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Rassismus in Alltag

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    Rassismus in Alltag

    Hi

    hab mal eine Frage wenn ihr in einer Situation seid wo einen Mensch rassistisch beleidigt wird sie würdet ihr da handeln? seid ihr auch eher zurückhaltend und würdet ihr euch daraus halten ?

    Ich würde mich zu der angegriffenen Person setzen und mich mit ihr unterhalten also eine art Schutzraum bilden für die Person.

    lg

    #2
    Da mir auch nie einer hilft würde ich mein Leben da nicht für wen riskieren, über dessen Einstellung bzw. Verhalten man gar nichts weiss.

    Zudem kommt es auch auf die Umstände an.
    Heutzutage ist man ja schon Rassist wenn man einen Übergriff auf eine Frau verhindert oder einen Straftäter fest nimmt.

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      #3
      Ich sag's mal so, rassistische Anfeindungen können einfach aus Dummheit gescgehen, dann sind es halt einfach Idioten, und der Rest ist egal, da sollte die Person, die beleidigt wird weg hören, scheiße isses natürlich trotzdem.


      Aber Rassismus kann auch durch puren Hass, zum Beispiel in Verbindung mit Aggressivität zum Ausdruck kommen, allerdings deswegen würde ich niemals einschreiten, weil ich mich selbst gefährden würde (und mit meinen 1.53 m kann ich sowieso niemanden beschützen) in dem Fall würde ich so unauffällig wie möglich hin schauen, damit man ggfs. als Zeuge dienen kann.

      Ich kam aber zum Glück noch nie in so eine Situation.

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        #4
        Also nach 3maligem Durchlesen, versteh ich es so, wie wir damit umgehen, wenn wir etwas rassistisches mitkriegen, wie wir dann darauf reagiere? Und du würdest dich dann zum Opfer setzen und einen Safespace kreieren?


        Wenn ich die Person nicht kenne, würde ich nichts machen, ich weiss ja nicht, wie sehr sie Bock drauf hat, von ner fremden Person "Pseudo gerettet" zu werden (Effektiv helfen wäre in der Situation selber, nicht erst danach). und wenn ich die Person kenne, würde ich schon vorher eingreifen, wenn ich weiss, dass sie das will.

        Ansonsten vermeide ich aber generell jede Art der Konfrontation und würde das darum auch nicht für fremde aufgeben.

        Kommentar


          #5
          Zitat von Nayeela Beitrag anzeigen
          Also nach 3maligem Durchlesen, versteh ich es so, wie wir damit umgehen, wenn wir etwas rassistisches mitkriegen, wie wir dann darauf reagiere? Und du würdest dich dann zum Opfer setzen und einen Safespace kreieren?


          Wenn ich die Person nicht kenne, würde ich nichts machen, ich weiss ja nicht, wie sehr sie Bock drauf hat, von ner fremden Person "Pseudo gerettet" zu werden (Effektiv helfen wäre in der Situation selber, nicht erst danach). und wenn ich die Person kenne, würde ich schon vorher eingreifen, wenn ich weiss, dass sie das will.

          Ansonsten vermeide ich aber generell jede Art der Konfrontation und würde das darum auch nicht für fremde aufgeben.
          Tatsächlich ist die Taktik ganz sinnvoll. Also wenn Jemand Kommentare macht. Wenn man direkt drauf eingeht, geht man auf Konfrontation, das muss man wollen und können. Weggucken ist scheiße. Sich einfach zur Person setzen, kann oft schon reichen. Man müsste nicht Mal ein Gespräch anfangen, oder wenn dann sowas wie "schönes Wetter". Geht nur darum die Szene aufzubrechen, damit der Rest merkt, dass die Person nicht alleine ist.

          Beim Feiern haben wir früher oft so getan als würde Jemand zu uns gehören, wenn die Person sich unwohl fühlt.

          ​​​​​​

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            #6
            Zitat von Alice Beitrag anzeigen

            Zudem kommt es auch auf die Umstände an.
            Heutzutage ist man ja schon Rassist wenn man einen Übergriff auf eine Frau verhindert oder einen Straftäter fest nimmt.
            Ich weiß nicht wie oft ich das noch sagen soll, aber man wird heutzutage als Rassist betitelt, wenn man sich entsprechend äußert oder handelt. Glaub mir Niemand hier wäre dir böse wenn du einen Straftäter festnimmst...

