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Wie ich eine WG zerstörte!

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    Wie ich eine WG zerstörte!

    Meine Freundin hat eine große Wohnung, in der sie ein Zimmer untervermietet, damit sie sich ein kleines Taschengeld nebenher verdient. Bislang wohnte bei Ihr eine dicke Arbeitskollegin, die dann aber wegen Beruf und Liebe weggezogen ist, ergo musste ein neuer Untermieter her. Und der kam dann auch, in Gestalt von - nennen wir ihn mal - Kurt.
    Ich hätte mir von Tag 1 an denken können, dass die Geschichte nicht gut ausgeht. Vorab sei gesagt, dass meine Freundin zunächst ganz begeistert war von Kurt, da er sich offen zu seiner Homosexualität bekannte, Schwule ja oft den Ruf haben sehr reinlich zu sein und auch als regelrechte Partykracher gelten.
    Kurt kam also an mit seinen Eltern zum Einzug, und sagen wir es mal so: Die Familie machte einen sehr schlichten Eindruck, sowohl was Kleidung als auch Umgangsformen betraf. Gut, der arme Junge kann ja nix für seine Herkunft. Aber schon bald ging er mir massiv aus den Sack. Die vorige Mitbewohnerin hatte einen eigenen TV besessen und bevorzugte es ihr eigenes Programm in ihrem eigenen Zimmer zu sehen. Kurt aber hatte keinen TV und setzte sich regelmäßig und ungefragt zu mir und meiner Freundin ins Zimmer um fernzusehen. Das war Punkt 1.
    Punkt 2 war, dass Kurt sehr kostengünstig und mit viel heißem Fett kochte, weswegen die Wohnung regelmäßig roch wie eine sehr, sehr schlechte Imbissbude, was wiederum zu Punkt 3 führte.
    Punkt 3 war, dass eine ungesunde Ernährung oftmals einhergeht mit einer sehr unerfreulichen Verdauung, weshalb das Klo regelmäßig aussah wie eine explodierte Kläranlage, wobei Kurt sich nicht dazu herabließ seine Hinterlassenschaften zu beseitigen und meine Freundin Putzfrau spielen durfte.

    Und somit begab es sich, dass ich mit meiner Freundin telefonierte, die sich gerade für ihren Mädelsabend fertig machen wollte, Kurt aber noch das Bad blockierte. Als sie dann rein konnte, war eben wieder ein brauner Jackson Pollock im Klo. Und da langte es mir dann. Eine Handynummer von Kurt hatte ich nicht, weswegen ich ihn auf Facebook suchte und ihm die nette Nachricht schrieb: "Lieber Kurt, meine Freundin hat mich jetzt mehrfach darüber in Kenntnis gesetzt, dass Du oftmals das Klo in einem inakzeptablem Zustand hinterlässt. Gerade Dir als Schwuli sollte aber doch eigentlich an analer Hygiene gelegen sein, bitte arbeite daran."
    Ich gebe zu, es ist nicht sehr nett, seine Sexualität mit seinem Stuhlgang in Verbindung zu bringen, aber ich war auf 180, zumal meine Freundin ihn schon mehrfach auf das Problem angesprochen hatte, wenn auch nicht so blumig. Mein Hintergedanke: Diese Nachricht sollte ihm so unangenehm sein, dass er in Zukunft eine Klobürste benutzt und die Fresse hält. Aber weit gefehlt, die kleine miese Petze wartete, dass meine Freundin vom Mädelsabend nach Hause kam und eröffnete ihr, dass ihr Freund ein homophobes Arschloch sei, er sich hier nicht mehr wohlfühle und somit ausziehe.

    Anfangs war meine Freundin wahnsinnig sauer, fand es dann aber doch stark, dass ich mich für sie stark gemacht habe, das Geld für die ausbleibende Untermiete schiebe ich ihr mittlerweile zu, damit wir unsere Ruhe in der Wohnung haben und keinen Kurt, der alles vollscheißt und zustinkt.

    Jetzt ist nur die Frage: War es berechtigt, Kurt so unterhalb der Gürtellinie anzupöbeln? Wie hättet Ihr gehandelt? Wer ist hier der Böse in der Geschichte, ich oder Kurt?
    Zuletzt geändert von DerPate; 11.10.2019, 11:59.

    #2
    Beide.

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      #3
      Kurt ist ein Idiot, du bist übergriffig. Ich würde euch beide meiden.

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        #4
        Zitat von Lindwurm Beitrag anzeigen
        Kurt ist ein Idiot, du bist übergriffig. Ich würde euch beide meiden.
        Word!

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          #5
          Wieso eigentlich „übergriffig“?

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            #6
            Eine Dreckschleuder im Bad geht gar nicht. Eine Vermieterin, die sich in ihrer eigenen Wohnung nicht durchsetzen kann und das dann nicht beendet, nun ja, da fehlt mir das Verständnis.
            Und du bist halt schnell auf der persönlichen Ebene statt in der Sache. Und hier auch noch beleidigend und diskriminierend.

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              #7
              Zitat von DerPate Beitrag anzeigen
              Wieso eigentlich „übergriffig“?
              Du hast sie behandelt wie man seine Kinder behandelt.

              Du hast dich da ungefragt in eine Sache deiner Freundin eingemischt, über ihren Kopf hinweg.

              Das ist Übergriffig, wenn man Grenzen nicht einhält.

              Stell dir vor du klagst einem Freund von dir von deinem neusten Familienstreit und der Freund entschließt sich darauf hin deine Familie anzurufen und denen die Meinung zu geigen. Wäre komisch oder?

              Oh und ihr solltet euch beide mal dem Thema Vorurteile beschäftigen.

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                #8
                Meh, also das Wort Schwuli hätt ich jetzt nicht benutzt, das find ich dann doch too much.
                Wär mir ganz nebenbei bemerkt auch zu heiß. Wenn Kurt gewieft und auf Rache aus ist, könnte er deine Nachricht, über der bei Facebook ja dein Name steht, zum Beispiel an deinen Arbeitgeber weiterleiten, oder an andere Personen bei denen es wichtig ist dass sie eine positive Meinung von dir haben. Als homophob zu gelten ist heutzutage halt schon echt rufschädigend und das wär mir so ein Honk dann echt nicht wert.
                Zuletzt geändert von Aspartam; 11.10.2019, 17:24.
                Voluptatis avidus magis quam salutis - Mortuus in anima curam gero cutis.

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                  #9
                  ich find euer beider verhalten völlig daneben. ja, er hat sich scheiße verhalten, aber das hätte deine freundin selbst klären sollen - erst recht, wenn sie dich gar nicht um hilfe gebeten hat. die art und weise, wie du eingegriffen und gehandelt hast, war auch nicht wirklich lösungsorientiert. zumal ein spruch zu seiner sexualität in dem vorwurf einfach null komma nichts zu suchen hat.

                  darüber hinaus hätte ich kein bock auf einen freund, der sich so wenig im griff hat, dass mir daraus ein finanzieller schaden entsteht und so pubertär und homophob verhält, aber gut, nicht mein bier. und warum man sich nicht einfach ne kleinere wohnung mit einem zimmer weniger sucht, die man dann auch ohne untervermietung oder zahlenden freund bezahlen könnte, erschließt sich mir auch nicht.
                  smd's süßer und beliebter gender swap account

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