewusst auf ein Smartphone und spiele keine Computerspiele.

            Statt dessen treffe ich mich lieber real mit Menschen und wenn ich auf der Strasse bin nehme ich meine Umgebung sehr bewusst wahr.
            Mir liegt auch sehr viel an Natur. Diese Eindrücke will ich mir nicht nehmen in dem ich nebenbei Technik benutze.

            In anderen Dingen bin ich wiederum Konsumgeil.

            Ich kaufe Kleidung ohne mich zu informieren wie die hergestellt wird.
            Ich esse Fleisch, obwohl die Tierhaltung mir nicht gefällt.
            Ich esse Fischarten die von Überfischung bedroht sind, weil ich Sushi einfach liebe....

            Dafür bleibt der Fernseher meistens aus und auch sonst nutz ich wenig Technik.
            Wozu auch Windows 10? Wenn XP immer noch gut funktioniert.

            Ach ja und ich versuche Dinge erst reparieren zu lassen, bevor ich sie neu kaufe.

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              #7
              Zitat von Tanzender_Hammerhai Beitrag anzeigen
              Ich bin ein Sammler und hänge sehr an Erinnerungen - das wär wohl nix für mich.
              Also da der Thread so in Richtung Konsum zu treiben scheint: falls das gemeint ist, mit Konsum habe ich sehr wenig am Hut. Da brauche ich wirklich nicht viel. Wenn das gemeint ist, dann bin ich "Minimalist".

              Nur das von der TE erwähnte "Entrümpeln" wär nicht meins, weil "Gerümpel" für mich meist historischen Wert hat und ich mich von alten Büchern, Tagebüchern, Fotos, Erinnerungsstücken (und davon ist meine Wohnung voll) niemals trennen könnte.

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                #8
                Der beste tipp um minimalistisch zu leben ist so oft wie möglich umzusishen. Ich bin schon 21 mal umgezogen, bin es gewohnt im durchschnitt alle 2 jahre mein komplettes zeug zu entrümpeln und nur das wichtigste mitzuhohlen. Auch meine jetztige wohnsitiation ist schon minimalistisch da ich weder einen dachboden noch einen kellerabteil habe umd dinge zu verstauen.

                Jedoch ist das überhaupt nichts für mich. Ich hänge sehr an erinnerungen (nicht an müll) und kaufe gerne dinge auf vorrat... das ist denke ich mal von meinen eltern. Unnötiges kommt mir aber nicht ins haus, dafür isz mir mein geld zu schade. Denke diese sichtweise bekommt man auch erst wenn man auf eigenen beinen steht und arbeitet anstatt alles von den eltern zu brkommen

                Der stil aber gefällt mir, auch wenn ich mich so nie einrichten würde. Hab erst letztens einen kumprl geholfen seine wohnung so einzurichten, sieht sehr gut aus
                Zuletzt geändert von TwinkleTwinkle; 25.02.2016, 09:39.

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                  #9
                  Zitat von Tanzender_Hammerhai Beitrag anzeigen
                  Also da der Thread so in Richtung Konsum zu treiben scheint: falls das gemeint ist, mit Konsum habe ich sehr wenig am Hut. Da brauche ich wirklich nicht viel. Wenn das gemeint ist, dann bin ich "Minimalist".

                  Nur das von der TE erwähnte "Entrümpeln" wär nicht meins, weil "Gerümpel" für mich meist historischen Wert hat und ich mich von alten Büchern, Tagebüchern, Fotos, Erinnerungsstücken (und davon ist meine Wohnung voll) niemals trennen könnte.
                  Entrümpeln tue ich auch nur noch ungern.
                  Diverse Sachen von denen dich dachte, das die weg können habe ich verschenkt, verkauft oder weg geworfen und später habe ich sie vermisst.
                  Heute hätte ich die gerne wieder gehabt. Einiges davon habe ich sogar einfach neu nach gekauft.

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                    #10
                    Ich habe in den letzten Jahren zwangsweise minimalistisch gelebt weil ich einfach ständig umgezogen bin und auch nie wirklich viel Platz hatte.
                    Früher hab ich viele Dinge aufgehoben von denen ich dachte, dass ich sie bestimmt nochmal brauchen könnte (gelesene Zeitschriften, Einkaufstüten, alte Uniskripte/-mitschriften...). Wenn das Zeug aber mehrmals von Wohnung zu Wohnung geschleppt hat und feststellt, dass die Dinge seit dem letzten Umzug nicht mal den Karton verlassen haben, fällt einem das Wegschmeißen gar nicht mehr so schwer. Dabei handelt es sich aber meist um Dinge, die sich irgendwie so nebenbei einfach ansammeln.

