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Große Fehler

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    Große Fehler

    Jeder macht mal Fehler im Leben.. Ohne geht es einfach nicht.

    Welche Fehler aber waren so groß, dass ihr lange darunter gelitten habt oder euch sehr darüber geärgert habt oder vielleicht sogar heute noch die Auswirkungen spürt oder mit den Folgen zu kämpfen habt?


    Bei mir war es das Vertrauen, dass ich mal anderen Leuten geschenkt hatte und dann furchtbar enttäuscht wurde. War wohl zu naiv gewesen.
    Ich glaube, ein Klassiker.

    Dabei hätte ich es eigentlich wissen müssen. Schon als kleines Kind musste ich die Erfahrung machen, dass so Einiges, was ich z. B. dem Nachbarskind, mit dem ich öfter spielte, im Vertrauen erzählt hatte, an die Ohren meiner Eltern gelangte. Und es war peinlich und ärgerlich.

    Ich weiß noch, dass ich mir damals schwor – ich war 6 Jahre alt – nie mehr jemandem ein Geheimnis zu erzählen, nie mehr jemandem zu vertrauen. Ich war sauer und fühlte mich ohnmächtig, denn jetzt wussten alle Bescheid!

    Zumindest habe ich daraus gelernt. Heute bin ich endlich vorsichtiger. Viel vorsichtiger.

    Dennoch gehe ich davon aus, dass mir wieder große Fehler passieren werden. Nicht mehr was Vertrauen betrifft, aber andere Fehler und davor habe ich Angst, denn dass ich große Fehler machen werde, dessen bin ich mir total sicher.

    Was für Fehler werden es sein?
    Was für Folgen werden sie haben?
    Materielle? Seelische?

    Welche Bedeutung haben Fehler in eurem Leben?

    Habt ihr Angst vor großen Fehlern?

    Ich spreche nicht von Kleinigkeiten, die alle paar Tage mal passieren können, sondern von großen Irrtümern, Fehlentscheidungen, von Reaktionen auf etwas, die einem selbst schaden, aber auch von ausbleibenden Entscheidungen, die z. B. dazu führen, dass man etwas endgültig verpasst, eine einmalige Chance nicht zu nutzen weiß, einfach das Glück, das bei einem an die Tür klopfte, nicht erkennt usw.

    #2
    Zitat von fuli Beitrag anzeigen
    Bei mir war es das Vertrauen, dass ich mal anderen Leuten geschenkt hatte und dann furchtbar enttäuscht wurde.
    Du bist also so perfekt, dass deine größten Fehler die Fehler anderer Leute waren.
    Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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      #3
      Ich habe viele Fehler gemacht, sehr viele. Aber so große, wie von denen Du erzählst hatte ich noch nicht.

      Alles eher kleiner, zwar auch miese Sachen, aber nicht so groß, dass es wirkliche große Auswirkungen hatte.

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        #4
        Zitat von fuli Beitrag anzeigen
        Welche Bedeutung haben Fehler in eurem Leben?
        Fehler mit möglichen gravierenden Folgen sollten möglichts vermieden werden. Aus allen anderen kann man lernen.

        Zitat von fuli Beitrag anzeigen
        Habt ihr Angst vor großen Fehlern?
        Nein.

        Zitat von fuli Beitrag anzeigen
        Ich spreche nicht von Kleinigkeiten, die alle paar Tage mal passieren können, sondern von großen Irrtümern, Fehlentscheidungen, von Reaktionen auf etwas, die einem selbst schaden, aber auch von ausbleibenden Entscheidungen, die z. B. dazu führen, dass man etwas endgültig verpasst, eine einmalige Chance nicht zu nutzen weiß, einfach das Glück, das bei einem an die Tür klopfte, nicht erkennt usw.
        Das sind zwei völlig unterschiedliche Bereiche.