            ... solange du dich an das Jedermannsrecht der Festnahme hälst und nicht willkürlich handelst

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              #7
              Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen

              Tatsächlich ist die Taktik ganz sinnvoll. Also wenn Jemand Kommentare macht. Wenn man direkt drauf eingeht, geht man auf Konfrontation, das muss man wollen und können. Weggucken ist scheiße. Sich einfach zur Person setzen, kann oft schon reichen. Man müsste nicht Mal ein Gespräch anfangen, oder wenn dann sowas wie "schönes Wetter". Geht nur darum die Szene aufzubrechen, damit der Rest merkt, dass die Person nicht alleine ist.

              Beim Feiern haben wir früher oft so getan als würde Jemand zu uns gehören, wenn die Person sich unwohl fühlt.

              ​​​​​​
              Eben, ich habs so verstanden, dass das dazusetzen erst nach der Situation gemeint ist.
              Aber ja voll, so einfach dazusetzen ist sicher eine gute Möglichkeit, das aufzbrechen

              Kommentar


                #8
                Zitat von Nayeela Beitrag anzeigen

                Eben, ich habs so verstanden, dass das dazusetzen erst nach der Situation gemeint ist.
                Aber ja voll, so einfach dazusetzen ist sicher eine gute Möglichkeit, das aufzbrechen
                Ich hab es bis jetzt immer so erlebt, dass durchgehend Kommentare kommen.

                Kommentar


                  #9
                  Hier in München hab' ich sowas noch nie mitbekommen.
                  Was auch immer das war, bin wieder auf meinen normalen Level

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                    #10
                    Hier in München hab' ich sowas noch nie mitbekommen.
                    Was auch immer das war, bin wieder auf meinen normalen Level

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von lost-boy Beitrag anzeigen
                      Hier in München hab' ich sowas noch nie mitbekommen.
                      "wie würdet ihr handeln"

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                        #12
                        Es kommt immer auf die Situation an. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine Chance hätte und mich dabei nicht in Gefahr bringe, würde ich etwas machen. In jedem Fall würde ich aber Hilfe holen und - je nachdem, wo das passiert - melden. Erst gestern ist so etwas in der Klinik, wo ich gerade bin, passiert. Eine andere Patientin, die ich gut kenne, wurde wegen ihres südosteuropäischen Aussehens ziemlich beleidigend angefeindet und der Mann sagte ihr, dass er alle aus ihrem Land für Prostituierte halte. Ich war (leider) nicht direkt dabei, sonst hätte ich definitiv etwas gesagt. Ich habe aber gemeinsam mit der Frau danach den Vorfall gemeldet, als sie es mir erzählt hat.

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                          #13
                          Zitat von Emika Beitrag anzeigen
                          Es kommt immer auf die Situation an. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine Chance hätte und mich dabei nicht in Gefahr bringe, würde ich etwas machen. In jedem Fall würde ich aber Hilfe holen und - je nachdem, wo das passiert - melden.
                          Ich war noch nie selbst in so einer Situation, aber ich denke, dass ich auch so handeln und von Fall zu Fall abwägen würde, wie ich im Moment am besten reagiere.
                          Looking awesome, feeling helpless

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                            #14
                            ich hab hier in deutschland noch keinen Rassismus mitbekommen, aber geh mal als Frau in Arabische Länder, dann weisst du, was 2 Klassengesellschaft ist... wenn ich nur vom Hotel zum Meer laufe, werde ich von zig Typen blöd angemacht, nur weil ich nur shorts und t shirt anhabe...

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                              #15
                              Zitat von Kleine_Jessi Beitrag anzeigen
                              ich hab hier in deutschland noch keinen Rassismus mitbekommen, aber geh mal als Frau in Arabische Länder, dann weisst du, was 2 Klassengesellschaft ist... wenn ich nur vom Hotel zum Meer laufe, werde ich von zig Typen blöd angemacht, nur weil ich nur shorts und t shirt anhabe...
                              Und viel schlimmer, die Eisberge schmelzen. Wann tut endlich Jemand etwas dagegen?
                              ​​​​​​
                              Aber da sollte dann auch reichen mit dem whataboutism für heute, oder?

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