                    Vorsätze in die Richtung habe ich keine und bin insgesamt froh, dass ich endlich eine große Wohnung habe und in naher Zukunft nicht mehr umziehen werde. Jetzt kann ich endlich wieder alle mein Bücher ins Regal stellen (die in den letzten Jahren in Kisten verpackt auf dem Dachboden meiner Eltern standen) oder muss mir nicht mehr ständig Gedanken machen ob diese oder jene Anschaffung wirklich nötig ist oder nur Platz wegnimmt oder beim Umzug unnötig Probleme macht.
                    Ein großer Konsument war ich allerdings noch nie, weshalb ich vermutlich trotzdem weniger Zeug besitze als viele andere Leute. Aber an dem Zeug, dass ich besitze, hänge ich dafür wirklich und habe sicher nicht den Anspruch, mich irgendwie zu "minimalisieren". Ich bin vermutlich von Natur aus schon minimalistisch genug (in allen Lebenslagen), da muss ich mich nicht auch noch bewusst einschränken wenn es nicht nötig ist.

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                      #11
                      Zitat von TwinkleTwinkle Beitrag anzeigen
                      Ich bin schon 21 mal umgezogen, bin es gewohnt im durchschnitt alle 2 jahre mein komplettes zeug zu entrümpeln und nur das wichtigste mitzuhohlen.
                      Heißt das, du bist schon 42?

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                        #12
                        Zitat von Knallgirl Beitrag anzeigen
                        Ich sehe keinen Sinn darin minimalistisch zu leben.

                        Ich bin eher hedonistisch orentiert und da gehört Konsum einfach dazu.
                        Selbst der den man eigentlich nicht bräuchte nur um das Leben noch ein wenig mit Luxus zu bereichern.

                        Sicher gibt es Sachen die ich aus Gewissensgründen nicht mitmache oder verurteile oder beides. Da habe ich aber dann auch kein Problem darauf zu verzichten.
                        Auf andere Dinge wiederum sollte man verzichten, tue ich aber dennoch nicht.
                        Weil ich da egoistisch bin.....
                        Ich bin auch Hedonist aus Überzeugung, aber Minimalismus tut meinem Lustgewinn keinen Abbruch. Tut mir ja nicht weh, Lebensmittel zu kaufen, die weniger in Plastik verpackt sind als andere oder meine Kleidung an Bedürftige und Secondhandshops weiterzugeben, bevor ich mir was neues kaufe.

                        Ist schon vereinbar, will ich damit sagen aber ist ja niemand dazu gezwungen.

                        Ich achte jedenfalls schon drauf, mir nicht wahllos neues Zeug zu kaufen, brauche ich eigentlich auch nicht. Lieber mal was mit Qualität gekauft und das kann ich dann auch jahrelang benutzen und auch andere mitnutzen lassen.

                        Achtsamkeit, sich also auf den Moment und was man gerade tut zu konzentrieren, ist bei mir ohnehin wichtig, da ich meine nicht enden wollenden Gedankenflut (oder besser, Tornado so wirr wie das manchmal ist) nur mit Mediation und viel Geduld und Ruhe in den Griff bekomme.

                        Ich seh mich irgendwann schon so als Hippie-Selbstversorger mit ner Kommune irgendwo im Wald leben xD also so viel zu Minimalismus idealerweise bräuchte ich im Leben nicht mehr als Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Bücher und Freunde. Bis dahin nähere ich mich diesem Ideal eben an so gut es geht

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                          #13
                          ih.

                          ich liebe all meinen kram und bin absolut nicht bereit irgendwas davon aufzugeben, so unnötig es auch ist.

                          seh mich schon mit meinen 45 katzen in einer völlig verwahrlosten messiwohnung leben. also so viel zu minimalsmus. idealerweise brauch ich zum leben immer mehr, von allem

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                            #14
                            Zitat von Chinaski Beitrag anzeigen
                            seh mich schon mit meinen 45 katzen in einer völlig verwahrlosten messiwohnung leben. also so viel zu minimalsmus. idealerweise brauch ich zum leben immer mehr, von allem
                            keine sorge, ich kümmer mich als chef-aufräumer darum, dass es nicht so weit kommt

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                              #15
                              Ich würde mich nicht als Minimalistin bezeichnen, allerdings bin ich auch darum bemüht, möglichst viele Sachen die ich nicht (mehr) brauche, loszuwerden und nicht übermäßig viel zu konsumieren. Klappt natürlich nicht immer in dem Maße in dem man es gerne hätte, aber ich habe mich sichtbar gebessert.

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