        Gosse Irrtümer und Fehlentscheidungen korrigiert man sobald man kann. Wobei dir Frage natürlich ist, ob Fehlentscheidungen tatsächlich immer auch wirklich welche sind. Es sind Weggabelungen, an dernen man sich für eine Richtung entscheidet und welche die bessere ist lässt sicg verher nicht immer so kalt entscheiden. Manchmal merkt man hinterher, dass man mit einer alternativen Lösung vielleicht besser gefahren wäre, weil man dadurch etwas gelernt hat, was einenm sonst verborgen geblieben wäre. Selbst wenn manche Wege schmerzlich sind, Fehlentscheidungen sind es allein deswegen noch lange keine. Ich finde, so pauschal lässt sich das nicht beantworten.

        Bei ausbleibenden Entscheidungen, die zu verpassten Chanceh führen, geht es nicht um die jeweilige Einzelentscheidung, sondern um das generelle Problem der Euntscheidungsschwäche. Daran sollte man arbeiten. Die ausbleibende Einzelentscheidung ist lediglich das Symptom und es ist müssig, seine Zeit damit zu verplempern als die tatsächliche Ursache anzuegen. Man muss eben lernen Verantwortung zu tragen und zeitnah selber zu entscheiden, ansatt sich vor Entscheidungen zu drücken.

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          #5
          Zitat von fuli Beitrag anzeigen
          Ich weiß noch, dass ich mir damals schwor – ich war 6 Jahre alt – nie mehr jemandem ein Geheimnis zu erzählen, nie mehr jemandem zu vertrauen. Ich war sauer und fühlte mich ohnmächtig, denn jetzt wussten alle Bescheid!

          Zumindest habe ich daraus gelernt. Heute bin ich endlich vorsichtiger. Viel vorsichtiger.
          Irgenwann merkt man eben, dass man nicht in einer perfekten Märchenwelt lebt. Dann merkt man auch, dass blindes Vertrauen nicht mehr angesagt ist.

          Allerdings sollte man als Konsequenz darauf nicht gleich das Kind mit dem Bade auschütten und sich in eine Welt ohne jegliches Vertrauen flüchten. Man sollte eben ganz genau hinschauen, wem man seine Geheimnisse verrät und wem besser nicht. Das Leben wird dadurch ein wenig komplexer, aber wesentlich realer.

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            #6
            Klar habe ich Fehler gemacht aber die werde ich nicht im Forum an die große Glocke hängen. Ich bin immer sehr wählerisch, wenn es darum geht Menschen meine Gedanken und Geheimnisse anzuvertrauen und bis jetzt wurde ich erst einmal enttäuscht. Das ist eine ganz gute Bilanz für die 24 Jahre die ich jetzt auf dieser Welt bin.

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              #7
              Zitat von ZickeXD Beitrag anzeigen
              Klar habe ich Fehler gemacht aber die werde ich nicht im Forum an die große Glocke hängen. Ich bin immer sehr wählerisch, wenn es darum geht Menschen meine Gedanken und Geheimnisse anzuvertrauen und bis jetzt wurde ich erst einmal enttäuscht. Das ist eine ganz gute Bilanz für die 24 Jahre die ich jetzt auf dieser Welt bin.

              Ich glaube mittlerweile auch, dass in diesem Punkt wählerisch zu sein, ganz wesentlich zu einer guten Bilanz beiträgt.
              Das aber musste ich erst einmal lernen.

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                #8
                Fehler sind die Summer unserer Erfahrungen. Es nutzt nichts sich deswegen täglich Vorwürfe zu machen. Selbstreflektion ist gefragt und letzlich kannst du dich auch dann nicht vor negativen Resultaten schützen. Die sind nun mal Teil des Lebens auch wenn wir oft nicht nachvollziehen können warum etwas passiert. Ich persönlich glaube das man so an Stärke und Reife gewinnt.

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                  #9
                  Zitat von SheLovesMusic Beitrag anzeigen
                  Fehler sind die Summer unserer Erfahrungen. Es nutzt nichts sich deswegen täglich Vorwürfe zu machen. Selbstreflektion ist gefragt und letzlich kannst du dich auch dann nicht vor negativen Resultaten schützen. Die sind nun mal Teil des Lebens auch wenn wir oft nicht nachvollziehen können warum etwas passiert. Ich persönlich glaube das man so an Stärke und Reife gewinnt.


                  Ja, aber manche Fehler können auch das ganze Leben verändern.
                  Nee, ich verzichte dann lieber auf eine Reife, die ich einem gravierenden Fehler verdanken würde.

                  "Er ist sehr reif! Hat halt wahnsinnige Fehler gemacht in seinem Leben!"
                  Nein, danke. Dann lieber weniger reif.

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                    #10
                    Es war kein richtiger Fehler, ich konnte ja nichts dafür, aber ich habe erst spät sprechen gelernt, ich hatte erst mit 4 Jahren das erste Mal gesprochen. Davor nichts, nicht mal Mama oder Babywörter. Das bedeutet, ich habe mich niemals mit meinem Vater unterhalten, der gestorben ist, bevor ich zu sprechen begann. Ich habe zwar Erinnerungen an ihn, wie er mit mir redet und ich alles verstanden habe, aber ich habe ihm nie etwas erzählt, meine Sicht erklärt oder so, ihm nur zugehört, was er sagt und meinen Teil gedacht. Ich konnte ihn nie etwas fragen, ich konnte nie zu ihm Papa sagen. Das Wort Papa hat für mich immer nur in der Vergangenheit existiert.
                    Alle anderen Fehler, die mir einfallen haben bedeuten mir nicht so viel oder sind auszubessern. Es gibt einige Kleinigkeiten, die ich bereue, zum Beispiel dass meine Oma mir in der 1. Klasse mal ein T-Shirt geschenkt hat, das ich nie angezogen habe, weil ich es nicht schön fand. Sie war nicht böse, aber meine Mutter und sie meinten beide mehrmals, dass sie es schade finden, weil sie es mögen und an mir gut aussehen würde. Heute würde ich so ein T-Shirt auf jeden Fall anziehen und schon deshalb nicht hässlich finden können, weil es meiner Oma und Mutter gefällt. Ich kann das nicht, etwas richtig hässlich zu finden, das jemandem, den ich so sehr liebe, gefällt.
                    Aber solche VOrfälle sind eher unwichtig für mich, auch wenn es mir leidtut und ich es bereue.

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                      #11
                      Ich glaube, der größte Fehler war, dass ich als ich mit gerade elf von einem Pädo angeschrieben wurde nicht direkt zu meiner Mutter gegangen bin. Und trotzdem würde ich es heute genauso machen

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                        #12
                        Die Racheaktion gegen meinen Ex ging sowas von nach hinten los.....
                        Details erpare ich euch. Das war das Eigentor des Jahrhunderts.

                        Naja und kritikloser Umgang mit Suchtmitteln.
                        Nierenversagen. Leberschaden. Psychische Krankheiten. 2 stationäre Entzüge (Cannabis und Alkohol).
                        Auch das war alles ein grosser Fehler.
                        Wusste man aber eigentlich auch vorher...

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                          #13
                          Zitat von Nelee!!! Beitrag anzeigen
                          Und trotzdem würde ich es heute genauso machen
                          Weil...?
                          Question everything.

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                            #14
                            Zitat von Crashtest Dummy Beitrag anzeigen
                            Weil...?
                            Weil ich dadurch neue Freunde gefunden habe und anderes, was jetzt zu lange dauern würde das zu erklären.

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                              #15
                              Mir fällt jetzt tatsächlich keine Sache ein, die ich guten Gewissens hier nennen möchte. Entweder war die Sache zu unwichtig, um sie hier nennen zu wollen, ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein Leben jetzt tatsächlich besser wäre, wenn das nicht passiert wäre. Oder aber es handelt sich um etwas, das ich persönlich gar nicht hätte beeinflussen können.

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